Elina Garanca

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Biografie

»Sie singt mit einem reichen Ton, untrüglichem Gefühl für Nuancen und Subtext einer Phrase und mit betörender Sinnlichkeit.«

The New York Times (Januar 2010)

Elīna Garanča wurde 1976 in Riga als Kind einer musikalischen Familie geboren. 1996 ging sie an die Lettische Musikakademie in ihrer Heimatstadt. Noch während ihres Studiums sang sie 1998 nach nur zehn Tagen Vorbe­reitungszeit die Rolle der Giovanna Seymour in Anna Bolena und entdeckte eine tiefe Affinität zum Belcanto-Repertoire. Nach dem Examen wurde sie in Deutschland ans Staatstheater Meiningen engagiert, wo sie u. a. Octavian im ... Lesen Sie mehr

»Sie singt mit einem reichen Ton, untrüglichem Gefühl für Nuancen und Subtext einer Phrase und mit betörender Sinnlichkeit.«

The New York Times (Januar 2010)

Elīna Garanča wurde 1976 in Riga als Kind einer musikalischen Familie geboren. 1996 ging sie an die Lettische Musikakademie in ihrer Heimatstadt. Noch während ihres Studiums sang sie 1998 nach nur zehn Tagen Vorbe­reitungszeit die Rolle der Giovanna Seymour in Anna Bolena und entdeckte eine tiefe Affinität zum Belcanto-Repertoire. Nach dem Examen wurde sie in Deutschland ans Staatstheater Meiningen engagiert, wo sie u. a. Octavian im Rosen­kavalier sang. 1999 trat sie außerdem beim Savonlinna-Opernfestival als Maddalena in Verdis Rigoletto auf und gewann den Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb in Finnland. Seither tritt sie in den großen internationalen Opernhäusern und Konzertsälen auf und gehört inzwischen dank ihrer wundervollen Stimme, Musikalität und überzeugenden Bühnen­präsenz zu den neuen Stars der Musikwelt.

2000

Geht an die Oper in Frankfurt und singt dort in ihrer ersten Spielzeit u. a. die Zweite Dame in der Zauberflöte, Hänsel in Hänsel und Gretel und Rosina in Il barbiere di Siviglia

2001

Finalistin in BBC’s Cardiff Singer of the World Competition

2003

An der Wiener Staatsoper: Lola in Cavalleria rusticana, Orlofsky in der Fleder­maus, Meg Page in Falstaff und Rosina in Il barbiere di Sivi­glia. Debüt bei den Salzburger Festspielen als Annio in La clemenza di Tito. Singt Dorabella in Così fan tutte in Frankfurt. Auftritte als Rosina und als Solistin im Stabat Mater beim Rossini-Festival der Oper Helsinki. Nicklausse und die Muse in Les Contes d’Hoffmann in Tokio. Gastauftritt für Deutsche Grammophon, als sie mit Anna Netrebko in einer Szene und Kavatine aus Lucia di Lammermoor in Netrebkos Debütalbum Opera Arias zu hören ist

2004

Dorabella, Meg Page und Rosina an der Wiener Staatsoper. Dorabella bei den Salzburger Festspielen. Bellinis Adalgisa in Baden-Baden. Rossinis Cenerentola in Paris. Singt Alban Bergs Sieben frühe Lieder unter Philippe Jordan im Wiener Konzerthaus

2005

An der Wiener Staatsoper: Debüt als Charlotte in Werther sowie Rosina und Meg Page. Dorabella in Aix-en-Provence und bei ihrem Debüt an der Pariser Opéra im Palais Garnier. Konzerte in Luzern und Graz

2006

Triumphiert als Octavian an der Wiener Staatsoper und als Sesto in La cle­menza di Tito am Theater an der Wien. Weitere Auftritte als Octavian, Rosina, Cherubino, Dorabella, Sesto und Charlotte in Wien; Sesto in Paris. Bei den Salzburger Festspielen Mozart-Arien unter Norrington und geistliche Musik von Mozart unter Muti; Beethovens Missa solemnis in Paris unter Masur. Recitals bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Mitwirkung beim Mozart-Album der Deutschen Grammophon. Erhält den Europäischen Kulturpreis für Musik bei einer vom Fernsehen übertragenen Gala in der Dresdner Frauenkirche

2007

Zu Elīna Garančas Verpflichtungen zählen Auftritte als Rosina, Cherubino, Dorabella, Octavian, Charlotte und Adalgisa an der Wiener Staatsoper; Debüts an der Berliner Staatsoper als Sesto, am Covent Garden als Dorabella sowie Rollendebüt als Carmen an der Lettischen Nationaloper in Riga. Berios Folk Songs auf Europatournee mit dem Concertgebouworkest unter der Leitung von Mariss Jansons. Drei Galakonzerte mit Anna Netrebko, Ramón Vargas, Ludovic Tézier und dem SWR Sinfonieorchester unter Marco Armiliato – das dritte Galakonzert wird im deutschen Fernsehen vor über 2 Millionen Zuschauern ausgestrahlt und für die Audio- und Video-Veröffentlichung auf Deutsche Grammophon mitgeschnitten (The Opera Gala – Live from Baden-Baden). Ihre erste Soloaufnahme für Deutsche Grammophon, Aria cantilena, mit Höhepunkten aus einigen ihrer schönsten Opernrollen, begleitet von der Staats­kapelle Dresden unter der Leitung von Fabio Luisi, erscheint unter großem Beifall der Kritik (Echo-Preis 2007). Elīna Garanča wird vom lettischen Staat mit einem Drei-Sterne-Orden ausgezeichnet

2008

Das Jahr beginnt mit Elīna Garančas sensationellem Debüt an der New Yorker Met als Rosina in Il barbiere di Sivi­glia. Sie gibt ihr Rollendebüt als Bellinis Romeo in konzertanten Aufführungen in Riga und wiederholt die Rolle in Wien an der Seite von Anna Netrebko unter der Leitung von Fabio Luisi (Mitschnitt Deutsche Grammophon). Octavian an der Deutschen Oper Berlin, Adalgisa bei ihrem Debüt an Münchens Bayerischer Staatsoper, wo sie auch als Charlotte auftritt, und Marguerite in Berlioz’ Damnation de Faust bei ihrem Debüt Genfs Grand Théâtre. Konzertauftritte in Mahlers Dritter Symphonie im Wiener Musikverein, Berios Folk Songs mit den Berliner Philharmonikern unter Mariss Jansons in der Philharmonie, Ravels Shéhérazade mit dem Lucerne Festival Orchestra und Claudio Abbado sowie Berlioz’ Les Nuits d’été mit den Wiener Philharmonikern wiederum und Jansons bei den Salzburger Festspielen. Solokonzert bei den Opernfestspielen St. Margarethen (Österreich) und Mitwirkung beim Konzert »Weltstars der Oper« im Wiener Naturstadion Hohe Warte. Mehrere Auftritte beim Festival del Sole in Napa (USA)

2009

Auf Garančas erstes erfolgreiches Solo-Album folgt unter dem Titel Bel Canto eine Sammlung von Arien und Ensembles (Echo-Preis, BBC Music Magazine Award 2009). In der neuen Aufnahme von Bellinis I Capuleti e i Montecchi singt sie die Partie des Romeo. Zu Garančas Verpflichtungen gehören Octavian im Rosenkavalier an der Wiener Staatsoper, Romeo und Carmen am Covent Garden, Carmen in den römischen Caracalla-Thermen und in einer stürmisch gefeierten Neuproduktion an der Met, Romeo in Berlin, Rossinis Cenerentola an der Met sowie Massenets Charlotte in Wien und Baden-Baden. Mozart-Arien auf Europa-Tournee mit dem Kammer­orchester Basel, Deutschland-Tournee mit der Neuen Philharmonie Westfalen

2010

Weitere Auftritte als Carmen an der Met sowie in München und Valencia; Massenets Charlotte in San Francisco; Beethovens Missa solemnis mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann; Bruckners Te Deum mit den Wiener Philharmonikern unter Daniel Barenboim bei den Salzburger Festspielen; Konzerte im Amsterdamer Concertgebouw, beim finnischen Savonlinna Festival und in Riga; Silvesterkonzerte in der Berliner Philharmonie. Musical America wählt Elīna Garanča zur »Sängerin des Jahres«. Im November übernimmt sie die Moderation von ARTE Lounge, einer neuartigen, der klassischen Musik gewidmeten Fernsehsendung. Veröffentlichungen: Habanera – Zigeunerlieder aus Oper und Operette mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter Karel Mark Chichon; auf DVD erscheinen in Aufführungen der Met ihre Cenerentola und Carmen

2011

Geplant sind u. a. Auftritte als Giovanna Seymour in Donizettis Anna Bolena in Barcelona, Wien und Zürich; Donna Elvira in konzertanten Aufführungen von Don Giovanni in Baden-Baden; Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Ricardo Muti; und ihr Auftritt beim Wiener Opernball. Zu den geplanten Veröffentlichungen zählen die Aufnahme des Silvesterkonzerts unter Gustavo Dudamel, Massenet’s Werther with Rolando Villazón und ein Live-Mitschnitt eines Recitals in Baden-Baden

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

»Sie singt mit einem reichen Ton, untrüglichem Gefühl für Nuancen und Subtext einer Phrase und mit betörender Sinnlichkeit.«

The New York Times (Januar 2010)

Elīna Garanča wurde 1976 in Riga als Kind einer musikalischen Familie geboren. 1996 ging sie an die Lettische Musikakademie in ihrer Heimatstadt. Noch während ihres Studiums sang sie 1998 nach nur zehn Tagen Vorbe­reitungszeit die Rolle der Giovanna Seymour in Anna Bolena und entdeckte eine tiefe Affinität zum Belcanto-Repertoire. Nach dem Examen wurde sie in Deutschland ans Staatstheater Meiningen engagiert, wo sie u. a. Octavian im Rosen­kavalier sang. 1999 trat sie außerdem beim Savonlinna-Opernfestival als Maddalena in Verdis Rigoletto auf und gewann den Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb in Finnland. Seither tritt sie in den großen internationalen Opernhäusern und Konzertsälen auf und gehört inzwischen dank ihrer wundervollen Stimme, Musikalität und überzeugenden Bühnen­präsenz zu den neuen Stars der Musikwelt.

2000

Geht an die Oper in Frankfurt und singt dort in ihrer ersten Spielzeit u. a. die Zweite Dame in der Zauberflöte, Hänsel in Hänsel und Gretel und Rosina in Il barbiere di Siviglia

2001

Finalistin in BBC’s Cardiff Singer of the World Competition

2003

An der Wiener Staatsoper: Lola in Cavalleria rusticana, Orlofsky in der Fleder­maus, Meg Page in Falstaff und Rosina in Il barbiere di Sivi­glia. Debüt bei den Salzburger Festspielen als Annio in La clemenza di Tito. Singt Dorabella in Così fan tutte in Frankfurt. Auftritte als Rosina und als Solistin im Stabat Mater beim Rossini-Festival der Oper Helsinki. Nicklausse und die Muse in Les Contes d’Hoffmann in Tokio. Gastauftritt für Deutsche Grammophon, als sie mit Anna Netrebko in einer Szene und Kavatine aus Lucia di Lammermoor in Netrebkos Debütalbum Opera Arias zu hören ist

2004

Dorabella, Meg Page und Rosina an der Wiener Staatsoper. Dorabella bei den Salzburger Festspielen. Bellinis Adalgisa in Baden-Baden. Rossinis Cenerentola in Paris. Singt Alban Bergs Sieben frühe Lieder unter Philippe Jordan im Wiener Konzerthaus

2005

An der Wiener Staatsoper: Debüt als Charlotte in Werther sowie Rosina und Meg Page. Dorabella in Aix-en-Provence und bei ihrem Debüt an der Pariser Opéra im Palais Garnier. Konzerte in Luzern und Graz

2006

Triumphiert als Octavian an der Wiener Staatsoper und als Sesto in La cle­menza di Tito am Theater an der Wien. Weitere Auftritte als Octavian, Rosina, Cherubino, Dorabella, Sesto und Charlotte in Wien; Sesto in Paris. Bei den Salzburger Festspielen Mozart-Arien unter Norrington und geistliche Musik von Mozart unter Muti; Beethovens Missa solemnis in Paris unter Masur. Recitals bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Mitwirkung beim Mozart-Album der Deutschen Grammophon. Erhält den Europäischen Kulturpreis für Musik bei einer vom Fernsehen übertragenen Gala in der Dresdner Frauenkirche

2007

Zu Elīna Garančas Verpflichtungen zählen Auftritte als Rosina, Cherubino, Dorabella, Octavian, Charlotte und Adalgisa an der Wiener Staatsoper; Debüts an der Berliner Staatsoper als Sesto, am Covent Garden als Dorabella sowie Rollendebüt als Carmen an der Lettischen Nationaloper in Riga. Berios Folk Songs auf Europatournee mit dem Concertgebouworkest unter der Leitung von Mariss Jansons. Drei Galakonzerte mit Anna Netrebko, Ramón Vargas, Ludovic Tézier und dem SWR Sinfonieorchester unter Marco Armiliato – das dritte Galakonzert wird im deutschen Fernsehen vor über 2 Millionen Zuschauern ausgestrahlt und für die Audio- und Video-Veröffentlichung auf Deutsche Grammophon mitgeschnitten (The Opera Gala – Live from Baden-Baden). Ihre erste Soloaufnahme für Deutsche Grammophon, Aria cantilena, mit Höhepunkten aus einigen ihrer schönsten Opernrollen, begleitet von der Staats­kapelle Dresden unter der Leitung von Fabio Luisi, erscheint unter großem Beifall der Kritik (Echo-Preis 2007). Elīna Garanča wird vom lettischen Staat mit einem Drei-Sterne-Orden ausgezeichnet

2008

Das Jahr beginnt mit Elīna Garančas sensationellem Debüt an der New Yorker Met als Rosina in Il barbiere di Sivi­glia. Sie gibt ihr Rollendebüt als Bellinis Romeo in konzertanten Aufführungen in Riga und wiederholt die Rolle in Wien an der Seite von Anna Netrebko unter der Leitung von Fabio Luisi (Mitschnitt Deutsche Grammophon). Octavian an der Deutschen Oper Berlin, Adalgisa bei ihrem Debüt an Münchens Bayerischer Staatsoper, wo sie auch als Charlotte auftritt, und Marguerite in Berlioz’ Damnation de Faust bei ihrem Debüt Genfs Grand Théâtre. Konzertauftritte in Mahlers Dritter Symphonie im Wiener Musikverein, Berios Folk Songs mit den Berliner Philharmonikern unter Mariss Jansons in der Philharmonie, Ravels Shéhérazade mit dem Lucerne Festival Orchestra und Claudio Abbado sowie Berlioz’ Les Nuits d’été mit den Wiener Philharmonikern wiederum und Jansons bei den Salzburger Festspielen. Solokonzert bei den Opernfestspielen St. Margarethen (Österreich) und Mitwirkung beim Konzert »Weltstars der Oper« im Wiener Naturstadion Hohe Warte. Mehrere Auftritte beim Festival del Sole in Napa (USA)

2009

Auf Garančas erstes erfolgreiches Solo-Album folgt unter dem Titel Bel Canto eine Sammlung von Arien und Ensembles (Echo-Preis, BBC Music Magazine Award 2009). In der neuen Aufnahme von Bellinis I Capuleti e i Montecchi singt sie die Partie des Romeo. Zu Garančas Verpflichtungen gehören Octavian im Rosenkavalier an der Wiener Staatsoper, Romeo und Carmen am Covent Garden, Carmen in den römischen Caracalla-Thermen und in einer stürmisch gefeierten Neuproduktion an der Met, Romeo in Berlin, Rossinis Cenerentola an der Met sowie Massenets Charlotte in Wien und Baden-Baden. Mozart-Arien auf Europa-Tournee mit dem Kammer­orchester Basel, Deutschland-Tournee mit der Neuen Philharmonie Westfalen

2010

Weitere Auftritte als Carmen an der Met sowie in München und Valencia; Massenets Charlotte in San Francisco; Beethovens Missa solemnis mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann; Bruckners Te Deum mit den Wiener Philharmonikern unter Daniel Barenboim bei den Salzburger Festspielen; Konzerte im Amsterdamer Concertgebouw, beim finnischen Savonlinna Festival und in Riga; Silvesterkonzerte in der Berliner Philharmonie. Musical America wählt Elīna Garanča zur »Sängerin des Jahres«. Im November übernimmt sie die Moderation von ARTE Lounge, einer neuartigen, der klassischen Musik gewidmeten Fernsehsendung. Veröffentlichungen: Habanera – Zigeunerlieder aus Oper und Operette mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter Karel Mark Chichon; auf DVD erscheinen in Aufführungen der Met ihre Cenerentola und Carmen

2011

Geplant sind u. a. Auftritte als Giovanna Seymour in Donizettis Anna Bolena in Barcelona, Wien und Zürich; Donna Elvira in konzertanten Aufführungen von Don Giovanni in Baden-Baden; Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Ricardo Muti; und ihr Auftritt beim Wiener Opernball. Zu den geplanten Veröffentlichungen zählen die Aufnahme des Silvesterkonzerts unter Gustavo Dudamel, Massenet’s Werther with Rolando Villazón und ein Live-Mitschnitt eines Recitals in Baden-Baden

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

»Sie singt mit einem reichen Ton, untrüglichem Gefühl für Nuancen und Subtext einer Phrase und mit betörender Sinnlichkeit.«

The New York Times (Januar 2010)

Elīna Garanča wurde 1976 in Riga als Kind einer musikalischen Familie geboren. 1996 ging sie an die Lettische Musikakademie in ihrer Heimatstadt. Noch während ihres Studiums sang sie 1998 nach nur zehn Tagen Vorbe­reitungszeit die Rolle der Giovanna Seymour in Anna Bolena und entdeckte eine tiefe Affinität zum Belcanto-Repertoire. Nach dem Examen wurde sie in Deutschland ans Staatstheater Meiningen engagiert, wo sie u. a. Octavian im Rosen­kavalier sang. 1999 trat sie außerdem beim Savonlinna-Opernfestival als Maddalena in Verdis Rigoletto auf und gewann den Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb in Finnland. Seither tritt sie in den großen internationalen Opernhäusern und Konzertsälen auf und gehört inzwischen dank ihrer wundervollen Stimme, Musikalität und überzeugenden Bühnen­präsenz zu den neuen Stars der Musikwelt.

2000

Geht an die Oper in Frankfurt und singt dort in ihrer ersten Spielzeit u. a. die Zweite Dame in der Zauberflöte, Hänsel in Hänsel und Gretel und Rosina in Il barbiere di Siviglia

2001

Finalistin in BBC’s Cardiff Singer of the World Competition

2003

An der Wiener Staatsoper: Lola in Cavalleria rusticana, Orlofsky in der Fleder­maus, Meg Page in Falstaff und Rosina in Il barbiere di Sivi­glia. Debüt bei den Salzburger Festspielen als Annio in La clemenza di Tito. Singt Dorabella in Così fan tutte in Frankfurt. Auftritte als Rosina und als Solistin im Stabat Mater beim Rossini-Festival der Oper Helsinki. Nicklausse und die Muse in Les Contes d’Hoffmann in Tokio. Gastauftritt für Deutsche Grammophon, als sie mit Anna Netrebko in einer Szene und Kavatine aus Lucia di Lammermoor in Netrebkos Debütalbum Opera Arias zu hören ist

2004

Dorabella, Meg Page und Rosina an der Wiener Staatsoper. Dorabella bei den Salzburger Festspielen. Bellinis Adalgisa in Baden-Baden. Rossinis Cenerentola in Paris. Singt Alban Bergs Sieben frühe Lieder unter Philippe Jordan im Wiener Konzerthaus

2005

An der Wiener Staatsoper: Debüt als Charlotte in Werther sowie Rosina und Meg Page. Dorabella in Aix-en-Provence und bei ihrem Debüt an der Pariser Opéra im Palais Garnier. Konzerte in Luzern und Graz

2006

Triumphiert als Octavian an der Wiener Staatsoper und als Sesto in La cle­menza di Tito am Theater an der Wien. Weitere Auftritte als Octavian, Rosina, Cherubino, Dorabella, Sesto und Charlotte in Wien; Sesto in Paris. Bei den Salzburger Festspielen Mozart-Arien unter Norrington und geistliche Musik von Mozart unter Muti; Beethovens Missa solemnis in Paris unter Masur. Recitals bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Mitwirkung beim Mozart-Album der Deutschen Grammophon. Erhält den Europäischen Kulturpreis für Musik bei einer vom Fernsehen übertragenen Gala in der Dresdner Frauenkirche

2007

Zu Elīna Garančas Verpflichtungen zählen Auftritte als Rosina, Cherubino, Dorabella, Octavian, Charlotte und Adalgisa an der Wiener Staatsoper; Debüts an der Berliner Staatsoper als Sesto, am Covent Garden als Dorabella sowie Rollendebüt als Carmen an der Lettischen Nationaloper in Riga. Berios Folk Songs auf Europatournee mit dem Concertgebouworkest unter der Leitung von Mariss Jansons. Drei Galakonzerte mit Anna Netrebko, Ramón Vargas, Ludovic Tézier und dem SWR Sinfonieorchester unter Marco Armiliato – das dritte Galakonzert wird im deutschen Fernsehen vor über 2 Millionen Zuschauern ausgestrahlt und für die Audio- und Video-Veröffentlichung auf Deutsche Grammophon mitgeschnitten (The Opera Gala – Live from Baden-Baden). Ihre erste Soloaufnahme für Deutsche Grammophon, Aria cantilena, mit Höhepunkten aus einigen ihrer schönsten Opernrollen, begleitet von der Staats­kapelle Dresden unter der Leitung von Fabio Luisi, erscheint unter großem Beifall der Kritik (Echo-Preis 2007). Elīna Garanča wird vom lettischen Staat mit einem Drei-Sterne-Orden ausgezeichnet

2008

Das Jahr beginnt mit Elīna Garančas sensationellem Debüt an der New Yorker Met als Rosina in Il barbiere di Sivi­glia. Sie gibt ihr Rollendebüt als Bellinis Romeo in konzertanten Aufführungen in Riga und wiederholt die Rolle in Wien an der Seite von Anna Netrebko unter der Leitung von Fabio Luisi (Mitschnitt Deutsche Grammophon). Octavian an der Deutschen Oper Berlin, Adalgisa bei ihrem Debüt an Münchens Bayerischer Staatsoper, wo sie auch als Charlotte auftritt, und Marguerite in Berlioz’ Damnation de Faust bei ihrem Debüt Genfs Grand Théâtre. Konzertauftritte in Mahlers Dritter Symphonie im Wiener Musikverein, Berios Folk Songs mit den Berliner Philharmonikern unter Mariss Jansons in der Philharmonie, Ravels Shéhérazade mit dem Lucerne Festival Orchestra und Claudio Abbado sowie Berlioz’ Les Nuits d’été mit den Wiener Philharmonikern wiederum und Jansons bei den Salzburger Festspielen. Solokonzert bei den Opernfestspielen St. Margarethen (Österreich) und Mitwirkung beim Konzert »Weltstars der Oper« im Wiener Naturstadion Hohe Warte. Mehrere Auftritte beim Festival del Sole in Napa (USA)

2009

Auf Garančas erstes erfolgreiches Solo-Album folgt unter dem Titel Bel Canto eine Sammlung von Arien und Ensembles (Echo-Preis, BBC Music Magazine Award 2009). In der neuen Aufnahme von Bellinis I Capuleti e i Montecchi singt sie die Partie des Romeo. Zu Garančas Verpflichtungen gehören Octavian im Rosenkavalier an der Wiener Staatsoper, Romeo und Carmen am Covent Garden, Carmen in den römischen Caracalla-Thermen und in einer stürmisch gefeierten Neuproduktion an der Met, Romeo in Berlin, Rossinis Cenerentola an der Met sowie Massenets Charlotte in Wien und Baden-Baden. Mozart-Arien auf Europa-Tournee mit dem Kammer­orchester Basel, Deutschland-Tournee mit der Neuen Philharmonie Westfalen

2010

Weitere Auftritte als Carmen an der Met sowie in München und Valencia; Massenets Charlotte in San Francisco; Beethovens Missa solemnis mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann; Bruckners Te Deum mit den Wiener Philharmonikern unter Daniel Barenboim bei den Salzburger Festspielen; Konzerte im Amsterdamer Concertgebouw, beim finnischen Savonlinna Festival und in Riga; Silvesterkonzerte in der Berliner Philharmonie. Musical America wählt Elīna Garanča zur »Sängerin des Jahres«. Im November übernimmt sie die Moderation von ARTE Lounge, einer neuartigen, der klassischen Musik gewidmeten Fernsehsendung. Veröffentlichungen: Habanera – Zigeunerlieder aus Oper und Operette mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter Karel Mark Chichon; auf DVD erscheinen in Aufführungen der Met ihre Cenerentola und Carmen

2011

Geplant sind u. a. Auftritte als Giovanna Seymour in Donizettis Anna Bolena in Barcelona, Wien und Zürich; Donna Elvira in konzertanten Aufführungen von Don Giovanni in Baden-Baden; Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Ricardo Muti; und ihr Auftritt beim Wiener Opernball. Zu den geplanten Veröffentlichungen zählen die Aufnahme des Silvesterkonzerts unter Gustavo Dudamel, Massenet’s Werther with Rolando Villazón und ein Live-Mitschnitt eines Recitals in Baden-Baden

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