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Emily, allein [Gebundene Ausgabe]

Stewart O'Nan , Thomas Gunkel
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

16. Januar 2012
Das einfühlsame Porträt einer Frau, die am Ende ihres Lebens einen Neuanfang wagt. Emily Maxwell, eine Witwe, deren Kinder längst eigene Familien gegründet haben, führt ein ziemlich unspektakuläres Leben, allein mit ihrem Hund. Dann und wann trifft sie sich mit ihrer Schwägerin zum Essen, aber das ist es dann auch schon. Als die bei einem gemeinsamen Frühstück zusammenbricht, wird für Emily alles anders. Sie verbringt ganze Tage damit, Besuche ihrer Enkel aufwendig zu planen, sie kauft sich ein kleines Auto, lernt, die bislang noch nie erfahrene Unabhängigkeit in vollen Zügen zu genießen. Auf einmal offenbart ihr das Leben neue Möglichkeiten. Eine alte Frau wie Emily meint jeder zu kennen, und doch wurde sie selten so einfühlsam und treffend porträtiert. Stewart O’Nan zeigt uns ihre kräftig in alle Richtungen ausschlagenden Gefühle – des Bedauerns, des Stolzes, der Trauer, der Freude – in völlig überraschenden Zusammenhängen. Indem er das scheinbar Gewöhnliche als etwas Außergewöhnliches enthüllt und sich – heiter, ergreifend – mit ernsten Th emen wie Einsamkeit, Alter und nahem Tod befasst, schärft er den Blick des Lesers, sein Verständnis. «Wie Stewart O’Nan das beschreibt – geduldig, ruhig, ohne zu werten, melancholisch dennoch, dicht –, das nimmt den Atem.» Elke Heidenreich, Die Welt «Selbst wenn man keine alte Dame ist, es auch nie sein wird, sind Emilys Hoffnungen und Ängste identisch mit denen, die man selber hegt. Der Roman lässt einen einfach nur begeistert sein.» The Washington Post «In ‹Emily, allein› liegt die Melancholie des Alters über den Szenen, fein abgestimmt und mit zärtlicher Ironie.» Der Spiegel «Herzzerreißend und brillant.» The New York Times

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


Wird oft zusammen gekauft

Emily, allein + Abschied von Chautauqua + Eine gute Ehefrau
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 4 (16. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498050397
  • ISBN-13: 978-3498050399
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 84.630 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Herzzerreißend und brillant. (The New York Times)

Stewart (FAZ)

Der Roman lässt einen einfach nur begeistert sein. (The Washington Post)

Aus scheinbar gewöhnlichen Momenten ganz große Geschichten machen ? das kann niemand besser als Stewart O?Nan. (Brigitte)

Wie Stewart (Elke Heidenreich)

In Emily, allein liegt die Melancholie des Alters über den Szenen, fein abgestimmt und mit zärtlicher Ironie. (Der Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

wurde 1961 in Pittsburgh geboren und wuchs in Boston auf. Er arbeitete als Flugzeugingenieur und studierte in Cornell Literaturwissenschaft. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Avon, Connecticut. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er den 1993 William-Faulkner-Preis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wiedersehen in Chautauqua, vielleicht 21. Januar 2012
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
In dieser anrührenden, niemals rührseligen Geschichte spinnt Stewart O'Nan das Leben der Witwe Emily Maxwell fort. Sieben Jahre ist Henry bereits tot, sie hat sich mit ihrem einsamen Dasein in den Wänden des einst gemeinsamen Heims, das hie und da noch Spuren von Henrys Wirken zeigt, arrangiert. In manchen Momenten überfällt sie jedoch die Sehnsucht nach ihrem Mann, ihrem gemeinsamen Leben und nicht zuletzt nach einer anderen Zeit.

Wenn Wehmut die Sehnsucht nach etwas ist, von dem man weiß, dass es nie wiederkehren wird, dann ist sie der Stoff, von dem dieses ruhige Portrait einer alten Frau durchwoben ist. Leise und präzise legt der Autor seine Hand auf die Stellen, die schmerzen, die Angst machen, und mit denen sich alle auseinandersetzen müssen, die dem Ende eines langen gelebten Seins wachen Verstandes entgegengehen.

Emily kommt gut zurecht, eigentlich. Da ist ihr Hund Rufus, ebenfalls alt und eigensinnig. Regelmäßig ist sie mit ihrer Schwägerin Arlene zusammen, die auf ihre Art mit den Zumutungen des Alters kämpft. Emily hat ihre Musik, ihre Literatur, kleine kulturelle Ereignisse und vor allem ihren Garten, den sie in den langen, schweren Wintern von Pittsburgh schmerzlich vermisst. Und während sie auf den Frühling wartet, schneidet sie Rabattcoupons aus, verteilt Kleenexschachteln im Haus neu und ernährt sich lieblos von Dosensuppen und überbackenen Toasts. Durch die Fenster ihres Hauses betrachtet sie, die jede Kleinigkeit registriert, die Veränderungen in ihrer Straße.
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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meditation über das Leben 27. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Stewart O'Nan wagt sich mit diesem Roman etwas, was nur wenige sich trauen: er erzählt eine leise Geschichte einer alten Frau, die sorgsam durch ihr Leben geht - sowohl in ihren Erinnerungen als auch in ihrem Alltag. Emily Maxwell lebt als Witwe in Pittsburgh, in der Stadt aus der O'Nan stammt und in die er nach einigen Jahren zurückgezogen ist. Der Roman ist zugleich auch ein Porträt einer Stadt, die als Industriestandort ebenfalls mehr von ihrer Geschichte als von der Gegenwart lebt.

In oft abwechselnden Kapiteln erzählt O'Nan von Coupon-Heftchen, einem herausfordernden Autokauf, den komplexen Beziehungen zu den Kindern, Freundinnen, die sterben, einem Nachbarhaus, das verkauft und umgebaut wird, einem alternden Hund, einsamen Mittagessen, den täglichen Kleinigkeiten, einer lästigen Grippe, die einem die eigene Schwachheit zeigt, von der Kraft, die das morgendliche Aufstehen braucht, dem Schnee und den trüben Tagen, vom Frühling, dem Sonntagsgottesdienst, einem Glauben, der selbstverständlich und nie peinlich ist, von der Verantwortung zu nahen Menschen und immer wieder vom Vermissen eines geliebten Menschen.

O'Nan erzählt ehrlich und schonungslos, höflich distanziert, sorgsam und achtsam, humorvoll und nie zynisch, trauernd aber nicht sentimental, melancholisch, aber nicht drückend, langsam und nie langweilig. In vielen Schleifen findet er ein Ende, dass das Buch zu einer Art Meditation über das Leben macht. Emily besucht das Grab ihres Mannes und ihrer Eltern und anschließend das Haus ihrer Eltern und ihrer Kindheit. Dass der Roman dort nicht endet, sondern mit einem Aufbruch, zeigt den großen Mut von Stewart O'Nan.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschiede ..... 9. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach langen Jahren mit ihrem Mann Henry und den beiden Kindern Margaret und Kenneth lebt Emily als Witwe allein in ihrem Häuschen in Pittsburgh/ Pennsylvanya. Henry ist tot, und die Kinder haben ihre eigenen Familien weit weg in anderen US Staaten. Als Gesellschafter ist Emily nur der Hund Rufus geblieben, ebenfalls schon hoch betagt.

Gelegentlich trifft sie sich mit ihrer Schwägerin Arlene, die auch alleine aber gesundheitlich etwas angeschlagen ist.

Stewart O'Nan ist ein einfühlsamer und aufmerksamer Beobachter. Wie kleine Wortjuwelen muten seine Sätze an, in denen er die Einsamkeit, die Mühsal des Alters, den Mut und die Tapferkeit der alten Dame beschreibt. Sie findet sich zurecht, doch schmerzt es sie, wie wenig die Kinder sich an ihr Zuhause erinnern und ganz im Mainstream ihres gegenwärtigen Lebens schwimmen. Mit einem kurzen Blick in die Vergangenheit sieht sie die vielen Autos und das volle Haus zu Thanksgiving in den längst vergangenen Zeiten ihrer jüngeren Jahre.
Der humorvoll-wehmütige Satz zu ihrem Hund Rufus gesprochen, "ich weiß, es macht keinen Spaß, alt zu werden. Aber wenigstens musst Du nicht vor den Leuten herumstolzieren..."zeigt ihre Stimmung sehr genau.
Beim Kartenschreiben zu Weihnachten erinnert sie sich an viele glückliche Stunden im Kreis von Freunden. Sie sind entweder schon verstorben oder aber fortgezogen. Dabei idealisiert sie die Vergangenheit nicht und gedenkt der vielen Kämpfe, die sie z. B. mit ihrer Tochter ausgetragen hat.

Ein Dasein abseits vom Lebensstress und beruflichem Ehrgeiz macht das Alter aus. Emilys Schwägerin Arlene ist ihre beständigste Gesprächspartnerin.
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3.0 von 5 Sternen Handlung plätschert eintönig daher
Das Buch erzählt das Leben der Protagonistin Emily, einer alten Frau, über ein paar Monate hinweg. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Nicko veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend
Wer sich mit dem Leben im Alter beschäftigen will, Themen wie Abschied von Menschen wie von eigenen Fähigkeiten, findet in diesem Buch liebevoll-besinnliche Gelegenheit... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Christian Wagner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es gibt überhaupt keine Beanstandungen zum Artikel, zur...
Es gibt überhaupt keine Beanstandungen zum Artikel. zur Lieferzeit oder zu sonst was. Es ist alles genauso gelaufen, wie es sein soll!
Vor 2 Monaten von bo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Emily allein
Uno de los libros más bellos quehe leído, gracias por el envio y por favor comprenlo.Es muy bueno.Muchas gracias. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ofelia Santodomingor veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nicht meins
Ich hab's verschenkt. Kam nicht über den ersten Teil hinaus. Das liegt an der Art, wie das Buch geschrieben ist, oder übersetzt, vielleicht ist dienStory nicht schlecht,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von U. Gebhardt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen emily
meinen Freundinnen werde ich den Roman weiter empfehlender Roman, ist mein Geschmack, habe ihn verschlungen
gefällt mir gut, o'Nan ist ein super Schriftsteller
Vor 5 Monaten von koerfer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Streitbare Demographie
Emily ist eine alte Dame. Sie lebt in Pittsburgh, kümmert sich hingebungsvoll um Arlene, ihre Schwägerin und beste Freundin, und Rufus, ihren altersschwachen Hund. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Sommerwind veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Die würdige Greisin
Ich kann mich den vielen geradezu ergriffenen bis hymnischen Rezensionen über dieses Buch nicht anschließen, war ich doch ziemlich froh, als ich mich durch die Masse von... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Diethelm Thom veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kleines Wunder
Ich habe "Emily, allein" gerade zu Ende gelesen und muss sagen: Selten hatte ich ein so wahrhaftiges, tiefgründiges Buch in Händen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Janne Hoffmann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Tja - so isses
Wir begleiten eine alte Dame in ihren alltäglichen Besorgungen und Gedanken. Wie sie auf die Kinder und Enkel wartet, sich um den Hund sorgt, mit ihrer etwas nervigen Freundin... Lesen Sie weiter...
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