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Emilia Galotti
 
 
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Emilia Galotti [Taschenbuch]

Gotthold E Lessing , Jan D Müller
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 79 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150000459
  • ISBN-13: 978-3150000458
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,6 x 0,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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Das bietet die Reihe „Königs Erläuterungen“Aus dem Deutschunterricht sind sie eigentlich gar nicht mehr wegzudenken: Die kleinen blau-gelben Taschenbücher der ältesten deutschen Lernhilfereihe für den Literaturunterricht. Die Rede ist von den Königs Erläuterungen, die sich seit 1897 ihren festen Platz in den Hosentaschen von Schülern – und Lehrern – erobert haben. Von kundigen Germanisten und Pädagogen verfasst erschließen sie die großen Dramen, Romane und Erzählungen nicht nur der deutschen Literatur. Neben den deutschen Klassikern wie Goethe oder Schiller, ist auch großen Dramen der Antike oder Werken fremdsprachiger Autoren von Weltrang eine Reihe von Bänden gewidmet.

Das Konzept der Reihe und der Aufbau der einzelnen Bände sind so schlicht wie überzeugend: Auf einen Abriss von Leben und Werk des jeweiligen Schriftstellers, folgen profunde Textanalyse und -Interpretation. Hieran anschließend werden mögliche Themen und Aufgaben für den Unterricht abgehandelt, ein Überblich über die Rezeptionsgeschichte geboten. Ergänzende Materialien runden das Ganze gelungen ab. Mit ihrem Erfolgsrezept „Maximaler Ertrag auf engstem Raum“ kann die Reihe ihre Marktführerschaft unter den Interpretationshilfen nicht von ungefähr immer wieder behaupten. -- Alexander Dohnberg -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Mit dem 1772 erschienenen und uraufgeführten Drama 'Emilia Galotti' schuf Gotthold Ephraim Lessing eines der bedeutendsten Beispiele für die Gattung des bürgerlichen Trauerspiels. Das Stück, das zu den Schlüsselwerken der Aufklärung und Empfindsamkeit gehört sowie als eines der ersten politischen Dramen der deutschen Literatur gilt, übt scharfe Kritik an der Willkürherrschaft des Adels. Dieser Macht kann das Bürgertums nur seine höhere Moral entgegensetzen. Die geplante Hochzeit der bürgerlichen Emilia Galotti mit dem ehrenhaften Grafen Appiani wird von Hettore Gonzaga, dem regierenden Prinzen von Guastalla, hintertrieben; nicht nur für Emilia endet die Intrige schließlich tödlich. In 'Emilia Galotti' verzichtete Lessing -anders als noch in 'Miss Sara Sampson' - auf allzu viel Emotionen und rührselige Elemente. Nachdenklich, nicht (nur) gerührt, soll das Publikum das Theater verlassen. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Jan-Dirk Müller.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 9. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Emilia Galotti (Taschenbuch)
Also vorweg muss ich erst mal sagen, dass ich dieses Buch unter Zwang gelesen habe. Ich hätte schon allein wegen dem Autorennamen (Lessing!) aufgestöhnt und das Weite gesucht. Ich will damit sagen es ist mein erstes Buch aus dem 18. Jahrhundert das ich gelesen habe, doch ich muss allen die sich jetzt mit demsleben Druck konfrontiert sehen Mut machen.

Die Handlung selber hört sich gar nicht schlecht an. Verwöhnter Prinz der es gewohnt is alles zu bekommen was er haben will, verguckt sich in die Adelige Emilia Gallotti und ist entsetzt als er erfährt, dass sie noch am heutigen Tag heiraten wird. Sein "treuer" Diener Marinelli bietet ihm an, die Sache in die Hand zu nehmen und Emilias Verlobten zu beschäftigen, damit die Hochzeit verschoben wird.

Graf Appiani (der Verlobte) denkt jedoch nicht daran nach der Pfeife des Prinzen zu tanzen und einen Auftrag zu erfüllen anstatt seine Hochzeit zu feiern.

Unter Zeitdruck engagiert Marinelli Diebe die die Hochzeitskutsche auf dem Weg zur Kirche zum Schein überfallen sollen und Emilia unter dem Vorwand sie zu retten, in das Schloss des Prinzen schaffen. Dieser Plan geht jedoch nicht ganz auf, denn bei dem gefakten Überfall wird Appiani versehentlich erschossen und alles gerät durcheinander. Als auch noch die Verflossene des Prinzen auftaucht ist das Desaster perfekt...

Tja soweit zur Handlung, aber die Herausforderung dieses Buches liegt für die meisten wohl eher bei der Sprache. Als blutiger Anfänger muss ich sagen, dass es am Anfang wirklich gewöhnungsbedürftig ist und man von den ganzen altmodischen Wörtern, von denen man meistens keine Ahnung hat was sie bedeuten, ziemlich eingeschüchtert wird, doch es wird besser. Wenn die Handlung erst mal ins Rollen kommt und die Gespräche, denn daraus besteht das Buch haupstsächlich, emotionaler werden löst sich das fast völlig auf, da man von dem Geschehen abgelenkt wird.

Ich selbst hab durch Emilia Galotti eindeutig Lust auf "altdeutsche" Bücher bekommen. Also ihr anderen Anfänger, traut euch!

Ach ja, die Sternchenzahl bloß nich ernst nehmen da ich noch keine Vergleichsmöglichkeiten hab, war die goldene Mitte einfach am neutralsten. (Ich bitte die Leseratten die solche Bücher verschlingen vielmals um Verzeihung, falls ich ihren Lesestoff etwas unnormal beschrieben habe =) )
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ganz gut, aber ich würde es kein zweites Mal lesen., 10. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Emilia Galotti (Taschenbuch)
Von Dominik (nur für eine Person wichtig!)

In dem bürgerlichen Trauerspiel "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing geht es um Emilia Galotti, wie der Titel des Buches ja auch schon gut erkennen lassen dürfte. Diese soll mit dem Grafen Appiani verheiratet werden, gerät aber in einen Konflikt mit ihrem eigenen Gewissen, weil sie ihn eigentlich in den Prinzen Gonzaga verliebt ist. Aus dieser Situation sieht sie als einzigen Ausweg den Tod, der sie zur ewigen Unschuld führen soll, da diese für sie nur tugendhaft ist. Diese Tugend entsprach damsl der Moral des Bürgertums, wozu auch die Familie Galotti zählte. Die Schuld an dieser Einstellung gibt sie ihrem eigenen Vater, Odoardo Galotti, weil er sie so erzogen hätte.

Meiner Meinung nach ist das Taschenbuch schon lesenswert, aber mir persönlich etwas zu kompliziert geschrieben und ich würde es auch kein zweites Mal lesen. Es ist nicht besonders lang, kann also im Unterricht, besonders in Deutsch, gut gelesen werden. Es ist an vielen Stellen sehr umständlich geschrieben, aber doch ganz gut verständlich. Allen, die sich für die Zeit der Aufklärung interessieren, ist dieses Buch zu empfehlen, weil genau darüber geht die ganze Geschichte.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Erst beim näheren Beschäftigen, 17. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Emilia Galotti (Taschenbuch)
Ich muss zugeben anfangs war ich von dem bürgerlichen Trauerspiel nicht sonderlich begeistert. Doch als ich mich zwangslaüfig damit in der Schule beschäftigen musste, sind mir viele Dinge klarer geworden, auch einige Details, die mir vorher gar nicht aufgefallen sind. Wenn man sich erstmal in die Zeit und das Geschehen eingedacht hat, ist die Geschichte tatsächlich spannend und man möchte die wirklichen Zusammenhänge erkennen, die man beim bloßen Lesen gar nicht verstehen kann. Ein Tipp um Lust am Stück zu bekommen, ist ein Theaterbesuch! Auch wenn die Inszenierung nicht geglückt ist, lohnt es sich das Stück anzuschauen, das hilft auch zum besseren Verständnis!
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