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Gerade das erste Stück ist auf Grund der Besetzung von größter musikhistorischer Bedeutung. So wird das 1939 entstandene Konzert für Violine und Orchester vom London Symphony Orchestra unter der Leitung des im darauffolgenden Jahr verstorbenen Komponisten höchstpersönlich intoniert. Als Solist ist David Oistrach zu hören. Die Aufnahme von 1962 verbietet somit eigentlich jede Bewertung. Das musikalische Können der Mitwirkenden steht außer Frage und die Tatsache, dass der Komponist selber am Pult stand, gewährleistet höchste Authentizität, so dass wir bei der Einspielung dieses Werkes von einer Referenzaufnahme sprechen können.
Bei den Symphonischen Metamorphosen, die Paul Hindemith nach Themen von Carl Maria von Weber komponiert hat, entschied sich Decca wiederum für eine Aufnahme mit dem London Symphony Orchestra. Für die 1969 entstandene Einspielung zeichnet der Dirigent Claudio Abbado verantwortlich, der für eine sorgsame und doch imposante Umsetzung der begeisternden und fantasievollen Komposition Hindemiths sorgt.
Das Orchestre de la Suisse Romande interpretiert mit Paul Kletzki schließlich die 1934 entstandene Symphonie Mathis der Maler. Diese vielleicht großartigste Partitur Hindemiths wird in einer leichthändigen und doch temperamentvollen Weise vorgetragen, an der sicher auch Hindemith selber seine Freude gehabt hätte. --J. Schüring
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