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Emma [2 DVDs]

Romola Garai , Michael Gambon , Jim O'Hanlon    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Romola Garai, Michael Gambon, Jonny Lee Miller
  • Regisseur(e): Jim O'Hanlon
  • Komponist: Samuel Sim
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 24. September 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 229 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003SF5Z5E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.697 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Emma Woodhouse (Romola Garai, Abbitte) hat alles, was eine junge Frau sich wünschen kann: Sie ist hübsch, gebildet und aus wohlhabendem Haus. Als es ihr gelingt, die Heirat zwischen ihrer Gouvernante und Mr. Weston zu arrangieren, beschließt sie, fortan weiterhin als Kupplerin tätig zu sein. Mr. Knightley (Jonny Lee Miller, Trainspotting), ein enger Vertrauter der Familie, rät ihr dringend davon ab. Zu Recht, wie sich schon bald herausstellen wird, denn der Plan, die geheimnisvolle Harriet Smith mit Mr. Elton, dem Pfarrer des Ortes, zu verkuppeln, geht gründlich daneben. Zu Emmas großem Entsetzen werden ihre Bemühungen von Mr. Elton gründlich missverstanden, und sie erhält daraufhin einen unerwünschten Heiratsantrag von diesem. Geschockt gelobt Emma Besserung. Doch als sie die Bekanntschaft des gut aussehenden Gentleman Frank Churchill (Rupert Evans, Hellboy) macht, geraten ihre Vorsätze schnell in Vergessenheit und sie übersieht dabei gänzlich den einen Mann, der ihr stets ein loyaler Freund war und der längst mehr für sie empfindet als nur Freundschaft.

Produktbeschreibungen

Emma Woodhouse (Romola Garai) hat alles, was eine junge Frau sich wünschen kann: Sie ist hübsch, gebildet und aus wohlhabendem Haus. Als es ihr gelingt, die Heirat zwischen ihrer Gouvernante und Mr. Weston zu arrangieren, beschließt sie, fortan weiterhin als Kupplerin tätig zu sein. Mr. Knightley ( Jonny Lee Miller), ein enger Vertrauter der Familie, rät ihr dringend davon ab. Zu Recht, wie sich schon bald herausstellen wird, denn der Plan, die geheimnisvolle Harriet Smith mit Mr. Elton, dem Pfarrer des Ortes, zu verkuppeln, geht gründlich daneben. Zu Emmas großem Entsetzen werden ihre Bemühungen von Mr. Elton gänzlich missverstanden, und sie erhält daraufhin einen unerwünschten Heiratsantrag von diesem. Geschockt gelobt Emma Besserung. Doch als sie die Bekanntschaft des gut aussehenden Gentleman Frank Churchill (Rupert Evans) macht, geraten ihre Vorsätze schnell in Vergessenheit. Während Emma in ihrem Umfeld weiterhin Verwirrung stiftet, übersieht sie gänzlich den einen Mann, der ihr stets ein loyaler Freund war und der längst mehr für sie empfindet

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Kundenrezensionen

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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nane
Format:DVD
Vorneweg: ich liebe Jane Austens Bücher, Emma ganz besonders, und habe vorher drei Verfilmungen gesehen (die aus den 70ern und die beiden von 1996); es ist spannend zu sehen, wie verschieden die Interpretationen sein können, gerade in unterschiedlichen Jahrzehnten. Ich gehöre weder zu den JA- Puristen noch zu den Richard- Armitage- soll-Knightley-spielen- Verfechtern. Auch bin ich nicht so besessen von der Epoche, dass ich große Ahnung von den Feinheiten (Verhalten am Tisch, in der Öffentlichkeit, welche Musik wurde gesungen und welche noch nicht etc.) hätte bzw. darauf viel Wert legte . Ich achte bei den Verfilmungen in erster Linie auf die Charaktere, die Beziehungen zueinander, aber vor allen Dingen auf die Liebesgeschichte und die Chemie!
Das Drumherum soll mir ein gutes Gefühl verschaffen. Es muss für mich auch nicht jeder Satz oder jede Handlung aus dem Buch zu finden sein, ich akzeptiere Änderungen/Modernisierungen zugunsten der Dynamik von Geschichte oder Dialogen ohne Weiteres, wenn sie gut gemacht sind und ich den Rahmen und den Esprit des Buches wiederfinde. Und damit meine ich natürlich, so wie ich das Buch interpretiert habe.

Dementsprechend finde ich die Umsetzung der BBC brillant! Zum Inhalt schreibe ich nichts, weil der schon sehr gut in den anderen Rezensionen beschrieben wurde. Es folgen persönliche Eindrücke zur Umsetzung.

Ich war schon guter Dinge, weil Sandy Welch das Drehbuch geschrieben hat, mag ich doch schon die Jane Eyre- Miniserie von 2006 so gern.
Wie schön das Ergebnis ist, wenn man 4 Stunden Zeit hat, bei der Geschichte in die Tiefe zu gehen und die Beziehungen zu entwickeln! Für mich waren die Schauspieler perfekt für ihre Rollen. Eine Menge geschieht auf einer ganz subtilen Ebene- große Schauspielkunst, finde ich!- so dass dem Zuschauer auch ohne Buchkenntnis sehr schnell klar sein dürfte, wer hier wen liebt. Dabei bin ich ganz hin und weg von der Emma- Knightley- Chemie. Das liegt natürlich daran, dass Mr. Knightley von allen, die ich bisher gesehen habe, am meisten dem Buch- Knightley entspricht bzw. so wie er in meiner Vorstellung ist. Vorteilhaft: Jonny Lee Miller habe ich zuvor noch nie gesehen, so dass ich keinerlei Assoziationen zu anderen von ihm gespielten Figuren hatte. ICH finde diesen Knightley wundervoll und habe alle Szenen mit ihm sehr genossen (vor allem den Ball im Crown Inn!).
Miss Bates, die in sämtlichen Verfilmungen eher lächerlich-komisch dargestellt wird, wird mit ihrer Geschichte auch sehr gut ausgearbeitet. An einigen Stellen hat sie mich zu Tränen gerührt.
Die Eltons werden auch herrlich gemein gespielt, vor allem Mr. Elton darf mal gut aussehen wie im Buch, und Blake Riston spielt ihn so toll, dass man mit ihm nicht in einer Kutsche allein sein möchte.
Am meisten hat mich gefreut, dass John und Isabella nicht vernachlässigt wurden, da ich sie, vor allem John, im Buch schon sehr gerne hatte. Dadurch wird die ganze Familie Woodhouse-Knightley sehr lebendig. Mr. Woodhouse war für mich auch gelungen dargestellt, sehr gut gefallen hat mir in dem Zusammenhang, dass zwischendurch immer mal wieder deutlich wird, dass Emma sich um ihn und Hartfield kümmern muss und wegen dieser Verpflichtungen z.B. nicht reisen kann wie die meisten anderen.
Emma selbst war für mich ideal getroffen (in meiner Vorstellung ist sie übrigens immer blond, aber das ist nur das Äußerliche). Romola Garai spielt sie so glaubhaft, dass man Emma trotz ihrer Fehler einfach gerne hat.

Kostüme, Drehorte (welch ein heimeliges Hartfield!) und die tolle Musik haben das Ganze so unterstützt, dass es zu meiner liebste Jane Austen- Adaption geworden ist.

Schade, dass es enden musste (übrigens ist das Ende so schön, danach habe ich Mr.Knightley noch mehr verehrt)! Würde ich mir etwas wünschen können, dann wäre es eine 6- Stunden - Version: es wären noch ein paar Buchszenen mehr hinzugekommen (noch ein paar herrliche Emma- Knightley- Gespräche), und es hätte noch etwas mehr zu Harriet gegeben, denn die Geschichte mit Robert ( dass sie doch immer wieder an ihn erinnert wird oder auf ihn oder seine Schwestern trifft) wurde nicht so explizit gezeigt und Nichtkenner könnten sich am Ende wundern. Wobei ich von Harriet an sich nicht mehr sehen muss. Auch empfinde ich die Zeit, nachdem sich das Hauptpärchen gefunden hat, in Filmen als langgezogenes Ende, darum fand ich die Dosierung hier gut.

Zur Synchronisation kann ich nichts sagen, da ich immer im Original schaue und ich mir vorstellen kann, dass die Lebendigkeit bei der deutschen Fassung nicht so rüberkommen. Außerdem hat Mr. Knightley einfach so eine schöne Stimme...ich empfehle grundsätzlich den Originalton, ggfls. mit Untertiteln.

Wer also eine humorvolle, positiv stimmende, romantische und schön fotografierte Geschichte mit starken und glaubhaften Charakteren, exzellenter Chemie und der großen Liebe genießen möchte, kann hier zugreifen.
Wer bereits seine Lieblings-Adaption, seinen Lieblings- Knightley oder seine Lieblings- Emma gefunden hat (oder eben noch nicht), Wert auf die epochalen Genauigkeiten bei der Etikette legt und/oder zu den JA-Puristen gehört, wird sicherlich auch Dinge finden, die ihm nicht gefallen. Das wird mir dann bei der nächsten Verfilmung so ergehen.

Wer sich noch fragt, was diese lange Meinung unter einem Kürze suggerierenden Titel macht- ich habe mich schon kurz gefasst!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Diese Emma ist wirklich perfekt 28. September 2010
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Emma Woodhouse ist die am besten situierte Heldin der englischen Schriftstellerin Jane Austen. Sie ist jung, reich und hat es nicht nötig zu heiraten. Mit ihren 21 Jahren ist sie bereits die Herrin im Hause ihres Vaters und ihre kleine beschauliche Welt scheint sich nur um sie zu drehen. Dass Emma trotz der Bedenken ihrer Erfinderin fast sämtliche Sympathien der Leser erhält, liegt bestimmt an der entwaffnend offenen Art der jungen Dame, die kein größeres Vergnügen kennt, als sämtliche heiratswillige Frauen und Männer in ihrer Umgebung mit dem passenden Partner zu verbinden. Dabei hat ihr eigenes Herz schon lange seine Wahl in Liebesdingen getroffen. Doch das bemerkt Emma erst dann, als sie befürchten muss, dass ihre Erkenntnis zu spät kommt. Die vierteilige Serie aus der Qualitätsschmiede von BBC lässt keinerlei Wünsche offen und setzt Emma und ihre Lieben perfekt in Szene. Keinen Augenblick dieser höchst amüsanten und lebhaft gespielten Geschichte muss der Zuschauer sich langweilen und wird mit exquisiten Bildern und anregenden Dialogen verwöhnt.

Romola Garai ("Nicholas Nickleby", "Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit") hat ihre Wandlungsfähigkeit schon oft unter Beweis gestellt und auch für die Rolle der perfekten Emma Woodhouse ist sie die Idealbesetzung. Trotz ihrer blonden Locken und ihrer anmutigen Gestalt, die sie anziehend weiblich wirken lassen, schafft sie es mit Leichtigkeit durch kleine Gesten oder durch scharfzüngige Bemerkungen auf ihren gesellschaftlichen Stand aufmerksam zu machen. An ihrer Seite spielt Jonny Lee Miller ("Mansfield Park") den langjährigen Freund des Hauses, Mr. George Knightley. Sein ausdruckstarkes Minenspiel und seine trocken humorvolle Art Emmas leidenschaftliche Ausbrüche und Meinungskundgebungen zu kommentieren, sind unbeschreiblich gut.
Die Serie setzt neue Akzente, was man bereits in der Eingangsszene bemerkt. Die Geschichte beginnt nicht wie üblich mit der Hochzeit von Miss Taylor (Jodhi May), dem ehemaligen Kindermädchen von Emma Woodhouse, sondern viel früher. Der Fokus richtet sich auf drei kleine Kinder, die mit schweren Verlusten zurecht kommen müssen: Emma Woodhouse, Frank Weston und Jane Fairfax. Der kleine Frank wird nach dem Tod der Mutter von Tante Churchill mitgenommen, die ihm einen anderen Namen und ein neues Zuhause gibt. Da Mutter und Tochter Bates am verarmen sind, müssen sie ihre geliebte, elternlose Nichte Jane weggeben, die fortan als Gesellschafterin einer Tochter aus gutem Hause aufwachsen soll. Nur die kleine Emma bleibt in ihrer Heimat und wird von Miss Taylor betreut und von ihrem überängstlichen Vater (Michael Gambon, "Elizabeth Gaskell's Cranford") bewacht, nachdem ihre Mutter verstorben ist.
Nach vielen Jahren sollen sich die drei Kinder als Erwachsene wieder in Highburry begegnen. Emma ist eine sorglose, schöne und reiche Lady geworden, der nach der Heirat ihrer Schwester und dem Verlust ihres Kindermädchens etwas einsam und langweilig geworden ist. Daher sucht sie ein neues Projekt und schließt Freundschaft mit der netten, hübschen, aber recht einfachen Harriet Smith (Louise Dylan), deren Herkunft von eher zweifelhafter Art ist. Emma ist überzeugt, dass ihr Vater ein Gentleman geworden ist und möchte Harriets Entwicklung mit aller Macht fördern, damit sie auch eine Ehe mit einem angemessenen Partner schließen kann. Und wer wäre dafür besser geeignet wie der unverheiratete, junge Pfarrer Elton (herrliche Frisur, Blake Ritson, "Jane Austen's Mansfield Park (2007)") ? Mr. Knightley steht dieser Freundschaft sehr skeptisch gegenüber, weil er befürchtet, dass dadurch Emma Eitelkeit ungesunder weise gefördert wird. Jane Fairfax (Laura Pyper) wäre für ihn die bessere Wahl. Die junge Frau ist als perfekte Dame zurück gekehrt und muss sich nun da die Tochter ihres Gönners verheiratet ist, eine Stelle als Gouvernante suchen. Emma ist etwas neidisch auf die vollendeten Künste von Jane, die sie beim Klavierspielen einfach aussticht. Außerdem ist ihr Jane viel zu reserviert. Warum hält nur Mr. Knightley so große Stücke auf sie? Ist er etwa in Miss Fairfax verliebt? Ein viel angenehmerer Zeitgenosse ist Mr. Frank Churchill ((Rupert Evans), der es endlich geschafft hat, Urlaub von seiner Tante zu erhalten und seinen Vater und dessen neue Frau Anne Weston, ehemals Taylor, besucht. Es ist offensichtlich, dass die Westons auf eine Verbindung zwischen Emma und Frank hof-fen. Aber wie fühlt es sich überhaupt an, verliebt zu sein? Dieses Geheimnis muss Emma erst noch ergründen.

Die großzügige Spieldauer erlaubt es, den beteiligten Figuren Tiefe zu geben und bestimmte Szenen aus der Romanvorlage, wie zum Beispiel den Ausflug nach Box Hill, perfekt auszuleuchten. Auch einige Nebenfiguren, die in anderen Verfilmungen eher stiefmütterlich behandelt oder aus Zeitgründen gänzlich gestrichen wurden, kommen hier zur Geltung wie zum Beispiel John und Isabella Knightley.
Die Extras sind ganz auf die Produktion von Emma zugeschnitten und sehr bemerkenswert. Es gibt liebevoll gestaltete Informationen zu den Kostümen und Kulissen und über die Musikuntermalung. Michael Gambon darf über sein Schauspielerleben berichten und danach kann man sich noch eine Bildergalerie ansehen. Interessant ist, dass die Bilder des Films einem Ölgemälde gleichen sollten. Es wurden eher starke Farben und Kontraste gewählt, um eine intensive Wirkung zu erzielen. Emma darf die kräftigsten Farben tragen, aber auch Harriet, die am Anfang natürliche Blau- und Grüntöne trägt, darf ihrem großen Idol Emma nacheifern. Mr. Knightley dagegen trägt praktische, aber stilvolle Kleidung, in der er sich wohlfühlt. Besondere Mühe hat man sich auch bei der Auswahl der Gebäude gegeben, da sich die Schauspieler in vielen Szenen in den Häusern aufhalten. Hartfield sollte über viele Räume verfügen, in denen sich Emma anmutig und fließend bewegen kann, aber gleichzeitig sollte das Haus so gemütlich sein, dass sich die Leute der Umgebung davon angezogen werden und sich dort wohlfühlen. Das perfekte Haus wurde gefunden und kann im Film ausgiebig bestaunt und bewundert werden.
Nett ist auch die Aufmachung der DVD-Hülle. Die beiden DVDs liegen leicht übereinander. Stehen die Scheiben in der richtigen Position sieht eine lächelnde Emma auf DVD 1 auf Mr. Knighley auf DVD 2 herab. Nimmt man jedoch DVD 1 aus der Halterung erkennt man, dass auf der zweiten DVD nicht nur Mr. Knightley abgebildet ist, sondern auch Emma selbst. Ein schönes, durchdachtes Detail.
Als Beigabe erhält man beim Kauf dieser DVDs außerdem noch vier wunderschöne Postkarten, die fast zu schade zum Verschicken sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schön! 17. September 2011
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Es gibt zu dieser Emma verfilmung schon so viele rezensionen, dass ich mir unsicher bin, ob es tatsächlich noch eine weitere braucht.
Ich fand den vierteiler sehr schön und ansehenswert, auch wenn ich das Buch emma schon länger nicht mehr gelesen habe, so kann ich nicht genau entscheiden, welche Szene exakt wie im buch beschrieben war.
Im vergleich zu der Emma Verfilmung mit Gwyneth Paltrow in der Titelrolle fand ich diese Emma sehr jung, sehr frisch und sehr sympathisch. Ich bin nicht genug Austen Purist um mich an Kleinigkeiten wie dem herumschwenken und Küssen der Liebespaare etc. zu stören, das passte in meinen Augen durchaus zum Charakter der verfilmung. Eine verfilmung soll in meinen Augen ja nicht das Buch nacherzählen, sondern im gegenteil es illuminieren, ihm durchaus auch einen eigenes Gepräge und individuelle Schwerpunkte setzen, ohne den Charakter des Buches zu verändern. Das schafft diese Emma durchaus, wenn auch zu ungunsten einiger im Buch wichtigerer Punkte.
So finde ich zum beispiel in der Verfilmung von 1996 die liebsgeschichte zwischen Emma und Knightley nachvollziehbarer als in dieser verfilmung. Man nimmt zwar beiden Schauspielern ihre langjährige freundschaft ab, und auch ihre beiderseitige Zuneigung, es hätte in meinen Augen aber nicht geschadet, schon durch ein paar Blicke etc. anzudeuten, dass beide vielleicht unbewusst doch mehr empfinden.. So kommt ihre liebe im letzten Teil doch sehr überrschend(aber dann richtig!!).Ausserdem hat der Knightley darsteller, den ich eigentlich sehr mag, einen im vergleich zur immer fröhlichen Emma sehr unzufriedenen Zug um den mund, was ich etwas schade finde...
Auch für mich war harriet (nach der wirklich tollen Dinnerszene im ersten teil) leider etwas flach, auch das war in der Gwyneth Paltrow verfilmung mit Toni collette besser gelöst, ihr nahm man die einfache und leicht verführbare junge Frau einfach ab, ohne das die Figur an Charakter und liebenswürdigkeit verlor, in dieser verfilmung wirkt sie etwas zu verschnupft und teilweise zu sehr an den rand gedrängt.
Sehr gut gefiel mir der immer besorgte vater, dem hier endlich einmal nicht unterstellt wird, übermässig lächerlich zu sein(gut, das mag jane Austen vielleicht so gemeint haben, denn seine handlungen sind lächerlich, aber seine Motivation ist es nicht) und der twist, das Buch vom zeitlichen Anfang, nicht vom Anfang des buches aus aufzurollen. So machen auch die, von manchen rezensenten schrecklich gescholtenen Extra szenen sinn, die mir durchaus gefallen haben.
Schön ist auch die Bosheit von frank churchill herausgearbeitet, dessen sehr ambivalente Beziehung mit seiner heimlichen verlobten in dieser verfilmung schon fast zu grausam zum Zuschauen ist.
Ausserdem wird hier (was so auch nicht im Buch vorkommt) emmas schwester mit ihrem mann, Knightleys jüngerem Bruder, hervorgehoben, was einerseits recht nett anzuschauen ist, andererseits teilweise verwicklungen in den hintergrund rücken lässt, die ich gern ausführlicher gesehen hätte.
Insgesamt gesehen ist die verfilmung eine runde Sache, die man auf jeden Fall gesehen haben solllte, wenn man gern in Austens Welt verschwindet. Ein kleines bisschen traurig bin ich nur, dass hier ein wenig Austens scharfer, böser witz fehlt, aber das ist letztlich in der Buchvorlage auch nicht unbedingt vorhanden.
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Vor 6 Monaten von W.H. veröffentlicht
Beste "Emma"
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Vor 9 Monaten von verena veröffentlicht
WUNDERSCHÖN!!!!
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Vor 9 Monaten von manon veröffentlicht
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Vor 9 Monaten von Fernsehmaus veröffentlicht
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Vor 10 Monaten von N., Vanessa veröffentlicht
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