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Elfenhügel.
 
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Elfenhügel. [Taschenbuch]

Raymond Feist , Ulf Ritgen
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 701 Seiten
  • Verlag: Bastei-Lübbe; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404204611
  • ISBN-13: 978-3404204618
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,8 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 973.334 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der bekannte Drehbuchautor Phil Hastings und seine Familie leben ein glückliches und zufriedenes Leben. Dies ändert sich plötzlich, als sie in ein neu gekauftes Haus auf dem Lande ziehen. Der nahe gelegene Wald mit seinem sagenumwobenen Hügel scheint geheimnisvolle Wesen zu verbergen. Darunter jedoch lebt etwas Grässliches, das immer mehr nach den Hastings greift.

Zuerst wird die erwachsene Tochter beinahe vergewaltigt. Dann entdecken zwei befreundete Okkult-Forscher im Haus der Hastings geheimnisvolle Schriften, die auf einen alten, aus Süddeutschland stammenden Geheimbund hindeuten. Und dann ist da noch das "Böse Ding", das unter der Trollbrücke im Wald haust -- Diener eines ungleich böseren mythischen Wesens. Schließlich wird einer der beiden achtjährigen Zwillingssöhne mit einem Wechselbalg vertauscht, und eine Gruppe des Kleinen Volks will einen Krieg mit den Menschen heraufbeschwören.

Der Erlkönig und die Wilde Jagd, geheime Schätze und verborgene Schriften, Monster im Dunkeln und keltisch-irische Mythenwesen, Parapsychologen und Wechselbälger -- und das alles mitten im heutigen Amerika? Wer Raymond E. Feist von seiner Midkemia-Saga her kennt, wird sich wundern, hier einen gänzlich anderen Erzählstoff geboten zu bekommen. Der bekannte Fantasy-Autor serviert uns eine Geschichte, die zwar von Fantasy-Wesen bevölkert wird, vom Stilistischen aber eher dem Bereich Horror zuzuordnen ist. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass sich die Handlung in unserer realen Welt abspielt.

Von Verlagsseite hätte diesem Buch eine redaktionelle Überarbeitung gut getan. Allzu oft stolpert man sowohl über Schreib- und Druckfehler als auch über holperige Stellen bei der Übersetzung. Dennoch: Der Elfenhügel ist ein handwerklich solide geschriebenes Buch, mit einem liebevollen und sorgfältigen Blick für die Protagonisten und einer sich langsam aufbauenden Spannung, die sich bis zum -- zweifellos etwas zu mächtigen -- Finale steigert. Was bleibt ist kein Meisterwerk, aber eine spannende, gut erzählte Geschichte zum leichten Gruseln abends im Dunkeln. --Peter Sowade -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Phil Hastings ist ein glücklicher Mann: Er hat Geld, Erfolg und eine Familie, die das Leben auf dem Land in vollen Zügen genießt. Das Haus der Hastings liegt jedoch im Schatten eines sagenumwobenen Hügels, der seit jeher Okkultisten und Abenteurer anlockt. Hier machen Hastings Söhne eine unheimliche Entdeckung. Im Elfenhügel hausen tatsächlich seltsame Geschöpfe. Aus dem schönen Spiel wird bald gefährlicher Ernst, als Hastings feststellen muss, dass seine beiden Söhne vertauscht wurden ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Zwillinge Patrick und Sean Hastings ziehen mit ihren Eltern aufs Land. Eigentlich ein Paradis für jeden Jungen ihres Alters, in dem es undendlich viel zu entdecken gibt. Zu viel, wie es scheint.
Während den Zwillingen immer mehr Ungereimtheiten auffallen, die von den Erwachsenen als übermäßiger Schub kindlicher Fantasie abgetan wird, entschließen sich die Jungen ihre künftigen Entdeckungen für sich zu behalten. Als ihre ältere Schwester um ein Haar einer mysteriösen Vergewaltigung entgeht, weden selbst die Eltern Phil und Gloria aufmerksam.
Schließlich verdichten sich die übernatürlichen Ereignisse und treiben allen Beteiligten den Angstschweiß auf die Stirn...

Endlich mal ein Werk von Raymond E. Feist, in dem er beweist, daß er sich nicht nur in Midkemia auskennt. Vielmehr hat er es geschfft einen Roman zu schreiben, der neben dem Fantastischen auch Elemente des Horrors und der nordischen Mythologie aufweist.
Feist spielt auf unvergleichliche Weise mit den keltischen Legenden und Überlieferungen.
Ein MUß für jeden Fan dieses Genres!

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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Elfenhügel ist kein typischer Fantasyroman wie man es sonst bei Raymond Feist von der Midkemia-, Kelewan- oder Schlangenkriegsaga gewohnt ist. Es ist vielmehr eine Horrorgeschichte in die viele Fantasyelemente eingebunden sind.

Es handelt vom bekannten Drehbuchautor Phil Hastings und seiner Familie, die bislang ein glückliches Leben hatte bis sie in ein neu gekauftes Haus auf dem Land ziehen. Der nahe gelegene Wald mit seinem sagenumwobenen Hügel scheint geheimnisvolle Wesen zu verbergen. Darunter jedoch lebt etwas Grässliches, das immer mehr nach der Familie greift.

Zu Beginn der Geschichte wird die Tochter der Hastings beinahe vergewaltigt. Dann entdecken zwei befreundete Okkult-Forscher im neuen Haus der Familie geheimnisvolle Schriften, die auf einen alten, aus Süddeutschland stammenden, Geheimbund hindeuten. Und zu allem Übel haust unter der Trollbrücke im Wald ein "Böses Ding", daß der Diener eines ungleich böseren mythischen Wesens ist. Schließlich wird einer der beiden achtjährigen Zwillingssöhne mit einem Wechselbalg vertauscht, und eine Gruppe des Kleinen Volks will einen Krieg mit den Menschen heraufbeschwören.

Die Geschichte die mitten im heutigen Amerika, in unserer realen Welt spielt, wird mit dem Erlkönig und der Wilden Jagd, geheimen Schätzen und verborgenen Schriften, Monstern im Dunkeln und keltisch-irischen Mythenwesen, Parapsychologen und Wechselbälgern verbunden. Für alle Feist-Fans ist dieses Buch ein Muss, für diejenigen die sich ausschließlich dem Fantasy-Genre verschrieben haben ist das Buch allerdings weniger zu empfehlen.

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Buchreihe „Bibliothek der phantastischen Literatur“ aus dem Bastei Verlag besticht durch eine optisch sehr gefällige Aufmachung: stabiles Hardcover in einheitlicher Ausstattung mit stimmungsvollen Titelbildern und Zierecken: so etwas macht sich immer gut im Bücherregal. In dieser Reihe sind auch schon etliche gute Werke der Fantasy erschienen, die Autorenliste reicht von Isaac Asimov bis Marion Zimmer Bradley. Auch Raymond E. Feist ist dem Kenner kein Unbekannter, ist er doch Schöpfer der grandiosen Midkemia Saga. Dementsprechend mit hohen Erwartungen geht man an diesen vorliegenden Band heran.
Um es gleich vorweg zu sagen: die Erwartungen werden nicht ganz erfüllt. Es ist im Prinzip kein „richtiges“ Fantasy-Buch, man könnte es ohne weiteres auch dem Genre „Mystery“ zuordnen. es han-delt von einer typischen amerikanischen Durchschnittsfamilie (Vater Autor, Mutter Ex-Schauspielerin, eine Teenie-Tochter aus früherer Ehe des Vaters, zwei Kinder: Jungens, Zwillinge, 10 Jahre, Hund, Katze). Diese Familie Hastings erwirbt nun ein Haus an der amerikanischen Ostküste, das vorher im Besitz eines Deutschen war, dem der Ruch des Okkulten anhaftet. Das Haus liegt in einer idyllischen Waldgegend, nur gelegentlich fühlt man sich in lovecraftsche Wälder versetzt. Hier im Wald gibt es düstere Orte, und fallweise kommt es zu Sichtungen, die irgendwie elfisch/keltisch zu sein scheinen. Schließlich werden die seltsamen Vorfälle dramatischer, die uralten Mächte werden greifbarer, und unsere Familie wird immer mehr in die unerklärlichen Vorfälle verstrickt. Es gibt auch etliche Neben-darsteller: den Dorftrunkenbold, die gütige alte Mentorin, den Okkultismusforscher. So führen denn all diese Handlungsstränge zu einem Finale, in dem es mal wieder um Sein oder Nichtsein geht.
Das Buch hat seine Stärken und Schwächen. Der anfängliche Aufbau von Unheimlichen, Mystischem und Unerklärlichen ist sehr gut gelungen, da ist nichts dran auszusetzen. Doch krankt es daran, daß der Leser, der seine Klischees kennt, den Handlungspersonen bereits immer um Schritte voraus ist. Das wäre nicht schlimm, aber in dem fast immer genau das passiert, was der Leser so erwartet, zieht sich natürlich die ganze Sache unnötig in die Länge. Zudem wird das mythische etwas zu sehr bemüht und durcheinandergemixt, um Spannung zu erzeugen - weniger wäre hier mehr gewesen.
Recht gut wiederum ist es, daß die mystischen Ereignisse und deren Hintergrund recht gut recherchiert wurden. Feist scheint sich sehr mit der irisch/keltischen Mythologie auszukennen, hier kann der kundige keinen Fehler erblicken. Der Rezensent sieht es auch als Vorteil an, daß auf lovecraftsche Sachen verzichtet wurde, obwohl sich dies durch die geographischen Begebenheiten durchaus angeboten hätte. So aber erlebt der Leser einiges wundersames aus der Welt der Doane She, des kleinen Volkes kennen, das stimmig zu den alten Mythen paßt. Gut sind auch die Schilderungen der Leidenschaften und Beweggründe des mystischen Volkes und wie sie die intuitiven und leidenschaftlichen Seiten der Menschen manipulieren. Schade nur, daß die Handlung halt eben sehr geradlinig und vorhersehbar läuft.
So bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Ganz so schlecht ist der Roman nicht, über Strecken wird schon schöne Stimmung und Mystery-Thrill erzeugt. Aber stellenweise liest er sich doch recht gezogen und die vielen Klischees sind zumindest dem europäischen Leser etwas zu viel aufgesetzt.
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