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Elephant - Arthaus Collection
 
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Elephant - Arthaus Collection

Alex Frost , Eric Deulen , Gus Van Sant    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Alex Frost, Eric Deulen, John Robinson
  • Regisseur(e): Gus Van Sant
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 12. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 78 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000V2SGNK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.719 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Einfach, geradezu stinknormal geht es an einer US-amerikanischen Kleinstadt-Highschool zu. Das Ensemble ist sattsam bekannt: der ewige Prügelknabe, die Schulhof-Schönheiten, der Streber, der Sport-Crack, die Mitläufer, die Sekretärin, der Direktor... In den Gängen, an den Blechspinden vorbei, in der Cafeteria kreuzen sich die Wege der Schüler. Normalität. Bis einer der Jungs vorzeitig die Schule verlässt und dabei zwei anderen begegnet. Die sind bis auf die Zähne bewaffnet und warnen ihn, der Schule nicht mehr nahe zu kommen.

Produktbeschreibungen

Ein ganz normaler Tag an einer Highschool - irgendwo in einer amerikanischen Provinz. In leichten Fahrten folgt die Kamera den Schülern, gibt einen flüchtigen Einblick in ihren Alltag: Mädchengekicher, typische Teenagerprobleme aber auch Ausgrenzung, Magersucht und eine gnadenlose Hackordnung. Alex und Eric - eher unscheinbar und nicht besonders beliebt - bestellen sich Waffen im Internet. In einem blutigen Feldzug streifen sie durch die Gänge des Campus und erschießen eiskalt Lehrer und Mitschüler. Zum ersten Mal in ihrem Leben finden sie

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Kundenrezensionen

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Subtile Aufarbeitung.... 8. September 2007
Von Ray TOP 500 REZENSENT
20. April 1999...Dylan Klebold und Eric Harris richten an der Columbine High School in Littleton ein Massaker in der Schule an.
"Elephant" arbeitet diese tragische Ereignis in einer fast dokumentarischer Form auf. Dabei ist das Ereignis des Films zwar fiktiv, die beiden späteren Amokläufer heissen hier Alex und Eric.
Der Film schildert einen typischen Schultag und stellt einige Schüler John, Elias, Jordan, Carrie, Nicole, Brittany, Arcadia, Michelle, Benny, Nathan und auch Alex und Eric in ständig wechselnden Einstellungen und Episoden vor. Die Kamera beobachtet einen Tag wie jeder Andere, man trifft sich im Klassenzimmer, auf dem Flur, kleine Nöte werden beschrieben, jedoch nicht erklärt.
Die späteren Täter werden ebenso normal und unbefangen mit menschlicher Würde vorgestellt, sie werden nicht als die bösen, schuldigen Monster dargestellt.
Es wirkt spontan, so als hätte es kein feststehendes Drehbuch gegeben, lediglich einen roten Faden.
Es wird auch keine Erklärung für die Katastrophe gegeben, lediglich viele Kleinteile eines niemals kompletten Puzzles angerissen. So gibts Aufnahmen vom blauen Himmel, der Wetterlage - symbolhaft vielleicht für ein Schicksal, das der Mensch nicht steuern kann. Alex hört in einer kurzen Sequenz so was wie "Stimmen", als er die Cafeteria betritt. Eine Szene sehen wir, wie er ganz hinten im Klassenzimmer als Aussenseiter von den Kids vorne mit allen möglichen Utensilien beworfen wird, so als eine Art Abfalleimer. Die Freundschaft von Alex und Eric wird angerissen, Alex spielt "Für Elise" auf dem Klavier, während Eric grad per Videospiel haufenweise Leute abballert.
Am Tag des Massakers läuft eine Doku über Hitler in der Glotze.
Eine Art "Zärtlichkeit" zwischen beiden wird sichtbar, bevor sie zur Tat schreiten.
Die völlig normal laufende, tagtäglich erlebte Routine oder Idylle in der Schule wird dann von den beiden völlig zerstört. Erweiterter Suizid "heute werden wir sterben und wir nehmen noch ein paar andere mit" - Sportskanonen, die Streberin, die oberflächlichen Darlings....
Ich habe den Film gestern geschaut und ich muss sagen, dass mich der subtile und sensible Stil des Films tief beeindruckt hat, er ist niemals effekthaschend, nie belehrend, nie moralisch, nie voyeuristisch. Das Grauen, für das es keine allgemeingültige Erklärung gibt und das mit so einer erschreckend unerwarteten Wucht den Alltag auflöst, hat mich stumm gemacht.
Gus von Sant ist mit seiner Laien-Besetzung ein besonders wertvoller Film geglückt. Er regt zum Nachdenken auch über sehr viele andere Themen an, denn die Erklärungen dafür sind viel zu vielschichtig, als die Medien solche Katastrophen oberflächlich erklären.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Ruhe vor dem Sturm 13. November 2009
Von Schwalbenkönig TOP 500 REZENSENT
Ein ganz normaler Tag an einer amerikanischen Highschool. Alles läuft wie immer. Nicht alles. Zwei der Schüler haben etwas "Besonderes" vor. Sie wollen sich mit einem lauten Knall von all den ungeliebten Mitschülern und Lehrern "verabschieden".

Dies ist ein brutaler, erschreckender Film, der zu 90 % nicht brutal oder erschreckend ist. Er lebt von der Ruhe vor dem Sturm, dem Anrollen des Bösen, von der Spannungskurve, um dann im Finale mit einem perfiden Bang! Bang! Bang! die hässliche Fratze der menschlichen Rasse zu zeigen. Dabei ist mir mehr als einmal ein gewaltiger Kloss im Hals stecken geblieben. Und der war auch Stunden nach dem Abspann noch da. Denk ich allein an den Abzählreim bekomme ich Heute noch Gänsehaut.
Zu erwähnen ist noch, dass hier keine Stellungnahme zu dem grausamen Amoklauf gegeben wird. Eine Beurteilung des Ganzen wird dem Zuschauer selbst überlassen. Was ich auch wichtig finde. Pathos usw hat für mich bei so einer "Geschichte" überhaupt nichts verloren.

Mein Fazit: Eine zurecht preisgekröntes Drama, das durch seine spezielle Ansicht einer realen Tat in Erinnerung bleiben wird!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Macht nachdenklich 5. März 2008
Ein Film, der nicht für Menschen gedreht wurde, die Filme nur gut finden, wenn sie irgendeine Art von Klischee bedienen.
Dieses Stück lässt sich nicht einordnen höchstens als Drama, aber nur bedingt, da es sich eher um einen Dokumentarfilm handelt, welcher den Alltag an einer Schule real zeichnet. Das eigentlich Tragische, somit aber der Segen an diesem Werk ist, dass er denn Zuschauer im Dunkeln über die Motive, welche nur angeschnitten werden, der beiden Schüler lässt. Man sollte diesen Film öfters sehen, da sich immer neue Perspektiven ergeben, noch besser: Man schaut ihn mit diversen Leuten und redet anschließend über den Inhalt. Elephant wäre insbesondere geeignet für den Schulunterricht (z.B. Sozialkunde) und würde eine wirkliche Diskussionsgrundlage bilden, um mit diesem viel zu einseitig - respektive - nicht behandeltem Thema umzugehen.
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Vor 1 Monat von Zergast Gurrt veröffentlicht
Mal eine andere art von film
Man lenrt so ziemlich jeden Charakter aus diesen Film kennen. Man bekommt einen einblick in das Leben der jeweiligen Schüler. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2010 von E. Kühn
An elephant in the room...
Eigentlich kann ich mich nur der Mehrheit meiner Vorredner anschließen, "Elephant" von Gus van Sant ist ein großartiger Film. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 von R. Schröder
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