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Wie Eltern und Erzieher Hochbegabte " in den Griff bekommen " - und nicht umgekehrt
 
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Wie Eltern und Erzieher Hochbegabte " in den Griff bekommen " - und nicht umgekehrt [Taschenbuch]

Karl-Josef Kluge , Kathrin Pieper
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 134 Seiten
  • Verlag: Lit Verlag; Auflage: 1., Aufl. (19. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825880281
  • ISBN-13: 978-3825880286
  • Größe und/oder Gewicht: 8,2 x 2,6 x 0,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 735.861 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was tun, wenn die Töchter in Schreikrämpfe verfallen, weil sie ihr Zimmer aufräumen müssen, Söhne die jüngeren Geschwister verprügeln oder ihren Mitschülern Prügel "verabreichen", auf das Wort ihrer Eltern keinen Wert mehr legen und ihre eigenen "dunklen" Wege gehen, statt ihrer Schulpflicht nachzukommen? Die Autoren zeigen auf, wie sich die Beziehungsfalle "Gewalt" vermeiden lässt: durch "Elterliche Präsenz", "Gewaltfreie Einschränkungen" und durch "Vermeiden von endlosen Reden".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
... 25. Oktober 2004
Von erew-institut TOP 500 REZENSENT
Wissen sie, was Sie zu tun haben, wenn Ihre Töchter in Schreikrämpfe verfallen, wenn sie lt. Auftrag ihrer Eltern das Zimmer aufräumen müssen oder Söhne ihre jüngeren Geschwister in den „Schwitzkasten" nehmen oder Mitschülern Prügel androhen, oder auf das Wort ihrer Eltern überhaupt keinen Wert mehr legen und dann eigene „dunkle" Wege gehen, statt ihrer Schulpflicht nachzukommen oder im Familienkreis ihre Intelligenz und Körperkraft sinnvoll einzubringen? Die Autoren und ich sprechen hier - um Missverständnisse zu vermeiden - von Hochbegabten mit einem Intelligenzquozienten von über 120 Punkten, die sich in ihren Familien durchgehend als „Beziehungsmonster" gebärden. Die Autoren beraten seit Jahrzehnten Eltern, die nachweislich hochbegabte Kinder bzw. Jugendliche zu erziehen haben und sich in einer Pat-Situation befinden. Karl-J. Kluge und Kathrin Pieper steht ein männlicher Hochbegabter vor Augen, der zwei Semester Bergbau studierte und dann in die Fakultät für Architektur wechselte. Dort sah er sich auch noch nicht in der Lage, erwünschte und geforderte Referate zu schreiben und dann seinen Kommilitonen vorzutragen und seine Thesen zu vertreten. Am Ende des Semesters versagte ihm die Stiftung des Deutschen Volkes das gewährte Stipendium. Ein 16jähriger Hochbegabter wechselte aus einem Großstadtgymnasium für Hochbegabte in eine internationale Boardingschool für Hochbegabte auf eigenen Wunsch, um seine Schulabschlüsse nachzuholen. Nach einem einjährigen Aufenthalt kehrte er mit dem Verlangen nach Deutschland zurück, überhaupt keine Schule mehr besuchen zu wollen, um sein Leben als Tagträumer und „junger Lebensphilosoph" weiterführen zu wollen. Seine Eltern und das Jugendamt mussten daraufhin ihre finanzielle Unterstützung bzw. ihre Beihilfen „in den Schornstein schreiben".
Mit diesen 3 Auszügen aus Lebensläufen nachgewiesener Intelligenzbegabter beginnen Karl-J. Kluge und K. Pieper die Einführung in ein Thema, das in Fachkreisen hinter verschlossenen Türen hochemotional geführt wird und schon Ehen auseinander brachte und Familien entzweite. Die Fachliteratur zum Thema Begabungen und Talente nimmt sich dieser o.g. Systematik nur selten an oder versucht, kritische Stimmen zu beruhigen, die immer wieder mahnend darauf aufmerksam machten, dass hohe Begabung nicht gleich die hohe Kunst der Lebensführung und die Kunst von Lebensbewältigung gleichzeitig beinhalte. „Superkluge" gehen frühzeitig zum Arzt, um erwartungswidriges Verhalten von Hochbegabten medikamentös wieder auf die Spur zu bringen. Die Autoren erstellten verschiedene Leitfäden für Eltern und Erzieher zusammen, die auf einem überzeugendem und wertebasiertem Erziehungskonzept des gewaltlosen Widerstandes des Mahatma Ghandi fußen: „Wer sich gegen Gewalt, auch gegen kindliche, mit Gewalt wehrt, steckt bereits in einer Beziehungsfalle." Denn „Gegengewalt" oder Kapitulation führen in jeder Familie zur Konflikt-Eskalation, weil in der Regel auf elterliche bzw. kindliche Gewaltaktionen von der jeweils anderen Seite immer stärker werden wollend „eins drauf gesetzt wird" und die Forderungen und Repressalien von einer der zwei Seiten höher angelegt werden. Da einer der Autoren in den vergangenen 20 Jahren Sommerprogramme für testüberprüfte Hochbegabte anbot und jetzt noch anbietet, weiß dieser um die große Bedeutung des gewaltlosen Führungskonzeptes zur Förderung jener Kinder mit hoher Intelligenz. Die beiden Autoren entwickelten dann ein Eltern-(Selbst)Coachingprogramm für die Erziehungs-Arbeit mit intelligenzbegabten Kindern bzw. Schülern. Angeregt wurden sie durch Veröffentlichungen von Haim Omer und Arist von Schlippe. Mit ihren Leitfäden und dazugehörigen Pocket-Modulen wollen die Autoren Grundlagen für Trainings anbieten, die die pädagogische Präsenz von Hauptbezugspersonen für Hochbegabte stärken bzw. revitalisieren. Die „Testläufe" dieser Leitfäden in Familien und Kindergärten erbrachten folgendes Ergebnis: Die Lesenden lasen sich in die Kurztexte ein, übten sich dann unter Supervision in die volle elterliche Präsenz ein, um sich in den anbahnenden Eskalationen keine langwierigen und komplizierten Abwägungen bzw. aussichtslosen Diskussionen den Kontrahenten auszuliefern. Die, die sich dieser Aufgaben und dem Training stellten, wurden wieder „erziehungsfit", machten sich feinfühlig für die Anwendung dieses Konfliktcoaching im Umgang mit Hochbegabten und entwickelten sich zur Präsenzfähigkeit mit Beziehungsstärke weiter.

Auszug aus dem Leitfaden-Kompendium:
- Leitfaden zum Verstehen des Verhaltenskonzeptes der „elterlichen Präsenz"
- Leitfaden zum Erstarken elterlicher Präsenz: Das Aushandeln von Verträgen
- Leitfaden zum Anwenden der „Bärenumarmung"
- Leitfaden zum Stärken elterlicher Präsenz: „Ich bin Deine Mutter!" „Ich bin Dein Vater!"
- Leitfaden zum erfolgreichen Eltern-Coaching: „Respekt vor den Eltern und vor den Kindern"
- Leitfaden zur Vermeidung vom „Fluss der Worte" bzw. von endlos Reden
- Leitfaden zum Einbeziehen des Kindes in den elterlichen Coaching-Prozess
- Anhang, Pocket-Module zur Praxiserprobung..

Für die erew-BIBLIO-KOM Dr. Nicola Jowanowitsch-Griffel

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Von mind-kind
Wofür wurde dieses Buch nicht geschrieben?
- für Leute, die sich einen allgemeinen Überblick über das Thema Hochbegabung verschaffen wollen
- für Leute, die nach Anregungen suchen, was man hochbegabten Kindern und Jugendlichen an inhaltlichem Input bieten kann
- für Leute, die gerne lesen möchten, dass der Umgang mit Hochbegabten immer und ausschliesslich problemlos abläuft

Das Buch ist gedacht für die (auch von ernst zu nehmenden Autoren wie Prof. Rost bestätigte) Teilgruppe der Hochbegabten, deren Weg alles andere als angepasst und gut "integriert" verläuft - die Widerspenstigen, jederzeit zum Diskutieren und (Dank ihres Intellektes) zum Aufspüren von Widersprüchen in der Argumentation des Erziehers aufgelegten Jugendlichen, denen ihre hohe Begabung für ihren weiteren Weg akut eher nachteilig ist, weil sie noch nicht die menschliche Reife besitzen, um zu überschauen und abzuschätzen, wohin sie ihr Rebellentum führen wird und wieviel mehr an Energie es sie später kosten kann, einen für sie befriedigenden Weg zu erreichen.

Das Buch ist geschrieben für diejenigen, die verantwortlich sind für die Erziehung von Hochbegabten (Eltern und professionelle Erzieher) und eröffnet die Perspektive, der chronischen Überforderung im Umgang mit dem Energiepaket einen Namen zu geben und in Folge ein Instrumentarium zu erhalten, dem ständig Grenzen suchenden Nachwuchs eben genau dieses zu bieten: klar benannte und erfahrbare Grenzen, die gewaltfrei umgesetzt werden.
Dies ist wichtig, weil eben auch ein hochbegabter Nachwuchs lernen muss, dass es Grenzen gibt und dass diese einen (wenn auch nicht immer sofort durchschaubaren) Sinn haben - nämlich den, zu erkennen, dass es sich lohnt, sich mit Grenzen konstruktiv auseinander zu sezen - weil man daran und dadurch wächst und sich weiterentwickeln kann.

Dass dies nicht von heute auf Morgen passieren kann, ist klar. Es muss verloren gegangenes Vertrauen neu aufgebaut werden, es müssen Werte wie Verlässlichkeit auf beiden Seiten ds Erziehungsprozesses eine neue Basis erhalten. Dafür bietet das umfangreiche Instrumentarium der von Prof. Kluge vorgeschlagenen Massnahmen den entsprechenden Rahmen.
Die neuen Strukturen müssen Schritt um Schritt eingeführt und vor allem eingeübt und praktiziert werden, denn es gilt, dass unter Umständen viele Jahre ohne klare Strukturen aufgeholt und die entsprechenden Verhaltensschnitzer beim Kind / Jugendlichen ersetzt und umgelernt werden müssen.

Ich hoffe, dass das Buch in der umrissenen Zielgruppe mehr Bekanntheit erfährt, denn es ist nicht Ergebnis von im Elfenbeinturm erdachten, weltfremden Theorien, sondern Resultat jahrelanger praktischer Erfahrung der Autoren - das spürt man bei der Lektüre (und auch Umsetzung der Vorschläge) ganz deutlich.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von mp
Es geht leider nicht um Hochbegabung sondern um Dressurtipps der Extra-Klasse.
Das Kind wird als ein Monster dargestellt.
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Hochbegabt 0 29.08.2007
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