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Elfentochter Band 1
 
 
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Elfentochter Band 1 [Taschenbuch]

Holly Black
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: cbt (6. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570303543
  • ISBN-13: 978-3570303542
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 231.123 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Holly Black
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der erste Jugendroman der »Spiderwick«-Autorin Holly Black.

Die 16-jährige Kaye ist eine Art moderne Nomadin. Mit der Band ihrer Mutter zieht sie herum, bis ein seltsamer Anschlag die beiden dazu zwingt, in ihrer Heimatstadt Zuflucht zu suchen. Dort begegnet sie Roiben, dem Elfenritter, der ihr das Geheimnis ihrer wahren Herkunft offenbart: Kaye wurde als Elfe geboren. Bevor sie noch begreifen kann, was mit ihr geschieht, findet sie sich in den uralten Kampf zweier verfeindeter Elfenhöfe verstrickt und wird zum Spielball einer tödlichen Intrige …

Düster, romantisch, unheimlich: Fantasy der Extraklasse

Über den Autor

Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman 'Elfentochter' veröffentlichte, der von der American Library Association als 'Best Book for Young Adults' ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi schreibt und gestaltet sie die fantastische Kinderbuchreihe 'Die Spiderwick Geheimnisse', und schlägt die internationale Presse und ein riesiges Publikum mit ihren Romanen aus der Zauberwelt in ihren Bann.

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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein modernes Feen-Märchen für ( ältere ) Jugendliche ..., 12. Februar 2008
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
*
... bekommt man hier geboten!

INHALT:

Kaye hätte niemals geglaubt, daß ihre frühen Kindheitserinnerungen nicht einfach nur ihrer überschiessenden Fantasie entsprangen, sondern sich tatsächlich als wahrhaftig erweisen. Kürzlich ist sie mit ihrer Mutter von der Großstadt wieder zurück aufs Land zu ihrer Großmutter gezogen. Auf dem Heimweg, nach einer Party mit alten Grundschulfreunden, macht sie eine Abkürzung durch ein kleines Wäldchen und stolpert prompt über einen merkwürdigen Mann, der schwer verletzt zwischen den Bäumen liegt. Dieser entpuppt sich mit seinen spitzen Ohren, langen weißen Haaren und silbernen Augen als ein Elf. Und zwar kein gewöhnlicher Elf, sondern ein Elfen-Ritter. Kaye - völlig fasziniert von seiner Schönheit - zieht ihm einen zweig-artigen Pfeil aus der Brust und rettet ihm somit das Leben. Der Elfenmann namens Roiben verspricht dem Mädchen sich irgendwann bei ihr zu revanchieren und verschwindet daraufhin.
Doch damit nicht genug. Denn plötzlich tauchen bei Kaye zwei ihrer "Fantasiefreunde" von damals auf - eine Fee und ein Kobold. Diese erzählen ihr, daß es grosse Spannungen in der Anderswelt zwischen dem Seligen und dem Unseligen Hof gibt und daß sie sich von dem Elfenritter Roiben in Acht nehmen müsse, da dieser ihren dritten "Fantasiefreund" getötet habe. Ihr selber drohe auch Gefahr. Denn die Königin vom Unseligen Hof soll durch ihren Ritter Roiben von ihr erfahren und sie aufgrund des Zweiten Gesichts ( sie kann Elfen sehen ), als "die Zehnte" auserkoren haben ... ein würdiges Blutopfer für die freien ( Natur- )Geister, um sich deren Dienste für weitere sieben Jahre zu sichern.
Doch das ist noch nicht alles. Kaye soll in Wirklichkeit ein Wechselbalg sein, von der Gattung der Pixies und ihre menschliche Hülle ist nur eine sehr gute - sogar für Elfenaugen undurchschaubare - Tarnung ... was jedoch nur ihre "Fantasiefreunde" wissen. Kein Wunder, daß Kaye insbesondere die letzte Enthüllung erst mal verdauen muß.

Ist Roiben, der Schwarze Ritter vom Unseligen Hof wirklich so böse, wie es den Anschein hat? Wieso will er niemandem seinen vollen Namen verraten? Was steckt hinter den Plänen von Nephamael, dem Ritter vom Seligen Hof? Wo ist die wirkliche Kaye, das ausgetauschte Menschenbaby? Et cetera ...

REZENSION:

Zunächst einmal: Kaye ist alles andere, als eine typische Heldin. Sie ist 16, hat mit 14 die Schule geschmissen, raucht, trinkt, klaut, schminkt und kleidet sich wie eine Prostituierte und ihre trinkfeste Mutter - eine erfolglose Bandsängerin - kümmert sich nur um sich selber und deren Liebhaber ... ein verwahrlostes Kind aus der Unterschicht eben! Am Anfang fand ich, daß die Autorin etwas zu dick aufgetragen hätte, aber in Ami-Land kommt sowas wohl häufiger vor. Am Anfang konnte ich Kayes Charakter so gar nicht leiden, später hat sich das glücklicherweise zum grössten Teil gelegt ... richtig sympathisch finde ich sie aber sogar zum Schluss nicht!

Kayes Verwandlung in eine Pixie finde ich sehr gut ... und ziemlich erschreckend. Nicht nur die körperliche, sondern auch die sinnliche Veränderung ( z.B. Überempfindlichkeit gegen alles Metall )!
Selbst der magische Unterricht durch eine dämonische Kreatur ist einfach "krass". Kaye muß lernen Magie zu sehen, hören, riechen und schmecken, um sie anwenden zu können!

Etwas verwirrt könnten diejenigen Fantasy-Leser sein, die an eine klare Gut & Böse Abgrenzung gewöhnt sind. Hier verschwimmen diese Grenzen recht häufig. Es gibt Diskriminierung, Unterdrückung und Sklaverei auf beiden Seiten. So ist der Unselige Hof keinesfalls nur eine Fantasy-Hölle mit hässlichen Gestalten ( Roiben und die anderen Elfenritter sind schliesslich wunderschöne Wesen, wie auch deren Königin ) ... ebenso wie der Selige Hof eigentlich nur äusserlich an Lothlorien erinnern mag.

All die Fabelwesen, Kreaturen ( sogar jene, die üblicherweise eher kitschig dargestellt werden ) wirken hier wild, bedrohlich und nicht selten auch grausam ... falls jemand das dreibändige "Fairy Cube" von Kaori Yûki kennt, der weiß, was er hier ungefähr erwarten kann! ^^

Erwähnenswert wäre auch die Tatsache, daß dies Buch oft sexuelle Untertöne aufweist ... sogar dort, wo man sie kaum erwarten würde. Zum Beispiel singt Kayes "Fantasiefreundin", die Fee Lutie gern obszöne Lieder oder ein Kelpie ( dämonisches Wasserpferd ) empfindet Ekstase beim Ertränken von Menschen, die er magisch dazu bringt auf ihm zu reiten ... nicht zu vergessen, das angedeutete Treiben am Unseligen Hof. Hier wird auch das Essen zur sinnlichen Lust!
Sogar eine Spur Homoerotik (!) kommt vor, als Kayes ( bester ) Freund sich durch Nephamael, Ritter vom Seligen Hof entführen lässt und dessen Verführungskünsten ziemlich schnell verfällt ... da der finstre Elf eindeutig Gefallen an dem jungen Menschenmann gefunden hat und ihn auch gern quält ( ja genau, SM! ).

Für Fans von hübschen Elfenjungs: Dunkelelf Nephamael ist einfach dämonisch schön mit seinem extrem langen schwarzen Haar, den Katzenaugen ( gelb mit geschlitzten Pupillen ), seinem Dornen-Mantel und dem metallenen Stirnreif ( wobei alles Metall die Haut DIESER Elfen hier verbrennt )! *krass der Typ* >_<
Der Elf Roiben, mit dessen langem zinnfarbenen Haar, silbern leuchtenden Augen und edlem schwarzen Leder-Harnisch steht in meiner Gunst gleich dahinter! ^^

Ohne direkt erhobenen Zeigefinger wird hier sogar die Thematik der Umweltverschmutzung erwähnt. Die Autorin beschreibt einfach eklige Szenarien und lässt diese Bilder auf den Leser wirken. Dieser kann dann aus ihnen eine unterschwellige Botschaft herauslesen.

Noch was zum Titel: Dieser müsste eigentlich "Zehnt" heißen und nicht "Elfentochter". Dabei hieß die dt. Erstausgabe des Buches "die Zehnte". Ich weiß gar nicht, wieso man das wieder umgeändert hat. Schliesslich ist Kaye eigentlich keine Elfe ( auch wenn es im Buch so übersetzt wird ), sondern eine Pixie ( mit grünlicher Haut, sowie Schmetterlingsflügeln ) und diese sind eher mit den Feen verwandt. Roiben, Nephamael und die anderen Ritter hingegen sind "richtige" Elfen, wie sie im Buche stehen ( durchaus vergleichbar mit Tolkiens Elben ). Selbst der englische Titel der dreibändigen Fantasy-Reihe lautet "A modern faerie tale" ( faerie/fairy heißt auf deutsch "Fee" und NICHT "Elfe" ... das wäre dann "elf" bzw. "elves" ). Ich hasse diesen immer wieder vorkommenden Übersetzungsfehler! >_<

Vorsicht!
Ich habe in einem Buch noch nie so oft die Wörter "Zigarette", "Kippe", "einen Zug nehmen" und "Rauch inhalieren" gehört. Kaye und die Leute in ihrer Umgebung rauchen echt wie die Schlote. Dazu noch diese häufige Verwendung von Vulgärsprache und die ganze unterschwellige sexuelle Thematik, die sich durch das ganze Buch hindurchzieht. Das alles sorgt dafür, daß "Elfentochter" auf keinen Fall als Kinderbuch zu sehen ist. Keine Ahnung, wieso es als solches eingestuft ist ( ich habe es bei den Fantasy-Jugendbüchern gefunden ). Meine Empfehlung wäre jedenfalls "ab 14 Jahren" ( zumindest sollte der Leser auf KEINEN FALL jünger als 12 sein ).

Bilianz: Wegen Kayes ( mir ) zuerst unausstehlichem Charakter, sowie der Verwendung des Wortes "Elfe" statt der richtigen Unterscheidung in "Fee" UND "Elfe" - im Titel, ebenso wie im Buch drinnen - und nicht zuletzt dem übertriebenen Rauchen, sowie Fluchen der Protagonisten ... bekommt das Gesamtwerk einen Stern Abzug! Es verbleiben also insgesamt vier Sterne!

FAZIT:

"Elfentochter" ist ein erfrischend anders gestaltetes Fantasybuch mit phantastischen Figuren ( hauptsächlich aus der irischen Mythologie ) ... für jugendliche und erwachsene Leser. Statt auf bekannten Pfaden zu trampeln, bekommt man im Debütwerk der Autorin eine sehr originelle Geschichte erzählt, die alles andere als kitschig ist! ^^

PS:

"Elfentochter" ist der erste Teil einer Trilogie.
Auf englisch sind alle drei Bände unter dem Titel "A modern fearie tale" bereits erschienen ( 1.Tithe, 2.Valiant, 3.Ironside )
Da der zweite Band der Reihe eine andere Geschichte erzählt, kommt auf deutsch erstmal der dritte Band im Herbst 2008 heraus ... und zwar unter dem Titel "Elfenkönigin". Es ist eine direkte Fortsetzung von "Elfentochter.
Ob und wann der ( chronologisch ) zweite Band hierzulande erscheint, steht noch in den Sternen.

Andere Romane mit ähnlicher Thematik:
Gegen das Sommerlicht (Band 1) von Melissa Marr ( ab 14 Jahren )
Lamento - Im Bann der Feenkönigin (Band 1) von Maggie Stiefvater ( ab 13 Jahren )
Elfenkuss (Band 1) von Aprilynne Pike ( ab 12 Jahren )
Elfenseele - Hinter dem Augenblick (Band 1) von Michelle Harrison ( ab 10 Jahren )
Im Schatten des Elfenmonds (Band 1) von O.R. Melling ( ab 12 Jahren )
Die Sídhe des Kristalls - Das Tal im Nebel (Band 1) von Tanja Bern ( ab 13 Jahren )... Lesen Sie weiter... ›
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Jugendschmöker, 27. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Habe mir das Buch heute mittag gekauft und bin gerade fertig geworden. Da ich die anderen Bücher von Holly Black bereits kenne, musste ich einfach wissen wie es ausgeht. Ich finde das Buch durchaus sehr spannend. Die Charaktere sind an die heutige schnellebige Gesellschaft angepasst und wirken anfangs wie du und ich. Ein verkorkstes Leben für eine 16-jährige die versucht im Chaos halbwegs Fuß zu fassen und sich doch in ihrer andersartigkeit gefällt. Durch die Erkenntnis ihrer wahren Identität und dem Beweis das sie keineswegs nur ein wenig spinnt - stürzt alles ins Chaos was sie kennt. Und mit Roiben lernt sie eine Art erste Liebe kennen. Wer sich ein wenig in Elfenmythologie auskennt und sich dafür interessiert findet in dem Buch einen kurzweiligen Schmöker mit Spannungsfaktor.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen ein wenig arg kurz, 7. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Elfentochter Band 1 (Taschenbuch)
Gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass es in zwei Welten spielt, der der Elfen und der der Menschen. Es geht um Kaye, ein junges Mädchen, dass herausfinden muss, dass ihre Abstammung fragwürdiger ist, als zuerst gedacht, denn sie ist eigentlich eine Pixie, obwohl sie die ersten 16 Jahre ihres Lebens als Mensch verbracht hat. Sie lernt den Ritter Roiben kennen und wird in die Intrigen des Unseligen und des Seligen Hofs der Elfen gezogen.

Die Hauptperson Kaye die mir ein wenig zu angestrengt versucht eine Rebellin zu sein, kommt trotzdem gut rüber, allerdings ist der Elfenritter Roiben ein viel interessanterer Charakter. Als der Unselige und der Selige Hof sich verbündeten, schenkte jede Königin der anderen jeweils ihren besten Ritter und so gelangte Roiben an den Unseligen Hof an der seine neue Königen durch die Macht, die sie über ihn besitzt, da sie seinen wahren Namen kennt, Dinge von ihm verlangt die sein Ehrgefühl beschmutzen. Ein echtes plus ist die Entwicklung der Geschichte, in der sich langsam herausstellt, dass nicht alle Guten gut sind und nicht alle Bösen böse. Die anfängliche Schwarz-Weiß-Malerai verwischt schnell und Kaye merkt dass sich die Grenzen zwischen Freund und Feind nicht so einfach ziehen lassen.

Die Geschichte ist flüssig und spannend geschrieben, eilt aber etwas zu schnell vorwärts (kaum kennt Kaye ihre Herkunft liegt sie schon auf dem Opferaltar) es wäre schön gewesen, wenn die Autorin es ein wenig langsamer angegangen wäre und die Bekanntschaft der Hauptcharakter noch etwas ausgebaut hätte. Trotzdem ist es alles in allem ein gutes Buch.

(Man fragt sich nur warum es zweimal erschien und sich dabei der Name änderte von "Die Zehnte" auf "Elfentochter")
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