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Elizabeth - Das goldene Königreich [Blu-ray]

Cate Blanchett , Clive Owen , Shekhar Kapur    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Cate Blanchett, Clive Owen, Geoffrey Rush, Jordi Molla, Samantha Morton
  • Regisseur(e): Shekhar Kapur
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Französisch (DTS 5.1), Japanisch (DTS 5.1), Spanisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Niederländisch, Polnisch, Griechisch, Japanisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 25. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0030B8DTQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.518 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-redaktion

Cate Blanchett erhielt für ihre perfekt abgestimmte Darstellung von Katharine Hepburn in The Aviator einen Oscar, und sie spielt die überaus verwirrte Monarchin auf ähnliche Art und Weise. Im Jahr 1585 ist Elizabeth II. eine erfahrene Regentin, die sich zwei ihrer größten Herausforderungen gegenüber sieht: den Verrat durch ihre katholische Cousine Mary Stuart (Samantha Morton aus Control) sowie die Invasion durch die Spanische Armada. Es ist zwar nicht so, dass die protestantische Elizabeth die "Papisten" aus England vertreiben will, aber sie möchte ihr Land frei von Fremdherrschaft sehen. In ihrem privaten Umfeld unterhält sie eine schwesterliche Beziehung zu der zukünftigen Lady Bess (die bekannte Australierin Abbie Cornish). Das ändert sich, als Sir Walter Raleigh (der umwerfende Clive Owen) die Szene betritt. Er sucht die Unterstützung der Königin, um die Erforschung der Neuen Welt voranzutreiben. Sie fühlt sich geschmeichelt, aber Raleigh hat nur Augen für Bess. Wie im vorhergehenden Film besitzt Elizabeth ein glücklicheres Händchen in Staatsangelegenheiten als in Herzensdingen, aber die Auflösung besteht im Gegensatz zum Vorgänger eher aus einem Happy End (und Kapur plant einen dritten Teil, falls Blanchett wieder mitspielen will). Elizabeth – The Golden Age ist eine berauschende Mischung aus königlicher Intrige, schlimmer Folter, toller Kopfbedeckungen und unwiderstehlich formulierten Dialogen, wie zum Beispiel: "Ich habe einen Sturm in mir, der Spanien die Kleider vom Leib reißen wird, falls Ihr mich herausfordert!" Wenn man Kapur glaubt, stellte ein Sieg für die jungfräuliche Königin eine brauchbare Alternative zu Sex dar. --Kathleen C. Fennessy

Produktbeschreibungen

England 1585: Immer häufiger ist Königin Elizabeth (Cate Blanchett) den Anfeindungen des Königs von Spanien ausgesetzt, der den Inselstaat unter seine Kontrolle bringen will. Als Elizabeths engster Berater Sir Francis Walsingham (Geoffrey Rush) ein spanisches Mordkomplott gegen seine Königin aufdeckt, beginnt ein offener Krieg zwischen den beiden Großmächten. Elizabeths einzige Hoffnung gegen die unbesiegbare Spanische Armada ist der Abenteurer und Seefahrer Sir Walter Raleigh (Clive Owen), an den die pflichtbewusste Königin ihr

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
144 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Es ist manchmal ganz interessant zu beobachten, wie die zeitgenössische Mode sich auf den Inhalt eines Films auswirkt. Die beiden "Elizabeth"-Teile sind dafür ein schönes Beispiel.

Als "Elizabeth" 1997 auf den Markt kam, waren gerade Shakespeare-Verfilmungen "in" und auch die Gattung der "CelebPics", die das Privatleben berühmter Personen beleuchteten (z.B. "Mein Mann Picasso", "Shakespeare in Love"). "Elizabeth" schaffte es hier auf meisterhafte Art, sich diesen Trend zunutze zu machen und daraus gleichzeitig doch ein hoch anspruchsvolles, düsteres Kammerspiel zu entwickeln, wie man es in dieser Qualität nur selten zu Gesicht bekommt.

Beim zweiten Teil, "Elizabeth - The Golden Age", spürt man an vielen Stellen den Einfluss der Fantasy-Welle, die seit einigen Jahren durch die Kinos schwappt - und das tut dem Film leider nicht besonders gut. Wenn die Königin in schimmernder Rüstung und mit flatternden Haaren an der Küste ihres Landes steht und mit bedeutungsschwangeren Worten die apokalyptische Seeschlacht kommentiert, die sich am Horizont abspielt, dann wirkt das gerade so, als würde Gandalf auf den Mauern von Minas Tirith Wache halten oder Saruman von Isengard aus seine Verwünschungen versenden.

Obwohl der zweite Teil über weite Strecken recht gefällig anzuschauen ist, so kommt er doch wesentlich kommerzieller und trivialer daher als Teil eins. Wenn man der Fortsetzung einige starke historische Ungenauigkeiten vorwirft, so hat sich der Film diese Kritik selbst zuzuschreiben; der erste Teil bewegte sich fast im zeitlos-abstrakten Raum und ging auf meisterhafte Art dem allgemein-menschlichen Herrschaftsstreben nach. Der zweite Teil handelt dagegen in der Hauptsache die bekannten zeitgenössischen Ereignisse ab und muss dann eben auch akzeptieren, dass wissenschaftliche Erbsenzähler doch einiges an der historischen Genauigkeit zu bemängeln haben.

Was die Leistung der Schauspieler angeht, so kann ich mich der Begeisterung um Cate Blanchett nicht so ganz anschließen. Es steht völlig außer Frage, dass es momentan kaum eine Schauspielerin ihres Alters gibt, die es in puncto Talent und Charisma mit ihr aufnehmen könnte; ihre Darstellung besitzt stets eine physische Wucht, die man bei weiblichen Schauspielern selten findet und die eher an die körperliche Präsenz eines Denzel Washington erinnert.
Trotzdem finde ich, dass Cate Blanchett in einzelnen Szenen zwar großartig, im Zusammenwirken dieser Szenen aber für meinen Geschmack zu zerfasert herüberkommt. Ganz offensichtlich war es das Bestreben der Regie, der Hauptdarstellerin möglicht viele große Szenen zu verschaffen, und darüber verlieren die Story und Elizabeths Charakter ein wenig an Linie. Es hat etwas von "See-Europe-in-five-days", wenn der Film fleßig, aber eben auch hektisch und reichlich oberflächlich verschiedene Stationen und Personen abklappert - da taucht Maria Stuart auf, dann schaut Francis Drake kurz mal rein, wir erfahren etwas über Walsinhams Bruder usw. Da hat sich der erste Teil geschickter angestellt, der sich durch sein hohes, abstraktes Niveau dem Diktat des Schulbuchstoffs entzogen hat.

Aber damit kein falscher Eindruck entsteht, es ist trotzdem durchaus lohnend, den optisch prachtvollen zweiten Teil anzuschauen. Man darf aber eben nicht die cineastische Klasse des Vorgängers erwarten. Um es so auszudrücken: "Elizabeth" war "arte"-Niveau, "Elizabeth - The Golden Age" ist "ProSieben".
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Achtung: Diese Rezension sollte von Leuten nicht gelesen werden, die die historischen Ereignisse oder den Film (noch) nicht kennen.
Dieser Film weist eine sehr starke Tendenz zur schwarz-weiss Malerei auf, ich werte dies aber nicht negativ, weil eben diese schwarz-weiss Malerei einiges über unsere Zeit, aber auch das 16. Jahrhundert aussagt: Maria Stuart und Philipp von Spanien sind niederträchtig und bösartig und wollen das englische Volk unterdrücken, während Elisabeth gute und reine Absichten hat und Frieden, Freiheit und Wohlstand für ihr Volk erstrebt. Elisabeth wurde schon damals als jungfräuliche Königin inszeniert. Die menschlichen Schwächen, die sie zeigt, werden letztlich alle zum Wohle des Staates überwunden. Was bleibt, ist eine übermenschliche, quasi göttliche Lichtgestalt, die eins mit England ist. Gerade die Szene nach der Niederlage der Armada, als Elisabeth auf das Meer und die brennenden Schiffe der Spanier blickt und man danach die Zelebration ihres Triumphes verfolgt, ist besonders stark und hat den Charakter einer Apotheose: Elisabeth hat eine solche Stärke bewiesen, dass sie im Augenblick ihres grössten Triumphes nun Gott näher ist als gewöhnlichen Menschen. Ob nun Absicht oder nicht, das lässt sich als Kritik der Heldenverehrung und Stilisierung einer Person deuten, da als Kontrast ja auch Elisabeths menschliche, "schwache" Seite gezeigt wird, für die es aber keinen Platz gibt, wie sich herausstellt: Zwar herrscht sie über England, aber England herrscht auch über sie. Auch heute noch haben viele Menschen, gerade in Europa und Amerika, das Bedürfnis nach Heldenverehrung und den Wunsch nach etwas, das grösser als sie selbst ist. Es ist nicht wichtig, wie eine Person wirklich ist, sondern dass sie für die Öffentlichkeit etwas repräsentiert. Dem wurde vielleicht durch diesen Film bewusst entsprochen.
Cate Blanchett überzeugt durch sehr souveränes Spiel - alle anderen Personen stehen in ihrem Schatten, was sicher beabsichtigt ist.

Wohl war auch damals auf beiden Seiten die Tendenz vorhanden, die jeweils andere Seite als böse und sich selbst als gut darzustellen, ebenfalls eine Parallele zu heute, wenn man etwa an den Islamismus, Präsident Bush, den Irakkrieg usw. denkt. Elisabeth wird im Film als Verteidigerin der Glaubens- und Gewissensfreiheit dargestellt, während König Philipp von Spanien für den Heiligen Krieg und für den freiheitsberaubenden, fanatischen Katholizismus steht. Interessanterweise gleicht Philipp äusserlich nicht der historischen Vorlage, er sieht vielmehr wie ein Araber aus. Der historische Philipp war blond und hatte offenbar einen sehr hellen Teint: http://www.lsg.musin.de/Geschichte/!daten-gesch/16-17jh/philipp2.jpg

Letztlich schätze ich, dass der Film recht vielfältige Interpretationen zulässt. So muss jeder für sich selbst entscheiden, was er in diesem Film zu sehen oder nicht zu sehen glaubt. Für einen Historiker ist nicht die Frage interessant, ob der Film historisch korrekt ist oder nicht (er ist natürlich wie die meisten Historienfilme ziemlich unhistorisch), sondern die Art, wie etwas dargestellt wird, denn über diese Frage lassen sich Vermutungen anstellen, wie unsere heutige Gesellschaft aussieht und wie historische Ereignisse, Strukturen und Prozesse kollektiv wahrgenommen werden. Man kann sich fragen, wieso dieser Film so und nicht anders dem Publik präsentiert wird. Welcher Zeitgeist soll damit angesprochen werden?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pompöse Kostüme 24. August 2011
Von rosenna
Format:DVD
Ich finde, der Film ist gut gelungen. Die Schauspieler sind exzellent! Doch die Kostüme in diesem Film gefallen mir ganz und gar nicht, denn sie wirken irgendwie zu pompös! Die Stoffe der Kostüme finde ich zu "rauschig". Manche Gewänder sind zu modern für die damalige Zeit. Einer der Hauptdarsteller trägt fast schon "jeans-artige" Klamotten.
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Chick-flick Romanze mit einem modernen Thema: Familie oder Karriere.
Dieser Film ist die Fortsetzung zum Kinofilm Elizabeth. Der erste Teil aus dem Jahr 1998 erzählte die Geschichte von Elizabeth I bis 5 Jahre nach ihrer Krönung, als sie... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von callisto veröffentlicht
Oscarverdächtige Leistunge
Einfach nur anschauen und Cate Blanchetts performance geniessen. Der Film ist sowohl vom Erzählerischen als auch von der Umsetzung her sehr gut gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Dany1283 veröffentlicht
Stark gemacht
Mein grundsätzliches Interesse an Königsgeschichten all die Machenschaften und die Schwierigkeiten des Königs- Königinseins wurden sehr bereichert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ragaji veröffentlicht
gelungene Forsetzung
Eine gelungene Forsetzung, aber nicht ganz so gut wie der erste Teil. Sollte man aber gesehen haben, Cate Blanchett spielt wieder ganz wunderbar.
Vor 5 Monaten von Martina31 veröffentlicht
Cate Blanchett ist eine tolle Schauspielerin, aber...
irgendwie reißt mich der Film nicht mit. Irgendwann hab ich sogar angefangen mich nebenher anders zu beschäftigen. Das ist sehr Schade!
Vor 7 Monaten von Biene veröffentlicht
Cate als Elizabeth - es funktioniert
Ebenfalls eine tolle Verfilmung über einen Lebensabschnitt der englischen Königin und der Geschichte des Landes. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von FilmFan veröffentlicht
ElizabethI.Das goldene Zeitalter
Nach "Elizabeth" war die neugier gross auf eine Fortsetzung!
Zur grössten Freude erschien diese Fortsetzung endlich,wieder mit Kate Blanchet in der Hauptrolle! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von I. Mbow veröffentlicht
Nicht so packend und schlüssig wie der erste Teil
Wie schon der erste Teil, so ist auch dieser wieder hochkarätig besetzt. Cate Blanchett ("Der Herr der Ringe"), Clive Owen ("King Arthur"), Rhys Iffans ("Radio Rock... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von S. Simon veröffentlicht
Schade
Es ist wirklich schade, solch ein schöner Film und dann auf blu-ray eine ganz grobe Auflösung, weit ab von jeder bekannten blu-ray. Z.T. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Matthias Bartsch veröffentlicht
der 2. Teil ...
... im Großen und Ganzen ist dieser Teil der Elizabeth Geschichte ja nicht schlecht - aber ehrlich gesagt ist es ein typischer zweiter Teil der an den ersten sensationellen... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Angelika veröffentlicht
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