EUR 17,90
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 2,30 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Emigrant aus Leidenschaft Gebundene Ausgabe – 8. März 2005


Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 17,90
EUR 17,90 EUR 6,00
46 neu ab EUR 17,90 9 gebraucht ab EUR 6,00

Buch-GeschenkideenWeihnachtsgeschenk gesucht?
Entdecken Sie die schönsten Buch-Geschenke im Buch-Weihnachtsshop.
Hier klicken


Wird oft zusammen gekauft

Emigrant aus Leidenschaft + Die Ebbe: Roman + Der Strandräuber: Ein Criminalroman
Preis für alle drei: EUR 47,75

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Manesse Verlag (8. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 371752030X
  • ISBN-13: 978-3717520306
  • Originaltitel: The Amateur Emigrant
  • Größe und/oder Gewicht: 9 x 1,7 x 15,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 281.931 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Robert Louis Stevenson, geboren 1850 in Edinburgh, schrieb unter anderem Reiseerzählungen, Abenteuerromane und Lyrik. Stevenson starb im Alter von 44 Jahren auf der Südseeinsel Samoa.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert Louis Stevenson (1850-1894), geboren in Edinburgh, wollte zunächst Ingenieur werden wie sein Vater, musste diesen Plan jedoch aufgeben, weil er schon früh an einem Lungenleiden erkrankte. Er studierte stattdessen Jura und arbeitete anschließend für verschiedene Zeitschriften. Seinen ersten großen literarischen Erfolg feierte er 1883 mit seiner Abenteuergeschichte «Die Schatzinsel», weitere mit unheimlichen Geschichten in der Nachfolge E. A. Poes. Seine Einkünfte erlaubten dem gebürtigen Schotten lebenslanges Reisen auf der Suche nach einem Klima, das bekömmlicher war als das heimische. Er fand es auf Samoa, wo er im Alter von 44 Jahren starb.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Alle 4 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 18. Januar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Im Jahr 1879 machte sich Robert Louis Stevenson an Bord eines Auswandererschiffes von Schottland auf den Weg in die USA, um zu der Frau zu gelangen, die er später heiraten sollte. Die Schiffspassage nach New York und die folgende Zugreise nach San Francisco nutzte der damals schon bekannte Schriftsteller, um inkognito das ganze Unternehmen zu studieren. Dabei gelangen ihm exzellente Sozialstudien über die verschiedenen Typen von Emigranten, die durch ihren Charakter sehr stark in eine tabulose Sozialkritik gingen, sodass die Familie Stevensons bis nach seinem Tod das Erscheinen dieser Aufzeichnungen verhindern konnte. Stevensons Reisebericht ist ein lesenswertes, meisterhaft geschriebenes Buch, das zahlreiche Aufschlüsse über die Psychogramme der Auswanderer, die Befindlichkeit des Alten Europa und das Verhältnis der Neuen Welt zu seinen Wurzeln vermittelt.

Dabei bricht Stevenson in sehr beeindruckender Weise mit bestimmten Klischees, die bis in unsere Tage überdauert haben. Seinen Beobachtungen zufolge sind es nicht die Jungen, Hungrigen, Talentierten und Tatendurstigen, die ihrer Heimat den Rücken kehren, sondern in der Mehrheit eher Menschen mittleren Alters, die mit ihren Familien vor Missgeschicken und Lastern fliehen wollen, die sie durch ihre Eigenschaften aber mit im Gepäck tragen. Sie unterliegen einer Illusion, die gewaltiger nicht sein kann und Stevenson entlarvt den Selbstbetrug mit aller Schärfe. Auch den Konservatismus der Arbeiterklasse nimmt er aufs Korn und illustriert dieses an zahlreichen Beispielen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gudrun Honnef am 20. März 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Robert Louis Stevenson liefert mit seinem Buch "Emigrant aus Leidenschaft" einen Reisebericht, der in jeder Hinsicht lesenwert ist. Der Schreibstil ist brilliant und der Inhalt bleibt bis zur letzten Seite unterhaltsam und lehrreich. Der Schotte, der 1879 von Glasgow mit dem Schiff in Richtung New York aufbricht, beschreibt mit Scharfblick, Herzenswärme und einer gehörigen Portion Humor und Menschenkenntnis die Geschehnisse auf der Reise. Stevenson beleuchtet die Beweggründe der Menschen zur Auswanderung und räumt durch seinen unverstellten und messerscharfen Blick mit vielen romantischen Klischees über das Auswandern auf. Obwohl 1879 geschrieben, haben viele seiner Beobachtungen bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Eines meiner liebsten Bücher.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Medea am 2. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Wer RLS als Jugendbuchautor ansieht, bemerkt spätestens bei diesem literarischen Reisebericht, dass er sich enorm ver- und Stevenson unterschätzt hat.

Beschrieben wird die Überfahrt nach Amerika auf einem Auswandererschiff im Jahr 1879, die Ankunft in New York sowie die anschließende Zugreise nach San Francisco. Von der ersten Seite an wird man Zeuge der genauen Beobachtungsgabe Stevensons, welche die sozialen Betrachtungspunkte seines Umfeldes in den Mittelpunkt stellt. Ungeschönt bringt RLS die Beschwerlichkeiten der Fahrt zur Sprache (die laut Nachwort unter anderem der Grund waren, warum seine Familie diesen Bericht bis nach seinem Tod vor der Veröffentlichung zurück gehalten hat), ebenso wie kulturelle Eigenschaften und vor allem Unterschiede seiner Mitreisenden und anderer Menschen, die ihm begegnen oder von denen er hört. Dabei hält er sozialkritisch einen neutralen Standpunkt, ohne in Stereotypismus oder Glorifizierung/Romantifizierung zu verfallen. Vor dem Hintergrund zahlreicher Beschreibungen des Gefälles seiner britischen Heimat zur neuen Welt taucht er in die Lebensweise aller Bevölkerungsschichten ein. Dabei ist stets sein Respekt zu spüren, mit dem er alle Facetten der Zivilisation vorsichtig beleuchtet und auseinandernimmt, um sie in ein Gesamtweltbild einzufügen. RLS beschreibt gekonnt, aber er polarisiert nicht.

'Emigrant aus Leidenschaft' ist ein wunderbarer Nonfiction-Text im Kleinformat, der zu den Lektüren zählt, die man mehr als einmal aus dem Regal nimmt.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Becker am 2. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Im Jahr 1879 unternahm der 29-jährige Stevenson eine Reise auf einem Auswandererschiff von Schottland nach New York und von dort per Eisenbahn weiter bis nach San Francisco. Er war auf dem Weg zu Fanny Osbourne, einer Amerikanerin, die er zu heiraten gedachte. Sie war wesentlich älter als er und hatte sich von ihrem ersten Ehemann getrennt. Die Hochzeit der beiden fand schließlich im Mai 1880 statt und die Ehe galt als glücklich.

"...darauf erpicht, die übelsten Seiten des Emigrantendaseins kennenzulernen...", reiste Stevenson in der sogenannten "zweiten Kajüte", die in direkter Nachbarschaft zu den Zwischendecks (der schlechtesten Unterkunft auf dem Schiff) lag und nur wenig mehr Komfort bot, obwohl er seiner sozialen Stellung nach zu den Passagieren der 1. Klasse gehörte und sich diese wohl auch hätte leisten können. Doch er wollte Beobachtungen machen und Erfahrungen sammeln, indem er sich unter die Ärmsten der Auswanderer mischte. Was ihm dabei am deutlichsten ins Auge fiel, war die Tatsache, dass diese Menschen zum überwiegenden Teil nicht die jungen, vitalen, abenteuerlustigen, kämpferischen Eroberer waren, die er sich vorgestellt hatte. Nein, er empfand sie eher als Geschlagene auf der Flucht, eine Gesellschaft von Gescheiterten. "Wir waren eine Schiffsladung voll Versager, die gebrochenen Menschen Englands." - so drückt er sich aus - und fand diese Ansicht auch auf seiner Fahrt in den Auswandererzügen quer über den Kontinent bestätigt.

Trotz seiner teils düsteren Erfahrungen und Erkenntnisse schwingt in Stevensons Reisebericht immer ein leiser, sehr menschlicher Humor mit. Er schreibt sozusagen mit einem nachsichtigen Lächeln im Gesicht auch über Härten und Grobheiten.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen