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Empire Burlesque [Import]

Bob Dylan Audio CD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Biografie

Bob Dylan (geb. 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota; eigentlich Robert Allen Zimmerman) ist ein US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker und Lyriker. Der Sänger spielt Gitarre, Mundharmonika, Orgel und Klavier. Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts.
Dylan begann Ende der 1950er-Jahre nach Rock'n'Roll-Jahren in Schülerbands ... Lesen Sie mehr im Bob Dylan-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (1. Februar 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Sbme Special Mkts.
  • ASIN: B0012GMYLY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.230.410 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dylan goes disco 3. Februar 2002
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Das Ziel Dylans war klar, nachdem man die Platte zum ersten Mal gehört hatte. Dylan wollte zurück in die Charts, er wollte Anerkennung und in Diskotheken gespielt werden. Verübeln kann man ihm das nicht. Die Achtziger waren musikalisch eine einzige Enttäuschung. Bands und einzelne Sänger hatten selten mehr als einen Hit und versanken danach wieder in der Versenkung. Über den wirklich Großen aber - His Bobness - sprach kaum noch jemand. Dies muss einen Menschen, der drei Jahrzehnte lang zum Nonplusultra gehörte, in höchstem Maße verärgern und unsicher machen.
Dylan wusste - so scheint es - nicht genau, was er tun sollte. Er war definitiv out. Was lag also näher, als ein Album zu produzieren, dass bei einigen Stücken auch das Tanzbein ansprach?
Wer nun aber meint, ein Album zu hören, dass ähnlich dümmlich daherkommt wie die meiste Musik in den Achtzigern, der täuscht sich. Trotz Synthesizereinsatz und seltsam anmutender Bläsereinsätze kann das Album überzeugen, weil viele Perlen zu hören sind: "Tight connection to my heart" oder "When the night comes falling from the sky" müssen nur laut genug gehört werden, um deutlich werden zu lassen, dass die Überlegungen Dylans aufgingen. Dylan klingt erstaunlich hip. Die eigentliche Krise des Meisters begann erst nach diesem Album, als er feststellen musste, dass Käufer und Kritiker ihn im Grunde erneut übergingen, obwohl er ihnen dieses Album vorgelegt hatte. Dylans Zeit schien vorbei, seine Relevanz verblasste, bis -
aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls steckt Dylan mit diesem Album alle Madonnas der Achtziger locker in die Tasche.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen What did we do to my songs?" 14. Oktober 2009
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Das muss sich Bob Dylan wohl auch selbst heute - am Abstand von 24 Jahren - fragen, wenn er sich `Empire Burlesque' anhört. Songwriterisch sind das eigentlich 10 sehr sehr gute Dylan tracks die auf diesem Album versammelt wurden. Pop, Blues, Balladen, alles ist in der gleichen Qualiotät vorhanden wie schon auf ,Infidels', nur die Produktion - die von Dylan größtenteils selbst übernommen wurde - und vor allem der Mix von Arthur Baker(!) ist hier so was von 80er lastig (im schlechtesten Sinne), dass es einem - trotz des guten song materials - schon manchmal schwer fällt hier duchzuhalten.

Am besten funktionieren noch die spärlicher instrumentierten Balladen, wie das wunderbare ,I'll Remember You' oder ,Emotionally Yours', auch wenn letzteres schon stark an der Grenze zum Kitsch ist und mit übermäßigem Einsatz von Hall, von Arthur Baker bereits nahezu ruiniert wurde. ,Dark Eyes' ist die löbliche Ausnahme hier - ganz klassischer Dylan - Gitarre, Mundharmonika, Gesang keine Effekte.

Der Pop Song ,Tight Connnection To My Heart' geht produktions und arrangementtechnisch auch noch in Ordnung; die Blues Rocker `Clean Cut Kid' und ,Trust Yourself' haben Klasse Riffs und die - pardon - fürchterlichen synth bläser, sind noch nicht zu sehr im Vordergrund, aber der pseudo 80's dancefloor sound (mit Disco rhythmus!) von ,When the Night Comes Falling from the Sky' geht gar nicht. Fast allen Liedern gemein ist leider ein schrecklicher drum sound den Baker offensichtlich - selbst wenn echte drums verwendet wurden - so auf Synthetik gemischt hat, dass es weh tut.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Kind der Achtziger 6. Dezember 2005
Format:Audio CD
An dieser Platte scheiden sich die Geister. Gerade in amerikanischen Foren findet sich viel Lob. Andere, und dazu gehöre ich, krümmen sich bei soviel zur Schau gestellter Unmusikalität des Producers vor Schmerzen. Da finden sich viele im Prinzip gute Songs, aber von einem amerikanischen Nino de Angelo oder Dieter Bohlen "perfektioniert". Zum Glück nicht alles. "Tight Connnection to your heart" ist in sich stimmig, auch die Gospelchöre sind okay. In "Dark Eyes" meldet sich der 60er Dylan zu Wort. Die Produktion des Rests der Platte ist typisch für die Mitte der 80er: Yamaha DX-7-Glöckchen, der damals allgegenwärtige Orchestra-Hit-Effekt, Gated Drums, eine nervig in den Vordergrund gemischte Elektro-Snare. Dschumm. Damit könnte man grad noch leben - das fanden wir mal schön. Dylan selbst singt hier für seine Verhältnisse nicht mal schlecht. Aber für die am Album beteiligten Musker scheint Timing ein Fremdwort zu sein. Am schlimmsten für meine Begriffe holzt der Schlagzeuger daneben.
Um nicht nur zu meckern: Es gibt Dylan-Alben, bei denen alles stimmt - Texte, Songs, stimmliche Tagesform des Meisters, Produktion. Dazu gehören Blood on the Tracks, Desire, Hard Rain, Infidels, No Mercy. An die sollte man sich als Einsteiger halten. Für Sammler hat auch Empire Burlesque ihren festen Platz im Regal verdient. Sie zieht allerdings heftig Staub an...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3 Perlen 22. September 2004
Format:Audio CD
Mmh, was die anderen schreiben, von wegen Achtziger und so mag ja sein. Doch darf man dabei nicht das rein akustische "Dark Eyes" vergessen. Eigentlich ist es nur der Mann und die Akustikgitarre, das hatte es ja von Dylan seit den Sechzigern nicht mehr in der Form gegeben. Auch "I'll rememember you" und "Emotionally yours" sind absolut große Songs, die sich jeder zeitlichen Zuordnung entziehen. Ein Muss für Dylan-Fans und eine interessante Fassette des Meisters für Einsteiger. Für Einsteiger empfiehlt sich jedoch dann vielleicht eher eines der vielen guten "Best of"-Alben von Columbia Records.
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