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Elementarteilchen


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Produktinformation

  • Darsteller: Christian Ulmen, Moritz Bleibtreu, Franka Potente, Martina Gedeck, Corinna Harfouch
  • Regisseur(e): Oskar Roehler
  • Komponist: Martin Todsharow
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 5. Oktober 2006
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000G02TNK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.278 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 5.1 ), Deutsch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), ANAMORPHIC WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Featurette, FormMannschaft Interview(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Moviemans Kommentar zur DVD: Die DVD ist technisch gut umgesetzt, bei den Extras gibt es in gleich 3 Menüpunkten Trailer (DVD-Empfehlung, Besonderer Filmtipp und Trailershow), was den ersten fülligen Bonuseindruck deutlich schmälert. Das Making Of ist gelungen, das Kapitelmenü könnte übersichtlicher sein.Bild: Der optische Eindruck ist sehr plastisch und bisweilen hochscharf (03.25). Dies zeigt sich vor allem auch in der perfekten Tiefenschärfe z.B. im Wohnzimmer, in der nahe wie weite Details, auch kleine, scharf umrissen abgebildet werden (07.55). Der Kontrast ist praktisch optimal in der Darstellung vieler feiner Graustufen, auch in Innenräumen. Nur gelegentlich kommt es zu leichtem Blockrauschen (01.30). Die Farbwiedergabe ist sehr stabil und neutral in seiner Sättigung gehalten. Nur in den Rückblenden sind die Farbwerte demonstrativ stark überzogen, um den Flashback-Charakter zu unterstreichen (10.55). Rauschen tritt nur sehr leicht in größeren hellen Flächen auf und stört nicht weiter.Ton: Die deutsche 5.1-Spur ist in recht vital und spart auch nicht mit Umgebungsatmo. Dennoch will sich der Raumeindruck nicht so recht entfalten, Stimmung aufkommen. Gelegentlich treten kleine Effekte auch aus dem Bildschirm heraus. Die Dialoge sind kraftvoll, vor allem Bleibtreus Stimme kommt sehr voluminös aus den vorderen Kanälen. Auch außerhalb des Centers kommen die Dialoge gelegentlich zum Zuge und verbreitern so gelungen die Bühne.Extras: Das Making of ist grundsätzlich interessant, nur stört mich dabei der primitive Sprecher, dem man seine Langeweile beim Ablesen des Textes förmlich 'ansehen...The Elementary Particles ( Elementarteilchen )

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die DVD ist technisch gut umgesetzt, bei den Extras gibt es in gleich 3 Menüpunkten Trailer (DVD-Empfehlung, Besonderer Filmtipp und Trailershow), was den ersten fülligen Bonuseindruck deutlich schmälert. Das Making Of ist gelungen, das Kapitelmenü könnte übersichtlicher sein.

Bild: Der optische Eindruck ist sehr plastisch und bisweilen hochscharf (03.25). Dies zeigt sich vor allem auch in der perfekten Tiefenschärfe z.B. im Wohnzimmer, in der nahe wie weite Details, auch kleine, scharf umrissen abgebildet werden (07.55). Der Kontrast ist praktisch optimal in der Darstellung vieler feiner Graustufen, auch in Innenräumen. Nur gelegentlich kommt es zu leichtem Blockrauschen (01.30). Die Farbwiedergabe ist sehr stabil und neutral in seiner Sättigung gehalten. Nur in den Rückblenden sind die Farbwerte demonstrativ stark überzogen, um den Flashback-Charakter zu unterstreichen (10.55). Rauschen tritt nur sehr leicht in größeren hellen Flächen auf und stört nicht weiter.

Ton: Die deutsche 5.1-Spur ist in recht vital und spart auch nicht mit Umgebungsatmo. Dennoch will sich der Raumeindruck nicht so recht entfalten, Stimmung aufkommen. Gelegentlich treten kleine Effekte auch aus dem Bildschirm heraus. Die Dialoge sind kraftvoll, vor allem Bleibtreus Stimme kommt sehr voluminös aus den vorderen Kanälen. Auch außerhalb des Centers kommen die Dialoge gelegentlich zum Zuge und verbreitern so gelungen die Bühne.

Extras: Das Making of ist grundsätzlich interessant, nur stört mich dabei der primitive Sprecher, dem man seine Langeweile beim Ablesen des Textes förmlich "ansehen" kann. Auch kann ich bei Eichingersätzen wie "Es gibt 2 Liebesgeschichten: Die des einen Bürgers zu der anderen Bürgerin und die andere des Bürgers und der anderen Bürgerin" nur der Kopf geschüttelt werden. Aber der weitere Informationsgehalt ist doch deutlich größer. --movieman.de

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 28. März 2008
Format: DVD
Ich war neugierig auf die Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher, aber auch skeptisch. Zweifel beschlichen mich, ob man einen solch hochintellektuellen Text filmisch überhaupt umsetzen kann. Meinen Zweifel waren berechtigt.

Houellebecq wurde für sein Buch in Frankreich als der zweite Voltaire gefeiert. Die namhaften deutschen Literaturkritiker, speziell die prüde Frau Löffler, auch Elke Heidenreich haben den Text verrissen und hätten ihn am liebsten einem reinigenden Feuer anheim gegeben. Houellebecqs schonungslose Offenheit brachte die Damen und Herren zur Verzweiflung.

Nur Reich-Ranicki hatte die gedankliche Tiefe des Franzosen begriffen. Aber Reich-Ranicki ist ja auch erfrischend intelligent.
Etwas später erlebte ich Houellebecq während einer Lesung in Frankfurt. Seine feinsinnige Intellektualität hat mich zutiefst berührt. Endlich mal kein Schwätzer! Endlich einer, der die Dinge beim Namen nennt! Endlich einer, der wirklich analytisch denken kann und dabei ein Schriftsteller voller Poesie ist.

Das Buch thematisiert die Vereinzelung der Menschen, die es nicht mehr schaffen, zueinander finden, die pausenlos masturbieren, weil ihnen nichts anderes bleibt, dabei zutiefst unglücklich sind und sich unendlich einsam fühlen. Der Text nimmt Kritik an der 68er Generation, sieht in ihr den Auslöser für das was folgte.

Weil die Menschen emotional so verkrüppelt sind, erhofft sich Houllebecq ein geklontes Ideal. Er provoziert natürlich bewusst und will wachrütteln. Er ist der Messias der ganz zarten Empfindungen, der letzte Romantiker, den die Literaturszene aufweist.
Im Übrigen ist er ein wundervoller Lyriker.

Was wird davon im Film vermittelt?
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K.H.G. am 26. Dezember 2008
Format: DVD
Vor zwei Wochen hätte ich den Film auch noch nicht richtig verstanden. Habe aber aktuell das Buch "Vergiftete Kindheit" gelesen in dem die Auswirkungen einer unsicheren Bindung der Mutter (im Film extrem labil dargestellt) zu den Kindern bestens beschrieben werden. Die Kinder haben später, wie auch in dem Film, größte Probleme mit Partnerbindungen. Die Darsteller verkörpern Charaktertypen in Reinkultur, wie sie z.B. auf der Webseite "Typentest" beschrieben sind. So entwickeln sich die beiden Bruder zum Wissenschaftler (introvertiert, theoretisch, logisch denkend mit geplantem agieren)und zum Lehrer (extrovertiert, theoretisch, emotional, geplant. Auch die beiden Frauen der Brüder sind exakte Charaktertypen. Der Rest des Filmes ist ebenfalls Psychologie pur. Zum Beispiel das Kind des trinkenden Vaters das ebenfalls zum Alkoholiker wird. Daß sich die extrovertierte, emotionale und spontane Christiane (Swingerin im Film) gegen ein Leben im Rollstuhl entscheidet ist auch nur konsquent. Zum Schluß bekommt Bruno eine klassische psychische Erkrankung (eventuell "Schitzotypische Persönlichkeitsstörung"). Daß sich die Erkrankung so krass entwickelt kommt durch seine Vorbelastung als Alkoholiker und aus seiner Kindheit als Bindungsgeschädigter. Übrigens hatte sich Bruno mit Christiane exakt den gleichen Persönlichkeitstyp wie seine Mutter ausgesucht. Bruno hatte doppeltes Pech mit seinen beiden labilen Elternteilen und geht letztendlich "unter". Sein Halbbruder Michael "bekommt noch die Kurve" mit der Biblothekarin Annabelle, die ein ähnlicher Persönlichkeitstyp wie Michael ist. Beide waren sehr lange auf Partnersuche, was durch die introvertierte und sachliche Art der beiden nicht ungewöhnlich ist.Lesen Sie weiter... ›
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44 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Goldbach am 8. Januar 2007
Format: DVD
"Man darf den Film nicht mit dem Buch gleichsetzen. Um ein 400 Seiten-Werk auf 100 Filmminuten zu komprimieren, muss man notwendigerweise Handlungsstränge kürzen, Personen rauslassen oder auf bestimmte Charakterzüge limitieren. Der Film sollte wie das Buch als eigenständiges Werk dastehen." Diese weisen Worte, im Interviewteil gesprochen von Koproduzent Oliver Berben, geraten zur Ehrenrettung dieses Films. "Elementarteilchen" angemessen zu verfilmen ist schließlich ein Anspruch, an dem man nur scheitern kann. Vom französischen Skandalbuch zum deutschen Unterhaltungsfilm ' das Ergebnis ist zwangsweise das Ergebnis einer starken Transformation. (Ich betone die Nationalitäten deshalb, weil die extreme Darstellung von Sexualität und Geisteskrankheit eine ur-französische Sache ist, man denke an den Film "Baise-moi" ' oder eben Houellebecqs Romane selbst. Deutschen hingegen stehen Filme wie "7 Zwerge" einfach besser. Meine Ansicht.)

Und so nimmt Regisseur und Autor Oskar Roehler den Roman auch komplett auseinander und konstruiert aus seinen Einzelteilen einen völlig neuen, kohärenten Ablauf, der mehrere Jahrzehnte auf ein paar Monate eindämpft. Das ist ihm auch sehr gut gelungen. Leider bleiben dabei so einige Aspekte gänzlich auf der Strecke:

Dass Houellebecqs spannende Auseinandersetzungen mit Huxley, Leary, der Quantenphysik, der Molekularbiologie oder der Hippie-Kultur nicht im Film unterzubringen sind, da kann man Roehler keinen Vorwurf machen. Auch die Gestaltung der Charaktere hält sich stark an der Romanvorlage ' und bleibt doch immer mindestens einen Schritt dahinter zurück.
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