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Kundenrezensionen

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am 22. Juni 2013
Die Geschichte spielt ca 120 Jahre in der Zukunft. Nach einem Bürgerkrieg hat sich alles sehr verändert. Nicht nur die Menschen bevölkern die Erde, sondern auch als Malachim bezeichnete Wesen leben in den Wäldern und haben engelhafte Eigenschaften. Angeführt werden die Malachim von einem Mann, genannt Pontifex. Er hat die Malachim erschaffen und sie leben in einem Kollektiv, haben ein gemeinsames Denken. Einige Menschen haben sich mit den Malachim und dem Pontifex organisiert und leben mit ihnen in den Wäldern. Der Rest der Menschheit lebt in den Städten. Zu den Städtern gehören auch Connor, Brent und Stacy. Connor, eine junge taffe Frau ist Waise und hat eine Möglichkeit gefunden, die Malachim zu töten. Sie und ihre beiden Freunde gehen gemeinsam auf Malachimjagd.

Das war mein zweites Buch des Autors und ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, auch wenn die Geschichte eher düster ist. Das Setting der Geschichte ist spannend und außergewöhnlich aufgebaut. Unter den Hauptprotagonisten gibt es sehr verschiedene Charaktere. Dabei mehr böse als gute.

Connor ist eine der Guten. Ihre Eltern sind tot und sie ist bei Big Mama und Stacy aufgewachsen. Doch um ihre Herkunft rankt ein Geheimnis und dieses möchte Connor unbedingt lösen. Damit bringt sie nicht nur sich in Gefahr.

Stacy, die zusammen mit Connor aufgewachsen ist, ist naiv und manchmal ziemlich nervig. Brent ist Stacys Freund und die drei bilden ein Team bei der Jagd nach den Malachim. Brent ist eine schwierige Persönlichkeit. Bei der Tötung der Malachim bliebt eine Substanz zurück, die ein Suchtmittel darstellt. Brent nimmt zunehmend dieses Mittel zu sich und seine Persönlichkeit verändert sich, und das nicht zum Guten.

Alles in allem eine spannende Geschichte mit einem schlüssigen Ende und noch genügend Raum für eigene Spekulationen. Mir hat das Buch gut gefallen!
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Mai 2013
„Elysion“ ist nach dem Debüt „Asylon“ der zweite Roman von Thomas Elbel und wieder eine Dystopie, allerdings im direkten Vergleich deutlich Science-Fiction- (manche würden sicher auch sagen Fantasy-) –lastiger und näher am Endzeitroman als der Erstling. Gleich am Anfang sei dann auch darauf hingewiesen: Trotz der ähnlichen Gestaltung haben die beiden Roman inhaltlich nichts miteinander zu tun. Es handelt sich um völlig unabhängige Geschichten.

Inhalt: Im Jahr 2135 ist die Welt nach einem langen Bürgerkrieg zerstört. In den Überresten der Stadt leben die Menschen zwischen verschiedenen Gangs gefährlich. Auch die 17jährige Cooper und ihre Freunde schlagen sich dort durch, indem sie in den Wäldern jagt auf die Malachim machen. Wesen ohne Haut und mit unmenschlichen Stärken und Fähigkeiten, aus deren Überresten eine begehrte Droge namens Teer gewonnen werden kann.
Die Malachim leben außerhalb der Stadt in einem Ort namens Elysion, wo sie von den Menschen als gottgleiche Wesen verehrt werden. Wie alle Städter hasst und fürchtet Cooper die Malachim, doch eines Tages geht sie während eines Kampfes eine merkwürdige Verbindung zu einem Malach ein und hat von diesem Zeitpunkt an Einblicke in seine Welt…

Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Schnell und recht actionreich erzählt der Roman von der zerstörten Welt in der Zukunft, die den Menschen, egal ob in der Stadt oder in Elysion, kein einfaches Leben bietet. Der Leser begleitet in dieser Welt gleich mehrere Protagonisten neben der Hauptakteurin Cooper, die mit ihren engsten Freunden Brent und Stacy in den Wäldern die übermächtigen Malachim jagt und dann mit einem von ihm eine Verbindung eingeht. Das Setting der zerstörten Städte ist ebenso überzeugend gewählt und beschrieben wie die sich auf niedrigem technischen Stand befindende Stadt in den Wäldern, Elysion, in der die Menschen unter den Malachim leben und ihre strengen Strafen fürchten.

Die Malachim sind eine gruselige Vorstellung. Wesen ohne Haut über den Muskeln, die sich teilweise auflösen und massive Objekte durchdringen können. Nur Strom kann sie töten und so jagen Cooper und ihre Freunde sie, um aus ihren Überresten die Droge Teer zu gewinnen, die ihnen durch einen Handel in der gefährlichen Stadt das Überleben sichert.
Durch die Malachim ist „Elysion“ als Roman auch deutlich weiter von unserer Realität entfernt, als das Debüt des Autors, doch auch wenn für mich „Asylon“ wohl aufgrund meiner Begeisterung für diesen Roman als Sieger hervorginge, müsste ich die beiden Romane im direkten Vergleich in den Ring schicken, schafft Thomas Elbel mit „Elysion“ dennoch eine sehr durchdachte Geschichte mit spannenden Wendungen und überzeugenden Charakteren, die es schafft den Leser mitzureißen und gleich mehrfach zu überraschen, wenn auch einige Punkte etwas vorhersehbarer waren.

„Elysion“ hat dabei weniger Elemente einer klassischen Dystopie – eigentlich würde ich diese Bezeichnung nur für die im Wald gelegene Heimat der Malachim wählen – und letztendlich würde ich diese Geschichte als Science-Fiction-Endzeitroman einstufen, wobei auch die Stimmen, die Fantasy-Elemente erkennen wollen, durchaus berechtigt sein können, da sich einige Aspekte in einer definitionsbedingten Grauzone zwischen dem Genre der Science Fiction und dem der Fantasy ansiedeln lassen und sicher Fans beider Richtungen hier auf ihre Kosten kommen können. Entscheidend ist: Die zukünftige Erde, auf der die Malachim leben, ist düster, gefährlich und voller spannender Abenteuer.

Obwohl die zahlreichen, wechselnden Perspektiven am Anfang nicht immer einfach zuzuordnen waren und den Lesefluss ein wenig störten, wollte ich doch viel schneller viel mehr über Cooper und ihre Verbindung zu einem der Malach erfahren, erweist sich der Einblick in die verschiedenen Lebensbedingungen der unterschiedlichen Protagonisten mit der Zeit als abwechslungsreiche Stärke des Romans, da jeder zu Beginn noch so unwichtig erscheinende Charakter am Ende einen interessanten Blickwinkel einbrachte. Ein ausgereifter Schreibstil, der nur an einigen Stellen ein wenig das moderne, zu einer Zukunftsvision passende vermissen ließ (nennt sich eine 17jährige in der Zukunft wohl in Gedanken „altes Mädchen“?), konnte ebenfalls weitestgehend überzeugen und unterhalten. Richtig begeistern konnte mich die Geschichte dann am Ende, wo die verschiedenen Handlungsstränge überzeugend, spannend und zudem mit viel Potential für eine mögliche Weiterentwicklung zusammengeführt wurden. Es würde mich freuen, hier irgendwann eine Fortsetzung zu lesen.

Fazit: Vielleicht nicht ganz so stark wie „Asylon“, aber sicherlich ein ausgereifter endzeitlicher Roman mit interessanten übernatürlichen Elementen, spannender Handlung und abwechslungsreichen Charakteren. Knappe 5 Sterne.
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am 16. Mai 2013
*ÜBER DEN AUTOR*

Thomas Elbel, Jahrgang 1968, studierte Rechtswissenschaften in Deutschland und den USA. Anschließend erlitt er einen jahrelangen Anfall beruflicher Gestaltwandelei. Als Anwalt, Syndikus, Doktorand, Dozent und schließlich Ministerialreferent versuchte er sich an der Stiftung maximalen Unheils. Nachdem sein Plan, die Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen, vorerst gescheitert ist, zerstört er sie jetzt von seinem Wohnort Berlin aus zumindest literarisch.

Quelle: amazon

*COVER*

Trotz der ähnlichen Aufmachung zu Asylon, hat dieses Buch nichts mit der Geschichte zu tun. Es handelt sich um ein eigenständiges Werk.

*STORY*

Das Jahr 2135: Cooper und ihre Freunde Stacy und Brent durchstöbern einen Wald, um einen Maloch zu finden. Die Malachim hatten sich mit ihren außergewöhnlichen Kräften zum Herrscher der Menschen gemacht. Wer sich gegen die Malachim stellt oder ihre Regeln bricht, stirbt einen grausamen und demütigenden Tod. Die öffentliche Exekutionen, die die Malachim zur Disziplinierung der Waldmenschen durchführen, waren von unvorstellbarer alttestamentarischer Grausamkeit.

Jedoch hatten die Malachim ihre Herrschaft nie auf die Städte ausgedehnt. Wer sich mit der Herrschaft der Malachim nicht abfinden wollte, war aus den Wäldern geflüchtet. Doch viele Städter wren wieder zurückgekehrt, da es im Wald eine bessere Versorgung gab.

In den Städten gab es kein fließendes Wasser, keine Brennstoffe, keine Elektrizität. Die Häuser waren Höhen aus Stein. Das, was an Technik oder lagerfähigen Lebensmitteln noch übrig war, hatten Gangs an sich gerissen. Jedes Jahr verhungerten oder erfroren hunderte von menschen. Deshalb gingen viele wieder zurück in den Wald.

Um die Malachim besser und schneller fangen zu können, hatte Cooper eine Spule entwickelt - eine Teslaspule, die gewaltige Energie erzeugen und bündeln kann. Und so machen sich die 3 Freunde auf den Weg. Wird es ihnen gelingen, die Welt von dem Unheil zu bewahren?

*FAZIT*

Durch den leichten, lockeren Schreibstil findet man sich sofort in der Geschichte und den Geschehen zurecht. Man wird von einer Überraschung in die nächste katapuliert und möchte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich vergebe für dieses Buch die volle Punktzahl.

Vielen Dank für die gute Unterhaltung.
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Elysion ist das zweite Buch von Thomas Elbel, dessen erstes Buch ich noch nicht kenne, wobei hier die Betonung auf noch liegt, da Elysion mich sehr fasziniert und gefesselt hat.

Inhalt: Das Jahr 2135. Um ihr Überleben in einer verwaisten Metropole zu sichern, dealt die siebzehnjährige Cooper Kleinschmidt mit der Droge Teer. Eine Droge, die ihren Usern außergewöhnliche Kräfte verleiht und nur durch die Tötung eines Malachs gewonnen werden kann, jener gottgleichen Wesen, die über außergewöhnliche Macht verfügen und im »Elysion« außerhalb der alten Städte leben. Als Cooper auf ihrer Jagd nach Teer auf einen Malach trifft, der ihr eine geheimnisvolle Botschaft übermittelt, beginnt für sie eine Reise durch eine zerstörte, gefährliche Welt, in der eine falsche Entscheidung das Ende bedeuten kann.

Der Autor schafft es nach einem rasanten Einstieg, die Protagonisten langsam und detailliert einzuführen und dabei die Spannung hoch zu halten. Die Protagonisten sind sehr anschaulich dargestellt mit ihren Stärken und Schwächen. Sehr schön auch, dass die Charaktere mit der Handlung im Buch mitwachsen. Auch die Zukunftsvisionen sind so gut dargestellt, dass mir ab und zu ein Schauer über den Rücken lief.

Thomas Elbel schafft es mit seinen Mix aus Fantasyliteratur, Dystopien und Science Fiction von Anfang an Spannung aufzubauen und diese mit jeder Seite weiter zu steigern. Vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass trotz des roten Fadens der durchs Buch führt immer wieder überraschende Wendungen stattfinden.

Fazit: Ein Buch das mich überzeugt hat, klasse die überraschenden Wendungen und der unglaublich intensiven Schreibstil, wirklich sehr gelungen.
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am 9. Juni 2013
Die Welt ist nicht mehr die, die sie mal war. Nach dem letzten Bürgerkrieg haben die Menschen sich in zwei Lager aufgeteilt. Die Gruppe der Stadtbewohner lebt in der Stadt und kämpft jeden Tag wieder neu ums überleben, und die andere Gruppe, die Einwohner Elysions Leben unter der Herrschaft des Pontifex. Wer sich dem Pontifex widersetzt, muss mit der Rache der Malachims rechnen. Doch auch die sind nicht sicher, gibt es doch Menschen wie Cooper, die diese Wesen jagen um Teer aus ihnen zu gewinnen...

„Elysion“ ist das erste Buch, dass ich von Thomas Elbel gelesen habe. Und ich finde, dass er hier eine absolut spannende Geschichte erschaffen hat. Sein Schreibstil ist sehr gradlinig. Er beschreibt die Welt der Zukunft ohne Schnörkel. Kalt, grausam und hart ist der Kampf um das Überleben in der Zukunft und genau das wird dem Leser auch vermittelt. Für zarte Seelen könnte es manchmal etwas zu viel werden, aber ich fand es im großen und ganzen doch sehr stimmig.

Düstere Zukunftsvisionen sind nun ja schon lange ein Trend auf dem Buchmarkt und immer wieder fühlen wir uns zu diesen Büchern hingezogen. Die Frage wieso es so ist, kann ich immer noch nicht beantworten – außer vielleicht das gute Gefühl zu wissen, dass es noch lange nicht so ist, wenn man ein Buch beendet. Aber es ist auch jedes mal aufs neue spannend wie unterschiedlich die Autoren ihre Welten gestalten, so auch hier Thomas Elbel.

Aber wieder zurück zu „Elysion“. Geschickt baut der Autor Spannung auf, die sich immer weiter steigert, bis man dann atemlos die letzten Seiten des Buches umblättert. Es ist ein bisschen wie eine Schnitzeljagd. Stück für Stück bekommt man Informationen über Cooper, den Pontifex, die Malachim und die anderen Protagonisten und man will als Leser einfach wissen, wie es weitergeht und was es noch zu entdecken gibt.

Auch die Charaktere sind sehr schön gezeichnet und ausgearbeitet, auch wenn man den meisten wahrscheinlich nicht in seinem Leben begegnen will. Die Idee mit den Malachim und ihrem Ursprung finde ich sehr gelungen.

„Elysion“ ist ein spannendes und sehr dunkles Zukunftsszenario! Wer Spannung, Action und Thrill liebt wird mit diesem Buch goldrichtig liegen!
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am 18. Mai 2013
Es gibt Bücher, die man lesen MUSS, sobald man sie zum ersten Mal gesehen hat. Elysion ist so ein Buch. Nachdem der Autor Thomas Elbel 2011 mit Asylon ein erfolgreiches Debüt feiern konnte, legt er nun mit Elysion nach. Ich bin bisher noch nicht dazu gekommen, Asylon zu lesen, aber spätestens jetzt - nachdem ich Elysion beendet habe - ist es ein Must-Have für mich geworden. Vorneweg sei allerdings gesagt, dass sich die Bücher nur in ihrer Aufmachung gleichen und ansonsten nicht zusammen hängen.

Elysion ist ein Roman, in dem einfach alles stimmt. Der Genremix aus Fantasy, Sci-Fi und Dystopie hat genau gepasst, die Charaktere waren authentisch, die Atmosphäre dicht und so war ich direkt nach ein paar Seiten schon voll im Bann. Die düstere Welt bestehend aus Ruinen, Wald und einer von den Malachim kontrollierten Stadt, wird perfekt bildlich vorstellbar beschrieben: Stellt euch vor, die Welt ist zerrüttet vom Bürgerkrieg. Ihr wandert durch die Ruinen einer Stadt, in denen sich nach wenigen Jahren schon wieder die Wildnis einen Weg bahnt. Und der Bürgerkrieg wurde dann auch noch durch die Malachim beendet, die viele Menschen für Götterwesen halten. In Wirklichkeit sind es Wesen, die wie Menschen ohne Haut aussehen und übermächtig sind. Sie haben die Herrschaft über die Welt übernommen. Und in dieser Welt schlägt sich Cooper durch, indem sie die Malachim tötet und das was von ihnen übrig bleibt verkauft. Als "Unterstützung" hat sie zwei weitere Menschen, die sie überall hin begleiten.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig und entwickeln sich beständig weiter. Meistens darf man Cooper verfolgen, die als Kind ihre Eltern verloren hat und von einer "Pflegemutter" aufgezogen wurde. In Rückblenden erfährt man viel über ihr Schicksal, so dass sie mir schnell ans Herz wuchs. Sie ist auf der einen Seite extrem mutig, denn sie stellt sich göttergleichen Wesen entgegen, auf der anderen Seite aber nicht perfekt. Auch sie hat Ängste und Sorgen und weiß manchmal nicht, wie es weiter gehen soll. Um sie herum gibt es eine Gruppe von Personen, die sich in unterschiedlichem Umfang meine Sympathie erkämpften. Während Stacy eine Mitläuferin ist, die halt einfach so dabei zu sein scheint, weil sie von Cooper am Besten beschützt werden kann, ist Brent ein Mann, der mir im Laufe der Geschichte immer unsympathischer wurde. Beide Charaktere lassen sich zuerst in eine bestimmte Richtung schieben, verändern sich aber genauso wie Cooper. Weitere Nebencharaktere fügen sich gut in die Geschichte ein und sind ebenfalls tief genug ausgearbeitet, dass man glaubt, sie wirklich kennen zu lernen.

Diese kleine Gruppe ist auch nur ein Teil von vielen gut ausgearbeiteten Charakteren. Neben Cooper hatte ich einen Favoriten: McCann. Für diesen Mann arbeitet Cooper und immer wenn er im Geschehen auftauchte wurde es dramatisch. Ich hatte den Mann immer gleich vor Augen, so wie es eigentlich direkt bei allen Charakteren und dem Setting war.

Es gibt mehrere Handlungsstränge, die nach und nach auf ein großes Finale hinlaufen. Viele überraschende Wendungen machen die Geschichte unvorhersehbar und spannend. Die Geschehnisse werden direkt und manchmal auch brutal beschrieben, was für einen zusätzlichen Thrill sorgt. Die unterschiedlichen Perspektiven verwirren zu Beginn vielleicht etwas, aber nach kurzer Zeit fügen sie sich perfekt zu einer Handlung zusammen. Das Finale lässt mich nun auf einen zweiten Band hoffen. Notwendig für das Verständnis von Elysion ist er aber nicht, da die Handlung weitestgehend abgeschlossen ist. Es wäre einfach nur noch einmal ein ganz großes Erlebnis, in die düstere Atmosphäre einzutauchen und die Charaktere wieder zu treffen.

Bewertung
Ich bin begeistert von einem Buch, wie schon lange nicht mehr. Dichte Atmosphäre, authentische Charaktere und eine packende Handlung sorgen für viel Lesevergnügen. Elysion ist ein Must-Read für Fantasy- und Science-Fiction-Freunde.
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am 11. Mai 2013
Inhalt:
2135- Die Städte zerfallen, die Wälder breiten sich immer mehr aus und nehmen die Überbleibsel der Städte langsam ein. In den Städten regiert das Recht der Stärkeren, Gangs haben sich gebildet und herrschen in ihren Territorien. In den Wäldern sorgen die Malachim für Ordnung und Frieden, in dem sie die Menschen unterdrücken und jeden beseitigen, der sich gegen ihr System stellt.
In dieser Welt lebt die 17 jährige Cooper mit ihren Freunden Brent und Stacy. Jeden Tag kämpfen sie ums überleben und bestreiten ihren Unterhalt als Malachimjäger. Denn sie kennen die Schwachstelle der "unsterblichen" Malachim. Und das Produkt, welches von den Malachim übrigbleibt ist Teer. Eine beliebte Droge der Gangs.
Cooper wird in letzter Zeit immer häufiger von Visionen ihrer Kindheit heimgesucht und besonders der Tag der Ermordung ihrer Eltern rückt immer mehr in ihr Bewusstsein. Auf der Suche nach dringend benötigten Medikamenten stößt sie auf ein grauenhaftes Geheimnis...

Meine Meinung:
"Elysion" ist das zweite Buch von Thomas Elbel. Nachdem großen Erfolg von seinem Erstlin "Asylon", der mein Einstieg in die Welt der Dystopien war, hatte ich große Erwartungen an "Elysion". Und diese wurden sogar übertroffen. Ich bin restlos begeistert von dem neuen Buch.
Es war Spannung von der ersten bis zur letzten Seite die mich an das Buch fesselten. Es war fast unmöglich, dieses Buch aus den Händen zu legen und so inhalierte ich es es regelrecht.
Die Geschichte ist unvorhersehbar und wenn ich dachte, jetzt hätte ich einen kleinen Teil des Geheimnisses enträtselt, hatte Thomas Elbel geschickt noch ein paar kleine Wendungen eingebaut, die mich wieder verwirrten und zum zweifeln brachten.
Er hat eine Welt erschaffen, die auf der einen Seite die grausamen Taten der Menschen und auf der anderen Seite einen starken Willen der Menschen aufzeigt, die sich dem System nicht beugen wollen. Die grausamen Taten werden dabei sehr anschaulich beschrieben, was nichts für schwache Nerven ist, für mich aber dennoch gut zu lesen war.
Die Charaktere sind alle sehr, sehr schön beschrieben. Nach wenigen Sätzen hatte ich ein Gefühl für die Protagonisten bekommen. Sie bleiben aber nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und so manch einer machte dabei auch eine unerwartete Wandlung durch. Besonders gut hat mir die Figur Gregory gefallen. Er ist eine der vielen Randfiguren, aber durch sein Auftreten in der Geschichte wurde er so einen Art Ruhepol für mich. Und ruhige Momente waren bei all der Spannung ab und zu nötig.
Das Ende übertraf die vorhergehende Spannung nochmals um Längen. Ein fulminanter Showdown, der die wichtigsten Fragen beantwortete, bildete den Abschuss. Ich habe das Buch zufrieden zu klappen können. Dank dem Epilog darf man auch auf einen 2. Band hoffen, welches mich freuen würde, aber nicht unbedingt notwendig ist, da die Geschichte als solches erzählt wurde.

Fazit:
Eine großartige Dystopie mit Fantasyelementen. Hervorragend ausgearbeitete Charakteren, ein toller Handlungsort und nur schwer zu ertragende Spannung.
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am 11. Mai 2013
Erst einmal ein kurzer Hinweis vorab: trotz gleicher Aufmachung und äußerlicher Ähnlichkeit hat das Buch inhaltlich nichts mit Thomas Elbels Debut „Asylon“ zu tun und kann somit völlig unabhängig gelesen werden.

Die Geschichte spielt im Jahr 2153. Die Welt hat sich sehr verändert, die meisten Menschen hausen in den Überresten der Großstädte, während sich die Natur immer mehr Terrain zurückerobert. Cooper (für mich leider ein sehr gewöhnungsbedürftiger Name für ein Mädchen) lebt mit zwei anderen Jugendlichen zusammen, ihr Überleben sichern sie sich, indem sie Malachim töten. Diese grausigen Gestalten sehen aus wie Menschen ohne Haut, handeln im Kollektiv, können ihre Gestalt auflösen und sind beinahe unbesiegbar, doch Cooper hat eine Möglichkeit gefunden, sie zu töten. Dabei gewinnen sie eine Substanz namens Teer, die Menschen ebenfalls besondere Fähigkeiten verleiht, aber auf Dauer auch süchtig macht. Als ihre Falle bei einem der Malachim nicht richtig funktioniert, kommt es zu einer erstaunlichen Verschmelzung.

Nach und nach erfährt der Leser mehr über den Erschaffer der Malachim, über sein Reich Elysion und bald kristallisiert sich eine Verbindung zu den Ereignissen um Cooper und ihre Freunde heraus.

Obwohl man sich diesen Zusammenhang recht bald denken kann, bleibt die Handlung weiter temporeich und sehr spannend. Die verschiedenen Handlungsstränge laufen unaufhaltsam aufeinander zu, um dann in einem großen Finale zu enden.
Mein einziger Kritikpunkt sind die Figuren, die mir ein wenig zu blass blieben. Hier hätte ich mir noch ein wenig mehr Tiefe in den Charakterzeichnungen gewünscht.

Dennoch habe ich mich von diesem Mix aus Fantasy, Sci-Fi und Dystopie sehr gut unterhalten gefühlt und werde nun bei Gelegenheit auch mal Asylon unbedingt lesen!
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am 6. Mai 2013
Meine Meinung:

Elysion ist nach Asylon der zweite Roman aus der Feder von Thomas Elbel. Vorher sollte allerdings erwähnt werden, dass die beiden Bücher, obwohl sie sich vom Cover her gleichen, doch nichts miteinander zu tun haben.

Elysion spielt in der Zukunft, um genau zu sein im Jahr 2135. Nach dem Bürgerkrieg, der nur durch die Malach jener gottgleichen Wesen, die über außergewöhnliche Macht verfügen, beendet wurde, leben nur noch sehr wenige Menschen und die Metropolen sind verwaist. Eine dieser Menschen ist 17-jährige Cooper, die sich mit dem Dealen von der Droge Teer, die nur gewonnen werden kann, wenn ein Malach getötet wird, ihren Lebensunterhalt sichert.

Die Hauptprotagonistin Cooper ist für ihr Alter schon sehr reif, da sie im Grunde auf sich alleine gestellt ist. Zwar lebt sie zusammen mit Big Mama und ihren besten Freunden Stacy und Brent, doch irgendwie fehlt ihr seit dem Tod ihrer beiden Eltern etwas im Leben. Um zu Überleben jagen Cooper, Stacy und Brent die Malach, die sich im Wald aufhalten und an einem Ort, der Elysion heißt, leben. Das aus den toten Malach gewonnene Teer ist eine Droge, die ihren Nutzer außergewöhnliche Kräfte verleiht, aber sehr schnell süchtig macht. Umso dringender sind viele Anführer hinter dieser Droge her, da es in den Städten immer noch darum geht, wer der Stärkere ist und man möchte ja vor eventuellen Angriffen der Malach gerüstet sein.

Cooper war mir auf ihre burschikose und knallharte Art sofort sympatisch. Man merkt ihr stark an, dass sie keine Zeit hat Kind zu sein und sehr schnell erwachsen werden musste um auf eigenen Beinen zu stehen. Bei Stacy war ich anfangs etwas unschlüssig, was ich von ihr halten wollte und hatte gleich das Gefühl, dass sie etwas sehr wichtiges verheimlicht. Dies hat sich auch am Ende herausgestellt und es ist die Frage, ob sie wirklich so eine tolle Freundin war, wie Cooper immer dachte. Brent ist ein ganz klarer Macho. Er liebt es das ihn seine Freundin Stacy anbetet aber trotzdem ist er immer für seine Cooper da und würde für sie sogar sterben. Aber auch die anderen Charaktere kamen bei mir sehr gut an. Man merkt jedem von ihnen zwar an das das Leben in dieser Zukunft nicht einfacher ist, trotzdem waren sie mir auf die ein oder andere Art sympatisch.

Elysion ist ein dystopischer Roman mit einer Portion Fantasy und Science-Fiction. Die Idee mit den Malach, den gottgleichen Wesen finde ich sehr interessant und sie war sehr gut in die Geschichte eingearbeitet. Die Handlung war sehr spannend und hat mich spätestens nach 50 Seiten komplett in seinen Bann gezogen. Was mich allerdings etwas gestört hat, war das die Story doch ziemlich vorhersehbar war. Das Die einzelnen Handlungsstränge werden nach und nach zusammengeführt und die immer wieder unvorhergesehenen Wendungen lassen die Seiten nur so dahin fliegen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und es war wirklich ein krönender Abschluss.

Mein Fazit:

Elysion von Thomas Elbel ist ein Mix aus Dystopie, Fantasy und Science Fiction. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und die Charaktere waren mir sympatisch. Ich vergebe 4 Sterne.
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Ein Bürgerkrieg hat die Welt erschüttert. Im Wald Elysion leben die Menschen in einfachen Verhältnissen. Sie werden von einem Pontifex geführt, der den legendären Malachim befiehlt. Die göttlichen Wesen sind Armee und Leibwächter in einem, sie wachen und töten. Von den Städten dagegen sind nur Ruinen übrig und auf den Strassen kämpfen gefährliche Banden im Drogenkrieg. Bei diesem Thema treffen Elysion und Dealer aufeinander, denn der heißbegehrte Stoff entsteht, wenn man Malachim tötet.

Eine dieser Jägerinnen ist Cooper. Sie riskiert ihr Leben für eine kleine Familie aus Flüchtlingen, die zu Freunden wurden. Sie schlagen sich durch bis eines Tages bei einem Kampf etwas schief geht. Cooper's Bewusstsein ist plötzlich mit dem Feind verbunden: einem Malachim.

"Die Götter sind gekommen, um die Welt zu retten. Doch wer rettet die Welt vor den Göttern?"

Thomas Elbel legt nach "Asylon" seine zweite Dystopie vor. Beide Romane sind eigenständige Geschichten trotz der ähnlichen Aufmachung. War das Debut eher ein Science Fiction Thriller, bietet "Elysion" noch eine gesunde Portion Dark Fantasy. Gerade diese harte, düstere Atmosphäre hat mir unheimlich gut gefallen. Die Malachim sind erschreckend dargestellt und man verfolgt ihre Spuren und das Rätsel um den Ursprung.

Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung sehr actionreich. Es wird aus verschiedenen Sichtweisen der Charaktere erzählt. So steuert man unweigerlich auf einen rasanten Showdown hin und kann auf dem Weg dorthin herrlich spekulieren.

Ein Muss für Dystopiefans!
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