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Emotionale Führung
 
 
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Emotionale Führung [Gebundene Ausgabe]

Daniel Goleman , Richard Boyatzis , Annie McKee
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 356 Seiten
  • Verlag: Econ; Auflage: 1.Aufl. (1. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430132894
  • ISBN-13: 978-3430132893
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 16,7 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 279.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das kurzfristige Shareholder-Value-Denken hat in den Unternehmen viel Schaden angerichtet -- und die Kündigungswellen der letzten Zeit, oft schlecht kommuniziert und ohne Einfühlungsvermögen durchgezogen, haben das Klima in den Unternehmen noch stärker angeknackst. Golemans neues Buch stimmt in den anschwellenden Chor derer ein, die eine emotionalere, menschlichere Führungskultur fordern.

Bisher wurden Emotionen als unternehmerisch irrelevant ignoriert, kritisiert der Autor des Bestsellers Emotionale Intelligenz, und beginnt in seinem typischen Mix aus neurologisch-psychologischen Fakten, Beispielen und Umsetzungstipps deutlich zu machen, warum eigentlich das Gegenteil der Fall sein sollte. Wenigen Vorgesetzten ist bewusst, wie stark ihr Verhalten und ihr Umgang mit Emotionen auf die Mitarbeiter und die gesamte Kultur im Unternehmen abfärben. In Gruppen, so erklärt Goleman, synchronisieren sich die Stimmungen, und da die Menschen emotionale Hinweise von oben beziehen, wirkt sich die Haltung des Chefs bis hinunter in die untersten Ebenen aus. So kann eine "toxische" Führung das Klima eines Unternehmens durch und durch vergiften. Ein "resonanter" Führungsstil, wie Goleman die emotional intelligente Variante nennt, wirkt sich dagegen rundum positiv aus.

Das heißt nicht, dass Führungskräfte übermäßig "nett" sein müssen, nimmt Goleman sofort den naheliegenden Einwand vorweg. Kritisiert ein Chef schlechte Leistungen nicht, tut er seinem Team keinen Gefallen. Doch will er langfristig Erfolg haben und ein gesundes Klima schaffen, sollte er schleunigst seine emotionale Kompetenz ausbauen: Er muss seine eigenen Emotionen verstehen können, er muss sie unter Kontrolle halten können, er muss Empathie besitzen und ein Profi des Beziehungsmanagements sein. Das alles sind keine angeborenen Begabungen, sondern erlernte Fähigkeiten, beruhigt Goleman. Im zweiten und dritten Teil des Buches liefert er ein manchmal etwas schwammiges Umsetzungsprogramm in Richtung emotionale Intelligenz für Führungskräfte, für Teams und für Organisationen mit. Das Grundmuster: Erst muss man den Mut aufbringen, sein "reales Selbst" oder den wirklichen Zustand der Organisation zu erkennen, dann gilt es (gemeinsam) ein "ideales Selbst" zu definieren und mithilfe von neuen Normen und einem Lernplan langfristig zu verankern.

Für Führungskräfte war und ist die Beschäftigung mit solchen Fragen noch nicht selbstverständlich, zu lange standen solche Themen einfach nicht auf der Tagesordnung. Ließ sich einer mal von seiner Intuition leiten, musste er fast schon ein schlechtes Gewissen haben. Doch "Resonanz erzeugende Führungskräfte befreien sich von der alten Führungsschablone", verkündet Goleman. Sein Ideal ist ein Manager, der zwischen ganz verschiedenen Führungsstilen hin- und herwechseln kann, der weiß, wann Zusammenarbeit nötig ist, wann es zuzuhören gilt, wann visionäres Denken gefragt ist -- und auch, wann Anordnungen zu erteilen sind. Und nie stellt er die Strategie über die Menschen. --Sylvia Englert

manager magazin (07/2002)

Überzeugungsarbeit

Ein Lehrbuch für den zielgerichteten Umgang mit Emotionen im Management.

In seiner Jugend arbeitete Gordon Radley, Präsident der US-Firma Lucasfilm ("Krieg der Sterne") als Entwicklungshelfer in Malawi. Aus dieser Zeit brachte er einige ungewöhnliche Managementmethoden mit in die USA. Als zum Beispiel Lucasfilm durch interne Streitereien in eine Krise zu geraten drohte, hielt Radley die Vorstandssitzung nicht mehr an einem Konferenztisch ab, sondern ließ die Teilnehmer ihre Stühle im Kreis aufstellen. Diese Sitzordnung sollte den Managern das Zusammengehörigkeitsgefühl eines afrikanischen Stammes vermitteln.

Radleys Geschichte dient in diesem Buch neben zahlreichen anderen Anekdoten zur Illustration des Begriffs emotionale Führung. So wird schnell klar, was sich hinter diesem schwammigen Ausdruck verbirgt: die realistische Wahrnehmung von Gefühlen bei sich selbst und anderen, die Fähigkeit zur Selbstbeherrschung sowie der zielorientierte Umgang mit Emotionen für Überzeugungsarbeit, Konfliktlösung und Kooperation.

Das Buch offeriert einen kompletten Lernplan, mit dessen Hilfe sich solche Fertigkeiten schulen lassen. Ein empfehlenswertes Werk für jeden Manager, der seine Führungsfähigkeit verbessern möchte.

© manager magazin - Vervielfältigung nur mit Genehmigung


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
... 16. Januar 2003
Von erew-institut TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die These der Autoren lautet: „Die grundlegende Aufgabe von Führungskräften besteht darin, in den Menschen, die sie führen, positive Gefühle zu wecken. Das geschieht, wenn Führungskräfte Resonanz erzeugen - ein Reservoir an positiven Gefühlen -, dass das Beste in den Menschen hervorbringt." Demnach besteht die Aufgabe einer Führungskraft im Sinne der Autoren darin, den Bereich der Emotionen zu beachten und emotional-dimensional zu führen. Wenn Führungskräfte also dahingehend entscheiden müssen, dass andere ihr Bestes tun, so wie sie es tun können, muss hier emotional intelligent entschieden bzw. gehandelt werden. Aus diesem Satz allein leiten die Autoren - und der Rezensent - den intelligenten Umgang mit Emotionen ein. Sie zeigen nicht nur auf, wieso emotional intelligente Führung leistungsgestimmte Resonanz erzeugt und damit zugleich Leistung fördert, sondern auch, wie die Macht von Resonanz genutzt werden darf, damit Führungskräfte, Teams und ein Gesamtunternehmen weiterhin besteht und werteschöpfend tätig ist und bleibt.

Jeder der drei Autoren dieser Veröffentlichung steuert eine andere Perspektive bei. Die Autoren zeigen nicht nur auf, inwiefern emotionale Führung und deren Anwendung für die Entdeckung und Entwicklung emotionaler Ressourcen von Bedeutung ist, sondern wie verantwortliche Führungskräfte mit emotionalen Ressourcen dem Unternehmen nutzen können. Die Erkenntnis, dass motivierte Mitarbeiter, die Spaß an der Leistung äußern und auch einbringen, höhere Leistungen erbringen, ist zwar nicht neu und auch vielen - zumindest theoretisch - klar. Die Autoren bieten nicht nur eine andere, sondern auch zugleich eine neue Führungstheorie an, in der es darum geht, Führungskräften einen Leitfaden mit Handlungsanweisungen an die Hand zu geben. Besonders häufig und gern las ich über den Zusammenhang der emotionalen Intelligenz mit verschiedenen Führungsstilen. Auf den Daten von ca. 4000 internationalen Führungskräften aufbauend, werden Auskünfte über Organisationsklimata und Führungsstile gegeben. Sechs Führungsstile werden vorgestellt: visionär, coachend, gefühlsorientiert, demokratisch, fordernd und befehlend und im Hinblick auf die jeweils zugrundeliegende emotionale Intellligenz-Fähigkeit in einer übersichtlichen Tabelle erläutert. Mir werden komprimiert die Erzeugung von Resonanz, die Wirkung auf das Organisationsklima und deren Anwendung dargestellt. Ich übernehme die Erkenntnis der Autoren deshalb leicht, weil ich auf ähnliche Erfahrungswerte zurückgreifen kann: es bleibt wichtig, flexibel zwischen den Führungsstilen zu wechseln, was spätestens seit dem Konzept „der situativen Führung" hinlänglich bekannt ist. Mit großer Neugier las ich die Fragestellung der Autoren, wie viel Führungskompetenz angeboren und wie viel erlernbar sei. Die Autoren wissen (zu) genau, dass zur Veränderung von Strukturen zuerst die Trägheit von Organisationen selbst überwunden werden muss. Von daher zeigen sie mir Schritt für Schritt auf, wie die Veränderungsarbeit in der Praxis angegangen werden muss. Nach der Regel: kleine Schritte bewirken große Veränderungen, werden Führungskräfteprozesse in Gang gesetzt, die das Bewusstsein für eine resonante, emotional intelligente und effektive Unternehmenskultur schaffen. Allerdings darf diese Kapitelausführung nicht als do it your self-Anleitung zur Team- und Organisationsentwicklung missverstanden werden, Außenbeobachtung und Hilfestellung von außen ins Auge zu fassen bzw. in die Trainingsarbeiten mit einzubeziehen, ist für die Autoren bedeutungsvoll.

Der Leitfaden für Praktiker liest sich deshalb auch einfach, weil die Autoren zu Schreiben und zu Verstehen verstehen und eine Fülle von Anwendungsbeispielen aus der amerikanischen Praxis mitliefern. D. Goleman zeigt wiederum anschaulich auf, wie ich emotional zu erreichen bin und mich auf Motivationshöhe halten kann. Der eingeführte Begriff emotional intelligente Führung enthält „altehrwürdige" Weisheiten, die ich mir nicht oft genug ins Bewusstsein rufen muss. Gern bringe ich zum Ausdruck, dass diese Veröffentlichung mich darin bestärkt: Führen heißt, Ziele klar und intelligent zu formulieren, in Dur gestimmt zu vermitteln und auf den Potentialen der Mitarbeiter aufzubauen, damit die gemeinwohl orientierten Ziele erreicht werden. Auf diese Weise werden Motivationen nachhaltig gestärkt sowie Emotionen und Begeisterungsfähigkeiten „gezündet" und auf Leidenschaftshöhe gehalten.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Das Wesen emotional intelligenter Führung
- Resonante Führung
- Die Neuroanatomie von Führung
- Das Führungsmanagement
- Die dissonanten Führungsstile
- Eine resonante Führungskraft werden: die fünf Erkenntnisse
- Emotional intelligente Organisationen schaffen
- Die emotionale Realität eines Teams
- Nachhaltige Veränderungen bewirken

Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge

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62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bei dem Buch "Emotionale Führung" handelt sich um eine Übersetzung des amerikanischen Werkes "Primal Leadership" (Havard Business School Press, Boston). Das Buch verfügt über ein Literaturverzeichnis, die aus anderen Bücher entnommen Stellen sind als solche kenntlich gemacht. Es ist somit als Fachliteratur anzusehen, die zitierbar ist.
Von vielen prominenten Vertretern aus Wirtschaft und Politik wurde das Werk gelobt (von Burda bis Westerwelle), jedoch stellt sich die Frage, aus welchem Grund? Es liegt die Vermutung nahe, daß es sich dabei um eine sozial erwünschte Antwort handelt, emotionale Führung zu loben. Jedoch, und das stellen auch Goleman et.al. fest, läßt sich das emotionale Verhalten nicht durch die Lektüre eines Buches erlernen, sondern es muß über viele Jahre gefestigt werden, seit der Schulzeit am besten. Die Unternehmenspraxis sieht demgemäß ganz anders aus und eher Durchsetzungsvermögen denn Emphatie werden gewünscht. Im Buch werden normative Aussagen gefällt, d.h. es wird beschrieben, wie es in einem Unternehmen idealtypisch aussehen sollte. Ein Großteil des Inhaltes läßt sich in einem Satz wiedergeben: "Eine Führungskraft sollte einen resonanten Führungsstil anwenden." Dieser Leitgedanke wird immer wieder aufgegriffen, immer wieder begründet, teilweise sind ganze Absätze nur mit anderen Worten an späterer Stelle nochmal wiedergegeben. Die Lektüre des Buches ist daher sehr ermüdend. Kurzum: Die Aussagen sind sehr interessant, insbesondere die Verbindung mit der Neurologie, die gleichzeitig die Plausibilität der gemachten Aussagen stützt. Kritisch ist und bleibt hingegen anzumerken, daß der Inhalt des Buches in wesentlich kürzerer Form ebenso ergiebig darzustellen gewesen wäre. Ergo: Wer den Umfang des Buches künstlich ausdehnt (auf immerhin 300 Seiten), der hat nicht viel zu sagen.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Selbst jahrelang als Führungskraft tätig und heute als Trainer unterwegs, habe ich eins immer wieder festgestellt: 75% aller so genannten Führungskräfte können keine Mitarbeiter (und sollten auch keine Mitarbeiter) führen. Das ist vielen aber nicht bewusst. Mitarbeiterführung ist ein höchst sensibles Thema und die meistens Chefs sind leider eher unsensibel. Diesen Menschen empfehle ich dieses Buch, damit sie Erkenntnise darüber gewinnen, was sie mit ihrem (negativen) Stil oft anrichten. Daniel Goleman ist natürlich kein TOP-Manager, der selber mal zahlreiche Mitarbeiter geführt hat, insofern weiß er auch nicht welche Schwierigkeiten sonst noch in der Mitarbeiterführung auftreten können. Es läßt sich immer leicher schreiben als umsetzen. Trotzdem halte ich dieses Buch für wichtig! Vielen Führungskräften fällt es schwer, gerade in schwierigen Phasen Standing und emotionale Intelligenz zu beweisen. Weil sie sich aber oftmals nicht anders zu helfen wissen, greifen sie letztendlich zu der Peitsche. Die Auswirkungen müssen dann aber auch jedem klar werden...
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