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Produktinformation
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Beim Fest der Lichter trachten Attentäter nach dem Leben der Elfenkönigin Emerelle. Die Elfenfürsten sind zerstritten und intrigant, und der Leibwächter Ollowain hat alle Hände voll zu tun, das Leben seiner Herrscherin zu schützen. Niemand ahnt jedoch, dass die eigentliche Gefahr von dem Volk der Trolle ausgeht, das die Elfen überfällt und ihr Reich ins Chaos stürzt. Ein brutaler Krieg nimmt seinen Anfang, und Ollowain flieht mit der verwundeten Königin und einer Schar zweifelhafter Verbündeter. Doch der Feind ist ihnen auf den Fersen ...
Hennens Ideenreichtum, sein Geschick, Details so in die Geschichte einfließen zu lassen, dass sie faszinieren ohne die Handlung zu bremsen, sein Timing, seine treffende Charakterdarstellung, das alles kann man getrost als virtuos bezeichnen. Ihm gelingt mit Elfenwinter erneut ein fantastischer Abenteuerroman, in dem er -- anders als im Vorgänger -- weniger auf Atmosphäre und Romantik setzt, sondern auf turbulente Action. Doch trotz des gleich zu Beginn angeschlagenen hohen Tempos, werden die Figuren glaubwürdig dargestellt und in spannungsreichen Konstellationen vorgeführt. Hennen spart nicht mit Überraschungen, und die brutalen Trolle erscheinen zuweilen sympathischer als die arroganten Elfen. Dennoch ist klar, zu wessen Gunsten das überhastete Happy End ausfällt, denn schließlich erwartet man nach diesem fulminanten Abenteuer einen weiteren, dritten Ausflug in die zauberhafte Welt der Elfen. --Simon Weinert -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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Während der Titel "die Elfen" im ersten Buch
klar berechtigt war ,da es sich bei den Helden der Geschichte
hauptsächlich um Elfen handelt, lässt sich über den Titel
"Elfenwinter" für das zweite Buch streiten.
Die Hauptpersonen (Alfadas ,Ollowain und meiner Meinung nach auch Orgrimm) kommen eben aus drei verschiedenen Rassen und es werden mehrere verschiedene Handlungsstränge aufgegriffen.
Die Trennung zwischen Gut und Böße ist
nicht so klar wie im ersten Teil. Während in "die Elfen" das Böße durch den Devanthar dargestellt wird und die Trolle nur eine unwichtige Randposition übernehmen
,wirken im zweiten Buch die Antagonisten, die
Trolle; weniger bößartig.
Bernhardt Hennen gibt den Trollen eine Hintergrundgeschichte die Vertreibung aus ihrer Heimat),
durch die man die Trolle machmal sogar verstehen kann, wäre da nicht diese wiederliche Angewohnheit ,seine Feinde zu ehren ,indem man sie isst.
Besonders Orgrimm ,ist meiner Meinug nach sehr gelungen ,was seine Charakterzüge angeht.
Man kann mit ihm mitfühlen ,wenn er von seinem
König gedemütigt wird und man freut sich mit ihm ,wenn er in der Würde und im Ansehen der anderen steigt.
Alfadas hingegen ist meiner Meinung ein eher farbloser Charakter.
Er entfaltet sich während der ganzen Geschichte zu wenig und er verändert
sich auch nicht großartig. Im Gegensatz dazu steht sein Vater Mandred ,der im ersten Teil eine wahre Gratwanderung macht und vom unbedeutenden Jarl eines kleinen Dorfes ,zum größten Helden seines Volkes aufsteigt. Auch die Charakterzüge des eher derben und unvernünftigen Mandreds gefielen mir besser ,auch wenn das wohl eher eine persönliche Vorliebe von mir ist.
Nun zurück zum Buch. Bernhadt Hennen schreibt seine Geschichte ,in der ihm eigenen ,sehr bildreichen Sprache ,die manche Leser auch von alten DSA-Romanen kennen werden. Besonders die Grausamkeiten und die rohen Manieren der Trolle werden sehr gut veranschaulicht.
Dies alles trägt zur Authenzität des Romans bei ,schildert sie doch die Begebenheiten und Geschehnisse während des zweiten Trollkriegs. Hennens Angewohnheit zwischen den Handlungssträngen hin und her zu springen gefällt mir
persönlich sehr gut ,da so sehr viel Abwechslung in die Geschichte hineinkommt ,auch wenn die einzelnen Handlungsstränge sowieso auf keiner einzigen Seite langweilig sind.
Der Schluss des Buches hingegen kam sehr unerwartet für mich. Ich schlug die letzte Seite um und las erst einmal den halben Anhang weiter ,bis ich erst recht bemerkte ,dass die Geschichte zu Ende war.
Nachdem man schon im ersten Band erfährt ,dass Alfadas während des Trollkrieges als Held stirbt ,hätte ich auch erwartet ,dass man die Geschichte des zweiten Buches damit enden lässt. Im krassen Gegensatz dazu schildert Bernhardt Hennen jedoch ein Happy End wie es beispielhafter nicht sein konnnte (Kinder werden wiederbelebt ,einer Blinden wird wieder zum sehen verholfen).
Insgesamt ,kann man dennoch sagen ,dass Bernhardt Hennen ein
erstklassiger Fantasyroman gelungen ist ,dem jedoch leider der Charme der Zeitreisegeschichte des ersten Teils (und eines Mandred) fehlt.
Wenn man die Saga als ganzes betrachtet ,kann ich sagen ,dass die Geschichte insgesamt noch unfertig wirkt ,es gibt noch immer viele Lücken und ausserdem habe ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben ,dass Hennen die Geschichte um Nuramon weitererzählen wird.
Also Herr Hennen ,falls sie dies vielleicht irgendwie zu lesen
bekommen sollten ,möchte ich Folgendes sagen ,nehmen sie sich ein Herz
und denken sie an alle Leser ,die wie ich denken und schreiben sie einen abschließenden Band ,um die Geschichte um die Elfen zu vollenden und ich bin sicher ,ihnen werden die Fantasyfans zu Füßen liegen und sie vergöttern (falls sie es nicht jetzt schon tun).
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