Kurzbeschreibung
Trotz zahlreicher neuer Antidepressiva und Neuroleptika hat die Elektrokrampftherapie aufgrund ihrer ausgezeichneten Wirksamkeit und der zunehmenden Pharmakoresistenz der stationär behandelten depressiven Patienten an Bedeutung gewonnen. Die Transkranielle Magnetstimulation ist ein zusätzliches Instrument, das seit mehreren Jahren in der experimentellen Depressionsbehandlung zum Einsatz kommt. Die Kombination dieser beiden Verfahren ermöglicht bei affektiven Erkrankungen neue neurobiologische Einsichten in die Hirnfunktion und ihre Störung. Die Hintergründe, Möglichkeiten und Grenzen sowie die praktische Durchführung dieser elektromagnetischen Techniken sind in diesem Buch dargestellt. Ein Ausblick auf zwei neue Verfahren als Ersatz für die Elektrokrampftherapie oder bei Resistenz runden diesen Überblick ab. Mit konkreten Handlungsempfehlungen und Checklisten zur neuropsychologischen und psychopathologischen Verlaufsdokumentation.
Über den Autor
Barbara Wild, Prof. Dr. med., Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, bis 1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen, danach an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Tübingen, Leiterin der Arbeitsgruppe Kognitive Neuropsychiatrie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Tübingen, seit 2003 niedergelassen in eigener Praxis, 2005 Organisatorin der 5. International Summer School on Humour and Laughter , Tübingen, Mitglied der International Society for Humor Studies.
