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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Hände weg von dieser Übersetzung!,
Rezension bezieht sich auf: Emma: Roman (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Jane Austen's Sprachwitz und Finesse ins Deutsche zu übertragen ist schon schwer genug. Angelika Beck scheitert diesbezüglich auf der ganzen Linie. Die gespreizte, unnötig komplizierte Sprache ist kaum zu ertragen und wird dem Original an kaum einer Stelle gerecht.Wem das Original verwehrt bleibt, dem sei Christian Grawe's Übersetzung (Reclam) wärmstens empfohlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ihr bestes Buch,
Rezension bezieht sich auf: Emma (Gebundene Ausgabe)
Jane Austen zu mögen oder nicht zu mögen ist vorallem eine Frage der Perspektive. Wessen Geschmack auf zeitgenösische Populärliteratur geeicht ist, findet besonders "Emma "wahrscheinlich zum Gähnen langweilig und legt es nach den ersten paar Kapiteln zur Seite.Wer bei Jane Austen zuerst an die mittlerweile zahlreichen Filme denkt, wird sich zumindest an der Erinnerung daran entlanghangeln können und so bei der Stange bleiben. Oberflächlich ist alles geboten was ein harmloses Lesevergnügen ausmacht: englisches Landleben, junge und hübsche Leute, zahlreiche Liebesverwicklungen, nicht allzu tiefgreifende Sorgen und ein Happy End zwischen den beiden Hauptfiguren. Sicher gibt es viele Leute, die Jane Austen genau so lesen und verstehen, nur stellt sich die Frage, warum man dann nicht gleich zu Rosamunde Pilcher greift? Es steckt mehr hinter dieser Autorin, die nicht umsonst noch heute so populär ist und in ihrem Heimatland oft auf eine Stufe mit Shakespeare gestellt wird. Die absolute Beherrschung der sprachlichen Mittel wird besonders in "Emma" am deutlichsten (und am deutlichsten, wenn man sie im Original liest). Die Rahmenhandlung ist auch hier nicht mehr als das: ein Rahmen. Ein Rahmen für vielfältigste Anliegen, sprachliche Spielereien und Gedanken, die man schnell übergeht, wenn man sich lediglich auf den Verlauf konzentriert. Ein wenig Hintergrundwissen über den gesellschaftlichen und geschichtlichen Kontext kann das Lesevergnügen erheblich steigern, doch auch ohne eine genau Kenntnis der Verhältnisse kann man dieses Buch schätzen. Jane Austen ist zeitlos in ihrer genauen Beobachtung menschlicher Eigenarten, in "Emma" ist sie damit auf der Höhe ihres Könnens. Während man "Stolz und Vorurteil" zehnmal mit derselben Freude lesen kann, eröffnet sich bei diesem Buch von Mal zu Mal ein weiteres Feld auf dem man neue Einzelheiten entdeckt. Das vermeintlich sinnlose Geplapper von Miss Bates z.B. gibt eindeutige Hinweise zur im Hintergrund ablaufenden Geschichte zwischen Jane und Frank, die Erzählstimme mischt sich so gekonnt mit Emmas eigenen Gedanken, dass man am Schluss genauso verblüfft ist über die Auflösung des Knotens wie Emma selbst. Was ich persönlich an Jane Austen und an "Emma" am meisten schätze ist die Ökonomie der Mittel. Keine versonnenen Beschreibungen zum bloßen Selbstzweck, keine erzählerischen Ausschweifungen - jeder Satz, beinahe jedes Wort hat eine Funktion die dem "großen Ganzen" dient. Dazu der versteckte Humor, die Satire, der Wortwitz. Keine Schenkelklopfer, sondern ein kontinuierliches, verstohlenes Schmunzeln. All das muss man sehen, verstehen und schätzen können - dann ist "Emma" unerschöpflich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eines ihrer besten Werke,
Rezension bezieht sich auf: Emma (Gebundene Ausgabe)
Nach "Stolz und Vorurteil" ist dies eindeutig mein Lieblingsroman von Jane Austen.Es geht natürlich um die Suche nach dem richtigen Ehemann. Doch ausnahmsweise, ist die Heldin nicht arm, sondern selbst sehr reich. Emma ist eine sehr hübsche, selbstsichere und gebildete junge Dame aus gutem Hause, die nicht die Absicht hat, je selbst zu heiraten. Dafür liebt sie es die Hochzeiten anderer anzubahnen, was ihr jedoch nicht immer gelingt. Schließlich, nach einigen Verwicklungen, findet auch Emma ihr Glück. Diese Geschichte einer jungen Frau, die erst ihre Fehler einsehen muss um glücklich zu werden, hat ihren ganz eigenen Charme und zeichnet sich durch ihren hintergründigen Humor aus. Da Emma nicht wegen finanzieller Gründe heiraten muss, ist dieser Roman etwas weniger "ernst" als andere Werke der Autorin wie zum Beispiel "Stolz und Vorurteil" oder "Mansfield Park", was ihn allerdings nicht weniger romantisch und ebenso schön macht. Meine Empfehlung: Unbedingt lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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