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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine große Saga beginnt...,
Rezension bezieht sich auf: Elyria - Im Visier der Hexenjäger (Gebundene Ausgabe)
Zu einer Zeit, in der die Magie in jeglicher Form verfolgt und ausgerottet wird, lebt die Welt in dem Glauben das Königreich Cartomien sei erst dann vor allen dunklen Mächten sicher, wenn der alte Glaube und damit verbunden jegliche Magie ein für alle Mal vernichtet wären. Die neuen Götter haben Einzug in Cartomien gehalten und die berüchtigten Hexenjäger streifen durch die Lande auf der Suche nach jeglicher vermeintlichen Quelle der Magie. Doch niemand ahnt, dass erst die vollständige Vernichtung der Magie einem grausamen Wesen Zutritt zu dieser Welt verschaffen würde, einem Dämon, der durch nur die Macht der Magie gebannt werden kann. Sollte dies geschehen, würde die Welt wie man sie kannte aufhören zu existieren.Die junge Elyria wächst in dem Glauben auf sie sei wie ihr Vater und ihr Bruder ein Mitglied des Fahrenden Volkes, bis sie just an demselben Tag, an dem sich ihr Leben für immer ändern sollte, ein Gespräch ihres Vaters und der Wahrsagerin belauscht und von ihrer unheilvollen Zukunft erfährt. Elyria schenkt den Worten der alten Seherin keine weitere Beachtung - zu unmöglich erscheint ihr der Gedanke sie sei ihr Leben lang nicht die gewesen, die zu sein sie glaubte. Doch nur kurze Zeit später findet sie ein religiöse Reliquie - und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Elyria wird von den Wachen dabei erwischt, wie sie versucht das kostbare Amulett unbemerkt wieder in den Tempel zu bringen. Als vermeintliche Diebin wird sie in den Kerker geworfen - und trifft dort auf den obersten Hexenjäger. Ein Blick in Elyrias Augen, die einen ungewöhnlichen goldenen Schimmer haben, genügt ihm, um in dem ahnungslosen Mädchen jene Frau mit den goldenen Augen erkennen zu glauben, die laut einer uralten Prophezeihung den Untergang der Welt besiegeln soll. Kurz vor ihrer Anhörung stößt Elyria im Kerker mit einem jungen Mann zusammen - eine kurze Berührung voller Spannung und eine unerklärliche Verbundenheit prägen diesen Augenblick. Und plötzlich findet sie sich im Besitz magischer Kräfte wieder, die sie weder zu beherrschen noch sich zu erklären vermag. Der oberste Hexenmeister erkennt in Elyrias Fähigkeiten den Beweis seiner Vermutung - und lässt sie einsperren. Elyria kann zwar aus den Fängen der Hexenjäger fliehen, doch ihre neue, ungewohnte Kraft bleibt unkontrollierbar und droht sie ihren Häschern zu verraten. Plötzlich steht auch noch jener mysteriöse Fremde aus dem Kerker vor ihr - und er fordert seine magischen Kräfte zurück... Elyria begreift allmählich, dass sie nicht mehr zurück kann - und entschließt sich, sich ihrer neuen Kraft und ihrem Schicksal zu stellen. Endlich durften wir nach fast 3 laaaangen Jahren wieder ein grandioses Fantsy-Meisterwerk Brigitte Melzers in Empfang nehmen - und das Buch hält, was es verspricht. Hier ist tatsächlich eine Meisterin der Fantasy am Werk! Wieder versteht es Brigitte Melzer den Leser von der ersten Seite an zu fesseln - und die Spannung lässt auch nach 352 Seiten nicht nach! Natürlich fehlt es der Story auch dieses Mal nicht an einer gesunden Portion Romantik (ganz Brigitte Melzer eben... ;D ) und einem gehörigen Schuss Dramatik. Und wie bereits meine vorherige Rezensentin anmerkte - das Buch geht unter die Haut und emozionale "Weichlinge" (wie meine Wenigkeit) neigen dann auch öfter mal zu tränenreichen Ausbrüchen... Eine einzige Kleinigkeit, die mich jedoch an dem Buch störte, war die Tatsache, dass eine derartig ereignisreiche Vorgeschichte (der Krieg der Mächte, die endgültige Ausrottung jeglicher Magie etc.) in kaum 10 Seiten Vorgeschichte gepackt wurden. Zu Beginn fiel es mir daher zugegebenermaßen auch etwas schwer, zwischen den verschiedenen Lagern (Elben, Druiden, Magier, Hexenjäger etc.) zu unterscheiden und mich in deren Situation hineinzuversetzen. Andererseits hätten lange und detailreiche Erklärungen der Story sicherlich an Spannung und Fluss genommen, weshalb ich Brigitte Melzers Entscheidung doch auch wieder gut heiße, hier keine "tolkien-eske" Vorgangsweise gepflegt zu haben... ;) Ich hoffe allerdings ganz stark auf ein nachfolgendes Werk, dass vielleicht zu Zeiten des Kriegs der Mächte spielt und so ein besseres Verständnis der dieser Story vorangegangenen Ereignisse liefert. (kleiner Tipp - auf der Homepage der Autorin findet ihr gegebenenfalls eine sehr ausführliche Beschreibung der Geschichte Cartomiens als unterstützende Basic für die Lektüre) Trotzdem - dieser Kritikpunkt tut der Story nichts ab. "Elyria - Im Visier der Hexenjäger" ist und bleibt ein grandioses Werk. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderbar,
Von
Rezension bezieht sich auf: Elyria - Im Visier der Hexenjäger (Gebundene Ausgabe)
Elyria lebt im Volk der fahrenden Händler und Gaukler und führt ein relativ normales Leben. Eines Tages jedoch ändert sich ihr Leben in Sekundenschnelle. Elyria wird der Hexerei bezichtigt und muss selbst erkennen, dass sie plötzlich Kräfte hat die vorher nicht da waren.Elyria gelingt die Flucht und trifft dabei auf einen Mann, der behauptet, sie habe etwas was ihm gehört. Der Krieger Ardan hat seit der Begenung mit der jungen Hexe seine magischen Kräfte verloren und möchte sie wieder zurück. Als Elyria erneut in die Bedrängnis gerät, von den Hexenjägern gefangen zu werden, flüchtet Ardan mit ihr und nimmt sich vor der Frau nicht mehr von der Seite zu weichen. Zunächst nur mit dem Hintergedanken seine Kräfte zurückzuholen... Auf ihrer Flucht treffen sie auf Elyrias Bruder Gwynn, dieser lässt sich nicht davon abbringen seine Schwester zu begleiten. Unerwartete Hilfe wird den drei Flüchtenden durch Crean, einem Hexenjäger, zuteil. Elyria gelingt es immer besser die Magie zu lenken und trotzdem hat sie ihre Kräfte noch nicht so gut unter Kontrolle, dass sie gefahrlos unter Menschen leben könnte. Von den Hexenjägern verfolgt und von blinden Mönchen aufgesucht, muss sich Elyria nun auch noch mit einer Prophezeiung auseinandersetzten der ihr ein alter Mann des Elbenreiches erzählt.... Aufgrund des Klappentextes hatte ich hohe Erwartungen an das Buch und nahm es voller Spannung in die Hand. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und finde, dass dieses ihr bestes Werk ist. Der Schreibstil war bezaubernd und flüssig. Der Aufbau der Geschichte nachvollziehbar und spannend. Die Charaktere sind sehr gut gelungen. Elyria, als junge Hexe, ist trotz ihrer Kräfte eine Frau die sich auch beschützen lässt, aber auch ihr Leben dafür einsetzt um anderes zu retten. Ardan, der Krieger und Hüter ihrer Magie, ist kein perfekter Held -diese Unperfektion macht ihn allerdings gerade perfekt . Er ist unglücklich verheiratet, sehnt sich nach einem einfachen Leben und reagiert das ein oder andere Mal zu voreingenommen. Gwynn, Elyrias Bruder und ein Ass am Bogen, ist ein treuer und verlässlicher Charakter, der eine große Ruhe ausstrahlt. Crean, der lange Zeit als Hexenjäger lebte, ist ein mutiger Mann mit dem Herzen am rechten Fleck. Diese Charaktere lassen das Buch besonders fesselnd werden. Das Ende ist sehr emotional. Der sensible Leser sollte Taschentücher bereit liegen haben. In meinen Augen ist dieses Buch ein gelungenes Werk voller Fantasie und Liebe und ich kann nur auf weitere Bände hoffen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Richtig nett aber am Schluss wenig spannend,
Von R (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Elyria - Im Visier der Hexenjäger (Taschenbuch)
"Elyria" ist im Großen und Ganzen ein schöner Abenteuerroman, mit viel Romantik, der bis zum letzten Viertel des Buches sogar spannend bleibt (leider aber nicht bis zum Schluss). Die Protagonisten sind zwar ein wenig farblos dargestellt, das schadet aber der Geschichte nicht wirklich. Was jedoch fehlt, ist die Beschreibung der eigentichen Bedrohung, die hinter all dem liegt und warum sich Elyria opfern soll, um diese Bedrohung abzuwenden. Nur weil es eine "Prophezeihung" gibt (so wie in jedem Fantasie-Roman) muss man sich noch lange nicht selbst aufgeben, um eine Welt zu retten, die es vielleicht gar nicht verdient. Es fehlt die Beschreibung der Motive dies zu tun. Leider schafft es die Autorin auch nicht, den eigentlichen Höhepunkt der Geschichte spannend zu gestalten. Die "Rettungsaktion" am Schluss kennt man schon aus unzähligen Filmen und Romanen und die "Erfüllung" der Prophezeihung kommt fast ein wenig lahm daher. Wenigstens ist die Autorin am Schluss konsequent und vermeidet ein schmalziges Happy End. Da ich mich beim Lesen nicht gelangweilt habe, komme ich trotzdem auf 4 Sterne (obwohl ich zuerst nur 3 Sterne vergeben wollte).
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