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Elling
 
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Elling

Per Christian Ellefsen , Sven Nordin , Petter Næss    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In der norwegischen Sensationskomödie Elling werden zwei psychisch Kranke auf die Menschheit losgelassen. Statt zu sentimental verquastem Kitsch gerät der Film zu höchst vergnüglichem Anschauungsunterricht: Steckt nicht in jedem von uns ein Irrer?

Das Muttersöhnchen Elling (Per Christian Ellefsen) und der sexbesessene Kjell Bjarne (Sven Nordin) teilen seit zwei Jahren ein Zimmer in der Psychiatrie. Doch die Zeiten der idyllischen Zweisamkeit im Schutz der staatlichen Institution sind vorbei. Elling und Kjell Bjarne sollen resozialisiert werden. Die beiden werden in einer Wohnung in Oslo einquartiert und unternehmen mithilfe des Sozialarbeiters Frank (Jorgen Langhelle) ihre ersten Schritte in die Unabhängigkeit. Wie Asterix und Obelix stapfen die zwei ungleichen Helden in der Folge durch die norwegische Hauptstadt, machen erste Erfahrungen mit Alkohol und Telefonsex und müssen sich schließlich den ultimativen Herausforderungen stellen: dem Gang in den Supermarkt sowie dem anderen Geschlecht.

Elling war in Norwegen das Filmereignis des Jahres 2001 und wurde im darauf folgenden Jahr für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert. Es ist die Art von Film, die in den falschen Händen klebrig und abgeschmackt in Klischees erstarren würde. Aber Erstlingsregisseur Peter Naess verleiht dem sympathischen Streifen die notwendigen Ecken und Kanten. Weder werden die Figuren in ihrer Darstellung menschlicher Schwächen bloßgestellt noch idealisiert. Er kann dabei auf seine grandiosen Hauptdarsteller zurückgreifen, die bereits in der dem Film zu Grunde liegenden Theateraufführung Elling and Kjell Bjarne nach dem Buch Blutsbrüder von Ingvar Ambjörnsen die Protagonisten verkörperten.

Natürlich ist die beschriebene Welt eine Traumwelt und manche Szene ein Zugeständnis an Genrekonventionen. Vielleicht nimmt auch das Verständnis des Films für seine beiden liebenswerten Kauze am Ende überhand. Dennoch bleibt festzustellen: Elling ist erfrischendes, ergreifendes Kino voller wunderbarer Momente und mit zwei unvergesslichen Hauptfiguren, denen man lange vor jeder latent aufkommenden Kritik sein Herz geschenkt hat. --Thomas Reuthebuch

Video Jakob Kurzinhalt

"Ganz normal waren sie noch nie: Elling, der Denker und, wie er sich selbst nennt, das Muttersöhnchen und Kjell, der große stämmige Kerl mit dem Geist eines kleinen Jungen. Nach zwei Jahren Psycho-Quarandäne dürfen sie nun wieder in die "Freiheit" - in ihre eigene WG inmitten des Großstadtdschungels - und müssen sich dort im realen Leben zurechtfinden. Nicht ganz einfach, wenn für Elling schon das Telefonieren, das Einkaufen und überhaupt das Verlassen der Wohnung schwier unüberwindbare Hindernisse darstellen. Kjell dagegen verfolgt weiterhin stoisch seine zwei Ziele: Essen uns endlich Sex mit einer Frau zu haben."

VideoMarkt

Der zurückhaltend-skeptische Elling bezieht nach zweijährigem Psychiatrieaufenthalt mit seinem robusten Klinikfreund Kjell eine Osloer Sozialwohnung. Die neue Situation mit all ihren ungewohnten Anforderungen macht den beiden gehörig zu schaffen. Zumal sie sich und dem zuständigen Sozialarbeiter die Wiedereingliederung in die Gesellschaft durch ihre Phobien und Marotten nicht gerade einfach machen. So versteckt Elling beispielsweise die selbstverfassten Gedichte anonym im Supermarktregal, während Kjell stets verbiestert durchs Leben stapft.

Video.de

Die hintersinnige Komödie des Norwegers Petter Naess, der bereits deren Bühnenfassung inszenierte, gefällt als fabelhaft fotografierte, unter anderem für den Auslands-Oscar nominierte Hymne an die Freundschaft. Einfühlsam zwischen Humor und Ernsthaftigkeit balancierend, geben Per Christian Ellefsen und Sven Nordin die ungewöhnlichen WG-Bewohner, mit denen man sich gerne auf emotionale Achterbahnfahrt begibt. Ein weiteres Kinojuwel aus dem hohen Norden, das bei anspruchsvollen Menschenfreunden und Cineasten ankommen sollte.

Blickpunkt: Film

Nach zweijährigem Psychiatrieaufenthalt bezieht der zurückhaltend-skeptische Elling mit seinem robusten Klinikfreund Kjell eine Osloer Sozialwohnung. Doch die Wiedereingliederung in die Gesellschaft geht nicht ganz reibungslos vonstatten. Hintersinnige, brilliant fotografierte Komödie des Norwegers Petter Naess.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Hinreißend geradlinig erzählte Ballade von zwei liebenswerten Typen, die nach zwei Jahren in der Psychatrie in eine WG in Oslo ziehen.

Kurzbeschreibung

Ganz normal waren sie noch nie: Elling, der Denker und, wie er sich selbst nennt, das Muttersöhnchen und Kjell, der große stämmige Kerl mit dem Geist eines kleinen Jungen. Nach zwei Jahren Psycho-Quarandäne dürfen sie nun wieder in die "Freiheit" - in ihre eigene WG inmitten des Großstadtdschungels - und müssen sich dort im realen Leben zurechtfinden. Nicht ganz einfach, wenn für Elling schon das Telefonieren, das Einkaufen und überhaupt das Verlassen der Wohnung schwier unüberwindbare Hindernisse darstellen. Kjell dagegen verfolgt weiterhin stoisch seine zwei Ziele: Essen uns endlich Sex mit einer Frau zu haben.
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