Mit "Elfenlied" liegt nun Bernhard Hennens neuestes Werk vor. Auf 317 Seiten versammeln sich eine knapp 150 Seiten lange Geschichte über die Lutin Ganda Silberhand, Gedichte ("Blattlyrik") der Blütenfee Mondblüte (ca 115 Seiten) und eine Chronologie der Elfen-Romane (ca 30 Seiten). Dazu noch ein paar Bilder (5 plus 3 Zeichnungen) so einer Art Reenactmentgruppe für Elfen.
Während man die Novelle mit etwas gutem Willen ja noch durchgehen lassen kann, wird es bei der Blattlyrik dann doch schon etwas befremdlich und spätestens der Bildteil liegt hart an der Grenze zur Peinlichkeit.
5 Fotos und 3 Zeichnungen (desselben Motivs, nur in unterschiedlichen Stadien) als umfangreichen Bildteil zu bezeichnen, ist schon relativ dreist.
Lediglich die Chronologie der Elfen vermag zu überzeugen.
Fraglich ist, ob dieses Werk wirklich ein Anliegen des Autors ist, oder ob hier vielleicht auf Drängen des Verlegers versucht wird, auf der Fantasy-Welle mitzuschwimmen. Als Leser hat man doch etwas den negativen Eindruck eine Resteverwertung, so eine Art Hennen-Kehraus, gekauft zu haben.
Fazit: Für Fantasy- oder Hennen-Einsteiger eindeutig nicht empfehlenswert.
Für echte Fans natürlich ein Pflichtkauf. Allerdings bitte nicht zuviel erwarten. Dann ist die Enttäuschung nicht ganz so groß.