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Nun stehen sich Tod und Leben gegenüber. Aber trotz all dieser dramatischen Veränderungen verflacht das, was als achterbahnartige Geschichte beginnt, zu einem durchschnittlichen, flachen Filmchen ohne Saft und Kraft. Drew Baylor hat im Laufe eines Tages zwei schwere Verluste hinnehmen müssen was aber nicht immer deutlich wird. Auch bei Claire gibt es nicht viel Bemerkenswertes. Ihre ganze Rolle besteht aus netten zitierfähigen Sprüchen und verstohlenem, geheimnisvollem Augenzwinkern. Letztendlich ist Elizabethtown ein Film, der nicht weiß, was er will, und das Ganze bleibt leicht unbefriedigend, abgesehen von ein paar erinnerungswürdigen Zitaten und einem tollen Soundtrack. --Dan Vancini
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild leidet lediglich geringfügig an mittelmäßigen Kontrasten, ansonsten fällt es in allen Belangen gut aus. Der Ton könnte etwas mehr Effekte und eine mehr auch nach hinten verlagerte Kulisse vertragen, gestaltet sich aber vollkommen zufriedenstellend. Die Extras sind nicht gerade ein Renner. Besonders ein Feature darüber, wie ein Haus in die Luft gesprengt wird, bleibt schlicht und einfach unsinnig.
Bild: Optisch bieten sich dem Zuschauer absolut klare Bilder, die sowohl schärfetechnisch (Gesicht, 00:10:22) überaus ausgewogen daher kommen, als auch farblich die Natur einwandfrei abbilden. Selbst in dunklen Szenen kann kaum Rauschen ausgemacht werden (seltene Ausnahme wäre beispielsweise die Decke des Bestattungssaales, 00:29:04). Auch die Kompression leistet, bis auf wenige Ausnahmen (Tapete, 00:41:13), hervorragende Dienste. Allein das Kontrastspektrum könnte ein wenig größer aufgefächert erscheinen. Dunkle Anzüge erscheinen ab und zu als schwammige Schwarzflächen, die sich vom ebenfalls dunklen Hintergrund nicht abzeichnen können (Drew im Wohnraum, 00:09:48 oder Flugzeugsitze, 00:15:25).
Ton: Viel Wert wurde auf die Musik gelegt, die immer wieder weiträumig den Zuschauerraum einfärbt. Die Kulisse hingegen ist eher seltener aus dem Hintergrund zu vernehmen, dennoch wird hin und wieder phantasievoll mit ihr gespielt. Um Hitze zu verdeutlichen werden z.B. die Geräusche von Grillen hochgezogen (00:25:28), die sich dann von allen Seiten akustisch in den Raum ergießen. Ob Schritte oder Autotüren, die Kulisse wird stets saftig und naturgemäß übermittelt, nimmt dabei aber nicht immer den Raum ein, der ihr prinzipiell zur Verfügung steht. Auch englische und türkische Fassung sind in dieser Hinsicht gleichermaßen stimmig abgemischt. Unterschiede ergeben sich hauptsächlich in den Dialogen. Das Original präsentiert seine Dialoge deutlich authentischer mit der räumlichen Umgebung verknüpft, als es in der deutschen oder türkischen Fassung der Fall ist. Während die deutsche Synchronisation noch einigermaßen natürlich klingt, stellen sich die türkischen Stimmen als etwas hörspielhaft und verkrampft im Center klebend heraus.
Extras: Das Bonusmaterial mag umfangreich aussehen, es entpuppt sich aber als, zum größten Teil, nicht sehr informativ, bisweilen sogar bezugslos. In "Stützräder" (2:20 Min.) sehen wir Probeaufnahmen und Szenen vom Set, die aber belanglos ausfallen und keinerlei Informationen transportieren. In "Triff die Crew" (2:35 Min.) gibt es ebenfalls keine Interviews. Wir sehen nur diverse Mitwirkende bei ihrer Arbeit, während Bauchbinden mit Namen und Funktion der Personen eingeblendet werden. Was die "erweiterte Szene: Rusty lehr das Hören, Teil 8" (3:34 Min.) im Bonusmaterial sucht, bleibt fraglich. Hier erzählt ein dämlich agierender Sprengmeister, dass man ihm gefälligst zuhören solle, sonst würde er das Haus nicht in die Luft sprengen, was er schließlich dennoch tut. Die Explosion wird in endlos langen Wiederholungen gezeigt. "Unterwegs mit Russell in Memphis" (7:27 Min.) bietet einen kurzen Rundgang durch die Stadt und lässt dann einen Zeitzeugen zu Stars der Rockgeschichte der Stadt zu Wort kommen. Eine Fotogalerie, die nach Themen und Personen sortiert ist, zeigt Fotos von Neal Preston. Zum Abschluss beinhaltet die Disc noch zwei Kinotrailer zum Film: Ein schlechter Tag (2:26 Min.) und Drew (2:51 Min.). Insgesamt ziemlich mittelmäßiges Material, das nur aufgrund seines Umfangs knapp vier Punkte erhält. --movieman.de
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