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Jennifer Garner hat schon als Hauptdarstellerin bei Alias bewiesen, dass sie ordentlich austeilen kann, und einige der Spezialeffekte sind beeindruckend, aber die Actionsequenzen sind eher unspannend, und die Geschichte gibt auch nicht viel her. Fans werden einige Anspielungen auf die Comics von Frank Miller erkennen, aber es gibt nicht viele Ähnlichkeiten mit Millers kaltblütiger Auftragsmörderin (Elektra hat einen Manager? Elektra bezeichnet sich selbst als 'soccer mom'?) Ist Elektra besser als Daredevil? Nicht wirklich selbst in Bezug darauf, dass man hier nur Garner und keinen Ben Affleck präsentiert bekommt. Die größte Enttäuschung dieses Ablegers könnte folgendes sein: nachdem Spiderman 2 die Messlatte für Comicverfilmungen sehr hoch angesetzt hatte, senkte Elektra sie wieder auf Daredevil-Niveau. Regie führte Rob Bowman (der X-Files-Film), und es spielen Terence Stamp als der mysteriöse Mentor Stick, Will Yun Lee (James Bond 007 Stirb an einem anderen Tag) als der Oberbösewicht und der ehemalige NFL-Footballspieler und jetzige Martial-Arts-Champion Bob Sapp als der unbeweglich Stone.--David Horiuchi
Moviemans Kommentar zur DVD: optisch opulent, akustisch nicht eben ein Effektfeuerwerk. Nette, umfassende Produktionsdoku.
Bild: Ganz dem Comic verschrieben, wurde hier auf eine klar erhöhte Farbsättigung gesetzt, um diesen Charakter zu unterstreichen. Nicht jedermans Geschmack, das Wälder nun aussehen, wie Götterspeise (00.54.10), aber seis drum. Ansonsten erlaubt sich die aktuelle Produktion keine Ausrutscher und bietet Bestwerte in allen Disziplinen. Der Bildlauf ist jederzeit außerordentlich stabil und auch Texteinblenungen laufen ohne erkennbares Wackeln ab. Rauschen oder Kompressionsrückstände aus der Digitalisierung der analogen Bildsignale sind dieser DVD so fremd wie selten.
Ton: Die akustische Komponente ist weit weniger effektreich, als man zunächst vermuten dürfte. Actionreiche Momente, in denen man viele deutliche Surroundeffekte erwartet, werden unter deutlichem Anziehen der Musik auf den Surroundkanälen begleitet. Dies ist Geschmackssache, aber mir schmeckt dies eher fad. Die Musik ist jedoch selbst mit vielerlei Effekten durchsetzt (00.07.02). In Sachen Dynamik steht alles zum besten, denn auch die unteren Oktaven melden sich, wie auch die leiseren Modi stets in glaubwürdigem Volumen zu Worte. Die Dialoge sind in beiden Tonspuren klar, obertonreich und folgen stellenweise auch den Kamerabewegungen.
Extras: Das relativ kurze Making of hat eher Showcharakter, als denn ein tatsächliches Making of zu sein. Zudem sind lediglich die belanglosen Statements von Cast und Crew deutsch untertitelt, während die Filmauszüge in englisch verbleiben. Das Menüdesign ist gefällig in Rot gehalten und gibt keinerlei Rätsel auf. Besondere Aufmerksamkeit sollte man der fast einstündigen Doku "Vom Comic zum Film" gewähren. Denn wenn man die äüßerst unangenehm hektischen ersten Minuten überstanden hat, dann bekommt man fundierte Produktionsinfos aus erster Hand. Sehr gut ist dabei die Unterteilung der Doku in mehrere Kapitel. 3 nicht verwendete Szenen sind optional mit einem Regiekommentar genießbar, der auch noch optional deutsch untertitelbar ist. --movieman.de
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"Elektra" ist von der Kritik und wohl auch vom Publikum nicht besonders gut angenommen worden. Eigentlich unverständlich, bietet der Film neben einer sehr guten Jennifer Garner eine ganze Menge gelungene Martial Arts Einlagen, interessante Bösewichte und jede Menge schöner Bilder. Auch die innere Zerissenheit von Elektra wird deutlich. Sicher fehlt dem Film der Tiefgang und wirklich Neues wird auch nicht geboten. Sehenswert ist "Elektra" aber auf jeden Fall - insbesondere wenn man die wirklich gelungene DVD betrachtet. Das sehr gute Bild wird von einem noch besseren Ton unterstützt. Die Bonusmaterialien sind überdurchschnittlich. Neben einem "Elektra"-Trailer und einer Trailershow finden sich ein durchaus interessantes ca. 12-minütiges Making-of sowie eine Dokumentation "Vom Comic zum Film" auf der DVD. Letztere umfasst ca. 53 Minuten Interviews mit dem Schöpfer Elektras, Frank Miller, sowie weiteren an den Comics Beteiligten (Klaus Janson - Penciler/Inker, Bill Sienkiewicz - Illustrator, Brian Michael Bendis - Writer, Greg Rucka - Writer). Die Interviews sind sicherlich nicht nur für Fans der "Elektra"-Comics interessant. Last but not least sind noch 3 geschnittene Szenen vorhanden, die wahlweise mit Kommentar (mit/ohne UT) angesehen werden können. Die Menüs sind animiert. Der Abspann ist mit netten Songs hinterlegt.
Fazit: Sehenswerte Actionkost allerdings ohne Tiefgang. Technisch gelungen.
Für den unglaublichen Startpreis bleibt für Freunde dieser Filmsparte: UNBEDINGT ZUSCHLAGEN!
Ich wage zu bezweifeln, dass ein Aufpreis für einen evtl. DirCut nötig ist.
Der Film wirkt schlüssig, schnell und absolut uncut...
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