Kurzbeschreibung
Klappentext
stammt aus Fulda. Sie studierte Politische Wissenschaften an der Universität Berlin und ist im höheren Verwaltungsdienst tätig. Ihr Bestseller Die Familie Bonaparte erschien 1993 bei Schneekluth. Für die Romanbiographie Elisabeths I. recherchierte sie auf Reisen und in Bibliotheken, besonders in der British Library in London.
Pressestimmen zu Die Familie Bonaparte
»Ihr Buch bietet Lesestoff in Hülle und Fülle; und bei aller Authentizität ist der Stoff, aus dem die Träume sind, nicht vergessen.«
Welt am Sonntag
»Die Autorin weiß einfach alles über den korsischen Clan... ein glanzvolles und zugleich intimes Portrait einer Sippe und einer Epoche.«
Brigitte
»Ein unvergleichliches Panorama, das den Anspruch eines Sachbuches mit der Spannung eines Romans verbindet und sehr anschaulich ist.«
Sächsische Zeitung
»Epische Breite und Lese-Kurzweil... Eine großartige Saga.«
Hörzu
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Auszug
An einem warmen Julivormittag im Jahre 1536 ritt ein junger Mann nach Schloß Hatfield, das ungefähr drei Stunden von London entfernt lag. Der Reiter, dessen Wams aus geschlitztem, scharlachfarbenem und weißem Atlas den adligen Herrn verriet, summte gutgelaunt die Melodie eines Liedes, das der regierende zweite Tudorkönig verfaßt und komponiert hatte, und erinnerte sich dabei an die Hoffeste anläßlich des Johannistages und des Königs 45. Geburtstag am 28. Juni in Schloß Nonsuch.
Pastime with good company I love and shall until I die. Grudge so will, but none deny; so God be pleased, so live will I: for my pastance bunt, sing and dance my heart is set all goodly sport to my comfort.Who shall me let?"
(Zeitvertreib in angenehmer Gesellschaft liebe ich und werde ich lieben, bis ich sterbe. Murre, wer mag - doch keiner wird's mir verweigern; wenn es Gott gefällt, werde ich so leben: zu meinem Zeitvertreib jagen, singen und tanzen; meinem Herzen ist nach froher Tat zumute - zu meinem Vergnügen: Wer soll mich daran hindern?)
Heinrich VIII. - seit siebenundzwanzig Jahren Beherrscher Englands - war bei höfischen Festen stets gut gelaunt, so auch an jenem Junitag. Während des mehrstündigen Banketts hatte er - der Musikliebhaber - zwischendurch zur Laute gesungen, und als der Ball begann, war er, trotz seiner Leibesfülle, beim Tanzen in die Luft gesprungen, und viele der älteren Hofleute waren bei diesem Anblick lebhaft an den jungen König erinnert worden.... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.