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Mashed: Drive to Survive
Dieses Bild ist von schneewittchen "schneewittchen"

Mashed: Drive to Survive

von NBG EDV Handels & Verlags GmbH
 USK ab 12 freigegeben
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Plattform: Xbox | Version: Standard
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Produktinformation

Plattform: Xbox | Version: Standard
  • ASIN: B000287V3O
  • Erscheinungsdatum: 24. Juni 2004
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.097 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: Xbox | Version: Standard

GamesMarkt

Nur wenige Spielemarken besitzen eine üppigere Ahnenreihe als der Funracer "Micro Machines", der für über 15 Plattformen umgesetzt wurde. Grund für die Popularität der einstigen Codemasters-Reihe (die jüngsten Versionen erschienen bei Atari) war immer schon der starke Multiplayermodus. Einige "Micro Machines"-Teile stammen vom englischen Entwickler Supersonic, der sich nun mit seiner eigenen, benzinbetriebenen Multiplayer-Gaudi zurückmeldet. Wie beim großen Vorbild tragen maximal vier Spieler an einer Hardware actionreiche Rennen aus, allerdings geht's diesmal nicht mit Spielzeugflitzern über Kinderzimmerboden oder Billardtisch, sondern am Steuer normaler Wagen über verstopfte Freeways, verschneite Bergkurse oder staubenden Wüstensand. Gewöhnlich werden die 13 Kurse aus einem isometrischen Blickwinkel dargestellt, dank flotter 3D-Grafikroutinen zoomt die Kamera beizeiten auch hinter das Auto (und bleibt im Rennmodus dort). Herzstück der "Mashed"-Wettbewerbe sind die Kampfspiele, bei denen die Fahrzeuge der Gegner zerstört werden müssen. Dies geschieht entweder durch Abdrängen in den Abgrund, Attacke mit einer Extrawaffe oder einem so großen Vorsprung, dass das Gegnerfahrzeug am Bildschirmrand verschwindet - dass hierbei oft auch der eigene, führende Wagen aus dem Blick gerät, ist das größte Manko des Titels.

Produktbeschreibungen

Wer den Anschluß verliert - explodiert!

FEATURES:
- Liefern Sie sich mit bis zu 4 Mitspielern heiße Wettrennen über stark befahrene Highways, brachliegende Industriegebiete oder eisige Berglandschaften
- Einzigartiges Rache-Feature: ausgeschiedene Spieler können mit der Air-Strike explosiv ins Renngeschehen eingreifen
- Große Auswahl an effektvollen Waffen: zielsuchende Raketen, Öl-Lachen, Blender und viele weitere High-Tech-Waffen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "mveghbs"
Platform for Display:Xbox|Edition:Standard
Mashed ist das optimale Partyspiel für 2-4 Spieler. Aber NUR dann. Es erinnert an die guten alten MarioKart 64/NGC Tage, kommt aber leider nicht an den Singleplayer Spielespass des N64 Pendants heran. Wer allerdings einen rasanten und recht spaßigen Fun-Racer für die Xbox sucht, kommt an dieses Spiel nicht vorbei.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rempelorgie 29. Juli 2007
Platform for Display:Xbox|Edition:Standard
Spaß:   
Der Titel des X-Box-Titels Mashed  Drive to Survive klingt wesentlich dramatischer als es schließlich rüberkommt: wir haben es nämlich in Wahrheit mit einem Rennspiel zu tun, das zu den unbeschwerten Fun-Racern zu zählen ist. Erschienen ist es im Übrigen auch für den PC als auch die Playstation 2, was aber keineswegs als Indikator zu werten ist, dass wir es mit einem klar überdurchschnittlichen Game oder gar einem Hit zu tun haben. Letztlich stellen wir ernüchtert fest, dass bestenfalls die Bezeichnung Durchschnitt verwendet werden darf. Ginge es allein um den Solopart, ich würde eine Empfehlung nicht aussprechen können, zu schnell langweilt das Spiel, doch der Multiplayerpart holt die Kohlen noch aus dem Feuer und bugsiert das Ganze ins (allerdings untere) Mittelfeld. Die Folge ist, dass lediglich genügsame Funracer-Fans, die relativ oft auf Gleichgesinnte zurückgreifen können, Interesse an Mashed haben dürften.

Die Verwendung von Waffen hat hier eine zentrale Bedeutung, dementsprechend wenig zimperlich geht es auf den Rennstrecken zu. Mit Offroad-Kisten donnern wir über unterschiedlich gearteten Untergrund (Asphalt, Schotter, Erde, Matsch, Sand und Eis) und geben der direkten Konkurrenz (hoffentlich) ordentlich Saures. Des Weiteren wird hier gerempelt, bis der Arzt kommt, soll heißen, dass keine Sekunde Ruhe ist und sich kaum noch auf die Bahn als vielmehr auf die Fahrerkonkurrenz konzentriert werden muss. Dieses Chaos ist natürlich gewollt, dies in Verbindung mit einigen heftigen Hindernissen auf der Fahrbahn, denen reaktionsschnell ausgewichen werden muss, ergibt in der Summe ein extrem actionreiches Rennspektakel. Insgesamt neun zu ergatternde Extrawummen wie unter anderem Maschinengewehr, Raketen, Ölspritze, Flammenwerfer und Blitz sorgen für einen Unfall nach dem anderen, Letzterer ist derart gleißend hell, dass die Konkurrenz nicht selten völlig geblendet in den Abgrund stürzt. Das alles verspricht jede Menge Spielspaß, doch es macht letztlich weniger Laune, als ursprünglich vermutet, speziell die Solokarriere enttäuscht mehr als nur dezent.

Die Solomodi enttäuschen vor allem dadurch, da sie keine langfristig motivierenden Elemente aufweisen können, dies ist gleichwohl verwunderlich wie mies. Die Duelle mit der CPU-Konkurrenz nutzen sich schnell ab, denn pro Rennstrecke gibt es maximal drei Varianten: 1:1-Duell, Rempelspektakel und normales Rennen. Zu begrüßen ist zwar, dass jede Menge Hindernisse auf der Fahrbahn sind (Felsbrocken, Kisten etc.) und die Wetterverhältnisse teilweise stark variieren, doch dennoch ist viel zu schnell die Luft raus. Dies liegt nicht zuletzt an den viel zu schlappen Gegnern und daran, dass besonders viele Abkürzungen, die auswendig gelernt werden müssten, nicht existieren. Eine Handvoll vielleicht, das war es aber dann auch schon. Zwar habe ich auch nicht immer Lust, jeden Kniff kennen und jede Abkürzung stundenlang studieren zu müssen, doch angesichts des geringen Umfangs ist der ganze Spaß auch schon vorbei, bevor es so richtig angefangen hat. Dass der Schwerpunkt auf dem Multiplayerpart liegt, halte ich persönlich für sehr gewagt, denn schließlich ist hier ausschließlich vom Offline-Modus die Rede, eine Online-Anbindung existiert nicht. Laune macht der Vierspielermodus allerdings schon, sofern man entsprechend viele Kumpels um sich versammeln kann. Doch auch hier ist aufgrund des zu simplen Gameplays spätestens nach wenigen Malen die Luft raus.

Grundsätzlich ist das eigentlich sehr schade, denn es gibt sehr gute Ansätze, die ich auch gar nicht unter den Teppich kehren möchte. Zunächst gefällt die feinfühlige Steuerung, an der es wirklich überhaupt nichts auszusetzen gibt, diese reagiert schnell und präzise und vermittelt ein gutes Spielgefühl, überhaupt keine Frage. Während des Rennens können sich des Weiteren die teils sehr spektakulären Überholmanöver und Rempeleien sehen lassen, diese heizen zumindest kurzfristig die Stimmung an, kein Zweifel. Die unterschiedlichen Waffensysteme und tückischen Hindernisse auf der Strecke tragen schließlich dazu bei, dass wir es mit abwechslungsreichen und spannenden Rennverläufen zu tun haben sollten, nicht zu vergessen die stark variierenden Wetterverhältnisse von eitel Sonnenschein bis hin zu heftigem Gewitter und dichtem Nebel. Und schließlich witzig beim Mehrspielermodus: wer ausgeschieden ist, darf trotzdem noch ins aktuelle Renngeschehen eingreifen und die noch verbliebenen Fahrer unter Beschuss nehmen. Sehr gut ist auch die Tatsache, dass sich CPU-Fahrer noch zusätzlich hinzuschalten lassen, dies ist vorbildlich und ist bei zahlreichen Konkurrenztiteln im Multiplayermodus gerade nicht der Fall. Zu guter letzt sind unfaire Passagen ein Fremdwort, nicht nachvollziehbare Kunststücke der CPU-Konkurrenz, die dann auf unerklärliche Art und Weise auf und davon ziehen, gibt es nicht. Dass wir allerdings selber nach dem erfolgreichen Turbo-Start zu Beginn eines Rennens schnell einen nicht zu verachtenden Vorsprung vor der Fahrerkonkurrenz haben  und dies auch noch durch stupides Tastengehämmer  passt nicht so recht ins Bild. Trotzdem finden wir zahlreiche gute Elemente vor, die aber angesichts der Negativpunkte arg in Vergessenheit zu geraten drohen.

Neben dem viel zu geringen Umfang und der fehlenden Herausforderung für den Solisten auf lange Sicht hin, nerven hinsichtlich der Präsentation die nervig überzogenen Sprüche der CPU-Fahrer. Dies sollte offensichtlich witzig oder cool rüberkommen, doch wurde sich damit eher ein klassisches Eigentor geschossen, wenn Ihr mich fragt. Albern, überflüssig oder peinlich: sucht Euch eine von diesen Bezeichnungen aus, sie passen alle. Die deutsche Sprachausgabe ist hier jedenfalls kein Trumpf. Keine Ahnung, wie man so etwas in den Spielverlauf implementieren und dann auch noch für gut befinden konnte. Des Weiteren bietet auch im Übrigen die Meisterleistung kaum etwas, das berauschen könnte: nettes Hintergrundgedudel und hier und da ein krachender Soundeffekt und immerhin Dolby-Digital-Unterstützung, für mehr als soliden Durchschnitt reicht es trotzdem nicht. Die Grafik ist zweckmäßig, gar nicht einmal so hässlich, kommt ohne größere Patzer daher, ist flüssig, aber sie bietet uns weder spektakuläre Szenerien bzw. Landschaftsoptiken, noch überaus modellierte Fahrzeuge und auch keine sonderlich überragenden Spezialeffekte, trotz der actionreichen Rennverläufe. Die Kamera leistet gute Arbeit und die Straßen sind überwiegend schön breit, das gefällt. Das Fehlen von 16:9-Breitbildformat und 60-Hz-Modus hingegen weniger, überhaupt herrscht eine vergleichsweise  für ein PS2-Spiel aus dem Jahr 2004  detailarme Texturierung der Hintergründe und auch am Boden vor. Unter dem Strich somit erneut: solider Durchschnitt, aber keinen Deut mehr.

Mashed  Drive to Survive ist ein unkomplizierter Fun-Racer, der einen schnellen Einstieg ermöglicht und als actionreiches Baller-Rennspiel anfänglich viel verspricht. Im Solopart kehrt aus besagten Gründen schnell Ernüchterung ein, der Multiplayer ist hingegen gelungen. Insgesamt kommen sowohl Rennverläufe als auch Präsentation zu unspektakulär daher, der Suchtfaktor will sich einfach nicht einstellen. Die Grundlagen waren wirklich gut (interessante Überholmanöver, actiongeladene Rempeleien, sehr gelungenes Handling, Vierspielermodus), doch das Potential wurde bei weitem nicht ausgeschöpft. Zu wenig Umfang, zu wenig Herausforderung, zu wenige Highlights, zu wenig Langzeitmotivation: mit Hängen und Würgen daher leider nur noch eine hauchdünne Empfehlung. Spielspaßwertung: 62%.

PLUS --> Rasante Rennverläufe mit massig Action, riskante Überholmanöver und Rempelorgien, sehr gelungene Steuerung, Vierspielermodus sogar auf Wunsch mit CPU-Fahrern

MINUS --> Solopart enttäuscht durch viel zu geringen Umfang und unintelligente Gegner, dämliches Gebrabbel der CPU-Fahrer, wenig anspruchsvoll, schneller Abnutzungseffekt aufgrund kaum vorhandener Highlights
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