Ich bin ein Typ Mensch, der wenn er sich eine CD zu Gemüte führt nicht erwartet dass das Rad neu erfunden wird. Wen wundert's dann das Bad Religion meine absolute Lieblingsband ist - auch wenn mir schon vorgeworfen wurde, dass wenn man mir zwei gleiche Songs vorspielen würde ich es nicht merken würde. Naja, kommen wir mal zur Platte selbst:
Meiner Meinung nach hat man hier ein Bad Religion geschaffen, dass (wenn es früher erschienen wäre) die "grossen drei" (Suffer, No Control, Against the Grain) glatt zu den "grossen vier" gemacht hätte. Nehmen wir schon das schaurige Intro "Overture". Gebannt wartet man, bis die Atmosphäre einen irgendwann Umhüllt und man nur noch den düsteren Tönen lauscht. Von einem Moment in den anderen schlägt alles in ein Hard-Core Geewitter um: Das Schlagzeug prügelt förmlich auf einen ein, während der Back Round alles gibt, so dass schließlich auch die Gitarren und der Bass erklingt. Die nächsten Nummern . "Social Suicide", "Athiest Peace" und "All there is" haben nicht mehr ganz so viel Power, haben aber echtes Klassiker Potentzial (vorallem All there is). Bei Track 6 handelt es sich um die Single Auskoppelung "Los Angeles is Burning!", und ich wette das dieses Lied nun in jedem Bad Religion Konzert zu hören sein wird. Der nächste Song haut dann alles weg. Die Melodie hat etwas episches...schwer zu beschreiben! Es bringt eine Athmosphäre rüber, als würde etwas grosses warten. Klingt kitchig, ist aber ein echter Hammer der dann von dem rappenden Gaststar perfekt ergäntzt wird. Der nächste Song - "God's Love" passt zum Stil des Albums und hat eine angenehme härte. Weiter geht es mit dem epischen "To another abyss", das eines meiner absoluten Bad Religion Favouriten ist. Der Refrain ist grossartig und spornt zum mitsingen an. The Quikkening ist nicht schlecht, aber letzendlich der schlechteste Track des Albums. Weiter geht es mit der famousen Titel Track der auf jedem Konzert zu einem Mitgröhlen erster Klasse führen dürfte. "Beyond Electric Dreams" ist meiner Meinung nach der beste Track des Albums. Es wird perfekt mit Effekten gearbeitet, was zu einem genialen Finale führt. "Boot Stamping on a Human Face" ist etwas für sich, und hätte gut auf "Generator" gepasst. Der letze Track hätte gar nicht besser sein können. Er hat etwas ermunterndes, erpisches und makiert den Abschluss des Albums perfekt.
Zusammen gennomen ist das wohl eines der besten Bad Religion Alben geworden. Man kann nur hoffen das die Punk Rock Urgesteine ihr Nievue halten.