Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Emigreat!!!!!, 31. August 2007
Um's vorweg zu nehmen: ich würde mich nicht als Rammstein-Fan bezeichnen, auch wenn ich die ersten beiden Alben (Sehnsucht und Herzeleid) mit auf eine einsame Insel nehmen würde (ok, mit weiteren 98 anderen!!! *grins*), aber, dass Richard Z. Kruspe alias Emigrate durch seine Gitarristen-Tätigkeit bei Rammstein einen gewissen Interesse-Bonus bei mir weckt, das gebe ich unumwunden zu!
Umso erstaunlicher, und begeisterter, bin ich, dass ich was ganz Eigenes und Eigenständiges zu hören kriege!
Es dröhnt, es wummert, es knarzt, es hat richtig Drive und macht riesigen Spaß!!!
Mit dem Album verarbeitet Herr Kruspe seinen Weg in seine 2. Heimat USA und so mancher Text setzt sich mit dem Thema Immigration oder Neufindung auseinander:
" Now you get along with me,
I'm gonna make you mine,
And make you free,
In the new world"
(My world)
Mir gefällt das Album vom ersten bis zum letzten Track. Herr Kruspe hat eine gute Stimme, die sich einprägt und auch bei leiseren Tönen besticht (z.B. bei 'Babe'...). Saubere Produktion und ein wirklich gelungenes Artwork mit fettem Booklet incl. aller Lyrics und atmosphärischen Fotos rundet das ganze ab!
Ich, eher Electro-Anhänger, bin beeindruckt und sage nur, man muss nicht Rammstein mögen, um die vorliegende Scheibe gut zu finden.
Meine Anspieltipps: Emigrate, New York City, This is what
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Solo-Projekt meines Lieblinsgitarristen!, 12. August 2007
Dafür, dass es sich um ein Seitenprojekt handelt, ist der Aufwand recht groß. Schon Das Cover von Geschmack, und ist sicherlich nicht in fünf Minuten entstanden. Der Song "My World" ist Teil des Soundtracks zur Computerspiel-Verfilmung "Resident Evil: Apocalypse" geworden und wird von einem bombastischen Video begleitet.
Die Verbindung zur wohl bekanntesten deutschen Band, Rammstein, macht gleich der Opener "Emigrate" deutlich: Fettes Riff, wuchtiger Klang, düstere Stimmung. Die Überraschung besteht zunächst darin, dass Kruspe auf Englisch singt. Die Unterschiede kristallisieren sich erst im Verlauf des Albums heraus. Dabei sind es weniger die schnellen, harten Industrial-Stücke wie "Wake Up", "My World" oder "Temptation", die aufhorchen lassen. "In My Tears" oder "Babe" offenbaren ein Gefühl für Gesangslinien, die eher zu elektronischen Klängen als zu verzerrten Gitarren passen. Als Produzenten holte sich Richard Z. Kruspe wie bei Rammstein Jacob Hellner ins Boot, dennoch erinnert "New York City" stellenweise an Depeche Mode in ihren düsteren Phasen,wie bei "Black Celebration". Das abschließende "You Can't Get Enough" ist eine erstaunlich seichte Ballade. "Emigrate" dürfte den Rammstein-Fan kaum vor den Kopf stoßen, fällt aber um einiges lieblicher als das Original aus, zumal die umstrittenen Texte und Posen fehlen. Kruspe singt weitaus weniger charismatisch als Till Lindemann und setzt auf Verzerrungen,was wirklich sehr beeindruckend klingt, wie auch die Begleitung, bei der sich Clawfingers Schlagzeuger Henka Johansson hervor tut.Vom Ansatz her erfüllt das Material also alle Voraussetzungen, um auch live gut zu klingen, doch Auftritte sind nicht geplant. Also doch nur ein harmloses kleines Nebenprojekt?ich wiess es nicht,aber würde mich freuen,wenn Emigrate in den nächsten jahren weitermachen würden,das sie mich wirklich total überzeugt haben!Natürlich freue ich mich mindestens genau so sehr über ein neues Rammstein-Album! Dazu Kruspe:"Manchmal sorgen sich einige Rammstein-Fans um die Zukunft der Band. Denen kann ich versichern: Rammstein wird weitergehen, das ist sicher. Da ist für die nächste Zeit einiges zu erwarten!".
Fazit:
Absolutes Top-Album und ein absolutes Must-Have für
Rammstein-Fans als auch für andere Rocker!Hier überzeugt
wirklich jeder Track,ob er total hart ist oder ob er
eine Ballade ist,ein absolutes Top-Album!Kaufempfehlung:10/10
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungenes Soloprojekt!, 7. September 2007
Ich habe mir die CD schon Wochen vorher bestellt und als ich den Silberling am 31. August dann hatte war ich richtig gespannt. Habe die Scheibe sofort in den PC eingelegt und losgehört.
Der erste Song "Emigrate" hört sich richtig gut an, und lässt auf mehr hoffen
Danach kommen dann die schon bekannten Promo-Songs "Wake Up" und "My World" - die sich natürlich auch gut anhören.
Weiter geht es mit "Let Me Brake" einer der - meiner Meinung nach - stärksten Songs der Platte.
"In My Tears" schwächelt dann leider ein wenig - es ist mir einfach zu langsam und melancholisch, einzig den harten Riffs zwischendurch und dem Refrain kann ich ein wenig abgewinnen.
Nr. 6 des Debüts ist "Babe", der mich auch als Promo-Song etwas enttäuschte und auf der Platte (auch im Kontext) nicht sehr viel besser klingt.
"New York City" hingegen macht wieder mehr Laune, das Album nimmt wieder Fahrt auf - hier kommen die (fast) natürliche Stimme und die computerverzerrte zusammen und kommen dadurch beide besonders stark zur Geltung. Auch der Refrain gefällt mir sehr gut.
"Resolution" hebt sich musikalisch sehr stark vom Rest des Albums ab, hier legt Richard endlich wieder richtig los - und zwar nicht nur an der Gitarre.
Mit "Temptation" ist Emigrate auf jeden Fall ein hörenswerter Song gelungen. Einen Grammy gewinnen sie damit vielleicht nicht, aber man hört den Song gerne wieder.
In "This Is What" ist Richards Stimme so stark verzerrt, dass man sie fast nicht wieder erkennt. Dies verleiht dem Song jedoch eine ganz eigene 'Note'. Auch das Gitarrensolo und der starke Schlagzeugeinsatz überzeugen.
"You Can't Get Enough", der Letzte Song des (regulären) Albums setzt einen würdigen Abschluss - wenn auch wieder etwas ruhiger - aber das kennt man ja schon von Rammstein.
-:Special Edition:-
Auf der 'Special Edition' geht es weiter mit:
"Blood, ein an sich ruhiger Song mit einem sehr einprägsamen - und harten - Refrain. Auch hier ist Richards Stimme wieder sehr verändert.
Auch in "Help Me" wurde größtenteils an härte gespart, was dem Song jedoch keinen Abbruch tut. Auch dieser Song setzt einen guten Abschluss.
Meiner Meinung nach ist das Album auf jeden Fall kaufenswert, für Rammstein Fans aber auch für Leute die Rammstein nichts abgewinnen können.
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