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Elephant
 
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Elephant

Alex Frost , Eric Deulen , Gus Van Sant    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Alex Frost, Eric Deulen, John Robinson
  • Regisseur(e): Gus Van Sant
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 16. November 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 78 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000641MXY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.605 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Ein großer stiller Film. Die Herangehensweise an das schreckliche Ereignis eines Amoklaufes geistesgestörter Schüler ist so unspektakulär, daß der Film einen mehr berührt als jede melodramatische Bearbeitung eines solchen Stoffes. Laiendarsteller spielen sich weitgehend selbst und die Geschichte erzählt sich so nebenbei ganz von selbst, ohne dramaturgische Spielereien. Der Film urteilt nicht, er zeigt das Grauen wertfrei und ungeschminkt — das gelingt selten und das wirkt selten so tief wie hier. Der Film zeigt, daß man nicht die Mittel billigsten Entertainments nutzen muß — wie etwa der Besserwisser Michael Moore ("Bowling For Columbine")— , um Meinungen zu evozieren oder aufzurütteln. Fazit: absolut sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: ordentliches Bild, stimmiger Ton, sinnvolle Extras.

Bild: Alle Bildwerte sind knapp im Gut-Bereich. Selbst der Kontrast ist nicht mehr phänomenal, aber noch erfreulich. Die Schärfe bleibt recht Detailtief auch in Totalen (00.08.40, Sportplatz). Artefakte treten nur in der milden Form des Mattscheibeneffektes auf (00.49.11, Himmel). Das Rauschen ist zurückhaltend und die Farben sind recht gesund.

Ton: Beide Sprachfassungen arbeiten mit sehr ordentlichem 5.1-Sound, der eine stimmige Kulisse bewirkt. Besonders der Hintergrund ist teilweise sehr gut belebt, etwa das Basketballspiel bei 00.26.55. Auch kleine Effekte sind eindringlich angelegt und arbeiten mit einer saubere Direktionalität (00.54.43, Öffnen eines Pappkartons). Die Stimmen sind sauber in die Ambienz integriert und gesund voluminiert.

Extras: Ein bewegend-kühler Trailer, ein engagiertes Interview mit dem Regisseur und vor allem der Kurzfilm "Elephant" vertiefen das Filmereignis noch. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Ein ganz normaler Tag an einer Highschool - irgendwo in einer amerikanischen Provinz. In leichten Fahrten folgt die Kamera den Schülern, gibt einen flüchtigen Einblick in ihren Alltag: Mädchengekicher, typische Teenagerprobleme aber auch Ausgrenzung, Magersucht und eine gnadenlose Hackordnung. Alex und Eric - eher unscheinbar und nicht besonders beliebt - bestellen sich Waffen im Internet. In einem blutigen Feldzug streifen sie durch die Gänge des Campus und erschießen eiskalt Lehrer und Mitschüler. Zum ersten Mal in ihrem Leben finden sie

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geheimtipp 18. Mai 2007
Format:DVD
Elephant - dieser Film ist schwer zu beschreiben, obwohl die Handlung hinreichend bekannt ist. Als ich den Film das erste Mal sah, durchzog mich zunächst ein starkes Gefühl von Langeweile. Achtung: Nicht Gähnen! Reiz dich zusammen! Wenn man sich aber erstmal mit dem ungewöhnlichen, fernab vom Mainstream formalen Aufbau des Films angefreundet hat, ist die Wirkung zu Ende des Dramas umso größer. So schnell geht er - eben aufgrund seiner Einzigartigkeit (ob nun positiv oder negativ) - nicht mehr aus dem Kopf. Natürlich spalten sich an diesem Film die Gemüter. Die einen finden ihn ausdrucksstark, die anderen halten ihn für ein Pseudowerk, die anderen schlafen ein. Zu recht erhielt der Film bei TV Movie (Schleichwerbung!) das Prädikat: Geheimtipp. Die Film ist bis zum Ende sehr ruhig erzählt; es wird keine Gewalt verherrlicht (wie es die Medien im realen Leben nur zu gerne tun); es werden keine Antworten auf das Warum?" gegeben; man ist am Ende genau so schlau wie vorher. Und gerade aus dieser Ratlosigkeit schöpft der Film seine Kraft. Denn jetzt ist der Zuschauer gefragt. Die einzelnen Klischees (Nazis, Egoshooter, Mobbing) werden nur gestreift und wirken aufgrund ihrer Fülle und Beiläufigkeit eher ironisch denn erklärend. Das ist auch die Absicht des Regisseurs gewesen. Hypnotisierend wirken die ewig langen Kamerafahrten durch das Schulgebäude; hypnotisierend wirkt aber auch die Musik Beethovens, die entweder direkter Bestandteil der Handlung ist oder meist kontrastierend als Hintergrundmusik dient. Und wie sollte es anders sein - welche Musikstücke werden wohl den Zuhörer berauschen? Natürlich: Mondscheinsonate und Für Elise. Ich weiß gar nicht wie oft ich schon Für Elise in einem Film gehört habe. Und wieder passt sie hervorragend ins Bild und unterstützt eben auch den nachdenklichen Part. Hieraus könnte auch die Kritik entspringen, der Film sei pseudoartig aufgebaut, da er sich umfangreich auf bekannte Musik stützt um intelligent zu wirken und nachdenklich zu stimmen. Mit dem Kauf des Films wäre ich jedenfalls vorsichtig. Das ist kein Popcorn-Kino und nicht für jedermann zugänglich. Empfehlen kann ich ihn aber allemal.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Außergewöhnlicher Film! 30. November 2006
Format:DVD
"Elephant" gehört ohne Frage zu den außergewöhnlichsten und verstörensten Filmen, die ich je gesehen habe. Ich habe den Film mit ein paar anderen gesehen und keiner wusste direkt nach Filmende, was er davon halten soll. Im Vorfeld hatte ich eigentlich nur zwei Meinungen gehört: Genial und grottenschlecht. Meiner Meinung nach liegt Elephant aber gerade irgendwo dazwischen. Die Entscheidung gut zwei drittel des Films die Charaktere vorzustellen, ohne das man wirklich viel über sie erfährt, und das alltägliche Leben auf einer Highschool zu zeigen, das sich überall abspielen könnte, halte ich für sehr interessant und gelungen. Auch das extrem kalte und brutale Finale (ich hab nur diese Version ab 18 gesehen, keine Ahnung, wie das mit FSK 12 aussehen soll) wirkt auf eine besondere Art. Besonders wenn man den Schwarzen, scheinbar ganz gelassen, durch die Räume laufen sieht, bis er abrupt erschossen wird. Ohne Frage ist "Elephant" ein sehr ambitionierter und künstlerischer Film. Dennoch gibt es auch einige Kritikpunkte. Manches ist einfach zu plump: So wie die drei Mädchen, die sich übers Einkaufen unterhalten und sich alle drei nach dem Verzehr von zwei Salatblättern den Finger in den Hals stecken. Auch die Tatsache, dass einer der beiden Täter Gewaltspiele auf dem Computer spielt (hier allerdings toller Kontrast zum klavierspielenden anderen) und, dass die beiden sich vor der Schule noch ein Video über Hitler anschauen. Was mich aber wirklich massiv gestört hat ist, dass die beiden Amokläufer homosexuelle Neigungen (Szene unter der Dusche) haben. Homosexualität mit gestörten Seelen und Gewalt in Zusammenhang zu bringen, ist sicherlich nicht der richtige Weg. Aus diesen Gründen ist "Elephant" für mich auch kein Meisterwerk, ein Kunstwerk aber allemal. Auch wenn vielen der Film wahrscheinlich gar nicht gefallen wird, möchte ich jedem raten ihn sich anzusehen und sich seine eigene Meinung zu bilden! 3,5 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sebastian Schlicht TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Definitiv war für mich nicht nur das Schauen des Films sehr anstrengend, auch Worte zu finden, um dieses Werk zu beschreiben, fehlten mir lange Zeit! "Elephant" ist anders, gut, genial, aber auch schwach und mit wenig Tiefe. Ein Independentfilm vom Regisseur von "Good Will Hunting" (ein definitives Meisterwerk!). Aber worum gehts?

In "Elephant" geht es um den Amoklauf, der von zwei Schülern geplant und inszeniert wird. Ob es sich dabei um den originalen Amoklauf von Columbine handelt ist nicht klar, aber dieser Film bemüht sich auf dieser Weise sehr real zu bleiben.
An Story gibt es eigentlich nicht viel zu erzhlen. Der Film ist 78 Minuten lang und in dieser Zeit werden jede Menge Figuren vorgestellt, darunter auch die Täter. Man erlebt den D - Day aus mehreren Perspektiven, bis hin zum angedeuteten Massaker...

!SPOILER!

"Elephant" klingt so einfach, ist er aber nicht! Der Regisseur Gus Van Sant ging mit diesem Streifen in eine ungewohnte Richtung: Er präsentiert seine Charaktere so einfach und subtil, dass er sie genau so einfach wieder sterben lassen kann. Die Erzählweise des Films ist sehr interessant: Eigentlich jede Figur wird in langen Kamerafahrten verfolgt und der Zuschauer sieht die Charaktere fast nur beim Gehen. Ansonsten erfahren wir nur am Rande, wer oder was John, Elias, Michelle usw eigentlich für eine Person ist.
Beeindruckend ist, dass Sant eine ganze Stunde lang eine ungewöhnliche Ruhe in der Schule zeigt. Man erfährt schon ziemlich früh, dass eine Katastrophe sich anbahnt, aber diese erleben wir nur in den letzten Minuten. Der aprubte Wechsel zwischen Dasein und Nichtdasein, zwischen Alltag und Terror, zwischen Leben und Sterben ist der Wahnsinn! Plötzlich schießen die Täter um sich, alle schreien, es gibt Tote und viele Figuren, die uns in der letzten Stunde vorgestellt wurden und für die wir sogar Mitgefühl aufgebaut haben, werden plötzlich getötet.
Dieses Massaker, bekommt durch die Planung der beiden Täter eine noch bösartigere Stimmung. Wir sehen nur kurz, wie beide vorgehen, was sie vorhaben usw. Auch, dass zwischen beiden vielleicht eine homosexuelle Beziehung stattfand, wird nicht ausführlich erklärt. Insgesamt nutzt Sant dieses Stilmittel, um deutlich zu zeigen wie sich die Schüler gefühlt haben müssen, als plötzlich Alles keinen Sinn mehr hatte. Dass Alles wie immer war und plötzlich sterben Leute, Explosionen sind zu hören und man weiß nicht mehr, ob man diesen Tag überlebt. Genau dieses beklemmende Gefühl wollte der Regisseur vermitteln und das hat er auch zum größten Teil geschafft...

Nur leider scheitert der Film, besonders im Ende, an den einfachen Dingen: Den Schauspielern und der Reaktion der Mitmenschen.
Einige Schauspieler waren deutlich mit ihrer Rolle überfordert, aber auch durch diese seltsame Stimmung am Ende kam bei mir kein Gefühl von Terror hoch. Die bedrückende und dennoch faszinierende Atmosphäre der ersten Stunde verfliegt in Sekunden, wenn dutzende Schüler vor der qualmenden Schule stehen und so bedrückt sind, als ob nur ein Brand ausgebrochen wäre.
Es ist echt seltsam, aber durch die unnatürlichen Reaktionen der Figuren (einer der Schüler geht durch die Schule und sucht anscheinend nach den Amokläufern, findet schließlich einen, nur um dann stupide von ihm erschossen zu werden...) leidet der ganze Film am Ende! Da hat die Präzision der Sinnlosigkeit gefehlt, die Tiefe, der Wechsel zum Amoklauf... Alles wirkte am Ende einfach zu unglaubwürdig... Ein weiteres Problem sehe ich in den Kamerafahrten, die zwar innovativ scheinen, aber an vielen Stellen so wirken, als ob sich der Film ganz klar abheben will! Auch wenn das Bild des Amokläufers, der durch die einsamen Flure spaziert, während im Hintergrund Flammen aufsteigen und Schüler panisch versuchen, sich zu retten, sehr beeindruckend ist!

Auf der DVD ist noch der Kurzfilm "Elephant" von Danny Boyle zu finden, der als Vorlage diente für Sants Film. Leider ist dies für mich absoluter Schwachsinn! 40 Minuten sehen wir, wie verschiedene Leute namenlose Menschen erschießen. Mehr nicht. Das ist Schwachsinn, auch wenn für Einige dies als gelungene Gewaltdarstellung dient, ich onnte damit Nichts anfangen!

"Elephant" behandelt ein knallhartes Thema! Ein Thema, das von vielen anders interpretiert und angegangen wird. In diesem Fall schafft es der Regisseur sehr natürlich damit umzugehen, aber auch nur bis zum Ende hin. Deshalb scheitert "Elephant" klar für mich. Er ist faszinierend, anders, geht ehrlich an eine ernste und aktuelle Sache heran, schafft es dies aber nicht voll zu behalten. Dennoch sollte man ihn sich mindestens einmal ansehen, es lohnt sich!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Irgendwie verstörend, irgendwie realistisch.
Hallo,
ich habe mir den Film gestern Abend angeschaut und nun noch eine Nacht drüber geschlafen
Ich muss sagen, dass der Film mich irgendwo zwischen total... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Nudelsuppe veröffentlicht
gar nicht schlecht...aaaber
Also..ich habe kein Mainstream kino erwartet, er ist ja auch nicht schlecht, wirklich! (siehe auch die anderen Rezensionen) Der Film hat auch eine gewisse "Spannung", wenn auch nur... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Endiman veröffentlicht
Ungewöhnlicher Film
Ich kann mich den Rezensionen der anderen nur anschließen. Elephant ist kein normaler Film sondern man muss sich drauf einlassen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von imtraveling veröffentlicht
Kaufempfehlung!
Ich bin wirklich positiv überrascht wie schnell dieser artikel bei mir eingetroffen war.
Ich hatte diesen film gestern bestellt und heute um die mittagszeit wurde er... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Gamer veröffentlicht
Gräßlich, verharmlosend, nicht in die Tiefe gehend....
Jedes School Shooting hinterlässt Narben, in unserer Gesellschaft, in Menschen, Opfern, Angehörigen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2009 von Sam31
Vier Fünftel Ruhe und Alltäglichkeit, ein Fünftel Chaos...
Anfangs ist kaum klar, worum es in diesem Film überhaupt geht, was sein Kern ist. Wir folgen über einen Tag hinweg dem Leben verschiedener Schüler einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von Melville
Die Ruhe vor dem Sturm
Ein ganz normaler Tag an einer amerikanischen Highschool. Alles läuft wie immer. Nicht alles. Zwei der Schüler haben etwas "Besonderes" vor. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2009 von Schwalbenkönig
Von tollwütigen Elephanten
Dieser Film ist, um das vorweg zu nehmen, in den ersten zwei Dritteln wirklich unwahrscheinlich gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2009 von Andreas Liebermann
Ein genialer Film, jenseits aller Hollywoodproduktionen
Ich habe den Film zuerst bei Arte gesehen und bin relativ locker an die Thematik herangegangen. Der Aufbau des Films ist sehr strukturiert und jeder der beleuchteten Charaktere... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2008 von Boris Krumm
Echt und unglaublich nah
Dieser Film zeichnet sich aus durch seine ungewöhnlich hohe Authentizität, seine große Nähe zum Leben in einer Highschool und den einzelnen beispielhaften... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2008 von Ralph
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