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Emil und die Detektive
 
 
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Emil und die Detektive [Gebundene Ausgabe]

Erich Kästner , Walter Trier
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Dressler Verlag; Auflage: 152., Aufl. (28. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791530127
  • ISBN-13: 978-3791530123
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 15,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.216 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Erich Kästner
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Emil und die Detektive
OA 1929 Form Kinderroman Epoche Moderne
Mit seinem ersten Kinderbuch gelang Erich Kästner eine Erneuerung des Genres, indem er die Welt der Kinder in den Mittelpunkt stellte, sie selbstständig agieren und Erwachsene nur am Rande in Erscheinung treten ließ.
Inhalt: Der Musterschüler Emil Tischbein lebt mit seiner Mutter in Neustadt. Die Ferien soll er bei Verwandten in Berlin verbringen. Mit 140 Mark versehen, die er in seiner Jacke verstaut hat, tritt er die Bahnreise an. Nach einiger Zeit schläft Emil ein und als er wieder aufwacht, ist sein Geld verschwunden. Er verdächtigt den Mann mit dem steifen Hut, Herrn Grundeis, der Dieb zu sein, der einzige weitere Fahrgast in Emils Abteil. Als der Mann aussteigt, verfolgt Emil ihn quer durch Berlin, bis der Verdächtige in einem Café Platz nimmt. Emil wagt nicht, sich an die Polizei zu wenden, da er daheim in Neustadt dem Denkmal des Großherzogs einen Schnurrbart angemalt hat. Doch der Junge findet einen Helfer in Gustav und seinen Freunden. Sie organisieren die Verfolgung des mutmaßlichen Diebs und halten die Nacht über Wache vor dem Hotel, in dem Grundeis wohnt.
Am nächsten Morgen wird der Dieb in einer Bank gestellt. Wie sich herausstellt, handelt es sich um einen gesuchten Bankräuber und Emil erhält 1000 Mark Belohnung.
Aufbau: Kästner schildert das Geschehen aus der Sicht der Kinder. Der typische Stil des Autors greift den kindlichen Jargon auf und entfaltet in anschaulicher Schilderung eine spannende Handlung. Die kindliche Gruppe ist als eine Art Korrektiv konzipiert, die das Fehlverhalten der Erwachsenen entlarvt. Als Emil allein in Berlin steht, zeigen sich die Erwachsenen abweisend, wenn nicht gar feindlich, während die Kinder spontane Hilfsbereitschaft demonstrieren. In ihrer Gruppe dominieren Kameradschaft und Pflichterfüllung, die zum gewünschten Erfolg, der Überführung des Diebes, führen.
Wirkung: Diese einseitige Schilderung der kindlichen Welt als der moralisch überlegenen brachte Kästner – auch bezüglich seiner weiteren Werke – immer wieder Kritik ein, ebenso wie die allzu aufdringliche Vermittlung moralischer Werte, wie sie etwa im Titel des letzten Kapitels von Emil und die Detektive – »Lässt sich daraus etwas lernen?« – erkennbar ist. Die kindliche Leserschaft scheint sich hiervon jedoch keineswegs abgeschreckt zu fühlen, wie der anhaltende Erfolg der Kinderromane von Kästner zeigt.
Emil und die Detektive ist weltweit einer der erfolgreichsten Kinderromane. Er wurde mehrfach verfilmt und in mehr als 30 Sprachen übersetzt. S. D.

Kurzbeschreibung

Zum ersten Mal fährt Emil allein nach Berlin, um seine Großmutter zu besuchen. Als er aber im Zug einschläft, wird ihm sein ganzes Geld gestohlen. Nur einer kann der Dieb sein: der "feine" Herr mit dem steifen Hut! Doch wie soll er ihn allein zur Strecke bringen? Glücklicherweise begegnet er Gustav mit der Hupe und seinen Jungs und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt.
Die Geschichte vom kleinen Emil und seinen Freunden faszinierte auf seine locker-leichte Art schon Generationen von Kindern und Erwachsenen.
Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der "Neuen Zeitung".

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Kundenrezensionen

49 Rezensionen
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einmalig, 19. März 2007
Von 
Dichtung&Kritik "Varush" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Emil und die Detektive (Gebundene Ausgabe)
"Emil und die Detektive" wird oft als Kaestners bestes Buch bezeichnet. Der Grund ist sicher dieser, dass es eine Geschichte ist, die jedem irgendwie haette passieren koennen.
Emil faehrt mit dem Zug von Neustadt nach Berlin zu seiner Grossmutter und seiner Cousine Ponyhuetchen. In der Jackeninnentasche traegt er 100 Mark bei sich, die er von seiner Mutter an die Grossmutter weiterreichen soll. Im Zugabteil ihm gegenueber sitzt ein Mann mit einem steifen Hut, der von Anfang an verdaechtig wirkt. Als er Emil ein Bonbon anbietet, moechte Emil am liebsten ablehnen, was ihm aber die Hoeflichkeit verbietet. In weiser Voraussicht befestigt Emil die hundert Mark seiner Mutter mit einer Stecknadel in seiner Tasche. Irgendwie muss er dann aber doch eingeschlafen sein, und als er wieder erwacht, da faehrt der Zug gerade in Berlin ein und als er nachsieht, sind die hundert Mark tatsaechlich verschwunden, ebenso wie der Herr Grundeis, der Mann mit dem steifen Hut. Emil springt auf und kann Herrn Grundeis gerade noch folgen, natuerlich heimlich. Seine arme Grossmutter und Ponyhuetchen warten vergebens auf ihn am Bahnhof. Mit Hilfe einer Schar von Kindern, die sich um Emil sammeln, darunter Gustav mit der Hupe und der kleine Dienstag, spaeter auch Ponyhuetchen und der Indianer, wird es Emil gelingen, den Dieb zu ueberfuehren. Und zwar dank der beiden feinen Loecher im Hundertmarkschein, die Emil Stecknadel dort hinterlassen hatte.

Eine ganz wunderbar lebendige Geschichte, spannend ohne gruselig zu sein, und sicher lesbar fuer Kinder ab 6 Jahren. Sehr empfehlenswert!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Amüsanter Kinderkrimi  auch für Erwachsene, 22. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Emil und die Detektive (Gebundene Ausgabe)
Emil Tischbein fährt allein mit dem Zug von Neustadt nach Berlin zu seiner Oma, Tante und seiner Kusine, Pony Hütchen. Die Fahrt ist nicht ganz unbrisant, da Emil von seiner Mutter 140 Mark (in den 20er Jahren eine hohe Summe) anvertraut bekommt, die er seiner Großmutter überbringen soll. Doch während Emil im Zug einschläft, werden ihm die Scheine von einem Mann mit steifen Hut entwendet. Emil nimmt die Verfolgung in der fremden Stadt auf und lernt zufälligerweise Gustav kennen, der ihm sofort seine und die Hilfe seiner Freunde anbietet. Emil nimmt dankbar an und die große Hetzjagd nach dem Dieb kann beginnen...

Leider kam ich erst als Erwachsene in den großen Genuss Erich Kästners wunderbaren Gedichte wie auch Kindergeschichten für mich zu entdecken. Obwohl ich gar keine richtige Lust an jenem Tag verspürte, ein Kinderbuch zu lesen, befand ich mich bereits nach dem ersten Kapitel in Emils Welt und begleitete ihn gespannt nach und durch Berlin. Inzwischen habe ich es ein zweites Mal gelesen und nichts von der anfänglichen Faszination ist dabei verloren gegangen. Es ist ein unterhaltsamer, spannender und vor allem lustiger Kinderkrimi für Klein wie Groß - ganz nach Kästners Motto „Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist Mensch."

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kindheitserinnerungen pur!, 4. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Emil und die Detektive (Gebundene Ausgabe)
Für jeden, der die Geschichte noch nicht kennt, hier geht es um Emil, der zum ersten Mal alleine nach Berlin fährt, um dort seine Großmutter und seine Tante mit Familie zu besuchen. Auf der Zugfahrt wird ihm allerdings Geld gestohlen, das seine Mutter für die Großmutter gespart hat. Da Emil weiß, daß seine Mutter ihm viel Geld anvertraut hat und sie das Geld hart gespart hat, versucht er nun, den Dieb in Berlin auf eigene Faust zu verfolgen. Dabei bleibt er nicht lange allein, denn in Berlin lernt er Gustav und seine Freunde kennen, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen, Und so kommt es, daß der Dieb am Ende von 90 Jungs verfolgt wird. Natürlich versucht dieser nun zu entkommen, aber kann ihm das noch gelingen?

Das Buch hat für mich nichts von seinem Zauber verloren. Ich habe es das erste mal mit acht oder neun Jahren gelesen und jetzt, fast 20 Jahre später, habe ich das Buch wieder abends im Bett gelesen und mich immer wieder bei dem Gedanken ertappt: also ein Kapitel lese ich noch, dann wird geschlafen. Da diesmal keine Stimme mehr gerufen hat "Mach jetzt das Licht aus und geh schlafen!" habe ich das Buch ausgelesen. Es ist immer noch super! Es hat mich noch einmal richtig in meine Kindheit zurückversetzt, da es einfach die Gedankenwelt eines Kindes ist, die Kästner beschreibt. Als Kind konnte ich damals verstehen, warum Emil den Dieb nicht in Mitten von Erwachsenen bloß stellt, oder zur Polizei geht. Das Buch erschien erstmals vor ca. 70 Jahren, man könnte also aussetzen, daß Realschüler sich mittlerweile anders benehmen, oder daß manche Ausdrücke veraltet sind, also daß es nicht mehr so ganz zeitgemäß ist. Mich hat das beim Lesen kein bißchen gestört. Ein großartiges Buch, nicht nur für Kinder, sondern für alle, die es bleiben wollen.

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