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Elsa ungeheuer [Gebundene Ausgabe]

Astrid Rosenfeld
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

26. Februar 2013
Elsa ist starrköpfig, widerspenstig, verletzlich und manchmal schlicht und einfach ein Biest. Für den Künstler Lorenz Brauer und seinen Bruder Karl ist ihr Name gleichbedeutend mit Schicksal. Doch was ist am Ende stärker – Ruhm? Rausch? Rache? Oder die Liebe?

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2 (26. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257068506
  • ISBN-13: 978-3257068504
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 143.531 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren. Nach dem Abitur ging sie für zwei Jahre nach Kalifornien, wo sie erste Berufserfahrungen am Theater sammelte. Danach begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie nach anderthalb Jahren abbrach. Eine Zeitlang hat sie in diversen Jobs in der Filmbranche gearbeitet, unter anderem als Casterin. Ihr Debütroman ›Adams Erbe‹ erschien 2011 und schaffte es auf Anhieb auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis. Astrid Rosenfeld lebt als freie Autorin in Berlin.

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Kundenrezensionen

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46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Mädchen mit den Streichholzarmen 24. Februar 2013
Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Karl und Lorenz Brauer haben gerade erst ihre Mutter verloren, die schon lange psychisch gestört war und nun vom Balkon gesprungen ist. Ihr Vater Randolph Brauer weiß vor lauter Trauer kaum noch, dass er für zwei Söhne und eine Ferienpension verantwortlich ist.
Nur die Haushälterin Frau Kratzler und der Dauergast Herr Murmelstein, genannt das Murmeltier, kümmern sich um die acht und zehn Jahre alten Jungen. Während Frau Kratzler sich um das Seelenheil der Jungen sorgt, erzählt ihnen das Murmeltier seine erotischen Erinnerungen als Gute-Nacht-Geschichten.
Und dann tritt Elsa in das Leben der Brüder. Die Elfjährige wird von ihren Eltern nicht auf eine Weltreise mitgenommen, sondern zu ihren Verwandten in die Oberpfalz geschickt. Keinen erstaunt das, denn dieses Kind mit seinen Streichholzarmen ist frech, benimmt sich seltsam, trägt unmögliche Kleidung und will sich nicht einfügen.
Der achtjährige Karl ist von der ersten Minute an von Elsa fasziniert, und auch Lorenz freundet sich mit ihr an. Zusammen verbringen sie einen ganz besonderen Sommer voller Verrücktheiten. Aber dann bricht der Ernst des Lebens über sie herein.
Lorenz verarbeitet später die Kindheitserlebnisse als Maler in seinen Bildern. Aber er muss feststellen, dass die Kunstszene einem Haifischbecken gleicht und die Rachegefühle zweier Frauen eher über den Fortgang einer Karriere entscheiden, als das Talent des Malers.
Karl hat es weitaus schwerer, Elsa zu vergessen, denn beim Abschied haben sich ihre Wangen berührt. Erst, als er mehr über die Hintergründe der damaligen Ereignisse erfährt, kann er die Vergangenheit loslassen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als "Adams Erbe" 1. April 2013
Von LucyWeston TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich fand "Adams Erbe" schon ziemlich großartig, aber dieses Buch schafft es tatsächlich noch, meinen ohnehin guten Eindruck von dieser Autorin zu toppen.
Zunächst einmal hat mich dieses Buch trotzdem so gar nicht gereizt - die Kunsthematik war mal so gar nichts mal. Doch dann kam FrauTV und der kurze, knappe Tip von Frau Westermann - und es war um mich geschehen.
Anderthalb Tage später hatte ich das Buch ausgelesen - und bin absolut begeistert. Es ist einfach absolut atemberaubend, WIE Frau Rosenfeld ihre Geschichten erzählt: atemlos, ohne hektisch zu sein.
Ich möchte gar nicht weiter auf die Handlung eingehen - denn die ist für die Schönheit dieses Buches gar nicht so maßgeblich. Es steht und fällt einfach alles mit dem sehr speziellen Stil, in dem sie erzählt wird. Das mag man entweder oder eben nicht - dazwischen ist nicht sehr viel möglich.

Wer könnte aber nun dieses Buch mögen?
* Leser von Florian Illies' 1913, die können ihr dort erlerntes Kunsthalbwissen anwenden
* Leser von Wolfgan Herrndorfs 'tschick - stilististisch ziemlich ähnlich

Und vielleicht auch ein paar Menschen, die bereit sind einer relativ "blinden" Empfehlung zu folgen - mir hat es ja auch nicht geschadet!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Elsa ungeheuer 2. April 2013
Format:Gebundene Ausgabe
In „Elsa ungeheuer“ erzählt Astrid Rosenfeld die Geschichte der Brüder Brauer, deren Leben von sonderbaren Eseln und skurrilen Gestalten geteilt wird. Da wäre Mutter Hannah zu nennen, die sich ihre rosa Unterhose über den Kopf zieht und vom Balkon springt. Die Herzjesu flüsternde Kratzlerin, eine Haushälterin, die immer schon da war und für die Jungs die älteste Frau der Welt ist. Oder Herr Murmelstein, ein ehemaliger weltreisender Rammler, der besuchsweise bei ihnen um Erkenntnis ringt. Noch in der Kindheit tritt die kratzbürstige Elsa in ihr Leben.

Das burschikose Auftreten des extravagant gekleideten Mädchens fordert die beiden Jungen heraus, die Zuneigung und Ablehnung gleichermaßen für sie empfinden. Natürlich verbirgt sich hinter ihrer Aufsässigkeit, neben der offensichtlichen Vernachlässigung der Eltern ein Geheimnis. Bis die Jugend zu Ende geht, die Wahrheit ans Licht tritt und die Enge der Oberpfalz, den unendlichen Möglichkeiten der internationalen Kunstszene weicht vergehen viele Jahre und das Trio wird durch Elsas Fortgehen endgültig gesprengt. Und Lorenz Brauer entwickelt sich zum Shootingstar des Malerolymps, der nächste Jackson Pollock, ein neuer Neo Rauch, zumindest scheint es so. Ein Weg auf den ihn sein Bruder Karl koksend begleitet, bis er einsieht auf die Weise keine Geister loswerden zu können.

Was mir an dem Roman gefallen hat? „Elsa ungeheuer“ ist lebensprall. Es wird gekokst, gevögelt, geprügelt, gemalt, gesoffen, geliebt und philosophiert, was das Zeug hält.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Skurrile Figuren, schwache Story 29. Mai 2013
Von Marius TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Also skurrile Figuren kann Astrid Rosenfeld ungeheuer gut: Nach den in Erinnerung bleibenden Figuren in ihrem ersten Roman „Adams Erbe“ legt die Autorin mit „Elsa ungeheuer“ ein neues Buch voller verschrobener und einzigartiger Charaktere vor. Leider bleibt dessen Story vor lauter Personen aber insgesamt etwas auf der Strecke.
In „Elsa ungeheuer“ wirken mit: Ein Brüderpaar, ein Murmeltier, die älteste Frau der Welt, ein versoffener Hotelier, eine leicht verhaltensgestörte Mutter, die junge, ungeheuerliche Elsa, eine Kunstsammlerin im Rollstuhl und zig weitere ausgefallene Personen. Diese bilden mit ihren Beziehungen und Animositäten untereinander das Grundkonstrukt von „Elsa ungeheuer“.

Und gerade was den ersten Teil des 278-Seiten starken Romans angeht: hier zeigt sich das Können von Astrid Rosenfeld. Leicht und mit einem angenehm dezenten Humor skizziert sie die Menage á trois in der oberpfälzischen Provinz. Man beobachtet Karl, den Ich-Erzähler, seinen Bruder Lorenz und die titelgebende Elsa, die zusammen im ersten Part des Buches einen Teil ihrer Kindheit erleben.

Doch leider bricht diese teilweise Idylle, die Rosenfeld zunächst aufbaut, ab etwa der Mitte völlig. Sie springt von der Kindheit der drei in die Gegenwart des Jahres 1999. Plötzlich wird Lorenz zum Künstler gepusht, Karl lebt vor sich hin und Elsa ist nach Amerika entschwunden. Dieser Bruch in der Erzählstruktur ist für mich nicht schlüssig und hinterlässt einen schalen Beigeschmack. Eine großartige Handlung ist im zweiten Teil des Buches nicht mehr vorhanden, distanziert betrachtet man die erwachsen Gewordenen, die einem vorher am Herzen lagen und jetzt zu leblosen Charakteren geworden sind.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Lesevergnügen
...für mich das beste Buch, dass ich dieses Jahr gelesen habe. Die Charaktere im Buch erinnern mich an John Irvings Bücher - so bunt und unkonventionell es eben geht. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Caruso veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sonntag mit Elsa
Ich liebe Bücher, die man in einem Rutsch lesen kann. Aber ich hasse sie auch - denn sie sind nach dem Rutsch ja ausgelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Marsielvis veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Fehlgriff
Hatte mir mehr von dem Buch versprochen. Es war nicht das Thema, was mich wirklich interessiert. Es hatte mich nicht gepackt, Spannung fehlte.
Vor 4 Monaten von Lieselotte veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert, kommt nicht an ihr Buch Adams Erbe heran.
Seltsame aneinander Reihung von Geschichten, in denen die Lebensgeschichte eines Jungen erzählt wird. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Elsa ungeheuer
Astrid Rosenfeld bisher nicht ungeheuer, sondern unbekannt, hat mich sofort in den Bann geschlagen. Die Vielfältigkeit der Themen, der Stil: absolut lesenswert, nicht auf... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ellen Zismer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber verrückt und teils "brutal".
Elsa ungeheuer ist ein Buch, das sich schnell und gut lesen lässt. Am Ende des Buches angekommen, denkt man noch lange über die Geschichten, der Beteiligten nach. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Assy2001 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Hunde oder Wölfe?
Astrid Rosenfeld (geb. 1977) legte mit diesem Roman ihr zweites Buch vor. Ihr erstes Buch "Adams Erbe" kam auf die „Long List des Deutschen Buchpreises“. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Dieter Drewitz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen vielen dank für dieses buch!
überraschend, liebevoll, brutal und klug! ------------- - - - - - - - - - - - - - -
Vor 11 Monaten von ein leser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unfähigkeit zum Glücklichsein
dies ist eine ausgesprochen schöne und traurige Geschichte, die von Liebe und von der Ummöglichkeit zu Lieben handelt. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Nicoletta veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein böses Märchen für Erwachsene
Der erste Teil des Romans ist eine Kindheits- und Jugendgeschichte. Elsa wird in der Welt eines pfälzischen Dorfes von ihrer Mutter abgestellt, die sich auf eine Weltreise... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Tom Kadi veröffentlicht
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