Elementarteilchen: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,30 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Elementarteilchen: Hörspiel Audio-CD – Audiobook, 2001


Alle 10 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Audio-CD, Audiobook
"Bitte wiederholen"
EUR 45,00
1 gebraucht ab EUR 45,00
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hinweise und Aktionen

  • Reduzierte Bestseller und Neuheiten: Entdecken Sie unsere vielseitige Auswahl an reduzierten Hörbüchern und englischen Büchern. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der Audio Verlag DAV (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898131408
  • ISBN-13: 978-3898131407
  • Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 1,5 x 12,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (151 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 270.761 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Michel Houellebecq wurde 1958 auf La Réunion geboren und wuchs bei seinen Großeltern in Crécy-La-Chapelle auf.

1980 erhielt er sein Diplom als Agraringenieur, danach arbeitete er im Informatik-Bereich.
Houellebecq veröffentlichte zunächst Gedichtbände, für die er bald mit Preisen ausgezeichnet wurde. 1992 wurde ihm der Prix Tristan Tzara für »Suche nach Glück«, 1996 der Prix de Flore für »Der Sinn des Kampfes« verliehen. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem ersten Roman »Ausweitung der Kampfzone«.

Sein zweiter Roman, »Elementarteilchen«, erschien im Herbst 1998 und wurde noch im gleichen Jahr mit dem angesehenen Prix Novembre und dem Prix du Meilleur Livre de l'Année des Literaturmagazins »Lire« ausgezeichnet. Der visionäre Gesellschaftsroman erschien in über 25 Übersetzungen und wurde zum viel diskutierten Kultbuch.

Im Jahr 2000 erschienen die satirische Reiseerzählung »Lanzarote« und die Miszellaneensammlung »Die Welt als Supermarkt«. 2002 folgten ein Essay über den amerikanischen Autor H.P. Lovecraft, »Gegen die Welt, gegen das Leben«, und der Roman »Plattform«. 2009 wurde sein Briefwechsel mit Bernard-Henri Lévy, »Volksfeinde«, und 2010 die Essaysammlung »Ich habe einen Traum« veröffentlicht. 2011 erschien der Roman »Karte und Gebiet«, für den Michel Houellebecq mit dem renommiertesten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet wurde. Zuletzt veröffentlichte der DuMont Buchverlag 2014 den Gedichtband »Gestalt des letzten Ufers« und 2015 den Roman »Unterwerfung«.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Houellebecq der Skandalautor. Bejubelt, bewispert: 68er-Killer, Aussprecher politisch unkorrekter Unsagbarkeiten. Düsterer Untergangsschreiber aus der naturwissenschaftlichen Ecke (hat als Informatiker gearbeitet). Jetzt also light? Einfach zuhören und schon mitreden können?

Nun, wenn ich die Wahl hätte, zwischen Druck und Hörbuch, würde ich Houellebecq lieber hören als lesen. Das ist kein Kompliment für den Autor: Seine dürre Sprache allein vermag nämlich bei mir kein Interesse zu wecken an den Gestalten des Romans. Es muss etwas hinzukommen: Der akustische Reiz menschlicher Stimmen, eine Atmosphäre oder wie hier Musik, komponiert von Blixa Bargeld (er spricht auch den Hauptpart) und Tilman Schade.

Die Produktion des Westdeutschen Rundfunks zeigt, dass eine gut gemachte Hörfassung tatsächlich ein schwaches Buch zu retten vermag. Obwohl einschränkend gesagt sein soll: Wieder einmal hat sich die Regie -- Leonhard Koppelmann, er hat auch das gute Textbuch geschrieben -- nicht genügend getraut, allen Sprechenden wirkliches Spiel abzuverlangen, zu vieles hört sich abgelesen oder aufgesagt an. Wirklich herausragend ist dafür Lena Stolze als Annabelle.

Houllebecqs zweiter Roman erzählt das elende Leben zweier Halbbrüder zwischen 1958 und 98. Thema ist der Zusammenbruch der Menschlichkeit durch die sexuelle Liberalisierung, für den Autor die seelische Verarmung von Millionen. Am Schluss wird einer der beiden Helden, Biologe von Beruf, von Stimmen aus dem Jahr 2079 gepriesen: Dank seiner Forschungen sei es gelungen, ein neues Wesen zu züchten, die Menschheit aber aussterben zu lassen. Geschlechtslos verläuft nun das Leben auf der Erde!

Fazit: Besser nicht im Bett oder in den Ferien anhören. Stattdessen Empfehlung für schnelle ICE- oder Autofahrten durch trostlose Industrielandschaften. --Michael Winteroll

Pressestimmen

»Houellebecq ist ein außerordentlich kluger, gebildeter, interessanter Autor, dessen Erzählung durch den Reichtum an Themen, den weit gespannten Rahmen, aus der Flut der meist klein gemusterten Roman-Literatur weit herausragt.« NEUE ZÜRCHER ZEIT -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von faustino888 am 8. Februar 2012
Format: Taschenbuch
Houellebecq beschreibt in seinem Roman Elementarteilchen den Zustand einer Gesellschaft, die sich durch Abkehr von ihren traditionellen Werten hin zu Individualisierung und Liberalisierung in einem Zustand der Desorientierung und Desillusionierung befindet. Im Mittelpunkt der Erzaehlung stehen die beiden Brueder Michel und Bruno, die getrennt voneinander aufwachsen und so etwas wie Glueck nicht zu kennen scheinen. Michel ist Forscher und auf diese Taetigkeit, auf diesen Lebensinhalt beschraenkt. Sozialer Kontakte ist er nicht befaehigt. Scheinbar im Gegensatz zu seinem Bruder Bruno, dessen Leben aus der Suche nach (sexuellen) Kontakten zu bestehen scheint. Dennoch ist auch er nicht wirklich zu Kontakten zu seinen Mitmenschen faehig. Getrieben und nicht in der Lage, seinem Leben Nachhaltigkeit jenseits ausgelebter Sexualitaet abzugewinnen. Beide Brueder sind umgeben von einer negativen Grundstimmung, der sich niemand (auch nicht der Leser) mehr entziehen kann und die zwangslaeufig in Depression muendet. Welche Wertigkeit hat Leben, in dem alles moeglich scheint, Grenzen stetig verschoben werden und es dennoch an Sinnhaftigkeit fehlt? Kann eine Gemeinschaft (aus Individuen) ohne Gemeinsamkeit und Miteinander existieren oder gar ueberleben? (Auch das Internet scheint dieser Vorstellung Vorschub zu leisten). Houellebecq macht deutlich, dass individuelle Freiheit und Selbstverwirklichung um jeden Preis ein Preis ist, der zu zahlen einfach zu hoch ist. Wenn Freude, Glueck .... und Hoffnung dabei auf der Strecke bleiben. Entmutigende Fiktion, die schon lange Realitaet geworden ist.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Katja Maria Weinl am 29. Dezember 2010
Format: Taschenbuch
"Elementarteilchen" liegt einem während und auch nach dem Lesen schwer im Magen. Das liegt unter anderem an den Protagonisten, den Halbbrüdern Bruno und Michel, die beide getrennt von der Mutter und getrennt von einander aufwachsen, und die sich im Jugendalter zum ersten Mal begegnen. Michel führt ein autistisches Forscherleben und hat außer den unregelmäßigen Gesprächen mit seinem Bruder keine sozialen Kontakte. Schon als Jugendlicher wird ihm klar, dass menschliche Regungen ihn sein Leben lang niemals erreichen werden. Bruno dagegen ist Zeit seines Lebens auf der Suche nach Kontakt. Da seine Kontaktsuche sich auf sexuelle Begegnungen beschränkt, kann man auch ihm einen gewissen Autismus unterstellen.

Um das Leben dieser beiden Brüder rankt sich nun Houellebecqs eigentliche Geschichte, die die Geschichte aller Menschen, die Ende des 20. Jahrhunderts gelebt haben, ist beziehungsweise sein soll. Im Zuge der immer weiter voranschreitenden Liberalisierung und Individualisierung ist die Welt kein Ort mehr, an dem Menschen glücklich sein können. Einsam, lieblos und depressiv sind Houellebecqs Figuren. Gibt es irgendwo ein Fünkchen Hoffnung, zum Beispiel als Bruno eine Frau namens Christiane trifft und kurze Momente von Glück erfährt, wird dieses Glück jäh zerstört. Christiane sinkt in einem Swingerclub in sich zusammen, sitzt fortan im Rollstuhl und stürzt sich schließlich aus dem Fenster. Brunos Bruder Michel ergeht es nicht besser. Glück ist nicht erlaubt in Houellebecqs Roman oder nicht möglich.

"Elementarteilchen" wurde hoch gelobt und böse zerrissen. Es ist ein Buch mit viel Polarisierungspotential. Houellebecq versteht es zu provozieren.
Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 16. Januar 2006
Format: Taschenbuch
Selten hat mich ein Roman so beschäftigt wie die Elementarteilchen. Beschäftigt wegen seiner sehr spröden, aber sehr poetischen Sprache. Beschäftigt auch wegen seiner drastischen Sex-Szenen, wobei ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass der Roman nur wegen dieser Sex-Szenen an anderer Stelle seine Poesie entfalten kann. Beschäftigt auch, weil das Buch über die emotionale Einsamkeit des Individuums handelt in einer Zeit, in der die grenzenlose sexuelle Freiheit möglich ist und die Menschen gleichzeitig zur Partnerschaft unfähig sind. Der Roman Houellebecqs beschreibt die Lebensgeschichte zweier Halbbrüder, Michel und Bruno, die von verschiedenen Vätern abstammend unterschiedlichste Charaktere entwickelt haben. Michel ist der vergeistigte Wissenschaftler, dessen Leben von Denken und Forschen bestimmt wird und der sich dabei in den praktischen Dingen und in der Liebe als absolut unbeholfen erweist. Er erfindet schließlich einen neuen Menschentyp, der - geklont – Liebe nicht mehr braucht. Bruno ist nicht der Natur-, sondern der Geisteswissenschaftler, der sich vor allem seinen sexuellen Obsessionen widmet und schließlich in der Klapsmühle landet. Zwei besonders berührende Momente des Romans seien hier erwähnt: Christiane, die Frau, mit der Bruno sexuell und emotional zum ersten Mal so etwas wie Zusammengehörigkeit empfindet, stirbt an Nekrose – beim Sex brechen ihr die Knochen. Auch Michels wichtigste weibliche Bezugsperson, die schöne Annabelle, stirbt an Krebs – einem Krebs, der ihre Fortpflanzungsorgane befällt zu einem Zeitpunkt, als sie von Michel ein Kind möchte. In solchen sehr berührenden Momenten stellt Houellebecq die Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit von „Beziehungen“ bewegend dar – allein aus diesem Grund ein sehr lesenswertes Buch.
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden