Wenn der aufzublasende Artikel ein großes Ventil hat, geht das Aufpumpen in Windeseile. Eine Doppelluftmatratze ließ sich über das Ablassventil!! in ~45s aufpumpen, ohne das man den Eindruck gehabt hätte, dass sich die Pumpe anstrengen müsste.
Will man zum Aufpumpen nicht das Ablassventil verwenden, sondern das hierfür eigentlich vorgesehene Ventil (diese weichen Dinger, die man zum Aufblasen rausziehen und später versenken kann), muss man erst mal bis zu drei Adapter aufeinander stecken.
Mit den ganzen Adaptern fängt dann unter Umständen der Ärger an.
Bei vielen hintereinander liegenden Adaptern gibt es auch entsprechend viele Stellen wo die Luft entweichen kann und man entsprechend sorgfältig arbeiten muss. Dazu kommt, dass sich am Auslas der Pumpe seitlich noch zwei Löcher befinden, deren Sinn man nur erahnen kann.
Jedenfalls wenn man die Adapter für das kleinste mögliche Ventil installiert kommt aus diesen beiden Löcher geschätzt genau so viel wenn nicht sogar mehr Luft heraus als vorne.
Das Aufpumpen geht also entsprechend schleppender voran, aber auch wenn man die Löcher zuhält wird es nicht besser.
Den Versuch die besagte Matratze über das normale Ventil aufzupumpen, habe ich nach ~10Min aufgegeben, weil der augenscheinlichste Fortschritt eine leichte Erwärmung des Gerätes und der ausgeblasenen Luft war. Durch die Verjüngung mit den Adaptern kommt es offenbar zu einem großen Druck-/Durchsatzverlust am Auslas. Ein Planschbecken für den Garten mit ähnlichen Ventilen funktionierte wiederum tadellos.
Ein Kinder-Hüpfball von ~60cm Durchmesser ließ sich zwar halbwegs aufpumpen, aber nicht prall genug. Eine 12V JOBE-Pumpe (1 PSI) die wir auch noch haben, hat zwar ähnliche Schwächen bei den kleineren Ventilen, zeigte sich insgesamt aber souveräner und füllte den Ball vollständig.
Die Anzahl der benötigten Adapter empfand ich besonders beim Abziehen der Pumpe als relativ lästig. Hier fehlt einem schon mal eine dritte Hand. Eine für die Pumpe, eine für den vordersten Adapter und eine für den Aufblasartikel. Zieht man nur an der Pumpe bleiben die Adapter im Ventil hängen und die mühsam eingebracht Luft ist schneller wieder raus als rein. Fasst man vorne den Adapter, kann die Pumpe leicht runterfallen.
Beim Absaugen waren die Ergebnisse vergleichbar.
Zum Krach: Diese Pumpe erzeugt schon einen ganz ordentlichen Geräuschpegel mit einem hohen Pfeifton, aber wirklich unangenehm ist der nicht. Eigentlich merkt man erst beim Ausschalten ein gewisse Erleichterung.
Fazit:
Der Praxiswert hängt stark von den jeweiligen Ventilen ab. Einen Plastikball hat man wahrscheinlich dreimal schneller mit dem Mund aufgeblasen. Dafür bekommt die Pumpe aber einen Stammplatz zwischen Luftmatratze und Planschbecken im Keller.