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4.0 von 5 Sternen
Der Albumtitel und die Cover-Art lassen bereits erahnen..., 21. Mai 2008
... es handelt sich bei "For Emma, Forever Ago", nicht um ein Album, mit dem man eine Sommergartenparty stimmungsvoll bereichert, ganz im Gegenteil! Ein musikalischer Stoff für die Einsamkeit bzw. traute Zweisamkeit.
Justin Veron verarbeitet hier die Trennung von seiner Exfreundin. Die Schönheit des Albums entfaltet sich, wenn man sich Zeit nimmt, um sich nach einem stressigen Arbeitstag des Alltags zu entleiben. Das funktioniert fast perfekt, fast deshalb, weil es manchmal doch juckt die Skiptaste nicht einrosten zu lassen. Und da sind wir schon beim einzigen wirklichen Kritikpunkt.
Zur Zeiterwähnung, manchmal bedingt der Stoff eher eine Einarbeitung, das würde ich hier nicht sehen. Entweder gefällt es gleich oder gar nicht.
Der Käufer sollte eine gewisse Basisaffinität zu Männerstimmen haben, die bei sich das Falsettregister ziehen. Das Mögen der Stimmen von Antony Hegarty (Antony & the Johnsons), Rodger Hodgson (Supertramp) oder Jon Andersen (YES) ist bereits die halbe Miete.
Ich ersparte mir fast immer Anspieltipps, aber hier folgende 2 Titel zu erwähnen hat einen tieferen Zweck.
Wer von "Skinny Love" oder "re:stacks" nicht beim ersten Hören bereits in Bann gezogen wird, wird mit dem Rest auch keinen Freude haben.
Ich habe eine Vision*g* und sehe schon die Anfragen in den hiesigen Musikforen, wenn es diesseits des Atlantiks zum 4. Staffelfinale von Dr. House [Folge: "wilson's heart"] kommt. Ich glaube, es gibt nicht viele Songs, die die Bildeindrücke gegen Ende besser untermalen könnten, als es der song "re:stacks" zu diesem Zweck vermochte.
Die Produzenten bewiesen übrigens schon bei Josh Ritter mit "Good man" ein sehr feines Händchen.
4 gemütlich, berührende Sterne von meiner Seite
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Wald spricht!, 28. Januar 2009
Bon Iver ist wie ein Urlaub in der Wildnis - abgeschieden und allein. Das Album ist organisch - es lebt. Es scheint, als würden die Wälder und die Berge selber zu den Instrumenten greifen. Die Musik wird dreidimensional. Man sitzt automatisch in der Blockhütte am Lagerfeuer. Musik, um die Gedanken baumeln zu lassen. Fast noch intensiver als absolute Stille! Warum dass so ist, ist meiner Meinung nach völlig egal. Es ist eben so.
Therapie für alle Großstadtkinder. Wenn schon nicht die Zeit da ist, in die Natur zu reisen, dann muss man sie sich eben nach Hause holen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
zurecht hoch gelobt!, 2. Juli 2008
ich bin vorsichtig mit den neuen superhelden, die von allen über den grünen klee gelobt werden. get well soon z.b. hat auch die beste presse bekommen und war am ende nur ein gefälliges plättchen mit zwei highlights.
mit bon iver ist es tatsächlich so wie berichtet....eine unglaublich schöne platte mit einer ganz eigenen stimmung, die mir hervorragen gefällt. latent traurig entspannt aber weder depresiv noch ausweglos so würde ich versuchen die stimmung zu umschreiben. stimmlich polarisiert die stimme etwas....wer mit saint thomas, band of horses oder auch dead moon zurecht kommt wird auch diese stimme mögen. neofolk für alle die eigentlich kein neofolk mögen.
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