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Emil und die Detektive
 
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Emil und die Detektive

Peter Finkbeiner , Kurt Meisel , Robert A. Stemmle    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Peter Finkbeiner, Kurt Meisel, Margarete Haagen
  • Regisseur(e): Robert A. Stemmle
  • Komponist: Georg Haentzschel
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 11. März 2011
  • Produktionsjahr: 1954
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004G224PM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.039 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Emil und die Detektive (1931)
Unter der Regie von Gerhard Lamprecht entstand die erste Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner. Am 2.12.1931 hatte die rasante Detektivgeschichte Premiere im Berliner UFA-Theater am Kurfürstendamm, zwei weitere Verfilmungen folgten 1954 und 2001 von Franziska Buch.

Mit Emil und die Detektive schrieb Kästner 1928 das erste einer Reihe erfolgreicher Kinderbücher, das noch heute zu den Klassikern der Literatur zählt und nach wie vor Jung und Alt begeistert. Emil (Rolf Wenkhaus) fährt allein nach Berlin, um seine Großmutter und seine Kusine Pony Hütchen zu besuchen. Unterwegs im Zug stiehlt ihm der Mann mit dem steifen Hut (Fritz Rasp) die 140 Mark, die ihm seine Mutter mitgegeben hat. Doch Emil lässt sich nicht unterkriegen und hängt sich an die Fersen des hinterlistigen Diebes. Schon bald erhält er Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Freunden, dem Professor, dem kleinen Dienstag und all den anderen. Die Jungen stürzen sich in eine aufregende Verfolgungsjagd quer durch Berlin, um den gemeinen Dieb dingfest zu machen.

Wenn der Schwarz-Weiß-Film heute auch etwas altmodisch wirken mag, bleibt er doch nach wie vor die beste Verfilmung des Buches. Das ist nicht zuletzt Billy Wilder zu verdanken, der das Drehbuch schrieb und sich zu diesem Zeitpunkt noch Billie nannte -- bevor ihn die Nationalsozialisten in die Emigration zwangen. Wilders Stil ist unverkennbar: Der Film lebt von seinem unnachahmlichen Witz und dem pulsierenden Großstadtflair Berlins, wie Wilder es schon 1929 unvergleichlich in Menschen am Sonntag porträtiert hatte. Neben Emil und seinen Freunden spielt die Stadt definitiv eine weitere Hauptrolle in dem Film. Geeignet für große und kleine Detektive ab sechs Jahren. Da der Film fast schon historisch ist, ist hier und da ein erklärendes Wort sicher hilfreich für die kleinen Zuschauer. --Birgit Schwenger

Emil und die Detektive (1954)
1954 nahm sich Robert A. Stemmle Kästners Kinderbuchklassiker Emil und die Detektive sowie Billy Wilders Drehbuch der ersten Verfilmung von 1931 zur Vorlage und schuf eine farbenfrohe Version für das Nachkriegsdeutschland der Wirtschaftswunderzeit.

Emil (Peter Finkbeiner) versucht, seinen Ruf als Streber abzuschütteln und lässt sich auf eine gefährliche Mutprobe ein, die ihn in Schwierigkeiten bringt. Deshalb ist er dankbar, seine Großmutter und seine Cousine Pony Hütchen in Berlin besuchen zu dürfen. Unterwegs im Zug stiehlt ihm der hinterlistige Herr Grundeis (Kurt Meisel) die 140 Mark, die ihm seine Mutter mitgegeben hat. Doch Emil gibt nicht auf. Mithilfe von Gustav mit der Hupe und seinen Freunden, dem Professor, dem kleinen Dienstag und all den anderen macht Emil sich auf Verbrecherjagd quer durch Berlin. Und die kecke Göre Pony Hütchen hat natürlich auch ein Wort mitzureden!

Schon bei der ersten Verfilmung prägte das Berliner Lokalkolorit maßgeblich die Gestaltung des Films. Das ist bei dieser Fassung nicht anders, anders ist nur das gezeigte Berlin. Die Ruinen der Gedächtniskirche bestimmen das Bild, Spiegel und Stern hängen am Kiosk aus und Pony Hütchen fragt nach dem Interzonenzug. Die wesentliche Änderung ist jedoch die Rahmenhandlung, die Emil und seine Mutter am Schluss als Belohnung sogar zum Polizeisportfest nach Berlin führt. Nach wie vor ist die Verfilmung für alle großen und kleinen Detektive ab sechs Jahren ein gelungenes Vergnügen. Aber der Film spielt eindeutig in der bunten Welt der 50er-Jahre, sodass ein erklärendes Wort hier und da für die kleinen Zuschauer sicher hilfreich ist. --Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Emil Tischbein darf die Ferien bei seiner Großmutter in Berlin verbringen. Auf der Zugfahrt lernt er den "netten" Herrn Grundeis kennen, der ihm einen Bonbon anbietet. Doch das heimtückische Naschwerk lässt Emil einschlafen - und bei seiner Ankunft in Berlin ist sein ganzes Geld gestohlen. Gut, dass Emil Gustav mit der Hupe und dessen Freunde kennen lernt. Gemeinsam machen sie den Dieb ausfindig und können

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Caesar
Format:DVD
Emil und die Detektive

Wer kennt sie nicht, Erich Kästners Geschichte von Emil, der mit dem Zug nach Berlin reist, wo er seine Oma besuchen und ihr gleichzeitig 140 Mark von seiner Mutter überbringen soll, aber von dem gemeinen Strolch Karl Grundeis erst mittels eines präparierten Lutschbonbons in die Bewusstlosigkeit gesetzt und dann bestohlen wird. In Berlin angekommen, verfolgt er den Übeltäter und trifft dabei zufällig Gustav mit der Hupe. Der verfügt über ein ungeheures Netzwerk von Jungen und Mädchen, die allesamt gerne helfen, den Dieb zu stellen, während sich die Oma und andere Familienmitglieder große Sorgen um Emil machen.

Emil und die Detektive ist eines der Meisterwerke von Erich Kästner, die liebevoll verfilmt wurden und auch heute ihren Charme nicht verloren haben.

Hierbei handelt es sich nicht um die Neuverfilmung von 2001, sondern um die Originalverfilmung von 1931 in schwarzweiß sowie in einer zweiten, auf derselben DVD vorzufindenden Verfilmung von 1954 in Farbe. Insbesondere die erste Version von 1931 ist wie schon das drei Jahre zuvor erschienene Buch ein Meisterwerk. Besonders erstaunlich ist die Qualität von Bild und Ton auf der DVD, wenn man bedenkt, wie alt die Aufnahmen sind. Das Bild ist einwandfrei und der Ton lässt kaum zu wünschen übrig. Natürlich ist er nicht mit dem glasklaren Ton des Digitalzeitalters vergleichbar. Aber man hört kein störendes Rauschen, wie man von vielen Filmen aus den 30ern und 40ern gewohnt ist.

Fazit: Alles in allem ein wunderschöner Film auf DVD, die man vorbehaltlos weiterempfehlen kann und sich auch als Erwachsener immer mal wieder gerne ansieht.

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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Beide, hier auf einer DVD veröffentlichten, Stoffverfilmungen sind hervorragendes Unterhaltungskino - nicht nur für Kinder. Für den Filminteressierten ist nicht zuletzt auch ein direkter Vergleich beider Werke interessant. Allerdings fällt auch unter Berücksichtigung des hohen Alters die nicht ganz zufriedenstellende materielle Qualität des ersten Films auf. Hier also beide Verfilmungen im Vergleich:

1. EMIL UND DIE DETEKTIVE (1931)
Dieser Film zählt bis heute zu den Klassikern des Kinos der Weimarer Republik. Hervorzuheben sind die natürliche Spielweise der Kinder und die grandios unheimliche Darstellung des Diebes Grundeis von Fritz Rasp. Zahlreiche Aufnahmen an Originalschauplätzen faszinieren. Gedächtniskriche, Bahnhof Zoo, Friedrichstraße etc. - all das ist hier noch ohne Kriegszerstörung zu bewundern und vermittelt - wie die Darsteller - viel Lokalkolorit. Nach dem Vorspann, also während des laufenden Films, befindet sich allerdings eine (nicht gerade informative) Tafel mit einer kurzen Info zum Film. Am Ende enthält der Film außerdem zwei kleine Schnittfehler mit Einstellungen, die eigentlich in die Mitte des Films gehören. Es gibt auch längst Veröffentlichungen aus dem gleichen Zeitraum, bei denen die Bildqualität deutlich besser ist. Da dies den Restauratoren - und nicht mir als Laien - hätte auffallen müssen, gibt es einen Punkt Abzug.

2. EMIL UND DIE DETEKTIVE (1954)
Das farbige Remake von 1954 hält sich in Grundzügen und stellenweise sogar wörtlich an die Erstverfilmung. Die zahlreichen Außenaufnahmen im noch sehr "lückenhaften" Nachkriegs-Berlin stimmen auch hier nostalgisch. Die Ruine der Gedächtniskirche diente hier als impossantester Drehort. Im Unterschied zur ersten Version wirken einige Dialoge der Kinder weniger natürlich und Kurt Meisel, der hier die Rolle des Diebes Grundeis spielt, reicht nicht ganz an die Darstellung Fritz Rasps heran. Einige aufwändigere Abschnitte, wie die Mutprobe zu Beginn oder die Verlegung des Finales in das Berliner Olympiastadion sind ebenfalls markante Unterschiede zur älteren Verfilmung. Hier ist die Restaurierung aber als absolut gelungen zu betrachten. Dermaßen strahlende Farben und ein solch detailreiches Bild vermisst man bei anderen Filmen aus den 50ern allzu oft. Für den zweiten Film gibt es also volle Punktzahl!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Emil und die Detektive 27. September 2009
Von Gerd Gans
Format:DVD
zwei Filme in einem, einer von 1931 und der andere von 1954. Es ist sehr interessant, die Sicht auf die Gesellschaft vor und nach dem 2.Weltkrieg zu sehen. Der eine schwarz-weiß , der andere bunt, der eine noch im "intakten Berlin", der andere zwischen Trümmern.
sehr sehenswert.
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