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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Standard-Futter für Fantasy-Spiesser, 13. Oktober 2004
Mit dem Begriff 'weibliche Fantasy' beworben, sollte uns diese Triologie mit einer der seltenen weiblichen Heldinnen unterhalten, die die Fantasy zu bieten hat. Dieser meines Erachtens richtige Ansatz wird leider durch eine sehr gerade und leicht zu durchschauende Story verdorben. Mit dem obligatorischen Happy End lässt sich da ja noch gut leben, aber die solcherart durchsichtige Geschichte bis dorthin ist auch nicht eben mit Überraschungen gepflastert. Die mittlerweile übliche Karte findet man ebenso wie auch die Elfen und Magier und Menschen. Eigentlich schön, endlich mal was von einer deutschen Autorin zu lesen. Hat das Buch doch ausserdem werbewirksam ein 'Deutscher Fantasypreis'-Aufkleber auf dem Cover - da freut man sich auf Lesevergnügen der besonderen Art und wird dann auch noch durch die einfache und zum Teil recht ungeschickte Sprache vergrault. Tatsächlich wollte ich trotzdem wissen, wie es weitergeht und kaufte mir die beiden folgenden Teile. Aber leider bleibt in allen drei Teilen die Qualität der Schreibe mittelmässig und die Story eindimensional. Also, auf alle Fälle keine Empfehlung meinerseits. Ist man aber an leichter Unterhaltung interessiert und kann über stilistische Mängel hinwegschauen, sind die drei Teile im Taschenbuchformat vielleicht ihr Geld wert.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Finger weg vo(m)n "Elfenfeuer"., 12. Mai 2004
Vielleicht bin ich als eingefleischter Fantasy- und D&D Fan etwas zu sehr Salvatore oder Martin geschädigt, aber was in "Elfenfeuer" von Monika Felten geboten wird, ist fast eine Beleidigung für dieses Genre. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie die Autorin den Deutschen Phantastik Preis erhalten konnte. Gut, den Preis gab es für die Fortsetzung "Die Macht des Elfenfeuers", welchen ich nicht gelesen habe, kann mir dennoch kaum vorstellen, dass sich das Niveau merklich verbessert hat. Hier mal ein kurzer Überblick auf welch schaurige Geschichte ihr Euch einstellen könnt. Vorab möchte ich aber noch sagen, dass es das erstes Buch war, welches ich nicht zuende gelesen habe...Enttäuschung pur. Sunnivah, die nur durch wahnsinnig viel Glück und natürlich der Hilfe einer mächtigen Göttin das Licht der Welt erblickt, soll eigenartigerweise die Retterin in dieser ach so schweren Zeit sein. (alles Prophezeiung, was sonst) Komischerweise hätte Ihre Mutter zwar garnicht schwanger werden dürfen, weil der Oberbösewicht durch irgendeinen Hokuspokus alle Frauen sterilisiert hat, doch in diesem Fall hat die Autorin wohl mal ein Auge zugedrückt. Selbst ein aus der Hölle beschworener Traumfänger (jeder kennt sicher die meist an der Decke baumelnden Dreamcatcher *schmunzel*), welcher sich auf die Suche von schwangeren Frauen spezialisiert hat, kann die Geburt unglücklicherweise nicht verhindern, und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der stets vorhersehbaren Handlung, wo nur wenig Pepp und Spannung aufkommt, hat man nie das Gefühl, es würde irgendetwas aufregendes passieren. Außerdem hat es die Autorin nicht geschafft, dass der Leser eine innige Bindung zur Hauptfigur aufbaut. Sunnivah ist zwar stets präsent, aber irgendwie hab ich nie mit ihr mitfiebern können. (Jeder der HdR, die Dunkelelfensaga oder das Lied von Eis und Feuer gelesen hat, weiß was ich meine) Vor jeder gefährlichen Situation leuchtet das Amulett der Göttin und plötzlich wendet sich doch noch alles zum Guten, ganz Klasse. Ich rate eigentlich jedem, der sich erhofft hat, einen spannenden Fantasyroman vor sich zu haben, von diesem Buch ab. Fantasy mag zwar vorhanden sein, aber die Art und Weise ist wahrlich unter aller ("S..") Würden. Vor allem dieser Phantastik Preis bereitet mir noch Kopfzerbrechen...gerade deshalb hab ich dieses Buch geschenkt bekommen, gerade deshalb war ich voller Vorfreude auf das was mich da erwartet. Doch diese Hoffnungen konnte "Elfenfeuer" in keinster Weise erfüllen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Für ältere Fantasy-Anfänger ganz o.k., 3. Juli 2007
* Was bekommt man hier geboten? - gute Mondgöttin im Exil - edler Riesenadler als Letzer seiner Art - prophezeite Heldin-wider-Willen mit einem alleskönnenden Amulett - menschliche Kriegerin mit grossem Herzen - geheimnissvolle elfische Kriegerin und Magierin - desillusionierter junger Krieger - mutige Rebellenschar - teuflischer ( im wahrsten Sinne des Wortes ) Herrscher - sadistischer, pädophiler Magus und Hohepriester - böse Untermagier - uneinsichtiger General - überaus grausame und hässliche Dämonen Hab ich noch wen vergessen? Ich glaube nicht! Das typische Casting der heroischen Fantasy eben! Mit dazugehöriger, ebenso typischer Story! "Elfenfeuer" ist ein durchaus ansehnlicher Genre-Vertreter, allerdings für ältere Leser ( ab 14 Jahren würde ich sagen ), denn hier werden Mädchen/Frauen vergewaltigt und Neugeborene abgeschlachtet ( Gott-sei-Dank nicht bildlich beschrieben, aber dennoch ... ) Für Fantasy-Vielleser dürfte der vorhersehbare Plot allerdings etwas langweilig wirken. Zudem wird das Lesevergnügen durch das sich ständig wiederholende Prinzip des "deus ex machina" ( = Gott aus der Maschine, d.h. ein plötzlich erscheinender Helfer bzw. eine überraschende Lösung von Konflikten ) beträchtlich geschmälert! Warum? Nun, wenn der Ober-Heldin immer wieder von der gütigen Göttin geholfen wird, dann macht man sich irgendwann keine Sorgen mehr um sie, weil ja eh alles gut wird ( ihre Freunde können das allerdings nicht gerade von sich behaupten >_< ) Da es aber immer noch solide Fantasy-Kost ist, gibt`s trotzdem noch satte 3 Sterne. Zumindest verfängt sich die Autorin nicht in Nebensächlichkeiten oder schweift vom Grundplot ab ... weshalb sich die Geschichte flüssig lesen lässt! Ausserdem gibt`s als netten Zusatz eine Karte über die "Welt der zwei Monde". FAZIT: Für ältere Fantasy-Anfänger ganz o.k. Fantasy-Vielleser sollten lieber zur "Das Erbe der Runen"-Trilogie der Autorin greifen, welches um einiges origineller ist! PS: "Elfenfeuer" ist der erste Band der Trilogie "Die Saga von Thale". Es kann jedoch ruhig als Einzelwerk betrachtet werden, da es eine in sich vollkommen abgeschlossene Handlung besitzt. Die beiden Folgebände "Die Macht des Elfenfeuers" und "Die Hüterin des Elfenfeuers" spielt Jahrhunderte später und weist deshalb nur die Nebelelfe Naemy aus der alten Helden-Liga auf.
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