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Empires of the Sea: The Final Battle for the Mediterranean, 1521-1580
 
 
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Empires of the Sea: The Final Battle for the Mediterranean, 1521-1580 [Englisch] [Taschenbuch]

Roger Crowley
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 341 Seiten
  • Verlag: Faber & Faber, London (4. Juni 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0571232310
  • ISBN-13: 978-0571232314
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Roger Crowley
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Empires of the Sea" shows the Mediterranean as a majestic and bloody theater of war. Opening with the Ottoman victory in 1453 it is a breathtaking story of military crusading, Barbary pirates, white slavery and the Ottoman Empire - and the larger picture of the struggle between Islam and Christianity. Coupled with dramatic set piece battles, a wealth of riveting first-hand accounts, epic momentum and a terrific denouement at Lepanto, this is a work of history at its broadest and most compelling.

Über den Autor

Roger Crowley, international erfolgreicher Sachbuchautor, hat in Cambridge Englische Literatur studiert. Als Sohn eines Marineoffiziers hat er sich von klein auf mit dem Thema Seefahrt beschäftigt und viele Jahre in den Ländern rund ums Mittelmeer verbracht.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Sehr lebendig geschriebene, kurzweilige Darstellung des Kampfes zwischen den (ab und ab) vereinten christlichen Nationen des Mittelmeerraumes gegen das Vordringen der Osmanen im 16. Jahrhundert. Besonders die Belagerungen von Rhodos und die Belagerung von Malta sind sehr eindringlich - hier spielt Crowley seine nicht unbeträchtliche Erzählgabe voll aus. Die Darstellung der entscheidenden Schlacht von Lepanto bleibt dagegen etwas blutbleer. Wer sich einen Überblick über Epoche und Thematik verschaffen will, ohne von unzähligen Fußnoten, Quellenbelegen usw. behelligt zu werden, wie das bei streng wissenschaftlicher Literatur der Fall wäre, ist hier genau richtig. Der Text an sich ist durchweg mit Quellenzitaten gespickt, sogar die Bibliographie am Ende ist verhältnismäßig umfangreich. Crowley schafft es auch, die Spannungen zwischen Christenheit und Islam darzustellen, ohne sich offensichtlicher Voreingenommenheit (bei keiner der beiden Seiten) verdächtigen lassen zu müssen - sein Darstellung bleibt immer ausgewogen, fair und vor allem unterhaltsam.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es mag an den unterschiedlichen Schwerpunkten der europäischen Geschichtsschreibung liegen, dass einem als Mitteleuropäer beim Gedanken an die Expansionsgeschichte des osmanischen Reichs zunächst die beiden Türkenbelagerungen Wiens, die Eroberung des Balkans und nicht zuletzt auch dank Roger Crowleys "Constantinople: The Last Great Siege 1453" der Fall Konstantinopels und damit der Untergang des oströmischen Reichs in den Sinn kommen. Doch wie Roger Crowley entschieden feststellt lag das Epizentrum der schicksalsträchtigen Konfrontation zwischen dem Osmanischen Reich und seinen europäischen Gegnern im 16. Jahrhundert eindeutig im Mittelmeer. Wäre der langwierige Krieg zwischen Christentum und Islam dort anders verlaufen, die Geschichte Europas hätte wohl eine gänzlich andere Wendung nehmen können.

Wie im zur Legende gewordenen Kampf um Wien ist es auch im Mittelmeer ein Habsburger der sich den osmanischen Expansionsplänen in den Weg stellt, allerdings erst nachdem der ehrgeizige Sultan Suleiman der Prächtige die Johanniter in der Schlacht um Rhodos geschlagen und damit ihres Hauptquartiers beraubt hat. Noch zeichnet sich kein Krieg zwischen den beiden Weltmächten ab, beschränken sich die Osmanen doch vorerst auf eine Förderung muslimischer Piraten, darunter die berühmt-berüchtigten Barbarossa Brüder, welche als Statthalter des Sultans auf sehr denkwürdige Art und Weise Karriere machen. Raub, Mord und Sklaverei prägen das Bild von den Piraten im Dienste des Sultans, welche die Märkte des Maghreb mit einem steten Nachschub an Sklaven versorgen, die sie auch selbst für ihre Rudergaleeren benötigen. Diese Galeeren sind es mit welchen der Krieg um den Nabel der damaligen Welt geführt wird und die auch maßgeblicher Anlass für die Versklavung so vieler Bewohner der Mittelmeerregion sind, dass ganze Landstriche entvölkert werden. Die Rudersklaven führen ein elendes und kurzes Leben, dass Roger Crowley in aller Brutalität beschreibt, um zu verdeutlichen dass sich in diesem Konflikt keine Seite mit Ruhm bekleckert hat. Denn auch die Soldaten Christis, die Johanniter mit ihrem päpstlichen Auftrag, verdienen sich als erfolgreiche Sklavenjäger, wenngleich auch mit zahlenmäßig weniger Opfern.

Keiner blieb verschont, denn es galt Farbe zu bekennen und sich unter einem Banner zu sammeln, wollte man nicht zwischen die Fronten geraten. Dabei ist der Krieg um das Mittelmeer den einstigen Kreuzzügen nicht unähnlich und sogar eine Fortsetzung dieser. Crowley nennt ihn eine tödliche Mischung aus Glaubenskrieg, Kampf um die Sicherung des Reiches und Plünderungslust. Sultan Suleiman fühlt sich zu höchstem berufen, als Enkel des Eroberers von Konstantinopel will er seinem Anspruch auf den Titel des Cäsaren Geltung verschaffen und richtet den Blick nach Westen, in die für das Osmanische Reich "Neue Welt". Doch auch ein anderer Cäsar hat seinen Blick in die Neue Welt gerichtet, nur dass diese in Südamerika liegt, während der für Suleiman interessante Maghreb für ihn zu einer vergessenen Grenze seines Weltreichs geworden ist in dem Sonne angeblich nie untergeht. Karl V. seines Zeichens mächtigster Habsburgerkaiser aller Zeiten wird zum König von Spanien als osmanisch gesponserte Piraten die Vorherrschaft Spaniens im westlichen Mittelmeer bedrohen.

Obwohl ziemlich planlos im Umgang mit der Bedrohung durch die Piraten beginnt unter Karl ein Abwehrkampf der nach der Verteidigung Maltas durch die Johanniter in der Schlacht um Lepanto schließlich zum osmanischen Waterloo führen wird. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg, reicht "Empires of the Sea" doch von 1521 bis 1580. Dabei zeichnet sich Crowley vor allem dadurch aus dass er Geschichte sehr plastisch zu vermitteln versteht, natürlich auch in aller Blutrünstigkeit die sich schlichtweg nicht relativieren lässt und dennoch Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt die schon einer hollywoodreifen Verfilmung würdig wären. Zugegeben, Crowley begeht den Fehler (den ihm manche Historiker und sehr auf political correctness bedachte Leser ankreiden werden) sich oft zu manch subjektiver Formulierung hinreißen zu lassen. Doch auch das trägt meiner Ansicht nach sehr gut zur Atmosphäre des Buchs bei, das sich eben mit einem zeitweise unter religiös-moralischen Deckmäntelchen geführten brutalen Krieg beschäftigt, der fast vergessen wurde, aber dennoch schicksalsträchtiger sein könnte als die Erste Türkenbelagerung.

Fazit:
Packende Lektüre die sich nicht scheut diesen vergessenen Krieg in all seinen schauderhaften Facetten vor dem inneren Auge wiederauferstehen zu lassen. Meisterhaft erzählt.
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Amazon.com:  2 Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bringing the 16th century Mediterranean to life 18. August 2010
Von Enjolras - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Kindle Edition
Roger Crowley, author of the excellent 1453: The Holy War for Constantinople and the Clash of Islam and the West, continues his history of the clash between Islam and Christianity after the Middle Ages in Empires of the Sea: The Siege of Malta, the Battle of Lepanto, and the Contest for the Center of the World. While some Americans know that Europe thwarted the Ottoman land invasion at Vienna, few realize that the Ottoman threat hung over the Mediterranean Sea for much of the 16th century. Crowley deftly covers several of the major sea battles between the Ottoman Empire and Hapsburg Spain, including the siege of Malta and battle of Lepanto.

Crowley has a gift for writing historical narrative. His writing is extremely readable and fluid. History comes alive with several personalities, including Barbarossa the Muslim corsair/pirate who brought terror to coastal Europe; the stern La Valette, Knight of St. John, who raised the drawbridge at Malta to ensure that the fortress defenders would not retreat; and Don Juan, the dashing Spanish prince who pushed his unwilling fleet towards battle at Lepanto.The focus of Empires of the Sea is, of course, the battles, and these are narrated with gripping detail. Crowley lets readers really feel like they are on the galleys, from the way the arrows stuck out of the deck to the noise of the cannons.

My only complaint about Empires of the Sea is that it doesn't provide much background about the Ottoman or Hapsburg Empires. I understand Crowley had to limit that background information he provides in order to focus on the narrative and battles. Still, I suspect many readers will know next to nothing about these empires, which might make them reluctant to invest in the narrative. Fortunately, I did remember quite a bit from my university history courses, but still I felt I could use a brief refresher on key events like the Battle of Vienna, which Crowley barely mentions but defined Ottoman-European relations during the 16th century. I guess my point isn't so much a criticism of Crowley's book as much as it is a suggestion that readers at least browse an article about the history of the Ottomans and Hapsburgs before taking on this book.

Overall, if you generally don't like to read books about European history, Roger Crowley's books might change your mind. If you do like history, then Empires of the Sea will be as exciting and enjoyable as watching the space battles in Star Wars.
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unputdownable!!!! 14. Juli 2010
Von Paul - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
This book is fantastic. If you have an interest in Mediterranean history and are looking for a fantastic storey as well as the facts this is an amazing book by Roger Crowley. When I finished this book I started it all over again immediately! No wonder it was the sunday times history book of the year for 2008! Well done!
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