Die "kleinen besonderen" Filme findet man selten auf anhieb. Um so schöner ist es, wenn man diese für sich entdeckt hat.
Elina ist ein sehr ruhiger und Landschaftsgeprägter Film und lebt sehr stark von den ausgewählten Charakteren.
Die Geschichte jedoch ist sehr emotional behaftet...
Hauptdrehpunkt ist dabei immer wieder der verstorbene Vater von Elina, der im nahliegenden Moor verstorben ist. An jenen Ort kehrt Elina immer wieder zurück, wenn sie sich alleine gelassen fühlt, um dann mit ihren Vater zu sprechen der ihr auch gezeigt hat, wie man sich im Moor bewegt. Elina versteht nicht, wie es passieren konnte das ihr Vater dort verstorben ist, denn für sie war er ein großes Vorbild.
Dann gibt es die Geschehnisse in der Schule, wo Elina versucht gegen die strengen und teils unmenschlichen Methoden der Klassenlehrerin an zu kämpfen.
Die Lehrerin hat klare Prinzipien und zeigt sich dabei durchaus als Menschenverachtend wenn man ihre aufgestellten Regeln zu brechen versucht. Elina, die nach einer längeren Krankheit zurück in die Schule kommt, ist die einzige die den Anordnungen der Lehrerin widersetzt und somit natürlich auch schnell von der älteren Frau verachtet wird. Doch ist Elina bei weitem kein Kind das einfach nur Stur da sitzt um zu schmollen, sondern sie zeigt Menschliche würde gegenüber ihren Mitschülern, die unter dem Druck der Klassenlehrerin leiden.
Dieses "soziale Verhalten" ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt des ganzen Films, denn Elina lebt zusammen mit ihrer kleinen Schwester und Ihrer Mutter an der Armutsgrenze, was viele Kompromisse im Leben mit sich zieht. Doch dies schwächt Elina nicht, sondern stärkt sie um so mehr, auch gegenüber ihrer Mitschüler für die sich sich eben einsetzt.
Natürlich bietet auch der Film "Elina" ein kleines, schönes "Happy End". Alles im allen ein wirklich schöner Film für die Familie oder auch für Filmliebhaber.