Emmas Glück 2006

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(60)

Emma lebt völlig allein als Schweinezüchterin auf dem heruntergekommenen und hoffnungslos verschuldeten Hof ihrer Familie. Sie behandelt ihre Schweine liebevoll bis zum letzten Tag und schlachtet sie auf ihre ganz eigene, zärtliche Art. Max ist Autoverkäufer, auch allein und hat öfter Magenschmerzen.

Darsteller:
Jürgen Vogel, Jördis Triebel
Laufzeit:
1 Stunde 39 Minuten

Emmas Glück

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, International
Regisseur Sven Taddicken
Darsteller Jürgen Vogel, Jördis Triebel
Nebendarsteller Christoph Blaser, Martin Feifel, Nina Petri, Hinnerk Schönemann
Studio Kontor New Media GmbH
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

75 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gabriele B. auf 30. März 2007
Format: DVD
Emma bewirtschaftet alleine ihren Bauernhof, leider kommt sie mit ihren Finanzen nicht ganz klar, und der Hof steht kurz vor dem Aus, was Emma allerdings weit von sich schiebt. Da taucht eines Tages Max in Form eines verunglückten Autofahrers auf und bringt ihr sorgsam gehütetes Leben durcheinander.

Wirklich durcheinander? Ich finde, Emma, egal was sie tut, ob sie ein Schwein schlachtet oder den Dorfpolizisten vom Hof jagt, bleibt sich selbst stets treu, verliert sich nie in den Emotionen, die Max plötzlich in ihr hervorruft. Alles passt zueinander, Emma und Max ergänzen sich völlig harmonisch.

Es gibt einige witzige Szenen, doch der Film ist keine Komödie, es gibt skurrile Szenen, anrührige und ganz weiche; man riecht förmlich die Gerüche des Bauernhofs, die Schweine und die Landluft, doch man sieht keinen Heimatfilm. Von allem etwas und das wurde zu einer guten Mischung zusammengebracht.

Triebel und Vogel - die beiden spielen wirklich kongenial und verleihen ihren Figuren absolute Echtheit. Ein wunderbarer Liebesfilm, der ohne Schmalz auskommt und nicht vor aktuellen Themen (Sterbehilfe) Halt macht. Richtig gutes deutsches Kino, eine Story ohne erhobenen Zeigefinger, gute Unterhaltung, sehenswerte Schauspieler - gute Komponenten für einen gelungenen DVD/Kino-Abend.

Nebenbei: es lohnt sich, auch das Buch zu lesen.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges auf 28. März 2007
Format: DVD
Max erfährt, der er nur noch kurze Zeit zu Leben hat. Er bestiehlt seinen Teilhaber und will die restlichen Tage in der Ferne genießen. Doch er kommt nicht weit. Mit seinem Wagen stürzt er einen Abhang hinunter und landet auf Emmas Bauernhof.

Emma lebt nach dem Tod ihres Vaters allein auf dem Hof und betreibt Viehzucht. Sie schlachtet auch selbst auf eine eigenwillige höchstpersönliche Art, ein wenig wie der Pferdeflüsterer seine Tiere zähmt. Emma findet Max und das entwendete Geld. Sie bringt Max ins Haus und zündet den Wagen an. Das Geld kann Emma dringend gebrauchen, denn der Hof steht kurz vor der Versteigerung. So gibt es eigentlich genug Handlungsstoff, nachdem Max erwacht. Er lernt Emma und ihr Leben kenne. Die beiden haben eine kurze schöne Zeit. Als die Zeit kommt und Max Leid unerträglich wird, leistet Emma aktive Sterbehilfe auf ihre eigenwillige höchstpersönliche Art.

Nicht das Sterben ist schlimm, sondern nur die Angst davor", sagt die Protagonistin weise im Film zu Max. Die Geschichte ist eine Liebesgeschichte und eine Geschichte vom Umgang mit dem Sterben. Das einfache Leben auf dem Lande zeigt, verbundenen mit einer schweren Krankheit, wie einfach und wertvoll Leben sein kann. Der anfängliche, verständliche Wunsch in der Ferne unter Palmen glücklich zu sterben, wirkt am Ende des Filmes grotesk.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER auf 8. Februar 2008
Format: DVD
...sondern ein Film, der einen sehr nachdenklich stimmt.

Max ist Mitte dreißig und erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Sein Arzt rät ihm, in seinen Beruf zurückzukehren und so weiterzumachen wie bisher. "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier". Doch das gelingt Max nicht. Er klaut das angesammelte Schwarzgeld seines Geschäftsfreundes und möchte damit ab nach Mexiko. Bei der anschließenden Verfolgungsjagt kommt er jedoch von der Straße ab und landet vor dem Bauerhof von Emma. Sie versteckt ihn auf ihrem Hof und lässt ihn erfahren, dass das Glück nicht unbedingt in der Ferne zu suchen ist, sondern manchmal an Orten ganz in der Nähe zu finden ist, an denen man es nicht vermuten würde....

Max geht es zunehmend schlechter und Emma kommt ihm zunehmend näher und näher. Ich möchte nicht zu viel verraten....

Es gibt zwar einige Momente, bei denen man Schmunzeln muss, aber insgesamt konfrontiert der Film sehr unverblümt mit dem Thema Krebs und dem damit verbundenen Tod. Auf dem Bauernhof schlachtet Emma auf sehr liebevolle Weise ihre Schweine. Gerade in diesen Szenen wird die Verletzlichkeit des Lebens, nicht nur des tierischen sehr anschaulich.
Die Sequenzen des fortwährenden Sterbens von Max werden recht schonungslos gezeigt. Aber auch die aufopfernde Hingabe von Emma in dieser letzten Phase des Leidens.

Wieder einmal ein guter deutscher Film, mit überzeugenden Schauspielern und gerade Jürgen Vogel mal von einer ganz anderen Seite. Die Kameraführung ist hervorragend und die Geschichte so gut erzählt, dass man um das Mitleiden gar nicht herum kommt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Robert Kaspret auf 6. September 2010
Format: DVD
Absolut großartige Leistung beider Hauptdarsteller. Für mich ist Jürgen Vogel der momentan beste deutsche Schauspieler (vielleicht neben Moritz Bleibtreu). Ich mag bis jetzt alle seine Filme - egal ob ernst oder komisch. Er hat vor allem auch den Mut inhaltlich kontroverse Themen zu spielen. Die sollte man als Geschenk dankend annehmen bei all dem Einheitsbrei, der einem sonst geboten wird.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt auf 2. August 2007
Format: DVD
Da ist wieder mal so ein kleiner deutscher Film, der im Meer der Hollywoodfilmwerbungen fast untergeht. Und doch: Was anderswo mit Schlaglichtern, riesigen Werbetafeln und aufwändigen Trailern an den Mann gebracht werden muss, das hat -Emmas Glück- nicht nötig. So ein Kleinod von Film besticht durch eine gute Story, liebevolle Regiearbeit, wunderbare Schauplätze und Schauspieler, die ihre Herzen und Seelen in die Produktion einbringen.

Die kauzige und sehr selbständige Emma(Jördis Triebel) lebt allein auf einem Bauernhof. Na gut, ganz allein stimmt nicht. Da sind noch jede Menge Schweine und Hühner. Der Hof ist hoch verschuldet und Emma steht die Räumungsklage ins Haus. Die Gelegenheit für den schrägen Dorfpolizisten Emma endlich für sich gewinnen zu können. Doch dann kommt alles ganz anders. Max(Jürgen Vogel), ein scheuer, zurückgezogen lebender Autoverkäufer, erhält von seinem Arzt die Diagnose auf Krebs. Er ist ein lebender Leichnam, der nur noch wenig Zeit hat, um sich am Leben zu erfreuen. So greift Max in die Ladenkasse und will seine letzten Tage in Mexiko verbringen. Allerdings wird er von einem Mitarbeiter ertappt und landet am Ende einer Verfolgungsfahrt im Wrack eines Jaguars auf Emmas Hof. Von da an beginnt eine Leidens- und Liebesgeschichte, wie sie dramatischer, trauriger, lustiger und ergreifender nur selten auf Zelluloid gebannt wurde. Emma und Max nehmen ihr, wenn auch nur kurzes, gemeinsames Leben in die Hand und stellen sich mit ihrer Liebe gegen den Tod...

Was soll man dazu noch sagen? Einfach klasse, wie Regisseur Sven Taddicken die Romanvorlage umgesetzt hat. Ihm sind melancholisch-poetische Bilder gelungen, die funktionieren und bewegen.
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