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Elsa ungeheuer Gebundene Ausgabe – 26. Februar 2013

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2 (26. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257068506
  • ISBN-13: 978-3257068504
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 2,8 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 156.262 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren. Nach dem Abitur ging sie für zwei Jahre nach Kalifornien, wo sie erste Berufserfahrungen am Theater sammelte. Danach begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie nach anderthalb Jahren abbrach. Eine Zeitlang hat sie in diversen Jobs in der Filmbranche gearbeitet, unter anderem als Casterin. Ihr Debütroman ›Adams Erbe‹ erschien 2011 und schaffte es auf Anhieb auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis. Astrid Rosenfeld lebt als freie Autorin in Berlin.

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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Karl und Lorenz Brauer haben gerade erst ihre Mutter verloren, die schon lange psychisch gestört war und nun vom Balkon gesprungen ist. Ihr Vater Randolph Brauer weiß vor lauter Trauer kaum noch, dass er für zwei Söhne und eine Ferienpension verantwortlich ist.
Nur die Haushälterin Frau Kratzler und der Dauergast Herr Murmelstein, genannt das Murmeltier, kümmern sich um die acht und zehn Jahre alten Jungen. Während Frau Kratzler sich um das Seelenheil der Jungen sorgt, erzählt ihnen das Murmeltier seine erotischen Erinnerungen als Gute-Nacht-Geschichten.
Und dann tritt Elsa in das Leben der Brüder. Die Elfjährige wird von ihren Eltern nicht auf eine Weltreise mitgenommen, sondern zu ihren Verwandten in die Oberpfalz geschickt. Keinen erstaunt das, denn dieses Kind mit seinen Streichholzarmen ist frech, benimmt sich seltsam, trägt unmögliche Kleidung und will sich nicht einfügen.
Der achtjährige Karl ist von der ersten Minute an von Elsa fasziniert, und auch Lorenz freundet sich mit ihr an. Zusammen verbringen sie einen ganz besonderen Sommer voller Verrücktheiten. Aber dann bricht der Ernst des Lebens über sie herein.
Lorenz verarbeitet später die Kindheitserlebnisse als Maler in seinen Bildern. Aber er muss feststellen, dass die Kunstszene einem Haifischbecken gleicht und die Rachegefühle zweier Frauen eher über den Fortgang einer Karriere entscheiden, als das Talent des Malers.
Karl hat es weitaus schwerer, Elsa zu vergessen, denn beim Abschied haben sich ihre Wangen berührt. Erst, als er mehr über die Hintergründe der damaligen Ereignisse erfährt, kann er die Vergangenheit loslassen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Simon am 2. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe
In „Elsa ungeheuer“ erzählt Astrid Rosenfeld die Geschichte der Brüder Brauer, deren Leben von sonderbaren Eseln und skurrilen Gestalten geteilt wird. Da wäre Mutter Hannah zu nennen, die sich ihre rosa Unterhose über den Kopf zieht und vom Balkon springt. Die Herzjesu flüsternde Kratzlerin, eine Haushälterin, die immer schon da war und für die Jungs die älteste Frau der Welt ist. Oder Herr Murmelstein, ein ehemaliger weltreisender Rammler, der besuchsweise bei ihnen um Erkenntnis ringt. Noch in der Kindheit tritt die kratzbürstige Elsa in ihr Leben.

Das burschikose Auftreten des extravagant gekleideten Mädchens fordert die beiden Jungen heraus, die Zuneigung und Ablehnung gleichermaßen für sie empfinden. Natürlich verbirgt sich hinter ihrer Aufsässigkeit, neben der offensichtlichen Vernachlässigung der Eltern ein Geheimnis. Bis die Jugend zu Ende geht, die Wahrheit ans Licht tritt und die Enge der Oberpfalz, den unendlichen Möglichkeiten der internationalen Kunstszene weicht vergehen viele Jahre und das Trio wird durch Elsas Fortgehen endgültig gesprengt. Und Lorenz Brauer entwickelt sich zum Shootingstar des Malerolymps, der nächste Jackson Pollock, ein neuer Neo Rauch, zumindest scheint es so. Ein Weg auf den ihn sein Bruder Karl koksend begleitet, bis er einsieht auf die Weise keine Geister loswerden zu können.

Was mir an dem Roman gefallen hat? „Elsa ungeheuer“ ist lebensprall. Es wird gekokst, gevögelt, geprügelt, gemalt, gesoffen, geliebt und philosophiert, was das Zeug hält.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von hasewue VINE-PRODUKTTESTER am 2. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ein kleines Dorf in der Oberpfalz. Drei Kinder, Karl, sein Bruder Lorenz und die wilde, temperamentvolle Elsa, wachsen zusammen auf.
Es verläuft nicht immer reibungslos und besonders der etwas dickere Karl hat unter den Kämpfen zwischen Elsa, die ihm sehr wichtig ist, und seinem Bruder Lorenz zu leiden.
Im späteren Verlauf ist das Trio erwachsen geworden und Karl taucht ein in eine Welt, die er aus der beschaulichen Heimat nicht gewohnt war. Zudem erfährt er Dinge über Elsa, die er eigentlich gerne nicht wissen möchte.
Für mich war „Elsa ungeheuer“ von Astrid Rosenfeld eines der besten Bücher seit langem.
Gefühlvoll und schonungslos erzählt sie die etwas verrückte Geschichte einer Kindheit auf dem Land und dem späteren Erwachsenwerden in der glamourösen Kunstwelt.
Für mich ist Rosenfelds leichte und ansprechende Sprache schwer zu beschreiben. Ich habe das Buch einfach mit einer großen Lust und Freude gelesen und der Sog der Geschichte hat mich gleich zu Beginn in seinen Bann gezogen.
Die authentischen Figuren waren teilweise skurril und insgesamt hat mich das Ergebnis manchmal etwas an John Irvings Welt erinnert.
„Elsa ungeheuer“ ist ein wunderschönes, besonderes Buch, das einen von Anfang an begeistert und Immer wieder überrascht. Es gab zwar einige Andeutungen im Verlauf der Geschichte, dennoch war die letztliche „Auflösung“ am Schluss doch überraschend.
Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen, da sie es geschafft hat mich mit einer tollen Idee, liebenswerten Charakteren und einer tiefgründigen Sprache zu verzaubern.
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