In diesem Band kommt nur eine Geschichte vor, allerdings in drei Kapitel unterteilt. Es geht dabei um die Herkunft von Kahvi und den Ursprung des Schnee-Elfenvolkes:
Die Geschichte beginnt in den weißen Bergen mit einer Jagd auf einen Schneebären, der die Schnee-Elfen überfallen hat. In einer halsbrecherischen Aktion - und mit einer gewissen Hilfe ihres Gefährten Tyldak - erledigt Kahvi ihn. Doch da die Schnee-Elfen längst nicht ihren alten Stolz wiedergefunden haben und die Jagd nach dem kleinen Palast - einem Bruchstück des großen Palastes, das im Dorf des Sonnenvolkes um Savah aufbewahrt wird - ein Mißerfolg war, setzt sich Kahvi in den Kopf, eine neue Trophäe für ihr Volk zu ergattern: das steinerne Ei der Gleiter, das einst im Blauen Berg von dem steinformenden Elfen Aurek (genannt "Ei") gebildet wurde und die Erinnerung der Elfen in sich trug. Sie will zumindestens einen Bruchteil davon finden. Kahvi und Tyldak reisen allein und treffen auf Aurek. Von diesem erfährt Kahvi, wer ihr Vater war (eine echte Überraschung) und wie die Schnee-Elfen "entstanden" sind. Kahvi reagiert auf eine für sie ganz typische Weise...
Nach der eigentlichen Geschichte werden noch drei Seiten drei Charakteren gewidmet, die im Band wichtig sind: Kahvi, ihrem Vater (und etwas über seine Vor- und Nachfahren) und über Aurek.
Der Comic ist bunt, der Zeichenstil erscheint denen vertraut, die die Carlsen-Reihe über die Elfen gelesen haben (die Scherben-Geschichte). Kein schlechter Zeichenstil, auch wenn manchmal die Elfen etwas schielen, nur leider nicht halt der Wendy Pini-Zeichenstil.
Insgesamt: Der Comic ist ganz okay, doch wer diesen Band ohne jede Vorkenntnisse der anderen Elfenwelt-Abenteuer liest, der könnte am Ende einige Fragen offen haben.