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Das Elend der Theologie. Kritische Auseinandersetzung mit Hans Küng
  
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Das Elend der Theologie. Kritische Auseinandersetzung mit Hans Küng [Taschenbuch]

Hans Albert
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 15,00  
Taschenbuch, 1979 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 235 Seiten
  • Verlag: Hamburg, Hoffmann und Campe, 1979 (1979)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455088538
  • ISBN-13: 978-3455088533
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.150.681 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
104 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Titel "Das Elend der Theologie" klingt nach atheistischer Voreingenommenheit, aber diese Lesart wäre irreführend. Hans Küngs Theologie hat nichts Elendes an sich und sie wird hier unvoreingenommen analysiert und kritisiert. Küngs Schriften sind ein aufklärerischer Versuch, Glauben und Vernunft zu versöhnen, die Spaltung zwischen den Konfessionen zu überwinden und die katholische Lehre von überflüssigen und schädlichen Einflüssen wie etwa der päpstlichen Unfehlbarkeitslehre zu befreien. Sein "rational verantwortbarer" Glaube ist für viele katholische, aber auch für viele protestantische Christen attraktiv, die glauben wollen, ohne dabei die Vernunft zu verlieren. - Aber ist Küngs Versuch auch gelungen? Wer vernünftig ist, muss keine Angst vor Kritik haben: Fehler entdecken kann die Sache nur besser machen. Warum also seine Lehre nicht von dem beurteilen lassen, der nach Karl Popper, der 1994 starb, nun der große alte Mann der Vernunft ist: Hans Albert. In seinen zirka dreißig Büchern hat er viele wissenschaftliche Disziplinen von unvernünftigem Ballast befreit und Methoden empfohlen, die das Denken in Alternativen fördern und Fehler leichter entdeckbar machen. Albert hat unter anderem auch Denker analysiert und kritisiert, die sehr viel schwerer verständlicher sind als Küng, z. B. Heidegger, Gadamer und Habermas. Jeder, der Hans Küng schätzt, sollte sich diese heiter und wohlwollend, aber 'hart in der Sache' geschriebene Kritik Hans Alberts nicht entgehen lassen. Wie gesagt: Kritik kann die Sache immer nur besser machen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Abacus
Format:Taschenbuch
Das Buch ist in 3 Hauptteile mit Unterkapiteln sowie in einen Anhang mit weiteren Kapiteln, darunter ein Literaturverzeichnis und ein Personenregister gegliedert.

Teil 1 - Vernunft und Glaube: Zum Problem eines rational verantwortbaren Gottesglauben
Im ersten Unterkapitel wird im Wesentlichen die Argumentation von Hans Küng in seine Büchern "Christ sein" und "Existiert Gott?" zusammengefasst. Dies ist aus meiner Sicht das am schwersten lesbare Kapitel, was aber weniger dem Autor sondern der verschlungenen Argumentation und unklaren Begriffswahl Hans Küngs anzulasten ist, der ausgiebig zitiert wird. Im Folgenden wird Küngs Auseinandersetzung mit dem kritischen Rationalismus dargelegt.

Teil 2 - Ein Schleichweg zu Gott: Die Vernunft im Dienst menschlicher Wünsche
Hans Albert zeigt hier zunächst auf, dass uns Küng im Rahmen seiner Diskussion über Grundvertrauen und Wirklichkeit mit der "einzigen Alternative" zu erpressen versucht, eine eher schwache und leicht zu widerlegende Argumentationsfigur, die aber in der Theologie häufig Anwendung findet. Es folgen die Darlegungen der theologischen Schwächen in der Auseinandersetzung mit dem Atheismus, dem Nihilismus sowie dem Küng'schen Wirklichkeitsverständnis. Albert zeigt auf, Das Küng bereits bei seinen Definitionen des Gottesbegriffes den Wunsch zum Vater seiner Gedanken gemacht hat und seine Gottesdefinitionen bereits das Postulat der Existenz Gottes enthalten. Diese scharfsinnige Analyse ist nicht gerade schmeichelhaft für einen Theologen wie Küng, der für sich in Anspruch nimmt, seinen Glauben rational verantworten zu können. :-)

Teil 3 - Zur heutigen Problemsituation: Das Gottesproblem und die Fehlbarkeit der Vernunft
Im dritten Teil des Buches wird diskutiert, wie die Theologie und der Gottesglaube eigentlich in unser heutiges, modernes Weltbild passt. Metaphysische Existenzannahmen, wie die mit dem Gottesglauben verbundene, lassen sich heute nur aufrecht erhalten, wenn man sie ausreichend gegen unser übriges Wissen isoliert, so dass sie für Erklärungen keine Rolle mehr spielen und ihre Verankerung in unserer Gesamtauffassung der Wirklichkeit verlieren. Dieser Satz bringt nach meiner Ansicht das Elend der heutigen Theologie auf den Punkt.

Obwohl keine ganz leichte Lektüre, ist das Buch aus meiner Sicht auch für den bemühten philosophischen und theologischen Laien verständlich und gut zu lesen. Hans Albert zeigt immer wieder Humor bei seiner Bloßlegung theologischer Schwächen, so dass ich an vielen Buchstellen schmunzeln und an einigen sogar laut auflachen musste. Fünf Sterne für dieses gelungene Buch.
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76 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Hans Alberts Buch "Das Elend der Theologie" ist eine brillante Streitschrift gegen die Küngschen Versuche, eine Ebene zu finden, auf der Theismus und Vernunft nicht nur vereinbar, sondern sogar untrennbar verbunden sind.
Hierbei argumentiert er textnah und zeigt gewohnt sicher die enormen Schwierigkeiten auf, welche Küng durch Ausflüchte in Wortspielereien zu umgehen versucht oder schlicht dogmatisch lösen muss.
Küngs Angriffe auf den Kritischen Rationalismus werden als vollkommen unhaltbar entlarvt.
Alberts Kritik betrifft nicht nur die Theologie Hans Küngs, sondern sämtliche modernen Versuche, den Gottesglauben wissenschaftlich vertretbar zu machen.
Hierbei wird eines klar:
Denken Sie kritisch oder glauben sie blind- beides zusammen ist nicht möglich.
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Hans Albert: Das Elend der Theologie 0 06.02.2011
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