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Produktinformation
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Beschreibung:
Hier ist das erste Rennspiel mit Computergegnern, die sich exakt wie echte Rennfahrer verhalten. Das ausgeklügelte KI-System garantiert, dass auf jede Deiner Aktionen eine entsprechende Reaktion der Gegner erfolgt. Alle haben eine eigene Persönlichkeiten, individuelle Fahrstile und ein gutes Gedächtnis. Du kannst nur hoffen, dass deren Rache sucht Dich nicht gerade dann trifft, wenn Du kurz vor der Meisterschaft stehst!
Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Speicherfunktion: Memory Card
Spieler: 1-2
Verpackung: deutsch
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Das Gameplay präsentiert sich wie man es von einem Game dieser Art erwartet. Dazu stehen uns das Zeitrennen, das Einzelrennen und natürlich die wichtige Meisterschaft zur Verfügung, welche man in drei Schwierigkeitsstufen meistern kann. Zu Beginn allerdings müssen wir uns erst ein Rennteam aussuchen, für welches wir fortan die Punkte einfahren. Nach einer erfolgreichen Saison bekommen wir dann schon wesentlich mehr Angebote von rennställen mit stärkeren Autos und in höheren Klassen. So arbeitet man sich Saison für Saison und Rennen für Rennen von einem Team zum nächsten die Weltrangwertung nach oben.
Hat man bei den ersten Rennen noch das Gefühl die Schnecke im Sack gekauft zu haben, stellt sich schon bald heraus, dass man sich die Geschwindigkeit erst erarbeiten muss, denn die höheren Klassen zeigen erst was in der Engine steckt. Hat man Anfangs noch das Gefühl die Autos würden auf der Strasse kleben, so muss man schnell umlernen wenn man eine Klasse aufgestiegen ist, denn plötzlich haben die Wagen richtig Dampf unter der Haube und erlauben auch ein gediegenes Sliden mit querstehendem Fahrwerk oder so richtig enges Kurvenschneiden, unter Einbeziehung der Streckenbegrenzung die den Wagen ein anständiges Stück versetzt.
Die Grafik muss sich nicht vor der Konkurrenz verstecken, so unterschiedlich und reich detailliert wurde sie gestaltet. Gespickt mit vielen aber nicht übertriebenen Lichteffekten zeigen sich die Pisten von ihrer besten Seite, was besonders des Nachts zu einem Augenschmaus ausartet, wenn die gleißenden Flutlichter die Strecke in diamantenem Glanz erstrahlen lässt. Doch selbst bei Regen zeigt uns die Engine was die Grafiker leisteten, indem die Regentropfen auf der Scheibe zerplatzen und die typischen ringförmigen Einschläge hinterlassen, während der Verfolger in der Gischtfahne verschwindet. All dies geschieht ohne den geringsten Geschwindigkeitseinbruch und wird nur ganz selten von kaum merkbaren PopUps in der Ferne beeinträchtigt.
Die Soundkulisse hingegen gibt sich etwas unausgereift, was nicht an dem mitreißendem Soundtrack liegt als viel mehr an den viel zu sanftmütigen Motorengeräuschen und der praktisch lautlosen Umwelt, denn bis auf den Boxenfunk gibt es nicht mehr zu hören. Noch dazu sind die Motorensounds standardmäßig viel zu leise gestellt, so dass sie unter dem Soundtrack fast völlig verschwinden, was man aber im Option-Menü nachstellen kann. Was man nicht kann ist eigene Musikstücke von der Xbox-Festplatte im Game abspielen zu lassen, dies hat man wohlwollend vergessen.
Die Steuerung ist ebenfalls sehr puristisch, denn neben der Lenkung auf dem linken Analogstick und dem Gas und der Bremse auf den Schultertasten existieren nur noch die zwei Knöpfe zum Gangschalten. Eine Handbremse, schaltbares Licht oder gar eine Hupe sucht man vergeblich, wären aber bis auf die Handbremse auch etwas unpassend. Seltsamerweise besitzen die Gegner eine Warnblinkanlage, welche sie immer benutzen um uns zu signalisieren sie doch vorbei zu lassen. Der Spieler selbst muss ohne sie auskommen. Generell kann man sagen, dass sich "Total Immersion Racing" sehr arcadelastig gibt, also keine Fahrsimulation ist. Ganz im Gegenteil sollten selbst Einsteiger ins Genre schon bald ihre ersten Erfolge feiern können, den eingefleischten Rennfahrern sei empfohlen nicht den leichtesten Schwierigkeitsgrad zu wählen, da dieser wirklich sehr leicht ist.
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