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Elises Traum: Roman
 
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Elises Traum: Roman [Taschenbuch]

Toril Brekke , Gabriele Haefs
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426638592
  • ISBN-13: 978-3426638590
  • Originaltitel: Drommen om Amerika
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.595 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Toril Brekke
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Norwegen 1825: Elise und Håvard möchten in ein neues Leben nach Amerika aufbrechen. Doch als das Schiff ablegt, ist Håvard nicht an Bord. Die schwangere Elise ist verzweifelt. Sie weiß nicht, dass ihr Mann unschuldig im Gefängnis sitzt und es Jahre dauern wird, bevor sich ihre Wege wieder kreuzen.

Über den Autor

Toril Brekke, geboren 1949, ist eine der bekanntesten Autorinnen Norwegens. Lange Zeit war sie Vorsitzende des norwegischen PEN-Clubs. Seit mehr als dreißig Jahren schreibt sie Romane und Erzählungen sowie Kinder- und Jugendbücher.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Toril Brekke ist eine der bekanntesten Autorinnen Norwegens. 'Elises Traum' und 'Die Reise nach Westen' sind die ersten beiden Teile einer Auswanderertrilogie. Toril Brekke begibt sich in diesen beiden Romanen auf die Spuren früher norwegischer Auswanderer, die die große Hoffnung hatten, in Amerika ein besseres Leben führen zu können. Als LeserIn begleitet man die Hauptfiguren, wie auch ihre Nachkommen und Freunde über viele Jahre hinweg in die unterschiedlichsten Gegenden Amerikas. Man nimmt Anteil an ihren Schicksalsschlägen, an ihrem Traum vom neuen Leben, erlebt spannende Abenteuer im 'Wilden Westen' und fühlt sich ein in die entbehrungsreiche Zeit des frühen 19. Jahrhunderts. Abenteuer und Spannung, Liebe und Trauer, und Vieles mehr bieten die Auswandererromane von Toril Brekke!

In "Elises Traum" träumen im Jahr 1812 die junge Magd Elise, ihr Bruder Ansgar und der gerade aus der Gefangenschaft entlassene Bauernknecht Håvard von einem besseren Leben in Amerika. Sie fassen den Entschluss, gemeinsam auszuwandern. Doch als das Schiff ablegt, stellt die inzwischen mit Håvard verheiratete und schwangere Elise fest, dass ihr Mann nicht an Bord ist... sie weiß nicht, wie sie ihre Zukunft in Amerika gestalten soll und ist verzweifelt... in Amerika angekommen, erkrankt Elise nach einiger Zeit schwer und wird im Zuge der Erkrankung von ihrer kleinen Tochter Brenda und ihrem Bruder Ansgar getrennt. Für Elise bricht die Welt endgültig zusammen..... Nach einiger Zeit wird sie wieder gesund und macht sie sich sofort auf die Suche nach den beiden, nach ihrer Tochter und nach ihrem Bruder. Etwa zur selben Zeit macht sich Håvard, der in Europa zurückbleiben musste und endlich wieder auf freiem Fuß ist, auf den Weg in die Neue Welt, um seine Elise wiederzufinden'

Eine wirklich dramatische Liebes- und Überlebensgeschichte, mit viel Gefühl, Tragik aber auch tollen Einsichten in das Leben früher Auswanderer in Amerika des frühen 19. Jh.s!

Am Ende des Buches angelangt, will man wissen, wie es weitergeht.... zum Glück gibt es "Die Reise nach Westen" als Fortsetzung. Hier geht es dann in erster Linie um Brendas Schicksal, der Tochter Elises.
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Schwache Figuren 27. Mai 2012
Von Sarahs Bücherwelt TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Tore Breckke ist keine Autorin, die ich bis dato gelesen habe. Ich bin persönlich nicht so der Fan von skandinavischen Büchern. Doch ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Der Leser wird in das Jahr 1825 an die Südwest-Küste Norwegens entführt. Es ist eine Zeit des Umbruchs, denn die Leute sind es leid, anstrengende und gefährliche Wanderungen zu unternehmen. Es sind Wanderungen um Handel zu betreiben, die jedoch nicht genug einbringen, um auch nur den kleinsten Hunger zu stillen. In dieser Zeit leuchtet der Stern 'Amerika' besonders hell. Ausreichend Arbeit, gut genährte Böden und unendliche Möglichkeiten. Eines Tages macht sich eine Gruppe auf den Weg mit wenigen Habseligkeiten, um ein besseres Leben auf der anderen Seite der Welt zu führen. An Bord des Schiffes gehen junge, gesunde Menschen, aber auch viele alte oder kranke Personen. Darunter auch Elise mit ihrem Sohn Ansgar. Nur ihr Mann Harvard erscheint nicht. Ohne ihn legt das Schiff ab und muss so manche Notlage überstehen. Doch dann kommt endlich die neue Heimat in Sicht. Zum Greifen nah und doch so fern, denn sie müssen erst in Quarantäne. Als ihre Landsmänner, die mit früheren Schiffen angekommen sind ihnen helfen, ist die Freude groß. Endlich ist der Tag da, alle dürfen an Land und müssen feststellen, es ist kein Schlaraffenland, sondern genauso wie in Norwegen auch.

Eigentlich ein vielversprechender Plot. Doch schon nach den ersten 50 Seiten musste ich feststellen, dass die Erzählkunst der Autorin nicht meins war. Es liegt nicht nur an den norwegischen Namen, mit denen ich wenig anfangen konnte. Auch der Erzählstil mit seiner nüchternen und doch einfühlsamen Mischung bereitete mir Schwierigkeiten. Sinn und Hintergründe waren verständlich, konnten mich jedoch nicht berühren und mir so einen Zugang zum Geschehen ermöglichen. Obwohl der Stil modern und von einfachen Worten war, ließ es sich für mich nicht flüssig lesen. Durch ihren Stil blieben mir die Protagonisten leider völlig fremd. Wobei ich aber auch zugeben muss, dass ich mich bei Lektüren, die im skandinavischen Raum entstanden sind, oft schwer tue.

Unterteilt ist der Roman in drei Teile, die sich mit dem Auswandern und der damit verbunden Problematik befassen. Zusätzlich wird immer wieder aus anderen Blickwinkeln beschrieben. Eine gute Sache, wenn es ein bis zwei weitere Figuren betrifft. Doch im Verlauf sind es teilweise vier Personen, die eine tragende Rolle übernommen haben und zwischen denen die Szenen nur so hin und her wechseln. Zwar gut ersichtlich, wann ein Wechsel passiert, fand ich es doch auf die Dauer gesehen ermüdend. Gerade, wenn man wie ich mit einem Kind inzwischen viele Pausen einlegen muss.

Neben den Fakten erfährt man viel über das damalige Leben, die Menschen, Ängste und Träume. Und dieser Punkt wiederum gefällt mir sehr gut, denn es ist ein Thema das mich interessiert. Die Mischung aus Fakten und Geschichte ist ausgewogen und perfekt. Nur schade, dass in diesem Fall einfach der Stil den Inhalt so herunterzieht.

Die Protagonisten sollten die Stützen eines guten Inhaltes sein. In diesem Fall sind sie blass, was man als rissig bezeichnen kann. Fremd, verschlossen und doch so vielschichtig, dass man sie nichts als Einheitsbrei bezeichnen würde. Das Bild was der Autorin hier nicht gelingt entstehen zu lassen, schafft sie jedoch bei Landschaftsbeschreibungen. Ich selbst war weder in Norwegen, noch in den USA und trotzdem kam mir alles vertraut vor. So hätte ich mir auch die Figuren gewünscht.

Spannungstechnisch wird hier mit einigen Versuchen aufgewartet, der mit jeder Seite ansteigt, aber irgendwo auch vorhersehbar ist. Ausgelegt auf die Fortsetzung bleibt es bis zum Schluss mit einem Hauch Spannung, der dafür sorgen soll, dass der zweite Band gekauft wird. Mich persönlich hat es somit wenigstens etwas gefesselt, auch wenn ich früh ahnte, in welche Richtung es geht. Trotzdem war der Schluss nicht überraschend und auch wenn einige Punkte offen geblieben sind, hatte ich das zweite Mal in diesem Monat nicht den Wunsch die Fortsetzung eines Buches zu lesen.

Authentisch mit einigen wahren Begebenheiten die sich auf fiktive und reale Persönlichkeiten umsetzen, konnte mich das Buch jedoch nicht überzeugen. Stellenweise hätte ich es trotz guter Idee am Liebsten abgebrochen. Meine Mutter fand es interessant, aber meinen Lesegeschmack hat es nicht getroffen. Der Hauptgrund waren die Protagonisten, die mir weder sympathisch noch zugänglich waren. Aus diesem Grund werde ich das Buch auch nicht empfehlen.
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