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Elemente der Bildenden Kunst
 
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Elemente der Bildenden Kunst [Gebundene Ausgabe]

Johannes Itten
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Urania, Freiburg; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3363007779
  • ISBN-13: 978-3363007770
  • Größe und/oder Gewicht: 21,9 x 21,7 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 148.257 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Elemente der Bildenden Kunst. Studienausgabe des Tagebuches, 6. September 2011
Von 
Von 1919 bis 23 fungierte Johannes Itten als »Formmeister« am Bauhaus in Weimar, übernahm dort die künstlerische Leitung verschiedener Werkstätten und führte den sog. »Vorkurs« ein, eine allgemeine Gestaltungs- und Formenlehre, die am Bauhaus obligatorisch wurde. Als Lehrer hatte er nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der angewandten Kunst. Seine Studien zur Proportions-, Farben- und Farbtypenlehre waren für das Lehrkonzept des Bauhauses und der Künstlerausbildung von zentraler Bedeutung. Nach Differenzen mit Walter Gropius verließ er 1923 das Bauhaus, ging wieder in die Schweiz zurück und gründete dort die Ontos-Kunstschule und die Ontos-Werkstätten. Gunta Stölzl hat ihn 1924 dabei unterstützt. 1926 eröffnete Itten eine Kunstschule in Berlin die bis 1931 bestand. Von 1932-1938 leitete er die Flächenkunstschule in Krefeld, an der Designer für die Textilindustrie ausgebildet wurden. Nach seiner Emigration über Amsterdam nach Zürich wirkte Johannes Itten dort ab 1938 als Direktor der Kunstgewerbeschule und des Kunstgewerbemuseums; ab 1943 leitete er auch die Textilfachschule und ab 1949 das Rietberg-Museum für außereuropäische Kunst. Seit 1953 arbeitete er wieder als freier Maler und widmete sich der Ausarbeitung seiner Theorien.
Durch seine Lehrtätigkeit und die Arbeit mit Studenten am Bauhaus wurde Johannes Itten zum Begründer der Farbtypenlehre. Itten betrieb neben seiner Lehrtätigkeit als Kunstmaler am Bauhaus Weimar auch Untersuchungen zur Wirkung von Farben. Dabei interessierte ihn als Maler das Zusammenwirken von Form und Farbe. Sowohl die Zuordnung von Farben zu Formen als das umgekehrte Verhalten brachte ihm bei der Zusammenarbeit mit seinen Schülern weiterführende Kenntnisse, die in seine Theorie einflossen.
Johannes Itten hat eine Farbenlehre (Hauptwerk: Kunst der Farbe) aufgestellt. Die ursprünglich von seinem Lehrer Adolf Hölzel entwickelte und später von Itten ausgearbeitete Theorie der Sieben Farbkontraste wird an verschiedenen Kunsthandwerk- und Kunsthochschulen gelehrt. Eine wichtige Vorarbeit zu Kunst der Farbe (1961) war der Vorkurs Analysen alter Meister. Er wurde zusammen mit der Farbenkugel in 12 Tönen und 7 Lichtstufen in der Publikation Utopia 1921 in Weimar veröffentlicht.
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