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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2013
Im Spätsommer des Jahres 1945 und nach dem Einsatz zweier Atombomben verkündet die japanische Regierung die bedingungslose Kapitulation im Zweiten Weltkrieg. Kurz darauf landet US-General MacArthur (Tommy Lee Jones) im besiegten Japan. Der General soll entscheiden, ob der japanische Kaiser Hirohito als Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt werden soll. Für seine Untertanen ist dieser ein lebender Gott - doch nun liegt sein Leben in der Hand der amerikanischen Besatzer. MacArthur delegiert die schwierige Aufgabe an den Japan-Experten General Bonner Fellers (Matthew Fox). Nur 10 Tage bleiben diesem Zeit, um eine Empfehlung für die amerikanische Regierung zu formulieren. Doch neben dieser offiziellen Mission hat Fellers noch eine höchst private. Er sucht Aya, die junge Japanerin, in die er sich vor Jahren verliebt hat..

Regisseur Peter Webber ("Das Mädchen mit dem Perlenohrring") inszenierte den von wahren Begebenheiten inspirierten Kriegsfilm "Emperor - Kampf um den Frieden" als ein packendes Historienabenteuer über Liebe und Krieg. Zwischen Rache, Gerechtigkeit und politischen Interessen galt es eine Lösung für die geschundene und kriegsmüde Bevölkerung Japans zu finden. Das exquisit ausgestattete und hochkarätig besetzte Drama zeigt in starken Bildern einiges von dieser heiklen Zeit. Der Film wirbt dabei für eine Auseinandersetzung mit der japanische Kultur, ihrer jahrtausendealten Tradition und einem Wertesystem, das sich vom westlichen ganz wesentlich unterscheidet.

Neben den bekannten Schauspielern Tommy Lee Jones ("No Country For Old Men") und Matthew Fox ("Party Of Five", "Lost") engagierte Regisseur Peter Webber für die Rolle der Aya die japanische Newcomerin Eriko Hatsune. Zusammen mit dem oscarnominierten Kameramann Stuart Dryburgh (Das Piano") schuf er ein bildgewaltiges Epos über Liebe, Krieg, Verständnis und Aussöhnung in einem entscheidenden Moment des Zeiten Weltkriegs. Die Aufarbeitung der historischen Fakten inszenierte Webber mit dem nötigen Fingerspitzengefühl auch für die japanischen Koproduzenten. Als erstem Filmteam überhaupt wurde ihnen sogar erlaubt, auf Palastboden und in der Residenz des japanischen Kaisers zu drehen.

Das Militär- und Politikdrama aus Hollywood nach der Buchvorlage "His Majesty`s Salvation" von Shiro Okamoto über ein faszinierendes Kapitel der jüngeren Weltgeschichte ist - auch mit oder trotz der für Menschlichkeit werbenden Liebesgeschichte - ein Muss für historisch Interessierte: informativ und dabei durchaus unterhaltend! Wobei der geschickte Taktiker General MacArthur die intrigenreichen Aufräumarbeiten inmitten eines diplomatischen und politischen Minenfelds immer wieder klar definiert: Diplomatie funktioniert nur mit Respekt und Taktik!

Das detailreiche Bild (2.35:1 - 1080/24p) und der deutsch/englische Ton (DTS-HD Master Audio 5.1) der Blu-ray sind dem bildgewaltigen Kriegsdrama angemessen. Dazu glänzt der Silberling mit einer Reihe Extras, von denen ganz besonders das deutsch untertitelte Making Of "Japan, The Emperor And The Army" mit den zusätzlichen Hintergrundinformationen hervorsticht.
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am 14. Oktober 2013
Wie inszeniert man am Besten ein packendes Historien-Drama? Einen wahrheitsgetreuen Film auf interessante Art und Weise? Es gab schon viele Filme aus dieser Zeit, aus den Jahren vor, während und auch nach des Zweiten Weltkrieges. Ich hab schon viele darüber gesehen - "Emperor - Kampf um den Frieden" ist meiner Ansicht nach einer der besten davon.

"Emperor - Kampf um den Frieden" schafft es (natürlich nur ein weites Stück; komplett wird es nie ein Film schaffen) die Verheerung eines Krieges, mit all seiner Zerstörung und seines Todes, ein Stück weit greifbar zu machen. Regisseur Peter Webbers Film verzichtet dabei auf die üblichen Klischees, wie man sie erwartet, wenn es um japanische Geschichte geht. Er hat sich darauf konzentriert, ein anderes Japan zu zeigen, wobei er sich simpler Schwarzweißzeichnung entzieht, sondern eindrucksvoll aufzeigt, dass es tausend Schattierungen von Grau gibt.

Mit diesem Film entstand einfach ein Drama, welches die aufrichtigen Bemühungen der amerikanischen Generäle MacArthur und Fellers zur Wahrheitsfindung in den Mittelpunkt stellt. Die Stärken des Films liegen nicht nur in der imponierenden Ausstattung, sondern vor allem in der Darstellung von Tommy Lee Jones, der MacArthur als entscheidender Figur in diesem Drama eine zutiefst menschliche Dimension verleiht, und Matthew Fox, der die Gewissenhaftigkeit seiner Figur ebenso glaubhaft verkörpert.

Der Zuschauer wird mit diesem Werk mit einer kompakten, klasse gespielten und ausgestatteten Aufarbeitung eines der jüngeren Nachkriegsgeschichte belohnt.

Den Film erhält man in diesem hochwertigen Mediabook auf DVD und blu ray. Für Sammler unbedingt zu empfehlen. Als Bonusmaterial liegen u. a. eine Doku, Deleted Scenes, ein umfangreiches und interessantes Making of, verschiedensten Interviews sowie ein eingeklebtes und hochinteressantes Booklet bei.

Fazit:

Ein imposantes Nachkriegsdrama in einer starken Verpackung. Absolut zu empfehlen!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2013
Regisseur Peter Webber hat mit "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" bereits bewiesen, dass er inszenatorisch etwas drauf hat. Sein "Hannibal Rising" war zwar kein Highlight der Reihe um den kannibalistischen Serienkiller Hannibal Lector, aber ebenso routiniert gemacht, und hatte seine Reize. Nun versucht sich Webber an einer 2. Weltkriegs-Thematik, die immer noch sehr an den Amerikanern nagt: Pearl Harbor. Allerdings dreht sich sein "Emperor – Kampf um den Frieden" nicht um die Geschehnisse rund um den Angriff auf den Marinehafen, sondern um die politischen Verwicklungen die danach ihren Lauf nahmen. General MacArthur wird 1945 nach Japan entsandt, um sich dort um die Demilitarisierung und Demokratisierung des zerstörten Landes zu kümmern. Allerdings soll er sich auch um die Frage kümmern, was mit Kaiser Hirohito geschehen soll, bei dem nicht klar ist, ob er den Befehl zum Angriff auf Pearl Harbor gab. Aufklären soll dies General Bonner, der für seine schwierige Aufgabe gerade einmal 10 Tage Zeit hat. Mit den Erkenntnissen steht und fällt auch die Stimmung in Japan, und Bonner sieht dies nicht als einzige Aufgabe, denn zudem sucht er noch seine verlorene Liebe Aya.
Gut inszeniert und hervorragend ausgestattet ist auch dieser Film von Webber, gar keine Frage! Vor allem auch gut besetzt, allen voran Matthew Fox als Bonner. Tommy Lee Jones liefert als MacArthur eine Glanzleistung ab, leider ist die Rolle nicht mit sonderlich viel Präsenz gesegnet. Trotz der offensichtlichen und bekannten Auflösung am Ende, fiebert man die gesamte Spielzeit mit, und die Spannung bleibt erhalten. Lediglich die Liebesgeschichte wäre in der Form in meinen Augen absolut nicht nötig gewesen, da sie für die Story im Grunde keinerlei Relevanz besitzt. Letztlich stört das aber nicht wirklich, und somit kann man sich getrost zurücklehnen, und unterhalten lassen. Entgegen der typischen WWII Streifen die man ständig vorgesetzt bekommt, glänzt dieser Streifen durchaus mit einer frischen Thematik und interessanten Einblicken in die damaligen Geschehnisse.
Die Blu-ray bietet neben einer guten Qualität lediglich Trailer als Bonus. Allerdings erscheint auch eine 3-Disc Edition, die neben dem Hauptfilm auf Blu-ray, zwei DVDs mit massenhaft interessantem Hintergrundmaterial zum Film und den historischen Fakten bietet.
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am 21. Juni 2014
Eine bei uns relativ unbekannte Geschichte und Sichtweise vom Ende des 2 Weltkrieges spannend und emotional erzählt.
Die ist kein Kriegsfilm,es wird nicht gekämpft und es gibt auch keine Action,man sollte etwas Interesse an Geschichte und speziell Asien mitbringen.
Der Film vermittelt gut die völlig gegensätzlich Mentalität der Westlichen und Fernöstlichen Welt was letztendlich zum Ausbruch des Krieges im Pazifik führte und wie das besonnene Handeln einiger zentraler Führungsoffiziere mit Douglas MacArthur an der Spitze ein zusammenbrechen Japans vehinderte und den Erhalt der Monarchie in Japan sicherte.
Der Film zeichnet sich durch besonders engagierte Schauspieler aus die ihre Rollen wirklich glaubhaft spielen so wie eine Intelligente Story.
Ich sah mir den Film ohne große Erwartungen ab und war schlichtweg begeistert.
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Filme über wahre Begebenheiten gibt es viele, diese erfreuen sich immer mehr großer Beliebtheit. Nun können wir mit Emperor – Kampf um den Frieden einen weiteren Film dieser Kategorie zuordnen.

Diesmal wird die Geschichte von Kaiser Hirohito erzählt, dessen Leben im Jahre 1945 in den Händen der amerikanischen Besatzer liegt. General MacArthur soll entscheiden, ob der Kaiser als Kriegsverbrecher hingerichtet oder seinen Status beibehalten soll. Von der Entscheidung hängt ab, was aus Japan werden wird. MacArthur delegiert die Entscheidung an Bonner Fellers, der nun 10 Tage Zeit hat, diese zu treffen. Dabei ist dieser eigentlich auf der Suche nach der jungen Aya, in der er sich vor Jahren verliebt hat...

Dank Tommy Lee Jones und Matthew Fox bekommt der Film eine wunderbare Tiefe, denn die Beiden schaffen es, die Zeitgeschichte lebendig werden zu lassen. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und Regisseur Peter Webber hat es geschafft, diese sehr gut in Szene zu setzen. Liebe, Krieg, Verständnis – alles ist dabei.
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am 26. Oktober 2013
Kurz nach Beendigung der Kampfhandlungen mit Japan 1945, muss die amerikanische Militärregierung darüber entscheiden, ob der Kaiser als Kriegsverbrecher angeklagt wird oder nicht.
Um diese Entscheidung treffen zu können wird der General Bonner Fellers beauftragt innerhalb von 10 Tagen genügend Beweise zu finden, die eine Anklage rechtfertigen, bzw. nicht rechtfertigen.

Nachdem der Nürnberger Prozess schon in mehreren Dokumentationen und Miniserinen ( Nürnberg - Im Namen der Menschlichkeit und Nürnberg - Die Prozesse) sehr gut dargestellt wurde, habe ich etwas Ähnliches von Emporer erwartet.
Der Film geht aber nach meiner Meinung einer Auseinandersetzung mit der Vergangenheit aus dem Weg. Wir erfahren nichts über die Menschen, die Kriegsverbrechen angeordnet haben, nichts über die, an denen die Verbrechen verübt wurden, nichts von jene, die, die dies Verbrechen ausführen mussten, nichts darüber, wie die Menschen danach darüber dachten, usw.
Das einzige Kriegsverbrechen, welches behandelt wird, ist der Angriff auf Pearl Harbour und auch hier nur, die Frage, ob der Kaiser den Angriff befohlen hat.
Untermalt wird dies durch eine Liebesgeschichte zwischen General Fellers und einer japanischen Englischlehrerin. Auch wenn ich die Erzählung dieser Liebesgeschichte für gelungen halte, wirkt sie hier fehl am Platz.

Fazit: Ein Film mit guten Schauspielern, authentischen Bildern (Leben im zerbombten Tokio) aber mit zu wenig Inhalt. Ein Film der zu viel (Historisches) vermeidet, um ein guter oder gar großer Film über den Umgang mit Vergangenheit zu sein.
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TOP 500 REZENSENTam 15. November 2014
Die grossen geschichtlichen Ereignisse, die zu Japans Niederlage im II. Weltkrieg führten, kennen die meisten Menschen. Der Angriff auf Pearl Harbor, der ein Befreiuungsschlag sein sollte, hatte als Gegenschlag den Doolittle Raid auf Tokio zur Folge, die Einnahme von Iwo Jima, Schlachten wie Midway und letztlich den Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Japan hatte die Supermacht USA provoziert und bekam die Quittung.
Genau hier kommt der Film Emporer ins Spiel, der einen zu überraschen mag. Schaut man sich die knallharten militärischen Schläge der USA an, war nach der Kapitulation Japans Fingerspitzengefühl gefragt. Kaiser Hiroitho absetzen und die Demütigung Japans komplettieren oder eine andere Lösung finden, davon Erzählt Emporer.
Der Film erzählt, wie General MacArthur mit dieser Aufgabe konfrontiert nach Japan reist. Er wählt aus seinem Stab den Japanexperten Fellows, der sich sowohl seiner Aufgabe, wie auch privaten Problemen ausgesetzt sieht.
Emporer ist ein Film für Geschichtsinteressierte mit Dialoglastigkeit und guten Hauptdarstellern.
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am 12. November 2014
Bevor ich mir ein Urteil über einen Film mache, überlege ich mir, was wollte der Film erreichen. Soll er nur unterhalten, oder soll er auch – wie in diesem Fall - Zeitgeschichte näher bringen. Falls hier die Beziehungsschilderung zwischen einem amerikanischen General und einer japanischen Lehrerin zu kitschig wirkt – die vielleicht tatsächlich auch stattgefunden hat – frage ich mich, wie würde der Film ohne diese Szenen sein? Es kann nicht schaden, etwas Salz auf die Suppe, oder besser, Zucker auf die Torte zu streuen. Auf jeden Fall bringt es etwas Farbschattierung zwischen der sonst üblichen „Schwarz-Weiß“ Darstellungen dieser Epoche.

Überragende Schauspieler, sehr gute Kameraführung, subtile Wiedergabe der historischen Ereignisse, Spannung ohne die üblichen Action- Szenen. Was kann ein Film mehr?
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am 14. Oktober 2015
Ich fand diesen Film historisch sehr interessant, da er sich mit Aspekten des 2. Weltkriegs beschäftigt, die in Europa weitestgehend unbekannt sind. So war mir gar nicht bewusst, dass die US Luftwaffe neben Nagasaki und Hiroshima weitere, japanische Städte (hier Tokyo) in Schutt und Asche bombardiert und dabei hunderttausende von Zivilisten getötet hat. Die Story selbst ist etwas langatmig. Es wird versucht, den Gewissenskonflikt der Hauptdarstellers (er liebte eine japanische Frau) darzustellen. Fand ich jetzt nicht so gelungen.

Fazit: kann man sehen, muss man aber nicht.
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am 1. Oktober 2013
Japan 1945: Der Zweite Weltkrieg ist soeben beendet worden und die Amerikaner haben Japan besetzt. Der oberste Befehlshaber der Besatzer ist General Douglas MacArthur (Tommy Lee Jones), der zuvor das Schlachtengeschehen im Pazifik kontrolliert hatte. Unter seinem Befehl werden Kriegsverbrecher gejagt, um ihnen den Prozess zu machen. Unter ihnen befindet sich auch der japanische Kaiser Hirohito (Takataro Kataoka).

Der Film ist visuell gut, er ist gut gespielt, er zeigt eine gute Geschichte, er zeigt gute Darsteller, bei einer guten Story, ja der Film ist wirklich gut.
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