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am 16. Februar 2014
Hatte mir etwas anderes darunter Vorgestelle, doch es bereitete mir viel spaß beim lesen ein Fantasy Abenteuer mit Biss und Spannung
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am 11. August 2012
In dieser Schrift aus dem Jahre 1834 sucht Heinrich Heine nach den Quellen der deutschen Romantiker. Diese hatten ihre Neigung zur mittelalterlichen Dichtung, zu Mythen und Heldentum entdeckt. Heine vermutet, dass „eine geheime Vorliebe für den altgermanischen Pantheismus“ in dem alten Volksglauben überlebt hat und in „zerstückelter Form, in dem Zauber- und Hexenwesen“ fortbesteht.

Die deutsche Grammatik von Jakob Grimm lobt Heine als „kolossales Werk, ein gotischer Dom, worin alle germanischen Völker ihre Stimme erheben, wie Riesenchöre, jedes in seinem Dialekte“. Auch für Paracelsus, „eine Hauptquelle für Erforschung des altgermanischen Volksglaubens“, findet Heine lobende Worte, obwohl sein „abstruser Stil“ in der deutschen Urschrift schwer zu lesen sei.

Das auf Entsagung der Freuden und Erduldung der Leiden aufbauende Christentum, hatte, so Heine, die altgermanischen Riten und Bräuche verdrängt. Heine hatte zu dieser Zeit dem christlichen Glauben den Kampf angesagt: „Der Mensch soll das Glück auf dieser Erde erstreben, das süße Glück und nicht das Kreuz … Ach er mag warten, bis er auf den Kirchhof kommt; dann wird man es ihm schon auf die Gruft setzten, das Kreuz!“

Doch die neue römische Religion konnte den Pantheismus nicht ganz auslöschen. Der Glaube an Zwerge, „welche in Höhlen und Klüften rings um die Menschen herum wohnten … und des Nachts, wenn die Menschen schliefen, deren schwere Arbeit verrichteten“, an Elfen, die in Bäumen wohnen, an Nixen, die im Wasser leben, blieb in der Bevölkerung lebendig. „Steine, Bäume und Flüsse, erscheinen als Hauptmomente des germanischen Kultus“.

Eine Gestalt des vorchristlichen Glaubens fand Eingang in die Bibel: der Teufel. Als Personifizierung der Sünde tritt er als Gegenspieler Gottes auf. Seine Verwandlungsfähigkeit erlaubt ihm einmal in Menschengestalt (in Goethes Faust sehen wir ihn als fahrenden Scholasten), ein andermal in Tiergestalt (vorzugsweise als Bock, aber z.B. in Goethes Faust auch als Pudel) aufzutreten. Luther berichtet von seiner Disputiersicht und seiner Sophistik. „Der Teufel versteht sich auf Logik“, warnt Heine. Goethe dichtet ihm ein spöttisches, ja zynisches Element an. Am Ende der Faustdichtung muss sich der Teufel geschlagen geben und erkennen, dass Gott ihm nur die Rolle zugebilligt hat, den Menschen anzutreiben.
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