Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wüstes Treiben bei den Naturgeistern!, 30. September 2008
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Inhaltsangabe ( samt Rückblick auf den ersten Band ):
Krieg liegt in der Luft. Nicnevin, die grausame Königin des Unseeligen Hofes ist tot. Ebenso ihr Usurpator, der erste Elfenritter Nephamael. Nun versucht Roiben, ehemaliger Ritter des Seeligen Hofes, das Herrscheramt anzutreten ... über ein Volk von barbarischen Naturgeistern! Zudem versucht Silarial, Königin des gegenerischen Seeligen Hofes, die Unruhen zu ihren Gunsten auszunutzen und erklärt dem Unseeligen Hof den Krieg ... damit auch ihrem Ex-Getreuen und -Geliebten Roiben!
Kaye, ihres Zeichens Wechselbalg und Pixie, will ihrem Liebsten Roiben helfen, doch dieser schickt sie vom Unseeligen Hof fort mit einer schier unlösbaren Aufgabe. Doch Kaye wäre nicht Kaye, wenn sie sich so einfach von allem fernhielte. Zusammen mit ihrem schwulen besten Freund Corny macht sie sich auf, um eine Lösung für das gesamte Elfenproblem zu finden. Corny, der es immer noch nicht verwinden kann, daß er das bereitwillige Opfer von Nephamaels sadistischen Lustspielchen war, während seine Schwester von einem Kelpie ertränkt wurde, gerät mit einem Elfen-Späher aneinander und wird im Handgemenge von diesem grausam verflucht.
Um Hilfe zu erhalten, setzten sie sich mit einem Fluchbrecher in Verbindung - einem jungen Mann, der das Zweite Gesicht besitzt.
Leicht macht man es den Freunden nicht! Und da wäre ja noch die ungelöste Angelegenheit mit der echten Kaye, dem vertauschten Menschenmädchen!
Rezension:
"Elfenkönigin" ( engl. Ironside ) gefällt mir - trotz des einfallslosen Titels - sogar noch besser als "Elfentochter" ( engl.Tithe ).
Das liegt in erster Linie daran, daß die Handlung etwas öfter in der Welt der Naturgeister spielt. Allerdings ist der perverse Elfenritter Nephamael nicht mehr dabei. Sogar Roiben kommt etwas weniger vor. Dafür ist Luis, der Fluchbrecher neu mit im Spiel.
Die schön-schrecklichen Naturgeister und ihre Welt sind wie schon im ersten Band voller erotischer Sinnlichkeit, extremer Dekadenz, brutaler Wildheit und entweder von sadistischer Grausamkeit oder kaltblütigem Geichmut gegenüber den Menschen.
Spätestens in diesem Band habe ich mich gefragt, worin eigentlich der Unterschied zwischen den Bewohnern des Unseeligen und des Seeligen Hofes besteht. Charakterlich betrachtet, gibt`s da mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede!
Wegen der Unmoral der Charaktere und der z.T. unflätigen Sprache ist sowohl "Elfentocher" als "Elfenkönigin" eher ein Jugendbuch für Ältere ( ab 14 Jahren würde ich vorschlagen ).
Für ein besseres Verständnis der Geschichte sollte man sich vor der Lektüre von "Elfenkönigin" den ersten Band "Elfentochter" zu Gemüte führen.
FAZIT:
Eine würdige Fortsetzung. Die Reihe ist empfehlenswert für ältere Fantasyfans, die auf Mischungen zwischen ( irisch-keltischer ) Mythologie und Moderne stehen!
Möglicherweise wird auch der letzte Roman der Reihe ( engl. Valiant ) veröffentlicht, welcher allerdings völlig andere Charaktere aufweist.
EDIT: Er wird. Unter dem Titel Elfenherz.
PS:
Wer sich für "moderne Elfengeschichten" interessiert, der sollte mal einen Blick auf folgende Romane werfen ->
Elfentochter (Band 1) von Holly Black ( ab 14 Jahren )
Gegen das Sommerlicht (Band 1) von Melissa Marr ( ab 14 Jahren )
Lamento - Im Bann der Feenkönigin (Band 1) von Maggie Stiefvater ( ab 13 Jahren )
Elfenseele - Hinter dem Augenblick (Band 1) von Michelle Harrison ( ab 10 Jahren )
Im Schatten des Elfenmonds (Band 1) von O.R. Melling ( ab 12 Jahren )
Die Sídhe des Kristalls - Das Tal im Nebel (Band 1) von Tanja Bern ( ab 13 Jahren )
oder der 3-bändige Manga Fairy Cube von Kaori Yûki ( ab 14 J. )
oder wer auch englischsprachige Romane lesen möchte ...
Wondrous Strange (Band 1) von Lesley Livingston
Weitere Lesetips in den Kommentaren
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mystisch,super schön!!!, 28. März 2009
Kinder-Rezension
Eins muss ich sagen dieses Buch ist das beste Buch seit Elfen Tochter (Erstes Band!)
Die Königin des Unseligen Hfes Nincnevin ist tot und auch der erste Ritter Nephamael,der von Corny getötet wurde.
Roiben der Ritter des seligen Hofes der aber der Diener des Unseligen Hofes war wird nun der König des Unseligen Hofes!Dies aber führt zu unstimmigkeiten am Seligen Hof den Königin Silarial will selber beide Höfe...
Im laufe der Krönung Roibens zum König,geht Kaye zu ihm und macht ihm einen Elfen mäßigen Heiratsantrag was aber nicht so lauft wie in der Menschen Welt Roiben muss ihr eine Aufgabe geben die fasst unlösbar ist.
Corny tötet fasst einen Elf dieser ihm aber einen Fluch auferlegt.
Fazit:Dieses Buch ist einfach spannend und Romantisch!!!
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3.0 von 5 Sternen
Hauptsächlich für Fans, 8. Dezember 2009
Man sieht, dieser Band steht dem ersten in Sachen Verwicklungen nicht nach. Der Krieg zwischen den Höfen bringt einiges an Brutalität in das Buch, auch die Elfen und Naturgeister zeigen immer mehr, dass sie die Menschen nur als Störenfriede und willenlose Marionetten sehen. Diese Abschätzigkeit und die alltägliche Grausamkeit, die an den Höfen herrscht, sind beim Lesen zeitweise äußerst befremdlich. Warum macht eine Autorin sich die Mühe, zwischen einem Lichten und einem Dunklen Hof zu unterscheiden, wenn sie sich doch in fast allen Punkten gleichen?
Das Buch ist als Fantasybuch gut zu lesen, auch wenn es nicht das spannendste ist. Zu unlogisch und konstruiert wirken die Ereignisse, so zum Beispiel, wie Kaye mit der eigentlich unlösbaren Aufgabe umgeht oder dass Corny sich natürlich, nachdem er im letzten Band williger Spielball Nephamaels sadistischer Gelüste war, sich jetzt natürlich in den Menschen verliebt, der seine Verfluchung aufheben kann. Auch der Schreibstil weist die gleiche Konstruiertheit auf, so dass man nur sehr schwer in die Geschichte eintauchen kann.
Wer den ersten Band gelesen hat, sollte auch den zweiten lesen, einfach um zu erfahren, wie die unmögliche Liebe zwischen Roiben und Kaye und die Geschichte des Elfenreichs weitergehen, allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt werden.
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