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Produktinformation
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»Giacomo Rizzolatti und Corrado Sinigaglia haben ein handliches Buch vorgelegt, das einen hervorragenden Überblick über die aktuelle biowissenschaftliche Forschung der Empathie bietet.«
(Dieter Thomä Frankfurter Allgemeine Zeitung )»Giacomo Rizzolatti hat die Spiegelneurone vor zehn Jahren in der Großhirnrinde von Rhesusaffen entdeckt. Die Neurone haben die erstaunliche Eigenschaft, immer gleich zu reagieren, egal ob der Affe eine Handlung selber ausführt oder ob er diese Handlung bei anderen beobachtet. In diesem Buch schreibt Giacomo Rizzolatti, zusammen mit Corrado Sinigaglia, zum ersten Mal selber über die weitreichenden Konsequenzen seiner Entdeckung, über die vielen Domänen unseres Denkens, Handelns und Empfindens, in denen das Spiegel-Prinzip eine Rolle spielt.«
(Regine Rachow Kommunikation und Seminar )»Die Autoren verfolgen die Implikationen der Existenz von Spiegelneuronen besonders für drei Bereiche, nämlich für das Verständnis des Raums und für das Handeln im Raum, der uns umgibt, für das Verständnis von Handlungen und für die Entstehung von Sprache. Die überragende Bedeutung der Körperlichkeit für diese kognitiv gesteuerten Phänomene wird dabei immer wieder deutlich. Die Argumente von Rizzolatti und Sinigaglia bieten also ernstzunehmende Anstöße für eine Revision des allgemein verbreiteten Bildes vom Zusammenhang zwischen Körper und Geist. Praktisch nebenbei zeigen sie außerdem, wie tief die Grundlagen von Kultur – das gegenseitige Verständnis von Handlungen und Kommunikation – im menschlichen Körper und Gehirn verwurzelt sind.«
(Stephan Freißmann fixpoetry.de )»Wie für die edition unseld üblich, wird ein Thema, das von grundlegender Bedeutung und zugleich auch von aktueller Relevanz ist, in gehobener, nicht immer leicht, aber doch für den Laien verständlicher Weise entfaltet. Wer dieses Büchlein gelesen hat, kennt nicht nur die Anworten auf die eingangs gestellten Fragen, sondern hat auch einiges zur Hirnforschung und zur Verhaltensforschung hinzugelernt und versteht vielleicht auch sein eigenes Verhalten besser. .. Im Ganzen präsentieren Rizzolatti und Sinigaglia eine erhellende Einführung in die neuralen Grundlagen nicht nur der Empathie, sondern auch der Kommunikation und überhaupt des Verstehens.«
(Jochen Ostheimer rhs. Religionsunterricht an höheren Schulen, München )
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
79 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wichtig, aber leider nicht ganz gelungen,
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Empathie und Spiegelneurone: Die biologische Basis des Mitgefühls (edition unseld) (Taschenbuch)
Die Bedeutung dieses Buches würde eine Fünfsternebewertung locker rechtfertigen. Denn endlich gibt es vom Entdecker der Spiegelneuronen auch eine Publikation für das gemeine Volk. Und da sich inzwischen so viele Laien zu Experten erklären und mit Spiegelneuronen die absurdesten Theorien rechtfertigen, ist dieses Buch wichtig. Italienisch lautet der Originaltitel übrigens "So quel que fai. Il cervello che agisce e i neuroni specchio", was mir wesentlich besser gefällt.Verfolgt man die Rezeption von Rizzolattis Forschungsarbeiten, hat man schnell das Gefühl, im menschlichen Gehirn gäbe es spezielle Nervenzellen, die eigens für die Seminar- und Beraterbranche geschaffen worden seien. Einfach das Richtige vormachen oder vorsprechen - und schon haben es die Teilnehmer begriffen. Spiegelneuronen gleich Lernen durch Imitation. Doch so einfach ist es nicht. Und wer sich beim Verkauf banaler Welt- und Denkmodell weiterhin auf die Spiegelneuronen beruft, wird sich künftig den Vorwurf gefallen lassen müssen, nie bei Rizzolatti nachgelesen zu haben, was es mit diesen Nervenzellen wirklich auf sich hat. Auch wenn die Lektüre leider sehr viel anspruchsvoller ist, als man es auf Grund des Klappentextes und der ersten Seiten erwarten könnte. Zur Schwierigkeit des Textes haben wohl verschiedene Gründe beigetragen. Giacomo Rizzolatti hat im Wissenschaftsphilosophen Corrado Sinigaglia einen Co-Autoren gefunden, der sich gerne in Formulierungen verliert, die in der deutschen Übersetzung schlecht wiederzugeben sind, wenn man sich allzu sehr an das Original hält. Kleist in Ehren, aber Schachtelsätze über eine Viertelseite eignen sich schlecht, um eine so komplexe Materie wie das menschliche Gehirn einem breiteren Publikum verständlich zu machen. Und was im Inhaltsverzeichnis noch sehr geordnet aussieht, erweist sich bei der Lektüre oft als ein bunter Wechsel zwischen anschaulichen Beispielen und neurowissenschaftlichen Berichterstattungen. Den roten Faden zu knüpfen, überlassen die Autoren grosszügig ihren Lesern. Zudem braucht es einiges an Vorwissen, um den Ausführungen der Autoren jederzeit folgen zu können. Mein Fazit: Ein Buch, das alle lesen müssen, die Spiegelneuronen in ihre eigenen Erklärungsmodelle zum menschlichen Verhalten einbauen. Wer sich auf den nicht gerade einfachen Text einlässt und ein gewisses Vorwissen über die Funktionsweise des Gehirns mitbringt, wird meine Freude teilen, dass sich der Entdecker der Spiegelneuronen nun endlich selber zu Wort meldet. Schade nur, dass er einen Co-Autor wählte, der kaum darum ringt, komplexe Zusammenhänge möglichst anschaulich erklären zu können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beispielhaft für das ganze Genre,
Von
Rezension bezieht sich auf: Empathie und Spiegelneurone: Die biologische Basis des Mitgefühls (edition unseld) (Taschenbuch)
Vegesst alles, was ihr über Spiegelneurone gelsen habt und lest dieses Buch. Nicht nur das beste zum Thema. Die Autoren setzen hier Massstäbe für das ganze Genre popopuläre Naturwissenschaft. Hier werden nicht wie üblich fertige Erkenntnisse der großen Forscher ausgebreitet. Viemehr kann der Leser nachvollziehen welche Experimente gemacht worden sind, welche Ergebnisse sie gebracht haben, wie die Autoren die Ergebnisse interpretieren, auch in Konkurrenz zu andern, ebenfalls dargestellen Interpretationen. Persönliche Spekulationen stehen am Schluß und sie werden deutlich als solche gekennzeichnet.Für jemanden wie mich, der die Anatomie des Primatengehirns nicht auswendig kennt, sind die ersten 10 Seiten etwas beschwerlich. Man kann sie aber ohne Schaden nur überfliegen. Im späteren Verlauf der Darstellung kann man immer noch darauf zurückgreifen. Auch wenn man als Nicht-Biologe einige Fachausdrücke nicht kennt, tut das dem Verständnis keinen Abbruch. Aus dem Zusammenhang wird fast immer klar was gemeint ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genial ohne Abstriche,
Von Sero Tonin (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Empathie und Spiegelneurone: Die biologische Basis des Mitgefühls (edition unseld) (Taschenbuch)
Ausser bei den Sternen kann ich mich meinem Vorrezensenten Herrn Fuchs nur anschliessen. Dieses Buch scheint mir die mit Abstand tiefste und bedeutendste Darstellung der Thematik auf biologischer Ebene zu sein und ist ein wahres Geschenk für den Leser. Meine Begeisterung ist ungetrübt. Wenn man die oft verschraubte Ausdrucksweise romanisch-sprachiger Autoren in Betracht zieht, ist die Sprache dieses Buchs noch als harmlos zu bezeichnen und rechtfertigt für mich keinen Punkteabzug. Allerdings wenden sich die Autoren an Leser, denen Ausdrücke wie lateral oder rostral geläufig und die Grundlagen der Anatomie des Gehirns selbstverständlich sind.
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