Viele der besten Aufnahmen unter Zubin Mehta sind während seiner Zeit beim sogenannten LAPO (Los Angeles Philharmonic) entstanden. Und diese "Planets" hier gehören definitiv dazu. Vor allem die Blechbläserabteilung sucht ihresgleichen. Der Rest des Orchesters kann da leider nicht immer mithalten. So machen hier vor allem "Mars", "Jupiter" und "Saturn" einen besonders starken Eindruck. So einen agressiven "Mars" hatte ich vorher noch nie gehört. "Uranus" zählt auch zu den Highlights - wieder dank der hervorragenden Musiker an den Posaunen und Hörnern die oft besonders prominent sind. Nicht so überzeugt haben mich "Venus" und "Merkur". Ich bin da wohl auch zu verwöhnt durch die Steinberg/BSO Aufnahme. "Neptun" hat ein paar gute Momente, aber auch da kenne ich bessere Aufnahmen. Für diese 'Planets' hier könnte ich es so zusammenfassen: Mehta ist genau da am besten, wo es krachen soll! Für eine Durchweg gute Interpretation empfehle ich übrigens auch Handley/RPO.
Als "Füller" bekommt man eine Suite aus der Filmmusik zu Spielbergs "Close Encounters of the Third Kind" und das bekannte Hauptthema aus "Star Wars" von John Williams, der sich ja bei dem Letzteren ganz klar von Holst inspirieren lassen hat!