Nach den Ereignissen des letzten Bandes sind 2 Jahre vergangen. Dieses Mal sind es die Machenschaften des Kollegiums von Xetesk, die den Raben dazu bringen, sich aus dem verdienten Ruhestand aufzumachen. Dystran und auch Vuldaroq vom Kolleg von Dordover haben anscheinend den Größenwahnsinn mit Löffeln gegessen. Lystern macht Ex-General Darrick den Prozess und verurteilt ihn zum Tode, was im Angesicht eines Krieges zwischen den Magiekollegien, eine Entscheidung von ausgemachtem Starrsinn ist. Während der Rabe sich aufmacht, auf Calaia, dem Kontinent der Elfen, nach neuen Mitgliedern für sein Kollegium in Julatsa zu suchen, stößt die Gruppe in ein Wespennest, denn das leben aller Elfen steht auf dem Spiel!
Wieder müssen Hirad, Sol, Denser, Erienne, Thraun, Ilkar, Darrick und die anderen, das richten, was andere ihnen als Suppe eingebrockt haben. Und mittendrin stellt Selik eine eigene Armee gegen die Magier auf. Hier rächt sich, dass dieser Unhold im letzten Band nicht einem Gericht überantwortet wurde. Wieder ist er für den Verlust vieler Menschenleben verantwortlich.
Die Kämpfe sind wieder hervorragend dargestellt, die verschiedenen Kampfstile der Elfen und vom Raben klar zu differenzieren. Manchmal ist aber schon fast zuviel der Zufall im Spiel, um die Verwicklungen um den Gegenstand zu erklären, hinter dem alle her sind. (Hauptgrund für nur 4 Sterne)
In diesem Roman passt die Schreibweise von Barclay mit der Darstellung verschiedenster Handlungsstränge wesentlich besser, da die Handlung auf zwei Kontinenten und einer Inselgruppe gleichzeitig stattfindet. Aber es ist ja ein neuer Zyklus mit neuen Bedrohungen und neuen Gefahren, da passt es auch besser als in der vorigen Trilogie.