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Empire of the Sun. Das Reich der Sonne
 
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Empire of the Sun. Das Reich der Sonne [Soundtrack]

John Williams (Composer) Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (2. August 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack
  • Label: Wb (Warner Music Switzerland)
  • ASIN: B000002LDC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.751 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Suo Gan
2. Cadillac Of The Skies
3. Jim's New Life
4. Lost In The Crowd
5. Imaginary Air Battle
6. The Return To the City
7. Liberation: Exsultate Justi
8. The British Grenadiers
9. "Toy Planes, Home and Hearth"
10. The Streets Of Shanghai
11. The Pheasant Hunt
12. No Road Home/ Seeing The Bomb
13. Exsultate Justi

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Es ist schon erstaunlich, dass ich weit mehr als 25 Williams Soundtracks besitze und ich keinen einzigen schlecht finde. Und da das so ist, kaufe ich mir immer weitere, mehr und mehr. Und man kann sagen: Es lohnt sich.
"Das Reich der Sonne" ist für John Williams ein eher ungewöhnliches Werk. Denn er baut auf kein Hauptthema auf und variiert dementprechend keineswegs. Grundsätzlich schade, denn dieser Score besitzt sehr viele kompositorische Einfälle, die aber nur teilweise einmal angespielt wurden und nie wieder auftauchten. Die Meldien waren einfach mehr ausbaufähig. Aber wenn man mal von dem kleinen Schwachpunkt absieht, ist der Soundtrack sehr gut und ein erneutes Meisterwerk des Altmeisters.

Als erster Track schlägt "Suo Gan" an. Ein Lied, was sehr zu empfehlen ist und ans Herz geht. Mit einem Chor und einer Frauenstimme im Vordergrund, hören wir eine friedvolle Melodie. "Jim`s New Life" überzeugt mit seinen schnellen Orchestereinsätzen in Stakkato mit den Streichern gespielt. Williams`Umgang mit dem Orchester wird hier wieder stark deutlich. Sehr beeindruckend finde ich "The Return To The City". Denn dieser Titel ist sehr vielschichtig. Am Anfang hört man dumpfe Töne mit einer traurigen Meldie, später aber eine angenehme Klavierfassung.
"Liberation: Exultate Justi" ist einer meiner Lieblingsstücke. Es setzt sich aus einem Chor und einer wundervollen Meldie zusammen. "Toy Planes, Home And Hearth" ist ebenso beeindruckend mit einer kraftvollen Melodie, die Gänsehaut erzeugt, und später mit einer leicht verspielten Klavierfassung. Herrlich.

Letz endlich könnte ich noch so viele Höhepunkte aufzählen, doch ich belasse es hiermit vorerst. Dieser Soundtrack ist kurz gesagt sehr vielschichtig mit vielen tollen Meldien, was für einen John Williams ungewöhnlich ist. Schade bleibt trotzdem, dass man den Score mehr hätte ausbauen können. Doch insgesamt kommt jeder auf seine Kosten. Kaufen lohnt sich.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die Musik zu Spielbergs Verfilmung von J.G. Ballards Roman über einen kleinen Jungen, der das Grauen des 2. Weltkrieges in China erlebt - wie Bertoluccis "Letzter Kaiser" an Originalschauplätzen gedreht - kann trotz einiger Qualitäten letztendlich nicht überzeugen.

Es ist ein abwechslungsreiches Album. Hier liegt aber auch der Hauptansatzpunkt für eine Kritik, denn der Eindruck, den es leider hinterläßt, ist der einer inneren Zerissenheit. Was fehlt ist ein Thema, das sich variieren liesse und da John Williams auch in der Regel so vorgeht, überrascht es, daß er hier darauf verzichtet. Die atmosphärische Dichte, die sich trotzdem zuweilen aufbaut, wird durch den Wechsel stilistischer Mittel oft durchbrochen und bildet ein uneinheitliches Gesamtbild. Die bemerkenswerten Momente des Albums sind dann auch die, wenn er sich von den ausgetragenen Pfade seiner bewährten Klangmuster ("Jim's new life") auf lange nicht betretenes Land begibt: Das exotisch instrumentierte, von percussiven Effekten getragene spannungsreiche "Pheasant Hunt" oder das sehr stimmungsvolle "Return to the City", was auch den ansonst zu kurz kommenden akkustischen Lokalkolorit liefert. Diese beiden Stücke sind auch die beiden einzigen, die das klangliche deja-vu Erlebnis verflüchten, denn der Rest ist nämlich einfach zu vertraut: die zahlreichen Anleihen aus den 70er Jahren, vornehmlich temporeiche "Indiana Jones"-Action-Musik, pathetisch breite "Close Encounters" Variationen ("Cadillac of the skies", "No road home") oder Piano-Staccatos nach Art von "Earthquake" ("Streets of Shanghai") werden all die zufriedenstellen, die John Williams ohnehin für den besten halten, ein Zeichen für inspirierte Komposition sind sie deswegen aber noch lange nicht.

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